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…studying in the USA

Die Frage die einem hier jeder stellt: „Welches Universitätssystem bevorzugst du? Das amerikanische oder das deutsche System?“ Diese Frage ist so aber nicht leicht zu beantworten, da beide Systeme einfach zu unterschiedlich sind.

Hier in der USA haben wir am Berkeley College und an der Pace University Vorlesungen.

Am Berkeley College, welches sich in Midtown Manhattan befindet, haben wir die meisten Vorlesungen. Es kommt auf den Studiengang an, ob dort 3 oder 4 Kurse belegt werden müssen. Dieses Semester sind die Vorlesung jeweils so gelegt, dass wir von 12:30 bis 15:50 Vorlesung haben. Dies ist besonders für diejenigen gut, die eine Wohnung in Brooklyn, New Jersey oder in der Bronx haben. Da das College so zentral liegt, gibt es viele Möglichkeiten danach noch etwas essen zu gehen oder sich in die große „New York Public Library“ am Bryant Park zu setzen. Auch das Berkeley College besitzt eine Bücherei, wo sich die Studenten gut hinsetzen und lernen oder für Projekte und Hausarbeiten recherchieren können. Es gibt weiterhin noch kleine Räume die für zwei Stunden gemietet werden können, um Gruppenarbeiten ungestört bearbeiten zu können. Dies ist wirklich zu empfehlen. Am Berkeley College sind alle Mitarbeiter unglaublich hilfsbereit. Wenn jemand Fragen bezüglich Studienangeboten, Praktika oder Hilfe bei Projekten braucht, sind alle Mitarbeiter wirklich sehr engagiert und versuchen einen bestmöglich zu beraten.

An der Pace University haben wir jeweils nur eine Vorlesung dafür 2-Mal wöchentlich. Die Pace University hat zwei Standorte: in Midtown Manhattan oder Downtown Manhattan im Financial District. Es kommt auf die Raumbelegung an, wo die Vorlesungen für das Semester stattfinden. Fächer an der Pace Universität können zum Beispiel sein: Intercultural Communication in the Global Workplace, Business Negotiation, usw..

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Nun zu den großen Unterschieden zwischen einem Studium in der USA oder in Deutschland. In der USA gibt es am Ende zwar auch ein Final-Exam, dieses macht aber nicht die komplette Note für das Fach aus – so wie in Deutschland. Das Final-Exam zählt maximal 20-30%. Die restlichen Noten setzen sich aus Präsentationen, Gruppenarbeiten, mündliche Mitarbeit, Midterm-Exam, Anwesenheit und Papern zusammen. Ja, hier in der USA herrscht Anwesenheitspflicht. Es ist maximal erlaubt, dass man 3mal fehlt, sonst zählt der Kurs als nicht bestanden. Auch wenn man über eine halbe Stunde zu spät kommt, kann das zu einem Punktabzug in der Gesamtnote führen. Da wir Deutschen aber mit Pünktlichkeit aufgewachsen sind, ist dies kein Problem. An die Anwesenheitspflicht gewöhnt man sich aber sehr schnell und nach oder vor den Vorlesungen besteht noch genug Zeit, um die Stadt zu erkunden und seine Freizeit zu genießen. Viele Professoren freuen sich ganz besonders, deutsche Studenten zu unterrichten, weil wir alle durch den hohen Leistungsanspruch in Deutschland oft engagierter und motivierter sind.

Aber welches System ist nun besser? Dies Frage muss jeder für sich persönlich beantworten. Manche Studenten kommen mit den Klausuren am Ende des Semesters in Deutschland besser klar, weil sich jeder seine eigene Lehrzeit selbstständig einteilen kann. Durch wöchentlichen Aufgaben in der USA müssen die Studenten am Ball bleiben und sich wöchentlich mit den Assignments auseinandersetzten. Was auch seine positiven Seiten hat, da am Ende nicht alles von einer Note in einer Klausur abhängt.

Du fragst dich welches System du eher bevorzugen würdest? Dann verbringe doch auch ein Auslandssemester in New York und finde es heraus. Es lohnt sich 100%tig:

„LivingTheDream“!

So, nun viele Grüße aus der Stadt die niemals schläft…

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…let the adventure begin!

New York in einem Wort: überwältigend. The Big Apple ist wahrhaft die Stadt der Superlative. Es gibt unglaublich viel zu entdecken und es dauerte ein paar Tage bis wir uns an die Stadt angepasst hatten. Das hektische und aufgeweckte Leben hier wurde aber schnell in unseren Alltag integriert.

Die Orientation Week bietet eine großartige Möglichkeit, Studierende von anderen Standorten kennen zu lernen und schnell neue Kontakt zu knüpfen, um das neue „Zuhause“ für die nächsten 3 Monate gemeinsam zu erkunden. Jeden Tag gab es von der Uni kleine, organisierte Aktionen an denen alle Studenten mit großer Freunde teilgenommen haben. Hier finden Ihr einen Überblick, welche Aktivitäten wir in der Orientation Week unternommen haben.

Sunday – Welcome Brunch:

Zur Begrüßen trafen sich alle Studenten zum gemeinsamen Brunch im Café Freud. