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…#traveldiary: Sydney Week 4

In meiner letzten Woche in Sydney habe ich alle Punkte auf meiner Sydney-Bucketlist abgearbeitet, die bis dahin noch offen standen.
An unserem vorletzten Wochenende in Sydney hatten wir das große Glück, die Australian Open of Surfing in Manly zu besuchen. Die Australian Open finden einmal im Jahr statt und alle namenhaften Surfer versammeln sich an diesem Wochenende in Sydney. Unter anderem haben wir die Weltmeisterin von 2016, Tyler Wright, getroffen und konnten ein Foto mit ihr schießen.

Montag starteten wir mit der Opera House Tour, die ich jedem empfehlen kann. Die Tour dauert ca. 40 Minuten und man bekommt einen sehr guten Einblick in das Opera House und seine Geschichte.

Am Dienstag trafen wir uns nach unserem Unterricht mit anderen EF Students zum Fußball in Surry Hills und hatten wahnsinnigen Spaß.

Mittwoch besuchten wir unsere Partnerhochschule in Sydney, die University of Technology Sydney. Die Universität ist ein absoluter Traum. Die Gebäude sind super modern und sind von der Haltestelle Central in einer Minute zu erreichen. Wenn ich mich nicht bereits im sechsten Semester befinden würde, hätte ich mein Auslandssemester definitiv in Sydney absolviert. Ich kann die Uni wirklich jedem empfehlen (von dem, was ich gesehen habe).

Donnerstag ging es endlich zum Surfen am berühmten Bondi Beach. Bereits vor meiner Abreise stand fest, dass ich auf alle Fälle einen Surfkurs in Australien besuchen werde. Und in meiner letzten Woche war es endlich soweit. Das Gefühl die Wellen zu „reiten“ ist wirklich unbeschreiblich und es hat wahnsinnig viel Spaß gemacht. Ich habe den Surfkurs über EF gebucht, da ich noch einige freie Credits hatte (in dem Sprachkurs-Package sind 180 freie Credits enthalten, die ihr nach euren eigenen Interessen einlösen könnt).

Freitag war unser letzter Tag an der EF School und wir haben unsere Zeugnisse und Zertifikate erhalten. Am Abend besuchte ich mit meiner Freundin „Seadeck“, ein Partyboot, welches allerdings kein gewöhnliches Partyboot ist. Das Boot setzte in Darling Harbour ab und schipperte unter der Harbour Bridge entlang bis zu Manly und hielt in der bekannten Bucht vor dem Opera House und der Harbour Bridge. Ich kann „Seadeck“ wirklich jedem wärmstens ans Herz legen, der auf eine entspannte Party mit Live-Musik am Tag oder Abend steht. Es war einer der besten Abende in Sydney.

 

An unserem letzten Tag in Sydney, Samstag, sind wir nach Kirribilli gefahren, um im gehypten Celsius Coffee zu frühstücken – und der Hype ist wirklich enorm. Gegen 11 Uhr, als wir das kleine Wassercafé verließen, stand eine extrem lange Schlange vor dem Eingang. Es lohnt sich also früh dort zu sein. Das Essen ist genauso gut, wie es aussieht, wenn nicht noch besser. Mein absoluter Favorite: Die Waffeln! Nach dem wir uns gestärkt haben, sind wir noch zu „The Grounds of Alexandria“ gefahren, die DIE Weddinglocation in Sydney sind. Warum? Seht selbst! 🙂

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…#traveldiary: Sydney Week 3 + Sprachschule

Nicht nur der Stil der Stadt in Sydney erinnert an London, sondern auch das Wetter in #week3. Da es in unser dritten Woche in Sydney wirklich nur geregnet hat, haben wir kaum etwas unternehmen können. Deswegen berichte ich heute über die Sprachschule, die im zentralgelegenen Redfern liegt.

Die Schule

Die Sprachschule ist ein wahrer Fotospot. Die Räume sind hell und alles ist extrem modern eingerichtet.
Die Schule besitzt drei Etagen: Auf der ersten Etage befindet sich die Service Lounge in der wir uns am ersten Tag angemeldet haben und uns unsere Studentenausweise abgeholt haben. Neben Klassenräumen befindet sich auf der ersten Etage außerdem das Accommodation Office, an das sich die Studenten bei Problemen oder Fragen rund um das Thema Gastfamilie oder Studentenwohnheim wenden können.
Auf der zweiten Etage befinden sich weitere Klassenräume, sowie eine PS4 Ecke, der Teacher-Room und das Office von Lisa und Denise, die dafür sorgen, dass jeder Student im richtigen Kurslevel untergebracht ist. Außerdem kann man sich an die beiden bei Kurswechseln oder sonstigen Themen rund um das Thema Kurse und Stundenpläne wenden.
Im dritten und letzten Stock befindet sich der Computerraum, weitere Klassenräume und der Activitybereich mit Tischtennisplatte, Billardtisch und einer Küche. Außerdem ist im obersten Stockwerk das Activity-Center, wo ihr euch für verschiedene Activities anmelden könnt. Jeden Monat wird ein neuer Activity-Plan von EF erstellt, der wie folgt aussehen könnte.

