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… Sydney – studying at UTS

„UTS – die Universität der vielen Möglichkeiten“ wäre definitiv ein Slogan, der perfekt zur UTS passen würde. Wieso? Lest selbst:

Heute gebe ich euch einen Einblick in eine der besten Universitäten überhaupt. Die neue Partneruniversität der Fresenius ist nicht irgendeine Uni, sondern der Platz 1 der jungen Universitäten Australiens (unter 50 Jahre). Wie ich finde, zurecht!

Nr 1 young Uni

Wie schon gesagt, belege ich hier den Schwerpunkt „Organisationspsychologie“. Dazu gehören die Fächer „Management Consulting“, „Understanding Organisations“, „Managing people and organisations“ und „Intercultural Communications“. Diese sind jeweils aufgeteilt in Vorlesung und Tutorium.

Die Vorlesung findet meist in ziemlich großen Vorlesungssälen statt und ist im Vergleich zum Tutorium sehr unpersönlich, da hier auch circa 50-100 Studenten in einer Vorlesung sind. Das Tutorium ist deutlich persönlicher und individueller (und mit Anwesenheitspflicht), denn es findet in kleineren Gruppen statt (meistens so zwischen 15-40 Studenten).

Zu jeder Session gibt es Aufgaben und zusätzliche Readings zu erledigen, die dann im Tutorium diskutiert und besprochen werden. Außerdem gibt es in jedem meiner Fächer Gruppenarbeiten zu erledigen. Die Tutorien sind sehr anwendungsorientiert, was ich persönlich als Vorteil empfinde. Als Projekte müssen wir beispielsweise häufig „real-life-problems“ von Unternehmen lösen.

Das System erinnert mich ziemlich oft an die Schule, da die wöchentlichen Aufgaben mit  Hausaufgaben zu vergleichen sind. Ob man das mag oder nicht, bleibt Jedem selbst überlassen.

Die Struktur der Prüfungen ist hier übrigens auch ganz anders als in Deutschland. In jedem Fach gibt es 2-3 Essays oder Reports zu schreiben und zusätzlich ein Exam am Ende des Semesters. Die Essays müssen schon während des Semesters abgegeben werden – byebye Bulimielernen! Es sind zwar deutlich mehr, dafür sind sie auch kürzer als in Deutschland, nämlich meist rund um 1000-3000 Wörter.

Während ich diesen Post schreibe, habe ich mein erstes Essay schon abgegeben 🙂

Das Unigelände der UTS ist sehr weitläufig und zentral gelegen. Zur Sydney Central Station sind es (wenn überhaupt) 3 Minuten. Wie weitläufig das Gelände wirklich ist, seht ihr auf der Karte. Mein Wohnheim Yura ist übrigens Gebäude 6, also super zentral gelegen!

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Fast alle Gebäude sind sehr modern und top ausgestattet. Ausgenommen ist das Tower Buildung der UTS (Building 1), denn dieses wurde schon mehrfach zum hässlichsten Gebäude der Stadt gewählt. Alle anderen sind aber wirklich schön und modern. Jedes ist auf eine ganz andere Weise sehr speziell und architektonisch besonders.

In jedem Gebäude findet man viele Lernecken, Cafés oder Restaurants, was ich persönlich sehr schön finde.

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Die UTS bietet sehr viele zusätzliche Programme und Fördermöglichkeiten für Studenten an. Ich bin beispielsweise dem BUiLD Programm (Beyond UTS International Leadership Development) beigetreten, ein Programm, welches die Führungskompetenzen der Studenten fördert.

Weiterhin gibt es viele HELPS Kurse zu Themen wie essay writing, giving a presentation und zum wissenschaftlichen Arbeiten. Studenten können sogar eine 40-minütige, kostenlose Beratung in Anspruch nehmen, wenn man Schwierigkeiten mit einem Assignment hat. Zusätzlich gibt es U:PASS Kurse für alle Fächer, die in der Vergangenheit eine hohe Durchfallquote hatten (Managing people and organisations gehört leider dazu). Hier werden die Inhalte der Vorlesung dann noch einmal aufgearbeitet und Hilfestellungen bei den Assignments gegeben. Oder beispielsweise das Programm „UTS: The Hatchery“ für Entrepreneuere oder alle, die es werden wollen.

Ich persönlich finde diese Vielfalt an Angeboten und Möglichkeiten sehr beeindruckend! Ich wusste zunächst gar nicht, wo ich mich zuerst anmelden soll. Hier können sich die deutschen Unis wirklich noch eine Scheibe abschneiden.

Insgesamt gibt es über 100 Sport-, Social- oder kulturelle Clubs. Hier wird vom Fotografie-Club bis zum Chinesische Medizin-Club wirklich alles(!) angeboten.

Außerdem gibt es in der UTS auch eine psychologische Beratung und einen eigenen Arzt im Health Service Center im Tower Building.

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So! Ich hoffe, ich konnte euch mit diesem Post und vor allem durch die Fotos einen Einblick in das Uni-Leben in Sydney vermitteln. Im nächsten Post erzähle ich euch von einigen Ausflügen, den besten Frühstück-Locations und meiner Begegnung mit den Kängurus.

See you, Judith!

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… Sydney – rooftop feelings

Ihr fragt euch, wie ein Student in einer Weltstadt wie Sydney wohnt?  Ich nehme euch heute mit in meine WG in dem Studentenwohnheim der UTS und gebe ein kleines Update über meine letzten Wochen.

