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Studieren in Shanghai

Nach einer aufregenden Culture Week beginnt nun auch für uns hier in Shanghai der Ernst des Lebens. Das Studentenleben in Shanghai ist bisher sehr spannend. Auch nach einem Monat entdecke ich immer wieder etwas Neues. Sei es auf dem Campus oder in der Stadt. Dieser Blogpost wird wahrscheinlich den echten Eindrücken, die ich bisher sammeln konnte nicht mal ansatzweise gerecht.

Unseren Stundenplan haben wir bereits ein paar Tage zuvor erhalten, sowie die Buspläne für die Fahrt von den Studentenwohnheimen des Baoshan Campus zum Jiading Campus. Alle unsere Vorlesungen finden auf dem etwas weiter außerhalb liegenden Jiading Campus statt.

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Die Weg zur Universität

Der Uni Tag beginnt normalerweise mit einer Busfahrt vom Baoshan Campus zum Jiading Campus. Die meisten Studenten wohnen in den Wohnheimen auf dem Baoshan Campus. Da ich etwas weiter in der Stadt wohne, muss ich mit der U-Bahn anfahren. Inzwischen hat sich das so eingependelt, dass ich an bestimmten Tagen mit dem Bus der Universität fahre und an anderen Tagen mit der U-Bahn. Es kommt meist drauf an, um wie viel Uhr die Vorlesung losgeht. Die Fahrt mit dem Universität Bus dauert je noch Verkehrslage 30 min. Mit der U-Bahn ist es ähnlich.

Campusleben in Shanghai

Am Jiading Campus angekommen, haben wir meist noch ein paar Minuten Zeit ein Getränk am Hub Café, ein kleines Café auf dem Campus, zu kaufen. Der Jiading Campus ist nicht sehr groß, jedoch gibt es einige Gebäude. Anfangs mussten wir die richtigen Gebäude suchen, da fast alles auf Chinesisch ausgeschrieben wird. Wir hatten jedoch eine Karte des Campus auf Englisch in den Culture Weeks erhalten. Inzwischen finden wir uns schon sehr gut zurecht.

Zwischen den verschiedenen Vorlesungen haben wir immer kleinere Pausen, die wir meistens zusammen verbringen. In größeren Pausen können wir auch den Campus verlassen und in der Innenstadt Jiadings essen gehen. Es gibt viele kleine Läden außerhalb des Campus. Wir probieren immer wieder neue Restaurants aus, auch wenn die Sprache ab und zu eine Barriere darstellt. Doch mit einer Übersetzungs App ist vieles einfacher hier. Außerdem spreche ich ein bisschen chinesisch, sodass mir das bestellen von Essen nicht allzu schwer fällt.

Zudem haben wir auch die Möglichkeit an verschiedenen sportlichen Aktivitäten teilzunehmen. Es gibt beispielsweise Sporthallen für Badminton oder auch Basketballplätze. Die Jungs bringen oftmals ihren eigenen Fußball mit und spielen in den Pausen auf dem Campus. Dabei sind sie oft eine Attraktion für die anderen chinesischen Studenten.

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Vorlesungen der Shanghai University

Wir haben Kurse mit anderen internationalen Studenten und auch Kurse mit nur Fresenius Studenten. Dabei sind alle Kurse auf Englisch.

Ich persönlich freue mich sehr über die Möglichkeit mit Studenten aus verschiedenen Ländern zusammen zu studieren. Beispielsweise haben wir Medien Psychologie mit Studenten aus aller Welt zusammen und gerade bei diesem Thema ist es interessant zu erfahren, wie die Medien anderen Ländern fungieren.

Die Vorlesungen sind oft sehr interaktiv gestaltet, da wir keine großen Gruppen sind. Außerdem ist es hier üblich neben den Vorlesungen und den Klausuren am Ende des Semesters, noch weitere Aufgaben zu meistern. Hier ist also auch viel Eigenarbeit zuhause gefragt. Meist sind es Gruppenprojekte mit anderen Studenten.

Studieren in Shanghai

Abgesehen vom Studenten Leben auf dem Campus ist das Studenten Leben in den Wohnheimen, sowie in der Stadt super spannend. Am Wochenende haben wir immer viel zu unternehmen. Von Stadtbesichtigungen bis hin zur Studentenparty. Ich bin sehr gespannt, wie es in der nächsten Zeit weitergeht. Ich weiß jedoch jetzt schon eins: Das Auslandssemester in Shanghai ist einer der besten Entscheidungen, die ich bisher getroffen habe.