Die Kurse

Es gibt verschiedene Level an Kursen von A1/A2 (Anfänger), über B1/B2 (Fortgeschrittene) bis hin zu C1/C2 (Upper Immediate). Wir hatten jeden Tag zwei General English Lessons und eine SPIN-Class bzw. eine Business English Lesson.
Mit unserer General Englisch Class haben wir jede Woche einen Ausflug unternommen. Während meiner Zeit bei EF haben wir zweimal die Art Gallery of New South Wales und das Supreme Court besucht. Die Ausflüge fand ich persönlich extrem interessant und eine gute Abwechslung zum standardisierten Unterricht in der Schule. Zudem hätte ich die Art Gallery oder das Supreme Court nicht ohne EF besucht. An den anderen Tagen haben wir uns während der General English Class auf unsere bevorstehenden Exkursionen vorbereitet oder die Exkursionen aufbereitet.
Neben den General English Lektionen hatten wir außerdem sogenannte SPIN-Classes, die wir nach unserem Interessengebiet selbst ausgewählt haben. Zwischen 15 verschiedenen SPINS konnten wir uns für zwei SPIN-Classes entscheiden (im nachfolgenden Bild seht ihr eine Übersicht über alle SPIN-Classes).

Mittagspause

In unserer Mittagspause sind wir immer zum einminütig entfernt gelegenen Food District geschlendert, welches sich inmitten des Central Parks befindet. Das Food District ist eine Riesen-Mall auf drei Etagen, fast ausschließlich mit Food Spots.
Ich kann euch den kleinen Sushi-Laden auf der untersten Etage sehr empfehlen, da teilweise die Sushi-Rolls günstiger als in Deutschland sind (in Australien ist zu 80% alles dreimal so teuer wie in Deutschland). Außerdem sehr zu empfehlen sind die Sandwiches, das Thai-Curry (Bombay) sowie die Salate bei SumoSalad auf der dritten Etage.

Freizeit

Ihr braucht euch keine Sorgen um eure Freizeit während der Schultage machen. Die Kurse sind so gelegt, dass man entweder drei Stunden am Morgen oder drei Stunden am Nachmittag Unterricht hat. So habt ihr genügend Zeit, vor oder nach der Schule etwas zu unternehmen.

Fazit

Die Sprachschule kann ich persönlich sehr empfehlen und habe mich dort sehr wohlgefühlt. Man schließt viele Kontakte und lernt viel über andere Kulturen und Nationalitäten. Außerdem kann ich jedem die angebotenen Activities von EF selbst empfehlen, da man so schnell Kontakte zu anderen Studenten knüpft.

 

…Business English in Sydney – viel mehr als nur ein Sprachkurs in Down Under

“ Ich bin auch mit schlechtem Beispiel vorgegangen“

2 Tage unter der prallen Sonne und mit mehr oder weniger vorhandenen Sonnencreme auf der Haut ist meine Mitbewohnerin bereits rot – krebsrot – und wir realisieren, dass wir nicht mehr im kalten Köln sind, sondern am anderen Ende der Welt, in einer Stadt, in der die Sonne stärker scheint als sonst irgendwo: SYDNEY, dessen wunderschöne Strände wie Bondi Beach schnell vergessen lassen, dass man sich an das Wetter, das auch mal gerne von strahlendem Sonnenschein in stürmischen Wind und Wolken umschlägt, erstmal gewöhnen muss.

„Hello mate – welcome to Australia“.