In einem der Wohnheime der UTS zu wohnen, ist für Studenten eine gute und (für Sydneys Innenstadt relativ) günstige Wohnmöglichkeit. Insgesamt gibt es 5 Studentenwohnheime. Von 9-ner WG bis Einzelzimmer (sogenannte studio appartments) ist alles vorhanden. Vor der Anreise bewirbt man sich um ein Zimmer und kann Prioritäten angeben zum gewünschten Haus und Zimmerart.

Ich selbst wohne in dem Wohnheim Yura Mudang (Aboriginal für: students live) in einer 2er-WG. Yura Mudang ist das größte und modernste Wohnheim der UTS. Auf 21 Stockwerken verteilt wohnen insgesamt 750 Studenten – es wird also nie langweilig.

In einer 2er-WG hat jeder sein eigenes Schlafzimmer mit Bett, Kleiderschrank + Schreibtisch. Bad und Küche + Wohnbereich wird mit dem Mitbewohner geteilt. Einmal wöchentlich wird der öffentliche Bereich des Zimmers gereinigt und für sein Schlafzimmer ist man selbst verantwortlich. Natürlich darf man keinen puren Luxus erwarten, aber wenn man sich das Zimmer etwas persönlich einrichtet, ist das total in Ordnung.

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Meine Mitbewohnerin ist Australierin und super nett. Wir haben schon zusammen Dinner gekocht und sie hat mir einige Tipps zur Stadt und zu Sehenswürdigkeiten gegeben.

Ich bin sehr froh, dass ich mich für das Wohnheim entschieden habe, da man hier viele andere Studenten aus aller Welt (!) kennenlernt – auch wenn in diesem Semester auch ziemlich viele Studenten aus Deutschland, der Schweiz & Österreich hier sind.

Auf Level 8 und 21 in Yura Mudang gibt es große Gemeinschaftsbereiche, wo es beispielsweise auch die Möglichkeit zum gemeinsamen Kochen & Feiern gibt. Vor allem die Terrassen sind wunderschön! Sowohl unter der Woche als auch am Wochenende treffen wir uns oft oben auf der Dachterrasse. An Wochenenden geht es danach dann weiter in Clubs.

Level 21:

 

Level 8:

Da das Zimmer bei Ankunft “leer” ist, müssen alle essentiellen Sachen wie Bettdecke & Kissen, Topf, Pfanne & Geschirr, Handtücher usw. hier vor Ort gekauft werden (es sei denn man hat so viel Platz im Koffer, was bei mir aber eher nicht der Fall war). Das Broadway Shoppingcenter hat aber viele gute Geschäfte, wo all diese Sachen direkt am ersten Tag zu finden sind. Und es ist nur circa 10 Gehminuten entfernt.

Tipp: K´mart und Target haben von Bettdecken bis zu Geschirr alles zu sehr günstigen Preisen.

Ein weiterer Vorteil des Housings der UTS sind auch die vielen (kostenlosen) Aktivitäten und Ausflüge, die über die gesamte Zeit angeboten werden. Es gibt einen Sportkalender, einen für Ausflüge und soziale Aktivitäten und einen akademischen Kalender. Vom Boxing Kurs bis hin zum Fotografie Workshop – hier findet wirklich jeder etwas nach seinem Geschmack.

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Lebensmittel sind hier übrigens deutlich teurer als in Deutschland – zum Teil zahlt man das 2-3fache im Gegensatz zu deutschen Supermärkten. Direkt bei der Bibliothek gibt es einen Woolworth, der vergleichbar mit einem Edeka oder Rewe ist. Im Broadway Shoppingcenter gibt es allerdings auch einen Aldi, der zum Teil deutlich günstiger ist.

Und zuletzt ein super Geheimtipp: Paddys Market!

Paddys Market ist ein Markt direkt gegenüber der Bibliothek der UTS (also nur 5 Minuten zu Fuß). Es gibt hier sehr günstiges Obst, Gemüse, Gewürze und vieles mehr, zum Teil sogar günstiger als in Deutschland. Ich weiß zwar nicht, wie das alles so günstig sein kann, aber es ist alles sehr frisch und hat eine gute Qualität – also definitiv zu empfehlen!

Paddys market

Am Wochenende haben wir noch eine „Whale watching-Tour“ mit einem Boot ab Darling Harbour gemacht. Darling Harbour ist ein total schöner Hafen, der nur circa 5-10 Gehminuten von dem Wohnheim entfernt ist. Hier ist auch ein super schöner Park und eine Promenade zum Joggen, Spazieren gehen und Sonne genießen oder zum Essen, denn dort sind sehr viele Lokale und Restaurants.

Mit den Walen hatten wir nicht ganz so viel Glück und haben sie leider nur aus einiger Entfernung gesehen. Aber dafür haben wir ganz viele süße Delfine zu Gesicht bekommen (die sind allerdings viel zu schnell, als dass man sie fotografieren könnte).

Aber allein für die Aussicht auf den Circular Quay (Opernhaus + Harbour Bridge) hat es sich gelohnt. Seht selbst:

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Harbour bridge

Operahouse

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Die Stadt ist einfach so wunderschön! Ich genieße jeden Tag das Flair der Stadt, die Freundlichkeit der Australier, die Sonne und den (fast immer) wolkenlosen Himmel. Das bin ich ja von Hamburg nicht so gewohnt 😀

Heute waren wir noch auf dem Smooth Festival of Chocolate in the Rocks. Auf den Straßen des Stadtteils the Rocks waren überall Stände mit jeglicher Art von Dessert und Schokolade – von Nutella-Macadamia-Oreo-Waffle bis hin zu Unicorn-Shake. Wir wussten gar nicht, wo wir anfangen sollten.