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Zurechtfinden im Großstadtdschungel

Wow, ich weiß gar nicht wo ich anfangen soll. Shanghai ist noch viel beeindruckender und vielseitiger als ich es mir je hätte vorstellen können. Ich bin jetzt seit zwei Wochen hier und kann es immer noch nicht glauben. Jeder Tag hier ist ein Abenteuer und man kann immer wieder etwas Neues erleben. Damit wir jedoch nicht im Großstadtdschungel untergehen hat die Fresenius eine „Culture Week“ für uns zur Orientierung organisiert. Diese umfasst alles von Sightseeing, Organisatorischem, gemeinsamem Essen bis hin zu Unternehmensbesichtigungen.

Nachdem wir uns am Wochenende alle langsam im Wohnheim eingerichtet haben, ging es am Montagmorgen gemeinsam zum Jiading Campus, wo unsere Vorlesungen stattfinden werden. Dort wurden wir herzlich von einigen Buddies, Dozenten und unserer Ansprechpartnerin Alice begrüßt. Anschließend haben wir eine kleine Campusführung von den Buddies bekommen, damit wir uns zum Vorlesungsbeginn nächste Woche alleine zu recht finden können. Abgerundet wurde der Vormittag noch mit einem gemeinsamen Essen in der Kantine. Am Nachmittag ging es weiter in die Jiading Oldtown – nur einen Fußmarsch entfernt vom Campus. Dort besichtigten wir zu erst einen Confucius Temple und sind dann weiter in die Jiading Old Street. Hier gab es viele kleine chinesische Boutiquen und Streetfood. Damit war der Tag für uns auch schon wieder zu Ende und wir sind zurück zum Wohnheim gefahren.

Am Dienstag gab es nur einen großen Programmpunkt: Besichtigung des VW-Werks in Shanghai. Nach einer kurzen Busfahrt kamen wir am Unternehmen an. Zum Einstieg wurde uns ein Film über den Standort Shanghai gezeigt. Nun wurde es spannend: Wir wurden mit einem kleinen Shuttle durch die Produktionshallen von VW gefahren. Leider durften wir keine Fotos machen, aber es war wahnsinnig beeindruckend die großen Maschinen und komplizierten Prozesse aus der Nähe zu beobachten. Am Abend ist eine kleine Gruppe von uns mit den Buddies Richtung Stadt gefahren zum Hot-Pot essen. Hot-Pot ist eine Art Fondue. Man hat eine große Suppenschüssel in der Mitte des Tisches, in der man von Gemüse bis Fleisch alles kochen kann.

Mittwoch ging es zurück zur Uni, da noch einiges an Organisatorischem geklärt werden musste. Zu erst erklärten die Buddies uns den chinesischen Uni-Alltag mit allen Unterschieden und Gemeinsamkeiten. Dann wurden unsere Unterlagen die zur Anmeldung an der SHU benötigt werden eingesammelt. Außerdem haben wir unsere Studentenausweise bekommen und hatten die Möglichkeit Bücher zu kaufen.

Für Donnerstag war ein weniger straffes Programm angesetzt. Morgens hatten wir die Möglichkeit das Wohnheim zu bezahlen. Der restliche Tag stand uns zur freien Verfügung. Lediglich am Abend war ein gemeinsames Abendessen geplant, aber dazu später mehr. Ich habe mich mit einer kleinen Gruppe auf in Richtung Stadt gemacht. Dort haben wir den Kunstkomplex M50 besichtigt. Das ist ein kleines Industriegelände mit vielen kleinen Galerien, in denen Künstler ihre Werke ausstellen. Hier ist für jeden etwas dabei: Gemälde, Skulpturen, Fotografie. Im Anschluss sind wir in den Nahe gelegenen Jade Buddah Temple gegangen. Hier gab es wunderschöne alte chinesische Architektur und eindrucksvolle Statuen zu bestaunen, während sich im Hintergrund die Hochhäuser Shanghais in den Himmel streckten. Weiter ging es in das französische Viertel, wo wir viele coole Bars und Cafés gefunden haben (Pro-Tipp: Nehmt euch immer die Visitenkarte von einem Restaurant mit, wenn es euch gefällt, sonst findet ihr den Laden nie wieder). Der Tag verging mal wieder unglaublich schnell und schon stand das gemeinsame Abendessen mit der Fresenius an. Es ging für alle in das Paulaner Brauhaus, für ein bisschen Heimatgefühl. Das Menü bestand aus einer Waldpilzsuppe, Schnitzel und Birnenkuchen. Mit vollgeschlagenem Bauch ist der Großteil von uns in die Bar Rouge gefahren, um dort den Abend ausklingen zu lassen. Die Bar Rouge ist eine Rooftop-Bar am Bund mit perfektem Blick auf die Skyline von Shanghai. Leider haben wir die Lichter der großen Türme verpasst, da diese um 22 Uhr ausgeschaltet werden. Aber die Aussicht war trotzdem spektakulär und wir hatten einen schönen Abend.

