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Time to get started !

Heute geht es tatsächlich los: mein erster Tag an der UTS. Ich betrete Building 1, den UTS-Tower, (welcher übrigens zum „ugliest building“ in Sydney gewählt wurde) und mache mich auf die Suche nach der „Great Hall“, in der meine erste Orientation Week Veranstaltung stattfinden wird. Wie es für mich typisch ist, verlaufe ich mich natürlich als erstes. Es dauert jedoch keine zwei Minuten bis jemand meine orientierungslosen Blicke bemerkt und mir seine Hilfe anbietet. In diesem Moment bin ich sehr überrascht über diese Freundlichkeit, ich werde jedoch in den nächsten Wochen noch feststellen, dass es hier üblich ist, dass jeder hier zuvorkommend und hilfsbereit ist. Es scheint fast so, als ob die Leute hier nur warten würden, nach dem Weg oder etwas anderem gefragt zu werden.

Nach diesen kleinen Startschwierigkeiten betrete ich die große Halle und bin begeistert: der Raum ist wirklich unglaublich. Allein die Decke ist ein Kunstwerk für sich. Nachdem auch die übrigen Studenten ihren Platz gefunden haben, gehen die Lichter aus und die Veranstaltung beginnt. Als kleine Einstimmung auf unsere Zeit in Australien tritt als erstes eine Gruppe Aboriginals auf, die uns ihre traditionelle Musik auf ihren Didgeridoos vorspielen und dazu tanzen. Die Musik ist zwar ein wenig gewöhnungsbedürftig, aber der Auftritt ist wirklich gelungen, insbesondere als auch die Zuschauer zu einem gemeinsamen Tanz auf die Bühne gebeten werden.

Nachdem die Vorführung vorbei ist, betritt ein sehr langweilig wirkender Professor die Bühne. Er trägt Schnauzbart und Brille und spricht mit einem starken britischen Akzent. Er stellt sich als Leiter der Forschungsabteilung vor und beginnt seinen Vortrag über all die neuen Erfindungen und Entdeckungen, die an der UTS gemacht wurden, eine spannender und fortschrittlicher als die andere. Das Innovativste von allen: der Universität ist es gelungen, eine Kontaktlinse zu entwickeln, die quasi wie ein Smartphone die Umgebung abscannen kann und durch zweimaliges Zwinkern Informationen zu dem Gebiet anzeigen kann, in dem man sich gerade aufhält. Das Ganze wird unterstützt durch viele verschiedene Bilder zu Aufbau und Funktionsweise der Linse. Er erklärte uns, dass es bereits ein ähnliches Projekt in Stockholm gibt und dass sich das Projekt der UTS im Moment noch in der Beta-Testphase befindet. Als der Professor nach Freiwilligen frägt, die die Linse gerne testen würden, heben beinahe alle Studenten die Hand, mich eingeschlossen. Plötzlich gehen die Lichter auf der Bühne aus und jemand beginnt mit leuchtenden Bällen zu jonglieren. Als die Lichter wieder angehen sehe ich, dass es der merkwürdig wirkende Professor ist, der mit den Bällen jongliert, mit der kleinen Ausnahme, dass er sich äußerlich sehr verändert hat. Schnauzbart und Brille sind verschwunden und auch den britischen Akzent hat er abgelegt. Er erklärt, dass er uns die ganze Zeit auf den Arm genommen hat und auch das Projekt komplett erfunden war. Mir ist es ein wenig peinlich, dass ich ihm tatsächlich die Geschichte abgenommen habe, aber ab diesem Moment hat er unsere volle Aufmerksamkeit und das Publikum ist begeistert. Anschließend erklärt er uns auf eine lustige Art und Weise, wie das Leben hier funktioniert. Nicht nur die üblichen Regeln, auch Themen wie Alkohol und sexuelle Belästigung werden offen angesprochen. Es ist wirklich eine sehr moderne und effektive Art uns auf die Gefahren aufmerksam zu machen und wirklich zum Zuhören zu bewegen. Nachdem diese erste Veranstaltung vorbei ist, bin ich fast ein wenig enttäuscht, ich hätte auch noch länger zuhören können.

