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… Sydney – rooftop feelings

Ihr fragt euch, wie ein Student in einer Weltstadt wie Sydney wohnt?  Ich nehme euch heute mit in meine WG in dem Studentenwohnheim der UTS und gebe ein kleines Update über meine letzten Wochen.

In einem der Wohnheime der UTS zu wohnen, ist für Studenten eine gute und (für Sydneys Innenstadt relativ) günstige Wohnmöglichkeit. Insgesamt gibt es 5 Studentenwohnheime. Von 9-ner WG bis Einzelzimmer (sogenannte studio appartments) ist alles vorhanden. Vor der Anreise bewirbt man sich um ein Zimmer und kann Prioritäten angeben zum gewünschten Haus und Zimmerart.

Ich selbst wohne in dem Wohnheim Yura Mudang (Aboriginal für: students live) in einer 2er-WG. Yura Mudang ist das größte und modernste Wohnheim der UTS. Auf 21 Stockwerken verteilt wohnen insgesamt 750 Studenten – es wird also nie langweilig.

In einer 2er-WG hat jeder sein eigenes Schlafzimmer mit Bett, Kleiderschrank + Schreibtisch. Bad und Küche + Wohnbereich wird mit dem Mitbewohner geteilt. Einmal wöchentlich wird der öffentliche Bereich des Zimmers gereinigt und für sein Schlafzimmer ist man selbst verantwortlich. Natürlich darf man keinen puren Luxus erwarten, aber wenn man sich das Zimmer etwas persönlich einrichtet, ist das total in Ordnung.

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Meine Mitbewohnerin ist Australierin und super nett. Wir haben schon zusammen Dinner gekocht und sie hat mir einige Tipps zur Stadt und zu Sehenswürdigkeiten gegeben.

Ich bin sehr froh, dass ich mich für das Wohnheim entschieden habe, da man hier viele andere Studenten aus aller Welt (!) kennenlernt – auch wenn in diesem Semester auch ziemlich viele Studenten aus Deutschland, der Schweiz & Österreich hier sind.

Auf Level 8 und 21 in Yura Mudang gibt es große Gemeinschaftsbereiche, wo es beispielsweise auch die Möglichkeit zum gemeinsamen Kochen & Feiern gibt. Vor allem die Terrassen sind wunderschön! Sowohl unter der Woche als auch am Wochenende treffen wir uns oft oben auf der Dachterrasse. An Wochenenden geht es danach dann weiter in Clubs.

Level 21:

 

Level 8:

Da das Zimmer bei Ankunft “leer” ist, müssen alle essentiellen Sachen wie Bettdecke & Kissen, Topf, Pfanne & Geschirr, Handtücher usw. hier vor Ort gekauft werden (es sei denn man hat so viel Platz im Koffer, was bei mir aber eher nicht der Fall war). Das Broadway Shoppingcenter hat aber viele gute Geschäfte, wo all diese Sachen direkt am ersten Tag zu finden sind. Und es ist nur circa 10 Gehminuten entfernt.

Tipp: K´mart und Target haben von Bettdecken bis zu Geschirr alles zu sehr günstigen Preisen.

Ein weiterer Vorteil des Housings der UTS sind auch die vielen (kostenlosen) Aktivitäten und Ausflüge, die über die gesamte Zeit angeboten werden. Es gibt einen Sportkalender, einen für Ausflüge und soziale Aktivitäten und einen akademischen Kalender. Vom Boxing Kurs bis hin zum Fotografie Workshop – hier findet wirklich jeder etwas nach seinem Geschmack.

calender

Lebensmittel sind hier übrigens deutlich teurer als in Deutschland – zum Teil zahlt man das 2-3fache im Gegensatz zu deutschen Supermärkten. Direkt bei der Bibliothek gibt es einen Woolworth, der vergleichbar mit einem Edeka oder Rewe ist. Im Broadway Shoppingcenter gibt es allerdings auch einen Aldi, der zum Teil deutlich günstiger ist.

Und zuletzt ein super Geheimtipp: Paddys Market!

Paddys Market ist ein Markt direkt gegenüber der Bibliothek der UTS (also nur 5 Minuten zu Fuß). Es gibt hier sehr günstiges Obst, Gemüse, Gewürze und vieles mehr, zum Teil sogar günstiger als in Deutschland. Ich weiß zwar nicht, wie das alles so günstig sein kann, aber es ist alles sehr frisch und hat eine gute Qualität – also definitiv zu empfehlen!

Paddys market

Am Wochenende haben wir noch eine „Whale watching-Tour“ mit einem Boot ab Darling Harbour gemacht. Darling Harbour ist ein total schöner Hafen, der nur circa 5-10 Gehminuten von dem Wohnheim entfernt ist. Hier ist auch ein super schöner Park und eine Promenade zum Joggen, Spazieren gehen und Sonne genießen oder zum Essen, denn dort sind sehr viele Lokale und Restaurants.

Mit den Walen hatten wir nicht ganz so viel Glück und haben sie leider nur aus einiger Entfernung gesehen. Aber dafür haben wir ganz viele süße Delfine zu Gesicht bekommen (die sind allerdings viel zu schnell, als dass man sie fotografieren könnte).

Aber allein für die Aussicht auf den Circular Quay (Opernhaus + Harbour Bridge) hat es sich gelohnt. Seht selbst:

Harbour b view

Harbour bridge

Operahouse

view

view circular q

Die Stadt ist einfach so wunderschön! Ich genieße jeden Tag das Flair der Stadt, die Freundlichkeit der Australier, die Sonne und den (fast immer) wolkenlosen Himmel. Das bin ich ja von Hamburg nicht so gewohnt 😀

Heute waren wir noch auf dem Smooth Festival of Chocolate in the Rocks. Auf den Straßen des Stadtteils the Rocks waren überall Stände mit jeglicher Art von Dessert und Schokolade – von Nutella-Macadamia-Oreo-Waffle bis hin zu Unicorn-Shake. Wir wussten gar nicht, wo wir anfangen sollten.

Eis

Ich fühle mich so wohl hier und freue mich auf die bevorstehenden Monate, auch wenn es in der Uni hier schon drei Wochen nach Semesterstart ziemlich viel zu tun gibt.

Über die Vorlesungen berichte ich euch dann erst im nächsten Post, da ich mir selbst noch einen Eindruck über das ganze System und die vielen Möglichkeiten verschaffen muss.

See you, Judith!

 

P.S. Das Café mit dem leckeren Avo-Toast aus dem letzten Post heißt übrigens Coffee Trails und ist direkt an der Central Station.

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