Die Woche verging wie im Flug. Es ist schon Freitag und damit der letzte Tag der Culture Week. Heute steht erneut Sightseeing auf dem Plan, aber diesmal geht es in die Innenstadt. Erster Halt war die chinesische Altstadt Shanghais inklusive eines Besuchs im Yu-Garden. Hier sieht es so aus, wie man es sich in China vorstellt: viele kleine Gassen, Koi-Fische und tempelartige Bauten. Als nächstes stand ein gemeinsames chinesisches Mittagessen an, bevor wir einen kleinen Abstecher in das französische Viertel machten. Gestärkt von einem Kaffee sind wir zum Fake-Market gefahren. Der Fake-Market besteht aus einer Ladenstraße in einer Art Fabrikgebäude. Hier gibt es nichts, was es nicht gibt: Taschen, Schuhe, Uhren, Elektronik, Kleidung und Accessoires. Obwohl viele von uns bereits fündig geworden sind, werden wir auf jeden Fall noch mal wiederkommen, da wir längst nicht alles geschafft haben. Der nächste Programmpunkt war wieder einmal essen. Diesmal direkt am Bund. Leider hatten wir auf Grund des dichten Verkehrs in der Stadt etwas Verspätung und hatten keine Zeit uns die Skyline (dieses mal sogar beleuchtet) anzugucken. Trotzdem hat sich eine kleine Gruppe von uns den Moment nicht nehmen lassen und wir sind schnell die Promenade hoch gelaufen. Beim Anblick der Skyline und den vielen Lichtern hat es mir die Sprache verschlagen. Ich habe mich zum ersten mal richtig angekommen gefühlt und konnte es gleichzeitig nicht fassen, dass ich tatsächlich hier bin und diese wunderschöne, aufregende Stadt nun mein Zuhause nennen darf. Ein Moment, an den ich mich wahrscheinlich immer erinnern werde. Leider wurde ich schnell aus meiner Trance herausgerissen, da der nächste und letzte Programmpunkt auf uns wartete: eine Akrobatik-Show. Die vielen Kunststücke und Performances bildeten einen entspannten Abschluss für einen ereignisreichen Tag.

Dank der Culture Week, habe ich nun das Gefühl die wichtigsten Ecken der Stadt einmal kennengelernt zu haben und fühle mich jetzt bereit das Abenteuer Auslandssemester alleine zu meistern. Jegliche Bedenken, im Großstadtdschungel verloren zu gehen, sind weg und ich fühle mich hier bereits nach den ersten Wochen wie zu Hause.

… Klausurenphase auf Chinesisch

Durch die vielen neuen Eindrücke verging die Zeit quasi wie im Flug, weshalb es schwer zu erklären war, dass wie aus dem nichts die Abschlussprüfungen auf der Agenda standen.