Eis

Ich fühle mich so wohl hier und freue mich auf die bevorstehenden Monate, auch wenn es in der Uni hier schon drei Wochen nach Semesterstart ziemlich viel zu tun gibt.

Über die Vorlesungen berichte ich euch dann erst im nächsten Post, da ich mir selbst noch einen Eindruck über das ganze System und die vielen Möglichkeiten verschaffen muss.

See you, Judith!

 

P.S. Das Café mit dem leckeren Avo-Toast aus dem letzten Post heißt übrigens Coffee Trails und ist direkt an der Central Station.

… Sydney – Welcome to the friendliest city on the fifth continent

Ich bin Judith Wilke und studiere Wirtschaftspsychologie am Standort Hamburg. Mich erwartet ab Juli 2017 ein neues Abenteuer: ich werde mein 5. Semester in Sydney an der University of Technology (UTS) absolvieren. In diesem Blog nehme ich euch mit auf meine Reise und gebe Einblicke in das Studentenleben in „Down Under“. Mit mir starten in diesem Semester circa 600 internationale Studenten aus 40 Ländern ihr Studium an der UTS. Wie ihr vielleicht merkt, sind das ganz andere Dimensionen als zuvor in Hamburg und eine ganz neue Welt, die ich entdecken darf.

In dem heutigen Blogpost teile ich mit euch einige Impressionen von meiner ersten Woche in Australien – die Orientation Week. 

Orientation Week:

Die Orientation Week ist sowas wie bei uns die Ersti-Woche. Vor einigen Wochen gab es dazu eine E-Mail mit zahlreichen Workshops und Kursen, zu denen man sich anmelden konnte. Da die Orientation Week für alle neuen Studenten verpflichtend ist, knüpft man schnell neue Kontakte und lernt viele Studenten aus den unterschiedlichsten Ländern der Welt kennen. Es gibt einige „Spaß-Workshops“ wie Partys, Ausflüge und Spiele. Den ersten Ausflug habe ich direkt am Sonntag nach meiner Ankunft gemacht, dazu aber gleich mehr.

Zusätzlich gibt es auch viele nützliche Workshops wie „Writing an essay“, „Giving a presentation“ sowie Bibliotheksführungen und Campus Touren.

Freitag (21.07.2017)

Nach über 25 Stunden Flug und Anreise bin ich am Freitagmorgen endlich in Sydney angekommen. Am Airport wurde ich freundlich von einigen Studenten der UTS begrüßt und wurde nach kurzer Wartezeit mit dem (kostenlosen) Shuttle zur Uni und meinem Wohnhaus gefahren. Nach einem Check-in gab es ein erstes Barbecue und wir konnten unsere Zimmer beziehen. Ich wohne in einem der Studentenwohnheime der UTS – Yura Mudang. Nach einem ersten Großeinkauf im Broadway Shopping Center und einem ersten Meet up auf dem Rooftop unseres Wohnheims bin ich ziemlich müde ins Bett gefallen.

Auf dem Foto seht ihr den Blick vom Rooftop.

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Samstag (22.07.2017)

An meinem zweiten Tag in Sydney machte ich mich mit ein paar Freundinnen zunächst auf die Suche nach einem Café zum Frühstücken. Da unser Wohnhaus von vielen kleinen Cafés und Restaurants umgeben ist, hat unsere Suche nicht lange gedauert (leider weiß ich den Namen nicht mehr, werde ich in einem späteren Post nachreichen).

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Anschließend machten wir uns auf eigener Faust auf den Weg zum berühmten Circular Quay, um die Harbour Bridge und das Opernhaus zu bestaunen. Da hier gerade Winter ist, wird es abends sehr schnell dunkel und so konnten wir die Skyline und die Harbour Bridge im Dunkeln bewundern.

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Tipp: Uber ist hier sehr verbreitet und eine gute & günstige Alternative zum Taxi!

Sonntag (23.07.2017)

Wie bereits angekündigt habe ich heute direkt den ersten Ausflug gemacht: es ging in die Blue Mountains, einer der meist besuchten Nationalparks Australiens.

Für mich jetzt schon eines der Highlights!

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Von den verschiedenen Aussichtsplattformen hatten wir bei strahlend blauem Himmel eine wunderschöne Aussicht über den gesamten Nationalpark. Die Natur Australiens ist wirklich sehr beeindruckend.

Tipp: unbedingt bequeme Schuhe oder Laufschuhe anziehen!

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Es gibt sehr viele Wanderwege (& vor allem Treppen) zum Erkunden des Parks. Besonders auf dem Rückweg war es durch die steilen Treppen ziemlich anstrengend, aber die Aussicht war es definitiv wert.

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Tipp: jeden Sonntag zahlt man in Sydney für die öffentlichen Verkehrsmittel nur einmal 2,50$ und kann dann beliebig viel fahren. Demnach ist der Sonntag super für größere Ausflüge und Touren geeignet!

Montag (24.07.2017)

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Endlich! Die Orientation Week startet mit einer offiziellen Begrüßungsveranstaltung in der Great Hall (ähnlich eines Theaters). Hier wurden wir von verschiedenen Professoren herzlich willkommen geheißen. Auch die Tribal warriors (eine Organisation der Aboriginies) begrüßten uns mit traditionellem Tanz und Gesang, begleitet von einer richtigen Didgerido.

Ich realisiere gerade ganz bewusst, dass ich nun wirklich in Australien angekommen bin!