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Vor, während und selbst kurz vorm Ende unseres 20 (!) stündigen Flugs, den man leider einfach nicht schön reden kann, hätten wir fast nicht mehr erwartet, dass wir tatsächlich in unbestritten einer der schönsten Städte der Welt ankommen . Nach unserer vollkommen reibungslosen Abholung  durch unsere Sprachschule EF standen wir auch schon vor unserem Studentenheim im hippen Stadtteil „Paddington“, der mit seinen Bars und ganz eigenen Shoppingmeile begeistern kann und wie das britische Äquivalent auch Oxford Street heißt. Hier laden unabhängige und sehr trendige Modeläden zum Geld ausgeben ein, ebenso wie die kleinen Restaurants die alle sehr „organic“,  sehr lecker und sehr einladend sind. Die Residence wird von einem sympathischen EF Mitarbeiter gemanagt, die Zimmer sind allerdings typisch studentisch einfach eingerichtet und sehr klein.  Da dies aber auch zu einem studentischen Leben in Sydney gehört und man wenig Zeit zuhause verbringt, hat man sich auch schnell daran gewöhnt.

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Am ersten Tag nach unserer Ankunft wollten wir bei dem tollen Wetter (28 Grad ! ) natürlich nur eins: direkt zu Sydneys bekanntestem Stand: Bondi Beach. Der Strand ist umgeben von coolen Strandbars und leckeren Fischrestaurants  und trotz der sonntäglichen Bevölkerungsdichte liegt kein Handtuch direkt am anderen. Von unserer Residence sind es nur 20 Minuten mit dem Bus.

Abends hatten wir dann Gelegenheit, bei dem von unserem Residence Manager organisierten „Wine & Cheese Diner  without Wine“ ( denn Alkohol ist hier strinkt verboten ) unsere Mitbewohner der Residenz kennenzulernen.  Allesamt aus verschiedenen Ländern, von Dänemark, über Schweden und der Schweiz  bis Indonesien. Alle dort sind sehr offen und spontane Zusammenschlüsse für diverse Aktivitäten wie  Essen gehen, in einer Bar Fußball gucken oder Feiern gehen wurden sogar schon am ersten Abend schnell gefunden.

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Heute hat dann  die Sprachschule begonnen. Die Räumlichkeiten von EF sind wunderbar klimatisiert, hell, frisch und vor allem sehr modern eingerichtet. Die dortigen Mitarbeiter geben sich wirklich Mühe den ersten Tag so schön wie möglich zu gestalten. Unser Sprachlevel wurde vorab durch einen Online Test überprüft und heute vorort in einem mündlichen Interview noch einmal verglichen. Alle Fresianer haben als Grundfach Business English, jedoch kann jeder Teilnehmer weiterhin sogenannte „SPIN´s“ ( Special Interest Kurse) wählen. Man kann aus 19 verschiedenen Kursen seine Präferenzen angeben und es werden u.a. Kurse wie „Debate“, „Public Speaking“ oder „Resume Writing“ angeboten. Nach dem Kennenlernen der anderen Studenten durch „Speed Friending“ (Übernommen vom Platzwechsel-System des „Speed Datings“) ging es los zu einem Trip durch Sydney. Ziel: Das Sydney Opera House und die Habrbour Bridge, atemberaubende Wahrzeichen, die nicht einfache Touristenattraktionen, sondern wirklich sehenswert sind.

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Ein besonderes Highlight und eine komplette Überraschung für uns war dann der Besuch einer Bar in „The Rocks“, dem wunderschönen Altstadteil von Sydney, auf dessen Rooftop man einen sagenhaften Blick auf die Opera und die Harbour Bridge werfen kann. Hier haben wir uns nach dem langen Fußmarsch in wunderbar schattiger und entspannter Atmosphäre auf dem Deck mit einer leckeren Bowle und einer frischen Brise abgekühlt – und das nur für uns Fresianer,  denn die Uni hatte diese Aktion speziell für uns gebucht (vielen Dank Fresenius, tolle Idee!)

Der Start in Sydney war also bis jetzt wunderbar und wir freuen uns sehr darauf, was uns diese Woche noch erwartet. Jeden Tag gibt es eine neue, von EF organisierte Aktivität, an der man entweder kostenlos oder durch eine Gebühr teilnehmen kann. Darunter sind solche Sachen wie eine Fähren-Fahrt heraus aus dem Stadtkern um in einiger Entfernung den Sonnenuntergang über Sydney erleben zu können, Skydiving, ein Besuch der Eukalyptus Wälder und Gebirgslandschaft Sydneys  oder ein zweitägiges Surfcamp. Hierbei fährt man aus Sydney heraus, um sich  zwei Tage komplett aufs Surfen zu konzentrieren (australische Barbecues und die dortige Unterkunft in Mehr-Bett Zimmern inklusive).

Wir sind also sehr gespannt. Ich passe mich jetzt erstmal an die entspannte und sonnige Lebenseinstellung der Australier an (“ No worries mate“!) und melde mich am Ende der Woche wieder!

Have a good one!