Vorweg kann ich jedem möglichen Interessenten eines solchen Auslandsaufenthaltes die Angst vor der Zeit nehmen, die auch bei uns an der heimischen Universität für Unbehagen sorgt und einem manchmal fürchten lassen überhaupt noch genug Schlaf zu bekommen. Natürlich muss man auch hier in Shanghai für die Klausuren lernen, aber sie gehen im Gegensatz zu den gewohnten Klausuren nur zu etwa 40% in die Endnote ein. Die übrigen 60% ergaben sich jeweils aus 10% Anwesenheit & Mitarbeit und 50% Projektarbeiten, wie zB. Präsentationen, welche sich über das gesamte Semester verteilten. Somit sicherte eine gute akademische Leistung innerhalb des Semesters ein Bestehen des Kurses. Im Schnitt schrieb jeder Teilnehmer 5-6 Klausuren innerhalb eines Zeitraumes von 5 Tagen. Jede dieser Klausuren dauerte 1-2 Stunden und beinhaltete unterschiedliche Aufgabentypen, wie etwa Multiple Choice Questions, True/False Questions und Essay Questions. Jedoch hatten wir neben den Klausuren auch noch normalen Unterricht und Abschlusspräsentationen, wie bereits in der Aufteilung der Leistungserbringung erwähnt. Das straffe Program begründete sich in einer Ausnahmeregelung für die deutschen Studenten. Da die Studienzeiten und somit auch die Termine für die Klausuren kurz vor Anfang des Semesters eine Woche nach hinten verschoben wurden, die meisten deutschen Kommilitonen jedoch schon längst Rückflüge gebucht hatten, endete das Semester für uns eine Woche vor dem offiziellen Ende. Dieser Kritikpunkt ist jedoch auch der einzige, den ich an der Organisation herausstellen möchte. Ansonsten war die gesamte Klausurenphase manchmal schon begünstigend akribisch, genau bis in den letzen Winkel geplant.

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Wie auf dem obrigen Bild zu erkennen, stand für jeden Raum eine genaue Sitzordnung bereits fest, die im Vorhinein von der Koordinatoren vor Ort in der gemeinsamen „wechat“ Gruppe geteilt wurde. Genau so wie die folgenden Spielregeln preisgegeben wurden:

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Nach der letzten Klausur am Freitag Vormittag, folgte um 12:00 die Stipendiumsvergabe. Hier wurden die 6 ehrenwertesten Studenten aus aller Welt für ihr akademisches und soziales Engagement an der Shanghai university geehrt. Neben einen kleinen finanziellen Obolus bekam jeder Stipendiat eine Urkunde, welche eine tolle Errinerug an die Zeit in Shanghai ist. Am anschließenden Abend gingen wir, als inzwischen eingeschworene Gemeinschaft, die sich schätzen und vertrauen gelernt hatte ein letztes Mal zusammen aus und feierten gemeinsam das Ende der Semesters… ein sehr prägendes Kapitel unseres Lebens. Zu diesem Anlass wäre wohl kein besserer Club geeignet gewesen als das M1nt. Einer der exklusivsten Clubs der Stadt. Mit Blick über die gesamte Stadt lässt es sich hier zu sanften Elektrobeats ohne Probleme gut gehen. Für Überraschungen, wie einem Haifischbecken neben der Tanzfläche ist ebenfalls gesorgt. Als krönder Abschluss wurden wir auf dem gigantischen LED-Bildschirm hinter dem Dj-Pult ein letztes Mal verabschiedet…

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… die Campuse an der SHU

Dieses Semester wohnen wir Frese Studenten auf dem größten Campus der Universität, dem Baoshan Campus, der nördlich der Innenstadt liegt.

Unsere Vorlesungen haben wir hauptsächlich auf dem Jiading Campus, der circa eine knappe Stunde mit dem Bus von unserem Wohnheim entfernt ist. Außerdem gibt es noch den Yanchang Campus, der sich näher am Stadtzentrum befindet.
Da wir zwischen den Campusen wechseln müssen, stehen uns organisierte Bus-Shuttles zur Verfügung, die sich nach unseren Stundenplänen richten.
Auf dem Baoshan Campus gibt es neben dem Internationalen Studentenwohnheim, das Einzel- und Doppelzimmer zur Verfügung stellt, auch eine große Bibliothek, Sportplätze, Parks, ein Fitnessstudio mit Schwimmbad und viele kleine Supermärkte. Da das Gelände sehr groß ist, können auch Fahrräder vor Ort gemietet werden. Außerdem gibt es eine große Auswahl an Restaurants und chinesischem Streetfood vor dem Gate des Campuses.

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Auf dem Jiading Campus befinden sich auch Wohnheime für die chinesischen Studenten, Sportplätze, eine Mensa und mehrere Gebäude, in denen die Vorlesungen gehalten werden.
Wir haben alle unsere Vorlesungen im gleichen Gebäude auf dem Campus.
In unseren Pausen erholen wir uns gerne im Cafe der Uni, auf der Rooftop Terrasse oder liegen in einem Park, der sich in der Nähe befindet, in der Sonne. Auch auf diesem Campus sind Restaurants und Supermärkte zu finden.
Neben den Uni-Tagen verbringen wir keine weitere Zeit auf dem Jiading Campus, da wir nach den Vorlesungen den Bus wieder zurück zum Dorm nehmen.