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Abends hatte ich schon meine ersten Vorlesungen in den Fächern „Management Consulting“ und „Unterstanding Organizations: Theory and Practise“. Diese dauern genau wie in Deutschland jeweils 90 Minuten, nur dass es zusätzlich dazu immer noch ein Tutorium mit Anwesenheitspflicht gibt. Ich muss schon jetzt feststellen, dass ich mich von dem Bullemielern-Modus verabschieden kann. So gibt es schon in der Orientation Week (das richtige Semester hat noch gar nicht begonnen) einige Aufgaben, die wir zur Vorbereitung der Vorlesungen erledigen müssen. 

Dienstag (25.07.2017)

Mein Dienstag startete mit einem interessanten Workshop zum Thema Career Networking. Hier lernten wir einige Do´s and Don´ts, die es beim Networken zu beachten gibt. Bei einem gemeinsamen Lunch durften wir die gelernten Dinge gleich in die Praxis umsetzen.

Nachmittags gab es für alle internationalen Studenten noch einen „Essential International Advice“ mit Informationen zu dem Verlauf des Semesters, die Examen etc.

Da wir während des Semesters einige Präsentationen halten müssen, habe ich abends noch eine Vorlesung zu „HELPS Giving a Presentation“ besucht. HELPS (Higher Education Language and Presentation Support), eine Einrichtung der UTS, bietet unzählige Kurse und Beratungen an, die die Studenten bei Essays und Präsentationen unterstützen. Alles natürlich kostenlos.

Mittwoch (26.07.2017)

Heute Morgen gab es wieder eine offizielle Housing Veranstaltung für alle Studenten, die in einem der insgesamt fünf Studentenwohnheimen wohnen. Hier wurden wir vor allem mit allgemeinen Regeln und Bestimmungen wie beispielsweise Brandschutzbestimmungen vertraut gemacht.

Endlich haben wir heute auch unsere Student ID Karte bekommen. Diese wird einfach mit Geld aufgeladen und zum Waschen, Kopieren usw. verwendet. Jetzt bin ich eine offizielle australische Studentin J

Anschließend habe ich eine Veranstaltung zur Einführung in das Bibliothekssystem besucht (sehr empfehlenswert). Die Bibliothek ist wie fast alle Gebäude der UTS sehr groß und modern, mit vielen Plätzen und Ecken zum Lernen. Zusätzlich gibt es auch Bereiche mit Sitzkissen zum Schlafen.

Um 18 Uhr hatte ich dann noch meine erste Vorlesung im Fach „Understanding People and Organisations“.

Donnerstag (27.07.2017)

Auch heute habe ich verschiedene Einführungsveranstaltungen besucht. Einige sind total interessant, andere wiederum lohnen sich nicht so sehr. Da das Angebot aber riesig ist, konnte ich bei weitem nicht alle Workshops besuchen.

Freitag (28.07.2017)

Mein Freitag startete mit einer „Study Success“ Session, in der uns einige Lernmethoden rund ums erfolgreiche Überleben des Uni-Alltags nahegebracht wurden. Anschließend sind wir Mädels in das Broadway Shopping Center, um uns ganz nach dem Motto „ich habe nichts zum Anziehen“ für die bevorstehende Welcome Party auszustatten.

Um 18 Uhr startete dann die RN Welcome Party unter dem Motto “007”. Hierfür wurde das Level 8 in unserem Wohnheim in eine Partylocation umgestaltet – DJ, Fotobox & Barbecue (as always).

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Um 22 Uhr ging es dann weiter in einen Club am Darling Harbour. Klingt für deutsche Verhältnisse früh, jedoch ist es hier ganz normal, um 22 Uhr in den Club zu gehen, da es ab ca. 1 Uhr eine Einlasssperre gibt und man nicht mehr in die Clubs kommt.

Achtung: Die Australier sind auch relativ streng was den Konsum von Alkohol betrifft. Etwas angetrunken/betrunken kommt man in viele Clubs gar nicht rein und auch öffentliches Trinken ist nicht erlaubt.

Also: die Bierflasche nicht erst direkt vor dem Eingang leertrinken, dann wird das nichts mit dem Einlass!

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Sonntag (30.07.2017)

Beach Time!

Da für heute sonnige 26 Grad vorausgesagt wurde und im Rahmen der Orientation Week ein Trip an den Manly Beach angeboten wurde, entschied ich mich mit vielen anderen Studenten an den Strand zu fahren. Nach Manly sind es circa 40 Minuten Fahrt (10 Min. zum Circular Quay und 30 Min. mit der Fähre, von der man übrigens eine tolle Sicht auf die Harbour Bridge hat).

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Leider war das Wetter dann doch nicht so warm und sonnig wie vorhergesagt und so blieben wir nicht ganz so lange am Strand wie zunächst angedacht. In Manly gibt es aber zum Glück auch ganz nette Cafés  🙂

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Nun bin ich schon mehr als eine Woche hier und die Zeit ist wie im Flug vergangen. Der Jetlag ist mittlerweile auch (endlich!) überstanden.

Ich freue mich so sehr auf die bevorstehenden Monate! Morgen beginnt offiziell das Semester und die Vorlesungen. Dazu werde ich euch dann im nächsten Blogpost mehr berichten.

See you, Judith!