Neben dieser Veranstaltung besuchte ich noch viele weitere, wie zum Beispiel „Secrets of Success“ oder „How to write an Essay“. Auch Touren über den Campus und die Bibliothek werden angeboten. Man musste sich zwar zuvor für die verschiedenen Veranstaltungen online anmelden, ich habe jedoch auch viele Events, die sich interessant angehört haben, ohne Anmeldung besucht. Beinahe alle davon waren sehr hilfreich und spannend und ich kann jedem von euch nur ans Herz legen, so viel wie möglich von den Orientation Weeks mitzunehmen. Bei den Veranstaltungen wird ein sehr großer Wert auf Mitarbeit gelegt und die Studenten werden mit verschiedenen Anreizen dazu motiviert. In einem Event wurde beispielsweise ein IPad an die Person verschenkt, die sich dazu bereit erklärt hat, eine Frage auf der Bühne zu beantworten. (Also aufgepasst, Mitmachen lohnt sich hier wirklich).

Aufgrund der vielen Veranstaltungen war mein Terminkalender in der ersten Woche ziemlich voll. Doch auch jetzt schon beginnen die ersten Lectures (Vorlesungen), die Tuturials bleiben uns jedoch in der ersten Woche noch erspart. Ich belege insgesamt vier Kurse: „Managing People and Organizations“, „Understanding Organizations – Theory and Practice“, „Management Consulting“ und „Intercultural Communication“, über die ich in meinem nächsten Blog noch mehr berichten werde.

Ich habe sehr viele neue Eindrücke in dieser ersten Woche gesammelt und auch schon die ersten Freundschaften geschlossen. Dennoch wird es noch eine Weile dauern, bis ich mich richtig eingelebt habe und zurechtfinde. Da ich mich bisher beinahe immer auf der Suche nach Gebäuden verlaufen habe, hat mir einer meiner Kommilitonen hier einen super Tipp gegeben: die Lost On Campus App. Mit dieser App kann man nach den verschiedenen Gebäuden der UTS suchen und wir auf den schnellsten Weg dorthin navigiert. Seitdem nutze ich sie fast täglich und komme immer an meinem gewünschten Ziel an.

Am Ende der Woche habe ich mich entschlossen, mit ein paar Freunden an den Bondi Beach zu fahren. Bisher habe ich ausschließlich die Großstadt gesehen und bin wirklich gespannt, endlich das offene Meer zu sehen. Wir sind extra um fünf Uhr in der früh aufgestanden um den Sonnenaufgang beobachten zu können und trotz großer Müdigkeit hat es sich wirklich gelohnt. Als ich mit geschlossenen Augen am Strand liege während die Sonne langsam über den Felsen aufgeht, fühle ich zum ersten Mal, dass ich tatsächlich in einem anderen Land angekommen bin. Im Moment ist es noch relativ kalt, vor allem wegen dem starken Wind, aber ich bin mir sicher, dass ich im Sommer sehr viel Zeit hier verbringen werde. In den kommenden Wochen haben wir außerdem Ausflüge nach Byron Bay und in die Blue Mountains geplant, die ich in meinem nächsten Einträgen ausführlich beschreiben werde.

Bis zum nächsten Mal !

 

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…G’day Mates!

G’day mates! Mein Name ist Thea, ich studiere Medien-und Kommunikationsmanagement in Köln. Momentan bin ich exchange Student an der UTS in Sydney und verbringe hier mein 5. Semester. Auf diesem Blog werde ich euch an meinem aufregenden halben Jahr in Down Under teilhaben lassen. Ich freue mich!

Nach zwei Tagen Flug ist man am anderen Ende der Welt. Unglaublich! Komischerweise fühlt es sich gar nicht so anders an. Vom ersten Schritt aus dem Flughafen fühle ich mich wohl hier.