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Die Hälfte unserer Zeit in Shanghai haben wir leider schon erreicht und da wir neben der Uni auch weitere Highlights von China besichtigen wollen, sind wir über ein verlängertes Wochenende nach Guilin, eine Stadt mit 6 Mio. Einwohnern, geflogen.
Guilin liegt im Süden Chinas und ist für seine außergewöhnliche Landschaft, der Karstberge, bekannt. Hier haben wir die Stadt Guilin sowie außerhalb liegende Städte besichtigt und eine spektakuläre Bootsfahrt durch die Berge gemacht.
Wir freuen uns bereits auf die nächsten Wochen, wo wir durch einen organisierten Wochenendtrip durch die Uni, nach Peking reisen werden und auch das Deutsch-Chinesische Fußballspiel ansteht.

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…Ni Hao aus Shanghai!

Ni Hao aus Shanghai! Mit 62 Studenten ist die Hochschule Fresenius dieses Semester in Shanghai vertreten. Wir sind mittlerweile gute zwei Wochen in der chinesischen Metropole und haben bereits vieles gesehen. Shanghai ist eine sehr aufregende Stadt und hat viele Attraktionen zu bieten! Neben der Culture Week möchte ich euch auch von unserem Alltag in der Uni erzählen:

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Culture Week

Unser Auslandssemester begann mit der Culture Week: Neben zahlreichen Ausflügen, um die Stadt und die chinesische Kultur zu entdecken, konnten wir Studenten uns untereinander auch schnell kennenlernen. In der Woche haben wir den Jiading Campus erkundet, einen Ausflug in die Coca Cola Fabrik gemacht, den Confucius Tempel, die Jiading Old Street sowie den bekannten Yu Garden und die French Concession besichtigt. Zum Abschluss der Culture Week sind wir in eine spektakuläre Acrobatic Show gegangen.

Auch neben den Ausflügen der Culture Week haben wir in unserer freien Zeit die Stadt besichtigt. Ein Muss sind der Bund bei Tag und Nacht, die Nanjing Road, den Financial District (Pudong), den Jing’an Tempel, das Xintiandi Viertel (French Concession) und der Fake Market.

 

Unterricht an der Shanghai University

Nachdem wir uns mit der Stadt vertraut gemacht haben, hat in der darauffolgenden Woche die Uni begonnen. Wir wohnen dieses Semester in dem Dormitory des Baoshan Campuses und haben Vorlesungen hauptsächlich auf dem Jiading Campus und auf dem Yangchang Campus.

Zwischen den Campusen zu wechseln ist mit den Bus Shuttles der Uni sehr einfach. Zudem stehen uns organisierte Busse, die sich nach unseren Stundenplänen richten, zur Verfügung.

Im Durchschnitt belegen wir fünf Module an der Shanghai University und es wird auch ein Chinesisch Kurs angeboten. Die Vorlesungszeit beträgt 10 Wochen mit einer Prüfungsphase von zwei Wochen im Anschluss.

Meistens beginnt der Unterricht um 8:00 Uhr morgens bis kurz vor 18:00 Uhr. Der Unterrichtsstoff ist auf Englisch und wird auch von internationalen Dozenten vermittelt. Ein paar Klassen haben wir auch mit chinesischen Studenten oder weiteren internationalen Studenten zusammen. So lernt man sehr schnell neue Leute kennen.

Ein wesentlicher Unterschied zum Unterricht in Deutschland ist die Zusammensetzung der Note: Das Final Exam wird mit meistens 50% bewertet, die Anwesenheit mit 10% sowie auch die mündliche Beteiligung. Zudem machen die vielen Präsentationen und Hausarbeiten/ Reports 40% der Endnote aus. Die Anwesenheit ist sehr streng, d.h. schon nach dem dritten Mal fehlen ist man nicht mehr zur Abschlussprüfung zugelassen. Ergänzend zu dem Unterrichtsstoff, haben wir zu jedem Modul Bücher und die Skripte erhalten.

Trotz der langen Uni-Tage ist es möglich, die Stadt unter der Woche zu erkunden. Diese Woche haben wir ein verlängertes Wochenende und haben bereits einen Ausflug nach Qibao (Wasser-Tempel-Stadt) geplant.

… Shanghai: Master-Exkursion die letzten Tage!