 

…#traveldiary: Sydney Week 4

In meiner letzten Woche in Sydney habe ich alle Punkte auf meiner Sydney-Bucketlist abgearbeitet, die bis dahin noch offen standen.
An unserem vorletzten Wochenende in Sydney hatten wir das große Glück, die Australian Open of Surfing in Manly zu besuchen. Die Australian Open finden einmal im Jahr statt und alle namenhaften Surfer versammeln sich an diesem Wochenende in Sydney. Unter anderem haben wir die Weltmeisterin von 2016, Tyler Wright, getroffen und konnten ein Foto mit ihr schießen.

Montag starteten wir mit der Opera House Tour, die ich jedem empfehlen kann. Die Tour dauert ca. 40 Minuten und man bekommt einen sehr guten Einblick in das Opera House und seine Geschichte.

Am Dienstag trafen wir uns nach unserem Unterricht mit anderen EF Students zum Fußball in Surry Hills und hatten wahnsinnigen Spaß.

Mittwoch besuchten wir unsere Partnerhochschule in Sydney, die University of Technology Sydney. Die Universität ist ein absoluter Traum. Die Gebäude sind super modern und sind von der Haltestelle Central in einer Minute zu erreichen. Wenn ich mich nicht bereits im sechsten Semester befinden würde, hätte ich mein Auslandssemester definitiv in Sydney absolviert. Ich kann die Uni wirklich jedem empfehlen (von dem, was ich gesehen habe).

Donnerstag ging es endlich zum Surfen am berühmten Bondi Beach. Bereits vor meiner Abreise stand fest, dass ich auf alle Fälle einen Surfkurs in Australien besuchen werde. Und in meiner letzten Woche war es endlich soweit. Das Gefühl die Wellen zu „reiten“ ist wirklich unbeschreiblich und es hat wahnsinnig viel Spaß gemacht. Ich habe den Surfkurs über EF gebucht, da ich noch einige freie Credits hatte (in dem Sprachkurs-Package sind 180 freie Credits enthalten, die ihr nach euren eigenen Interessen einlösen könnt).

Freitag war unser letzter Tag an der EF School und wir haben unsere Zeugnisse und Zertifikate erhalten. Am Abend besuchte ich mit meiner Freundin „Seadeck“, ein Partyboot, welches allerdings kein gewöhnliches Partyboot ist. Das Boot setzte in Darling Harbour ab und schipperte unter der Harbour Bridge entlang bis zu Manly und hielt in der bekannten Bucht vor dem Opera House und der Harbour Bridge. Ich kann „Seadeck“ wirklich jedem wärmstens ans Herz legen, der auf eine entspannte Party mit Live-Musik am Tag oder Abend steht. Es war einer der besten Abende in Sydney.

 

An unserem letzten Tag in Sydney, Samstag, sind wir nach Kirribilli gefahren, um im gehypten Celsius Coffee zu frühstücken – und der Hype ist wirklich enorm. Gegen 11 Uhr, als wir das kleine Wassercafé verließen, stand eine extrem lange Schlange vor dem Eingang. Es lohnt sich also früh dort zu sein. Das Essen ist genauso gut, wie es aussieht, wenn nicht noch besser. Mein absoluter Favorite: Die Waffeln! Nach dem wir uns gestärkt haben, sind wir noch zu „The Grounds of Alexandria“ gefahren, die DIE Weddinglocation in Sydney sind. Warum? Seht selbst! 🙂

…#traveldiary: Sydney Week 3 + Sprachschule

Nicht nur der Stil der Stadt in Sydney erinnert an London, sondern auch das Wetter in #week3. Da es in unser dritten Woche in Sydney wirklich nur geregnet hat, haben wir kaum etwas unternehmen können. Deswegen berichte ich heute über die Sprachschule, die im zentralgelegenen Redfern liegt.

Die Schule

Die Sprachschule ist ein wahrer Fotospot. Die Räume sind hell und alles ist extrem modern eingerichtet.
Die Schule besitzt drei Etagen: Auf der ersten Etage befindet sich die Service Lounge in der wir uns am ersten Tag angemeldet haben und uns unsere Studentenausweise abgeholt haben. Neben Klassenräumen befindet sich auf der ersten Etage außerdem das Accommodation Office, an das sich die Studenten bei Problemen oder Fragen rund um das Thema Gastfamilie oder Studentenwohnheim wenden können.
Auf der zweiten Etage befinden sich weitere Klassenräume, sowie eine PS4 Ecke, der Teacher-Room und das Office von Lisa und Denise, die dafür sorgen, dass jeder Student im richtigen Kurslevel untergebracht ist. Außerdem kann man sich an die beiden bei Kurswechseln oder sonstigen Themen rund um das Thema Kurse und Stundenpläne wenden.
Im dritten und letzten Stock befindet sich der Computerraum, weitere Klassenräume und der Activitybereich mit Tischtennisplatte, Billardtisch und einer Küche. Außerdem ist im obersten Stockwerk das Activity-Center, wo ihr euch für verschiedene Activities anmelden könnt. Jeden Monat wird ein neuer Activity-Plan von EF erstellt, der wie folgt aussehen könnte.

Die Kurse

Es gibt verschiedene Level an Kursen von A1/A2 (Anfänger), über B1/B2 (Fortgeschrittene) bis hin zu C1/C2 (Upper Immediate). Wir hatten jeden Tag zwei General English Lessons und eine SPIN-Class bzw. eine Business English Lesson.
Mit unserer General Englisch Class haben wir jede Woche einen Ausflug unternommen. Während meiner Zeit bei EF haben wir zweimal die Art Gallery of New South Wales und das Supreme Court besucht. Die Ausflüge fand ich persönlich extrem interessant und eine gute Abwechslung zum standardisierten Unterricht in der Schule. Zudem hätte ich die Art Gallery oder das Supreme Court nicht ohne EF besucht. An den anderen Tagen haben wir uns während der General English Class auf unsere bevorstehenden Exkursionen vorbereitet oder die Exkursionen aufbereitet.
Neben den General English Lektionen hatten wir außerdem sogenannte SPIN-Classes, die wir nach unserem Interessengebiet selbst ausgewählt haben. Zwischen 15 verschiedenen SPINS konnten wir uns für zwei SPIN-Classes entscheiden (im nachfolgenden Bild seht ihr eine Übersicht über alle SPIN-Classes).