Am Sydney Airport wird man sofort von Guides angequatscht, die Hilfe anbieten. Es gibt einen Shuttle-Service direkt zur UTS, den ich gerne in Anspruch genommen habe. Denn nach über 20 h im Flugzeug war ich doch etwas angeschlagen. Jedoch verflog die Müdigkeit sofort, als ich in die Stadt hineinfuhr. An jeder Ecke lädt zum Entdecken ein: Wolkenkratzer, Parks, Grünflächen oder auch kleine, verspielte Seitengassen. Und überall wird gebaut! Und das in einer hohen Geschwindigkeit. (z. B. Darling Harbour: Dort wird gerade das neue IMAX Kino gebaut, das 2019 eröffnet werden soll.)

Campus und Studentenwohnheim der UTS befinden sich sehr zentral. Zu Fuß sind es nur circa 30 min bis zum Wasser. Auch von der nahen Central Station erreicht man alles mit öffentlichen Verkehrsmitteln.

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Settling in

Ich wohne im Studentenwohnheim Gumal Ngurang (friendly Place in aboriginal), am Broadway, in einem two-share. Aus Köln bin ich schon schnelle Wege zu Fuß gewöhnt, aber hier in Sydney kommt mir alles noch näher vor. Auch wenn die Stadt um Einiges größer ist. Es sind höchstens fünf Minuten (je nach Ampel-Situation) zum Campus und Shopping-Center, in dem es sogar einen Aldi gibt.

Nach knapp einer Woche hier fühle ich mich schon wie zuhause. Sydney ist sehr lebens- und liebenswert. Beispielsweise steht am Broadway auch das Central Park Gebäude, das von einem bekannten Architekten erbaut wurde. Es ist nicht nur optisch gigantisch, sondern hat auch einen Zweck: die Bepflanzung am Gebäude soll die Luft reinigen von Abgasen etc.

Wen es interessiert: https://www.centralparksydney.com/live/sold-out/one-central-park/architecture-and-design

 

Überall in der Stadt sind viele Parks und Grünflächen vorhanden, die gemütliche Plätze zum Entspannen oder einfach zum Draußen sein bieten.

In meiner Woche habe ich zwar nur einen kleinen Teil der Stadt erleben können, komme aber aus dem Staunen und Genießen nicht heraus.

 

Ein Stück weiter von der Harbour Bridge ist ein kleiner Park unter Palmen. Mit angenehmen knapp 25° und einer leichten Briese beobachtete ich die Touristen, die wild Selfies schossen und Blickwinkel für imposante Bilder suchten sowie Locals, die an den Wegen joggten.

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Tipp: Angels Place (George Street) zur Erinnerung an die verlorengegangene Artenvielfalt.

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Orientation Week

 

Nicht nur die Stadt erleben macht hier unheimlich viel Spaß, sondern auch das Kennenlernen der Uni. Diese ist super organisiert und vorbereitet auf den großen Ansturm der Studenten. Die Ersti-Wochen heißen hier Orientation, sind verpflichtend und laufen über zwei Wochen. Offizielle Veranstaltungen, z. B. über das Housing oder die Fakultät muss jeder besuchen und Events wie Rooftop-Parties oder Beach Days sind optional. Jedoch versuchen hier die meisten, an so vielen wie möglich teilzunehmen. So war ich schon am Balmoral Beach (s. unten), bei Rooftop-Parties (s. unten), dem Summer Fest sowie der Thai-Night (sehr praktisch, wenn Studenten aus Thailand dabei sind, die Essenstipps geben können). Außerdem beim Library Play Date: die große Bib wurde mit vielen Stationen ausgestattet. Beispielsweise mit einem Papier-Flieger Wettbewerb durch die Gänge, 3D-Stiften oder Origami vom Japanese Club.