Einen wunderschönen Guten Tag allerseits,

 

IMG_8873heute haben wir uns kulturell weiter gebildet, in dem wir uns zwei Museen angeschaut haben. Zuerst besichtigten wir das „Shanghai Museum“, welches 1952 erschlossen wurde. Das Museum gibt durch seine zahlreichen Sammlungen, wie u.a. Kalligrafie, Münzen, Skulpturen, einen vollständigen Überblick über die chinesische Kunst und Kultur. – Sehr empfehlenswert!

 

Anschließend schauten wir uns die „Urban Planning Exhibition Hall“ an. Das Highlight in diesem Museum war bzw. ist das gigantische Stadtmodell, welches einfach nur beeindruckend ist.

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Nach einem leckeren Lunch ging es weiter zum „Oriental Pearl Tower“; mit 468 m der dritthöchste Fernsehturm Asiens. Die Aussicht von dort oben ist phänomenal und kaum zu beschreiben. Das besondere an diesem Wahrzeichen, ist der gläserne Gang um die mittlere Perle – einfach nur fantastisch! Das Gefühl in solch einer Höhe auf Glas zu stehen und bis auf die Straße blicken zu können, war anfangs ein wenig gewöhnungsbedürftig, doch einmal dran gewöhnt, lief es sich ziemlich gut auf dem gläsernen Gang und es konnten eine Menge Fotos gemacht werden ;).

 

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Nach dieser aufregenden und beeindruckenden Besuch des Towers neigte sich die Tour langsam dem Ende zu.

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TGIF – Der letzte offizielle Tag in Shanghai

 

De Tag begann um 08:30 mit einer Vorlesung über die Logistik in China. Uns wurde in dieser Vorlesung erst einmal bewusst, wie gewaltig dieses Land ist und welche Planungen hinter der chinesischen Wirtschaft stecken, aber auch, welche Entwicklung das Land in den nächsten paar Jahren noch vor sich hat. Es bleibt spannend, dieses bemerkenswerte Land zu beobachten.

Nach der Vorlesung stärkten wir uns mit Dumplings und fuhren zum VW-Werk. Dort wurden wir durch das Werk geführt und durften uns die Produktion des VW-Tiguan anschauen.

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IMG_9051Am Abend zelebrierten wir bei einem Abschiedsdinner mit der Executive Dekanin der Universität und allen Betreuern, die wir diese Woche kennenlernen durften, die neue gewonnen Kooperationen zwischen den beiden Universitäten.

 

 

 

IMG_8977Wir saßen im Restaurant in einem privaten Raum und bekamen das beste und außergewöhnlichste chinesische Essen serviert. Darunter befanden sich Frosch, Seegurke oder Aal, um die ein oder andere Kulinarität zu nennen.Wir ließen den Abend bei dem vielfältigen Essen ausklingen, die Verträge zwischen den Universitäten wurden unterzeichnet und viele Fotos wurden zum Abschied gemacht. Uns fiel es besonders schwer, sich von unseren drei Mentoren Adam, Jackie und Sara zu verabschieden, da wir sie in den letzten paar Tagen in unsere Herzen geschlossen haben.

 

 

 

Ein letztes Hallo aus Shanghai,

Wahnsinn, wie schnell die Zeit verfliegt! Heute geht es für uns schon wieder zurück nach Köln, Hamburg und München. Schade! Aber es wird wohl nicht der letzte Besuch in Shanghai gewesen sein. Es waren tolle und unvergessliche Tage, die wir erleben durften! Auf ein baldiges Wiedersehen!

… Shanghai: Master-Exkursion Tag 2

Hallihallo aus Shanghai,

nach der ersten kurzen Nacht haben wir unsere drei Mentoren getroffen, die uns ihren und „unseren“ Campus gezeigt haben. Wir wurden sehr herzlich von Deputy Dean in Empfang genommen und er überraschte uns mit guten Deutschsprachkenntnissen.

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Nach mehreren Gruppenbildern und einem außergewöhnlichen chinesichen Lunch, ging es auf die erste kleine Sightseeing Tour zum Konfuzius Tempel inklusive einer ausführlichen und lehrreichen Tempelführung.

 

 

 

 

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Nach der Besichtigung stand eine   entspannte und interessante Teezeremonie in einem traditionellen chinesischen Teehaus an. Die Abendgestaltung belief sich auf Sightseeing, chinesischem Essen und einer kleinen Shoppingtour.