Mittagspause

In unserer Mittagspause sind wir immer zum einminütig entfernt gelegenen Food District geschlendert, welches sich inmitten des Central Parks befindet. Das Food District ist eine Riesen-Mall auf drei Etagen, fast ausschließlich mit Food Spots.
Ich kann euch den kleinen Sushi-Laden auf der untersten Etage sehr empfehlen, da teilweise die Sushi-Rolls günstiger als in Deutschland sind (in Australien ist zu 80% alles dreimal so teuer wie in Deutschland). Außerdem sehr zu empfehlen sind die Sandwiches, das Thai-Curry (Bombay) sowie die Salate bei SumoSalad auf der dritten Etage.

Freizeit

Ihr braucht euch keine Sorgen um eure Freizeit während der Schultage machen. Die Kurse sind so gelegt, dass man entweder drei Stunden am Morgen oder drei Stunden am Nachmittag Unterricht hat. So habt ihr genügend Zeit, vor oder nach der Schule etwas zu unternehmen.

Fazit

Die Sprachschule kann ich persönlich sehr empfehlen und habe mich dort sehr wohlgefühlt. Man schließt viele Kontakte und lernt viel über andere Kulturen und Nationalitäten. Außerdem kann ich jedem die angebotenen Activities von EF selbst empfehlen, da man so schnell Kontakte zu anderen Studenten knüpft.

 

…#traveldiary: Sydney Week 2

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Was wir nach der zweiten Woche Sydney gelernt haben: you should never trust the forecast, never! Ich habe noch nie solch ein wechselhaftes und unvorhersehbares Wetter erlebt, wie hier in Sydney.

Zu Beginn der zweiten Woche waren wir im bekannten Speedo’s Café in Bondi brunchen. Nicht nur optisch sind die Bowls ein Hingucker, sondern auch geschmacklich sind sie kaum zu übertreffen. Nachdem wir uns gestärkt haben, sind wir zum Beach, um uns vor der Schule noch etwas am Strand zu sonnen und haben den bekannten Skater Tony Hawk getroffen.

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Dienstags hatten wir mit EF eine kleine Exkursion zum Supreme Court und haben uns verschiedene Kriminalfälle angeschaut. Der Ausflug war extrem interessant, da wir dadurch einen Einblick in das australische Rechtssystem gewinnen konnten.

Da sich das Wetter am Dienstag von seiner besten Seite zeigte, sind wir mit der Ferry von Sydney zum Tarango Zoo gefahren. Mit der Ferry hat man einen unglaublichen Blick auf das Opera House und die Harbour Bridge. Durch unsere freien Credits von EF haben wir keinen Eintritt zahlen müssen, was uns im Nachhinein um so mehr gefreut hat, da wir den Zoo leider nicht weiterempfehlen würden. Das einzige Highlight: die Sicht auf die Skyline von Sydney.img_3160

 

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Den Rest der Woche hatten wir leider nicht so viel Glück mit dem Wetter. Freitags haben wir uns dazu entschlossen, in die Blue Mountains zu fahren, jedoch haben sich die insgesamt vier Stunden Fahrt nicht ausgezahlt. Das Wetter in den Blue Mountains war extrem schlecht und man konnte keine 10 Meter weit sehen. Also sind wir wieder umgekehrt und haben unser Glück zwei Tage später noch einmal probiert. In Katamboo angekommen, war wieder dichter Nebel und es regnete. Total frustriert wollten wir den nächsten Zug zurück nach Sydney nehmen und mit den Blue Mountains nie wieder etwas zu tun haben. Doch, zu unserem Glück, haben wir uns in der letzten Sekunden gegen eine Abreise entschieden und sind zum Echo Point in den Blue Mountains gefahren. Zwei Stunden später war der Nebel verschwunden und wir hatten einen wunderschönen Tag in den Bergen.

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…Back in Germany – Heimweh nach Sydney

Den letzten Eintrag schreibe ich bereits wieder hier in Köln, welches uns hell und freundlich mit äußerst viel Sonne in den letzten Tagen willkommen geheißen hat. Vielleicht in der Hoffnung, uns den kalten Westen wieder schmackhaft zu machen, was angesichts einer so tollen und warmen Zeit auf der anderen Seite des Erdballs keine leichte Aufgabe ist.

Ich schreibe den Eintrag erst jetzt, da wir in der letzten Woche bemüht waren, noch möglichst alles aus Sydney mitzunehmen und die letzte Woche voll und ganz zu genießen.

Dafür kann ich jetzt allerdings umso mehr berichten, von einer Zeit, die so unvergesslich schön und besonders war, dass es mir und meiner Mitbewohnerin wirklich sehr – sehr schwer gefallen ist, Sydney zu verlassen. Aber dazu später mehr.

Zunächst einmal haben wir, wie im letzten Eintrag angekündigt, endlich Newtown besucht! Ich hatte es als „Hipster -Viertel“ von Sydney beschrieben und genau das war es tatsächlich auch.