 

Es ist sehr einfach, Menschen kennenzulernen, in Kontakt zu kommen und Freunde zu finden. Fast alle, die bei den Events teilnehmen sind Internationals. Außerdem werden die Events von RN’s (Resident Networkers) begleitet. Diese sind Studenten, die ein Full-Degree machen und sich gut hier auskennen. Eins fällt auf: die deutschen Studenten. Denn es gibt seeehr viele. Angeblich jedoch weniger als letztes Semester, kaum zu glauben… Aber wir haben eine Verabredung, sobald mehr als zwei zusammen sind oder ein International dabei ist, wird Englisch gesprochen.

An allen großen Gebäuden der Uni stehen Studenten in bunten Shirts, die Hilfe anbieten. Die offiziellen Veranstaltungen der UTS sind akribisch geplant. Es stehen studentische Hilfskräfte vor jedem Raum, die die Gruppe leiten und sogar Plätze zuweisen. Die Räume sind sehr modern gestaltet, mit großen Licht- und Soundanlagen sowie Monitoren. Trotzdem erscheinen die Events nicht verstaubt oder unpersönlich, sondern sehr persönlich und offen. Beim Housing Event wurden Katzenvideos vor Beginn der Veranstaltung gezeigt; oft werden Spiele übers Smartphone verwendet, um beispielsweise herauszufinden, aus welchen Ländern die Teilnehmer der Workshops kommen oder wie sich die Studenten fühlen. Unten sehr ihr die Great Hall.

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Soderle, das war’s für’s Erste. Das nächste Mal wird es um das Leben im Studentenwohnheim und all die Aktivitäten des UTS Housing gehen.

We’ll catch up later;-)

Thea

…let the adventure begin!

New York in einem Wort: überwältigend. The Big Apple ist wahrhaft die Stadt der Superlative. Es gibt unglaublich viel zu entdecken und es dauerte ein paar Tage bis wir uns an die Stadt angepasst hatten. Das hektische und aufgeweckte Leben hier wurde aber schnell in unseren Alltag integriert.

Die Orientation Week bietet eine großartige Möglichkeit, Studierende von anderen Standorten kennen zu lernen und schnell neue Kontakt zu knüpfen, um das neue „Zuhause“ für die nächsten 3 Monate gemeinsam zu erkunden. Jeden Tag gab es von der Uni kleine, organisierte Aktionen an denen alle Studenten mit großer Freunde teilgenommen haben. Hier finden Ihr einen Überblick, welche Aktivitäten wir in der Orientation Week unternommen haben.

Sunday – Welcome Brunch:

Zur Begrüßen trafen sich alle Studenten zum gemeinsamen Brunch im Café Freud. Es wurden leckere Avocado Toasts, Burger und Scrambled Eggs serviert. Dies bot die perfekte Möglichkeit, sich in Ruhe mit anderen Studenten auszutauschen und erste Freundschaften zu schließen.

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Monday – Clipper City Sailing Tour

Am Montag unternahmen wir eine Segelboottour und konnten so die Freiheitsstatue aus der Nähe betrachten und umrunden. Auch die Skyline vom Wasser aus zu sehen, war ein faszinierendes Erlebnis. Leider war es an dem Tag leicht bewölkt, trotzdem ließen wir uns die Stimmung nicht verderben und genossen den Ausflug mit der lustigen und amüsanten Crew des Segelbootes.

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Tuesday/Wednesday – Berkeley College & Pace University Orientation

Natürlich durfte während der Orientation Week die Einführungsveranstaltung für das Berkeley College und die Pace University nicht fehlen. Wir bekamen unsere Stundenpläne, die neue Onlineplattform (Blackboard) wurde ausführlich erklärt und uns wurden die freiwilligen Studentenaktivitäten für das kommende Semester vorgestellt. Das Berkeley College bietet hier viele Aktivitäten an z.B. ein Footballspiel der NY Jets vs. Atlanta Falcons, eine Ballettvorführung, Ice Skating im Bryan Park und noch vieles mehr….

