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Uni life at UTS

Hey mates, neben den beeindruckenden Reisen an den Wocheenden und den sozialen Events gibt’s ja auch noch die Vorlesungen. Wir sind jetzt schon fast in der 5. von 14 Uni- Wochen angekommen, how time flies! Heute berichte ich darüber, wie das Uni Leben an der  UTS für uns Internationals so ist.

Das Lernen hier ist schon eine Umstellung. Und das nicht nur, weil wir trotz sommerlichen Temperaturen immer einen Pulli zu den Vorlesungen einpacken müssen. Wir sind die AC/Klimaanlage einfach nicht gewöhnt.

Aber eins nach dem anderen. Wir „Fresianer“ können in unserem 5. Semester den Schwerpunkt Organisationspsycholgie in Sydney wählen. Die Kurse sind denen in Deutschland angepasst. Da es mehrere Kurse und Tutorien gibt, konnten wir je nach Belieben unseren Stundenplan gestalten.

Das Lernsystem unterscheidet sich sehr. Zum Einen, weil es mehrere Assignments gibt, die übers Semester verteilt sind (anstelle nur einer Klausur am Ende); zum Anderen, weil die Kurse aus Frontalunterricht plus verpflichtendem Tutorium bestehen. In manchen Kursen wird sogar die Mitarbeit notiert. Engagement und Mitarbeit wird hier sehr geschätzt, deshalb gibt es vieles, um die Studenten zu motivieren. (z.B. Extra Punkte sammeln durch Melden und richtige Antworten, Wettbewerb/Quiz über’s Smartphone)

Der theoretische Teil wird im Frontaluntericht unterrichtet, meisten ca. eine Stunde pro Modul pro Woche. Für die Locals herrscht hier keine Anwesenheitspflicht, für uns schon (als Teil unseres Studentenvisums). In den großen Vorlesungsräumen gibt es nur einen kleinen Tisch, der pro Sitz auszuklappen ist. Deshalb kann man entweder Block oder Laptop nutzen. In den Tutorien hingegen sind weniger Studenten und sie sind daher sehr interaktiv. Die schriftlichen Assignments sind nicht so umfangreich wie in Deutschland, meistens nur ca. 2000 Wörter. Die Herausforderung ist, auf den Punkt zu kommen, nicht zu viel zu schreiben und die Gruppenarbeit gut aufzuteilen.

Nun zu den Kursen. Wir belegen Managing People and Organizations, Management Consulting, Understanding People and Organizations und Intercultural Communication.

Es werden viele Medien genutzt, die die Informationen beinhalten und die Studenten beim Lernen unterstützen. Hier ein Beispiel aus dem MPO-Kurs:

  • Podblast vor jeder Vorlesung in dem die Dozentin den Inhalt der nächsten Vorlesung in wenigen Minuten bespricht
  • Pre-readings (ca. 10-20 Seiten) aus ausgewählten wissenschaftlichen Artikeln oder Büchern, die über die online Bibliothek verfügbar sind
  • Videos
  • Aufgaben
  • U:Pass (optional) einmal wöchentlich für eine Stunde. Studenten aus höheren Semestern assistieren bei der Assignment– Vorbereitung, dem akademischen Schreiben etc.
  • Wenn eine Vorlesung ausfällt gibt’s die Stunde zum Nachhören und Aufgaben, die dem Tutor zugeschickt werden müssen.
  • E-mails, die an Workshops erinnern oder die nächste Vorlesung erklären

Und dass ist nur ein Modul von vier. Ihr merkt, es ist schon ein ordentlicher Workload, aber gut machbar, wenn man sich die Zeit einteilt :-).

UTS bietet auch ein breites Unterstützungsprogramm an: HELPS (Higher Education Language and Presentation Support) bietet neben Drop-in Sessions (15 min/40min) auch wöchentliche Schreib- oder Conversationskurse an. Die Career Services helfen beim Erstellen des Lebenslaufs, dort kann man auch Bewerbungsbilder machen lassen oder Tipps für Praktika einholen. Die Mitarbeiter sind sehr gut ausgebildet, hilfsbereich uns freundlich. Außerdem bietet der Campus eine tolle Lernatmosphäre, denn es gibt überall gemütliche Ecken, Tische, Sofas oder Computer. In der Bibliothek gibt es Stockwerke, auf denen nicht gesprochen wird und sogar eine Schlafecke zum nappen. Jeder findet hier sein Plätzchen. 

In den ersten Wochen ging es hauptsächlich um das Vorstellen des Tutors (sehr gebildete Akademiker) und der Gruppen sowie grundlegender Definitionen der Fächer. Die Tutorien sind so aufgebaut, dass in den ersten Wochen eine Basis für die Gruppenarbeit gebaut wird. Z.B. werden Gruppennamen besprochen oder Übungen zur Teambildung gemacht.