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Es gibt dort eine Shoppingmeile, die von kleinen, unabhängigen Läden gesäumt ist. Diese bieten entweder sehr viel stylischen Denim und modische Sommer-Sachen an oder Kleidung, die eher auf den Vintage- oder Secondhand-Stil setzten. Die Auswahl ist auf jeden Fall gut und man kann zu moderaten Preisen shoppen( im Gegensatz zu einigen Läden auf der Oxford Street). Die Gebäude im Stadtteil sind recht alt, aber belassen wie sie sind, was wunderbar zum „shabby-schick style“ mancher Restaurants oder Bars und des Stadtteils passt. Einige Cafés jedoch sind ganz anders eingerichtet. Wir saßen in einem sehr gemütlichen, konsequent durchgestylten Café mit glutenfreien und veganen Keksen, italienischem Kaffee und einer Auswahl an Milchshakes, von denen meine Mitbewohnerin einfach nur restlos begeistert war und ihren zu einem „der besten Shakes, die ich je getrunken habe“ kürte.

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Newtown wirkt leicht kulissenhaft, da dieser Teil von Sydney ganz anders ist als der Rest und besonders die Graffiti – Kunst, die Martin Luther Kind jr. darstellt, trägt wunderbar zum Ambiente bei. Man erinnert sich sofort an Coldplay´s Song und Video „Sky Full of Stars“, das hier in Newtown gedreht wurde. Man sollte sich diesen Stadtteil, wenn man in Sydney ist, auf jeden Fall einmal anschauen!

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Am Freitag war International Day in der Schule ( jede Nation musste ihr Land bestmöglich vertreten und vorstellen) und Deutschland hat seinen Job sehr ernst genommen und meiner Meinung nach haben wir das Land auch würdig vertreten. Einzig allein vielleicht übertroffen von den Japanern, die mit Samurai Schwertern und Origami Kunst begeistert konnten.

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Wir konnten jedoch mit Deutschland- Farben und Flaggen, Brezeln, Maoam, Haribo, deutschem Bier und nicht zuletzt sogar mit selbstgemachter Currywurst aufwarten und ebenso selbstgemachter Curry Soße zum dippen. Und Sie kam super an! Nach 15 Minuten, etwas Karnevalsmusik, Helene Fischer und besagter Currywurst war unser Raum voll von Besuchern, die geblieben sind, um bei „Atemlos“ fröhlich mitzuwippen. International Day- ein voller Erfolg! Und auch für uns war es schön, bei „ein Hoch auf Uns“ oder „Kölle Alaaf“ etwas mitzugrölen.

Wieder einmal Kontakt mit Vierbeinern aufgenommen haben wir dann Samstag – und diesmal war der Kontakt wirklich eng: ich habe Kängurus im Morisset Park die Ohren gekrault! Ich hätte niemals gedacht, dass man ihnen so nah kommen kann, doch diese leben dort auf Wiesen, Koppeln und angrenzendem Waldstück völlig frei und weitestgehend ungestört. Vor allem sind sie sehr zahm und stören sich überhaupt nicht an menschlicher Gesellschaft. Zumal sie auch einfach jederzeit zurück in den Wald hüpfen könnten, wenn ihnen alles zu viel wird. So haben wir uns mit Möhren und Bananen ausgestattet und waren bald schon umringt von einigen Kängurus, die sich bereitwillig fotografieren und sogar anfassen ließen, ohne mit der Wimper zu zucken. Auch dieses Erlebnis werde ich so schnell nicht  vergessen, denn sie sind wirklich unglaublich süß.

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Am Sonntag ging dann auch direkt weiter in die Blue Mountains, einem Gebirgsteil etwas außerhalb Sydney´s, dessen Besuch meiner Meinung nach für jeden Touristen ein Muss ist!! Man hat einen atemberaubenden Ausblick auf ein Tal voller Bäume und Wälder, Klippen, Berge unter klarem blauen Himmel, während man an Wasserfällen und Schluchten vorbeiwandert.

IMG-20160306-WA0068Aber Achtung! Eins muss man wirklich haben: Kondition. Unser sehr netter EF Activities Coordinator hat uns mit viel guter Laune durch die Wälder gescheucht. So ein anstrengendes Wandern habe ich selten erlebt! Man fühlt sich zwischendurch, als ob man gerade das Fitnessprogramm Crossfit absolviert. Spätestens beim Aufstieg zurück nach oben muss man alles geben, was Kraft und Ausdauer hergeben. Man geht zunächst ganz hinunter, da man dort die tollen Wasserfälle erleben kann und schon das ist durch die permanenten Treppen, die auch schon mal nur Steine im Boden sind, bereits recht fordernd. Dafür wird man aber schon währenddessen durch die gigantische Aussicht auf den Aussichtsplattformen entschädigt. Unten angekommen wird man dann noch mit mehreren Wasserfällen belohnt.

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Der Aufstieg wieder nach oben hat es dann aber in sich: wieder erklimmt man besagte Treppen oder Steine, die unglaublich steil nach oben führen und am Ende muss man wirklich die Zähne zusammenbeißen. Trotzdem lohnt sich dieser Ausflug von Anfang bis Ende, denn man sieht so viel von Australiens Flora und Fauna(ohne übrigens deren zum Teil erschreckende Tierwelt zu erleben, nicht eine Schlange war zu sehen). Nur Ocker-farbene Felsen, grüne Büsche und Bäume, sowie Vögel die am Himmel umherkreisen. Einfach nur fantastisch!!!