Es lohnt sich, täglich auf das Schwarze Brett vor dem Internationalen Office am Berkeley College zu schauen und zu sehen, welche neuen Aktivitäten für die nächsten Monate geplant sind.

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Thursday – Chelsea Piers Bowling

Das Bowlen am Donnerstag war ein voller Erfolg. Die ganze Bowlinghalle war für die Fresenius Hochschule reserviert und so war es möglich, ganz intensiv und mit sportlichem Eifer zu diskutieren. Es gab Pizza, Burger, Pommes und Kekse als kleine Stärkung.

Mit denen, die noch nicht gehen wollten, haben wir dann eine Runde Lasertag im gleichen Gebäude gespielt. Das hat mit der großen Restgruppe unglaublich viel Spaß gemacht.

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Friday – One World Observatory

Wer noch nicht auf dem One World Observatory war, sollte dies Möglichkeit auf keinen Fall verpassen. Allein die Fahrt mit dem Aufzug in den 102 Stock ist ein beeindruckendes Erlebnis. An den Wänden des Aufzuges wird die Entwicklung der Stadt über das letzte Jahrhundert dargestellt.

Im 102 Stock hat man einen atemberaubenden Blick über Manhattan und die New Yorker Umgebung. Es ist empfehlenswert, dass man das One World Observatory gegen Nachmittag besichtigt, um Manhattan im Lichte des Sonnenuntergangs und der Nacht mit den tausend Lichtern zu betrachten. Unglaublich beeindruckend, amazing!

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So, nun liebe Grüße aus der Stadt die niemals schläft…

 

… Sydney – Welcome to the friendliest city on the fifth continent

Ich bin Judith Wilke und studiere Wirtschaftspsychologie am Standort Hamburg. Mich erwartet ab Juli 2017 ein neues Abenteuer: ich werde mein 5. Semester in Sydney an der University of Technology (UTS) absolvieren. In diesem Blog nehme ich euch mit auf meine Reise und gebe Einblicke in das Studentenleben in „Down Under“. Mit mir starten in diesem Semester circa 600 internationale Studenten aus 40 Ländern ihr Studium an der UTS. Wie ihr vielleicht merkt, sind das ganz andere Dimensionen als zuvor in Hamburg und eine ganz neue Welt, die ich entdecken darf.

In dem heutigen Blogpost teile ich mit euch einige Impressionen von meiner ersten Woche in Australien – die Orientation Week. 

Orientation Week:

Die Orientation Week ist sowas wie bei uns die Ersti-Woche. Vor einigen Wochen gab es dazu eine E-Mail mit zahlreichen Workshops und Kursen, zu denen man sich anmelden konnte. Da die Orientation Week für alle neuen Studenten verpflichtend ist, knüpft man schnell neue Kontakte und lernt viele Studenten aus den unterschiedlichsten Ländern der Welt kennen. Es gibt einige „Spaß-Workshops“ wie Partys, Ausflüge und Spiele. Den ersten Ausflug habe ich direkt am Sonntag nach meiner Ankunft gemacht, dazu aber gleich mehr.

Zusätzlich gibt es auch viele nützliche Workshops wie „Writing an essay“, „Giving a presentation“ sowie Bibliotheksführungen und Campus Touren.

Freitag (21.07.2017)

Nach über 25 Stunden Flug und Anreise bin ich am Freitagmorgen endlich in Sydney angekommen. Am Airport wurde ich freundlich von einigen Studenten der UTS begrüßt und wurde nach kurzer Wartezeit mit dem (kostenlosen) Shuttle zur Uni und meinem Wohnhaus gefahren. Nach einem Check-in gab es ein erstes Barbecue und wir konnten unsere Zimmer beziehen. Ich wohne in einem der Studentenwohnheime der UTS – Yura Mudang. Nach einem ersten Großeinkauf im Broadway Shopping Center und einem ersten Meet up auf dem Rooftop unseres Wohnheims bin ich ziemlich müde ins Bett gefallen.