Hier ein Beispiel aus einem meiner Workshops:

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We’ll catch up later

Thea

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… Sydney – studying at UTS

„UTS – die Universität der vielen Möglichkeiten“ wäre definitiv ein Slogan, der perfekt zur UTS passen würde. Wieso? Lest selbst:

Heute gebe ich euch einen Einblick in eine der besten Universitäten überhaupt. Die neue Partneruniversität der Fresenius ist nicht irgendeine Uni, sondern der Platz 1 der jungen Universitäten Australiens (unter 50 Jahre). Wie ich finde, zurecht!

Nr 1 young Uni

Wie schon gesagt, belege ich hier den Schwerpunkt „Organisationspsychologie“. Dazu gehören die Fächer „Management Consulting“, „Understanding Organisations“, „Managing people and organisations“ und „Intercultural Communications“. Diese sind jeweils aufgeteilt in Vorlesung und Tutorium.

Die Vorlesung findet meist in ziemlich großen Vorlesungssälen statt und ist im Vergleich zum Tutorium sehr unpersönlich, da hier auch circa 50-100 Studenten in einer Vorlesung sind. Das Tutorium ist deutlich persönlicher und individueller (und mit Anwesenheitspflicht), denn es findet in kleineren Gruppen statt (meistens so zwischen 15-40 Studenten).

Zu jeder Session gibt es Aufgaben und zusätzliche Readings zu erledigen, die dann im Tutorium diskutiert und besprochen werden. Außerdem gibt es in jedem meiner Fächer Gruppenarbeiten zu erledigen. Die Tutorien sind sehr anwendungsorientiert, was ich persönlich als Vorteil empfinde. Als Projekte müssen wir beispielsweise häufig „real-life-problems“ von Unternehmen lösen.

Das System erinnert mich ziemlich oft an die Schule, da die wöchentlichen Aufgaben mit  Hausaufgaben zu vergleichen sind. Ob man das mag oder nicht, bleibt Jedem selbst überlassen.

Die Struktur der Prüfungen ist hier übrigens auch ganz anders als in Deutschland. In jedem Fach gibt es 2-3 Essays oder Reports zu schreiben und zusätzlich ein Exam am Ende des Semesters. Die Essays müssen schon während des Semesters abgegeben werden – byebye Bulimielernen! Es sind zwar deutlich mehr, dafür sind sie auch kürzer als in Deutschland, nämlich meist rund um 1000-3000 Wörter.

Während ich diesen Post schreibe, habe ich mein erstes Essay schon abgegeben 🙂

Das Unigelände der UTS ist sehr weitläufig und zentral gelegen. Zur Sydney Central Station sind es (wenn überhaupt) 3 Minuten. Wie weitläufig das Gelände wirklich ist, seht ihr auf der Karte. Mein Wohnheim Yura ist übrigens Gebäude 6, also super zentral gelegen!

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Fast alle Gebäude sind sehr modern und top ausgestattet. Ausgenommen ist das Tower Buildung der UTS (Building 1), denn dieses wurde schon mehrfach zum hässlichsten Gebäude der Stadt gewählt. Alle anderen sind aber wirklich schön und modern. Jedes ist auf eine ganz andere Weise sehr speziell und architektonisch besonders.

In jedem Gebäude findet man viele Lernecken, Cafés oder Restaurants, was ich persönlich sehr schön finde.

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Die UTS bietet sehr viele zusätzliche Programme und Fördermöglichkeiten für Studenten an. Ich bin beispielsweise dem BUiLD Programm (Beyond UTS International Leadership Development) beigetreten, ein Programm, welches die Führungskompetenzen der Studenten fördert.

Weiterhin gibt es viele HELPS Kurse zu Themen wie essay writing, giving a presentation und zum wissenschaftlichen Arbeiten. Studenten können sogar eine 40-minütige, kostenlose Beratung in Anspruch nehmen, wenn man Schwierigkeiten mit einem Assignment hat. Zusätzlich gibt es U:PASS Kurse für alle Fächer, die in der Vergangenheit eine hohe Durchfallquote hatten (Managing people and organisations gehört leider dazu). Hier werden die Inhalte der Vorlesung dann noch einmal aufgearbeitet und Hilfestellungen bei den Assignments gegeben. Oder beispielsweise das Programm „UTS: The Hatchery“ für Entrepreneuere oder alle, die es werden wollen.

Ich persönlich finde diese Vielfalt an Angeboten und Möglichkeiten sehr beeindruckend! Ich wusste zunächst gar nicht, wo ich mich zuerst anmelden soll. Hier können sich die deutschen Unis wirklich noch eine Scheibe abschneiden.

Insgesamt gibt es über 100 Sport-, Social- oder kulturelle Clubs. Hier wird vom Fotografie-Club bis zum Chinesische Medizin-Club wirklich alles(!) angeboten.

Außerdem gibt es in der UTS auch eine psychologische Beratung und einen eigenen Arzt im Health Service Center im Tower Building.

Alumni green

So! Ich hoffe, ich konnte euch mit diesem Post und vor allem durch die Fotos einen Einblick in das Uni-Leben in Sydney vermitteln. Im nächsten Post erzähle ich euch von einigen Ausflügen, den besten Frühstück-Locations und meiner Begegnung mit den Kängurus.

See you, Judith!