Die Surf -Meisterschaften in Manly Beach haben wir so leider nicht mehr geschafft- trotzdem waren wir dort, da meine Mitbewohnerin und ein paar Freunde ihre im Surfcamp erlernten Kenntnisse in Manly weiterhin trainieren wollten. Manly ist ein weiterer, kleiner Badeort mit Promenade, Hafen und Strand auf der anderen Seite von Sydney und mit der Fähre in 30 Minuten zu erreichen. Abends bietet sich einem außerdem einer der tollsten Sonnenuntergänge und Himmel die ich je gesehen habe.

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Was ich unbedingt auch noch machen wollte, solange ich in Sydney bin, war die Oper auch einmal von innen zu sehen. Niemals hätte ich gedacht, dass mich dieses Gebäude so beeindrucken würde, doch sie beeindruckt einen schon jedes Mal wenn man vom Circular Quay auf sie hinüberblickt. Also habe ich es Donnerstag noch geschafft, eine geführte Tour zu machen. Das innere steht dabei dem äußeren in nichts nach! Sie besteht aus vielen einzelnen, riesigen Opern-,Konzert- oder Theatersälen, mit teilweise über 2000 Sitzplätzen. Ist man in einem solchen, kann man sich sehr gut vorstellen, einmal ein Konzert oder eine Oper dort zu besuchen. Nicht umsonst ist es für manche Konzerte und Opern-Vorstellungen schwer, überhaupt an Karten zu kommen. Wäre ich noch länger geblieben, hätte ich es aber ganz sicher versucht. Schon jetzt steht das ganz oben auf meiner Liste für den nächsten Sydney-Besuch.

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So ging unsere Reise dann auch langsam dem Ende zu, nicht ohne am letzen Tag noch einmal wehmütig am Geländer im Circular Quay zu stehen und auf die vergangen vier Wochen und die Oper zu blicken, an der wir am ersten Tag gestartet sind.

Abschließend möchte ich sagen, dass ich sehr, sehr froh bin, dass ich das Angebot der Fresenius angenommen habe und  bin wiederum sehr traurig, dass es nur 4 Wochen waren. Sydney ist meiner Meinung nach eine überdurchschnittlich schöne Stadt, in der man unglaublich viel erleben kann, auch in kurzer Zeit und in der man sich schnell zurecht findet.

Zuletzt möchte ich auch noch denen ein paar kleine Tipps und Empfehlungen geben, die es demnächst oder mit dem nächsten Angebot der Fresenius vielleicht auch nach Paddington verschlägt:

Frühstück : Paddington Grind (!! We are BIG fans!!), direkt auf der Oxford Street, sehr zu empfehlen, ein kleines Cafe, das Frühstück nach jedem Geschmack anbietet, frisch und gesund und mit Möglichkeit gemütlich draußen zu sitzen, außerdem sehr freundliches Personal.

Restaurants: Arthur´s Pizza, sehr leckere Pizza und Nudeln, auch auf der Oxford Street, Ambiente jedoch eher Bistro mäßig, aber dafür geschmacklich super!

Wer hingegen lieber ein schöneres und schickeres italienisches Ambiente möchte, sollte zu Franchi Brothers Italian Bar gehen, ein wunderschönes, sehr modernes und hippes Lokal mit sehr authentischer, italienischer Bedienung.

Lebensmittel: Wer außerdem nicht immer essen gehen möchte, kann im IGA Supermarkt alles nötige besorgen oder sich Paddington Fresh Foods Market an der Theke einen leckeren angemachten Salat, selbstgemachte Quiche, vegetarische Wraps oder Tortillas aussuchen, die fantastisch schmecken und recht günstig sind.

Einkaufen/Shoppen: Die komplette Oxford Street! Unterhalb des Postamts sind die teureren Läden angesiedelt, oberhalb die etwas günstigeren. Weitere Möglichkeit in der Nähe ist Bondi Junction, das mit dem Bus in 15 Minuten erreichbar ist und diverse Malls beherbergt. Auch ein Muss für Shoppingfreaks! Und natürlich Pitt Street in der Innenstadt. Dort kann man sich vor Malls und Shoppingmeilen kaum retten. Niemals kann man hier alle Läden besuchen!

Und mit diesen Tipps( mehr sprengen leider den Rahmen, jedoch kann mir jederzeit gerne geschrieben werden), die hoffentlich hilfreich sind, komme ich zum Ende meiner Blogreihe.

Wir vermissen Sydney schon jetzt.

Natürlich aufgrund der atemberaubenden Stadt und den vielen tollen Sachen, die wir dort erlebt und gemacht haben, vor allem jedoch auch, weil wir sie mit so vielen tollen Menschen gemacht haben.In der Schule und unserer Residence haben wir Freundschaften geschlossen, die sicher auch noch nach Australien fortbestehen werden. Umso trauriger war deswegen der Abschied. Trotzdem können meine Mitbewohnerin und ich nur jedem empfehlen, diese Auslands-Erfahrung einmal zu machen und vor allem diese Erfahrung in Sydney zu machen.  Ich werde auf jeden Fall wiederkommen!

Das „Goodbye“, das ich Sydney und vor allem all meinen Freunden am letzten Tag geben musste, wird deswegen nur vorübergehend sein!

Sydney mate, I´ll be back again soon!

Verena

PS: Bevor ich es vergesse, ein riesiges Dankeschön für die meisten tollen Bilder, die hier im Blog gepostet wurden gilt meiner Mitbewohnerin Stéphanie, die über eine zweite Karriere als Fotografin nachdenken sollte.