Auf dem Foto seht ihr den Blick vom Rooftop.

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Samstag (22.07.2017)

An meinem zweiten Tag in Sydney machte ich mich mit ein paar Freundinnen zunächst auf die Suche nach einem Café zum Frühstücken. Da unser Wohnhaus von vielen kleinen Cafés und Restaurants umgeben ist, hat unsere Suche nicht lange gedauert (leider weiß ich den Namen nicht mehr, werde ich in einem späteren Post nachreichen).

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Anschließend machten wir uns auf eigener Faust auf den Weg zum berühmten Circular Quay, um die Harbour Bridge und das Opernhaus zu bestaunen. Da hier gerade Winter ist, wird es abends sehr schnell dunkel und so konnten wir die Skyline und die Harbour Bridge im Dunkeln bewundern.

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Tipp: Uber ist hier sehr verbreitet und eine gute & günstige Alternative zum Taxi!

Sonntag (23.07.2017)

Wie bereits angekündigt habe ich heute direkt den ersten Ausflug gemacht: es ging in die Blue Mountains, einer der meist besuchten Nationalparks Australiens.

Für mich jetzt schon eines der Highlights!

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Von den verschiedenen Aussichtsplattformen hatten wir bei strahlend blauem Himmel eine wunderschöne Aussicht über den gesamten Nationalpark. Die Natur Australiens ist wirklich sehr beeindruckend.

Tipp: unbedingt bequeme Schuhe oder Laufschuhe anziehen!

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Es gibt sehr viele Wanderwege (& vor allem Treppen) zum Erkunden des Parks. Besonders auf dem Rückweg war es durch die steilen Treppen ziemlich anstrengend, aber die Aussicht war es definitiv wert.

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Tipp: jeden Sonntag zahlt man in Sydney für die öffentlichen Verkehrsmittel nur einmal 2,50$ und kann dann beliebig viel fahren. Demnach ist der Sonntag super für größere Ausflüge und Touren geeignet!

Montag (24.07.2017)

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Endlich! Die Orientation Week startet mit einer offiziellen Begrüßungsveranstaltung in der Great Hall (ähnlich eines Theaters). Hier wurden wir von verschiedenen Professoren herzlich willkommen geheißen. Auch die Tribal warriors (eine Organisation der Aboriginies) begrüßten uns mit traditionellem Tanz und Gesang, begleitet von einer richtigen Didgerido.

Ich realisiere gerade ganz bewusst, dass ich nun wirklich in Australien angekommen bin!

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Abends hatte ich schon meine ersten Vorlesungen in den Fächern „Management Consulting“ und „Unterstanding Organizations: Theory and Practise“. Diese dauern genau wie in Deutschland jeweils 90 Minuten, nur dass es zusätzlich dazu immer noch ein Tutorium mit Anwesenheitspflicht gibt. Ich muss schon jetzt feststellen, dass ich mich von dem Bullemielern-Modus verabschieden kann. So gibt es schon in der Orientation Week (das richtige Semester hat noch gar nicht begonnen) einige Aufgaben, die wir zur Vorbereitung der Vorlesungen erledigen müssen. 

Dienstag (25.07.2017)

Mein Dienstag startete mit einem interessanten Workshop zum Thema Career Networking. Hier lernten wir einige Do´s and Don´ts, die es beim Networken zu beachten gibt. Bei einem gemeinsamen Lunch durften wir die gelernten Dinge gleich in die Praxis umsetzen.

Nachmittags gab es für alle internationalen Studenten noch einen „Essential International Advice“ mit Informationen zu dem Verlauf des Semesters, die Examen etc.

Da wir während des Semesters einige Präsentationen halten müssen, habe ich abends noch eine Vorlesung zu „HELPS Giving a Presentation“ besucht. HELPS (Higher Education Language and Presentation Support), eine Einrichtung der UTS, bietet unzählige Kurse und Beratungen an, die die Studenten bei Essays und Präsentationen unterstützen. Alles natürlich kostenlos.

Mittwoch (26.07.2017)

Heute Morgen gab es wieder eine offizielle Housing Veranstaltung für alle Studenten, die in einem der insgesamt fünf Studentenwohnheimen wohnen. Hier wurden wir vor allem mit allgemeinen Regeln und Bestimmungen wie beispielsweise Brandschutzbestimmungen vertraut gemacht.

Endlich haben wir heute auch unsere Student ID Karte bekommen. Diese wird einfach mit Geld aufgeladen und zum Waschen, Kopieren usw. verwendet. Jetzt bin ich eine offizielle australische Studentin J

Anschließend habe ich eine Veranstaltung zur Einführung in das Bibliothekssystem besucht (sehr empfehlenswert). Die Bibliothek ist wie fast alle Gebäude der UTS sehr groß und modern, mit vielen Plätzen und Ecken zum Lernen. Zusätzlich gibt es auch Bereiche mit Sitzkissen zum Schlafen.

Um 18 Uhr hatte ich dann noch meine erste Vorlesung im Fach „Understanding People and Organisations“.

Donnerstag (27.07.2017)

Auch heute habe ich verschiedene Einführungsveranstaltungen besucht. Einige sind total interessant, andere wiederum lohnen sich nicht so sehr. Da das Angebot aber riesig ist, konnte ich bei weitem nicht alle Workshops besuchen.

Freitag (28.07.2017)

Mein Freitag startete mit einer „Study Success“ Session, in der uns einige Lernmethoden rund ums erfolgreiche Überleben des Uni-Alltags nahegebracht wurden. Anschließend sind wir Mädels in das Broadway Shopping Center, um uns ganz nach dem Motto „ich habe nichts zum Anziehen“ für die bevorstehende Welcome Party auszustatten.

Um 18 Uhr startete dann die RN Welcome Party unter dem Motto “007”. Hierfür wurde das Level 8 in unserem Wohnheim in eine Partylocation umgestaltet – DJ, Fotobox & Barbecue (as always).

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Um 22 Uhr ging es dann weiter in einen Club am Darling Harbour. Klingt für deutsche Verhältnisse früh, jedoch ist es hier ganz normal, um 22 Uhr in den Club zu gehen, da es ab ca. 1 Uhr eine Einlasssperre gibt und man nicht mehr in die Clubs kommt.

Achtung: Die Australier sind auch relativ streng was den Konsum von Alkohol betrifft. Etwas angetrunken/betrunken kommt man in viele Clubs gar nicht rein und auch öffentliches Trinken ist nicht erlaubt.

Also: die Bierflasche nicht erst direkt vor dem Eingang leertrinken, dann wird das nichts mit dem Einlass!

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Sonntag (30.07.2017)

Beach Time!

Da für heute sonnige 26 Grad vorausgesagt wurde und im Rahmen der Orientation Week ein Trip an den Manly Beach angeboten wurde, entschied ich mich mit vielen anderen Studenten an den Strand zu fahren. Nach Manly sind es circa 40 Minuten Fahrt (10 Min. zum Circular Quay und 30 Min. mit der Fähre, von der man übrigens eine tolle Sicht auf die Harbour Bridge hat).

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Leider war das Wetter dann doch nicht so warm und sonnig wie vorhergesagt und so blieben wir nicht ganz so lange am Strand wie zunächst angedacht. In Manly gibt es aber zum Glück auch ganz nette Cafés  🙂

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Nun bin ich schon mehr als eine Woche hier und die Zeit ist wie im Flug vergangen. Der Jetlag ist mittlerweile auch (endlich!) überstanden.

Ich freue mich so sehr auf die bevorstehenden Monate! Morgen beginnt offiziell das Semester und die Vorlesungen. Dazu werde ich euch dann im nächsten Blogpost mehr berichten.

See you, Judith!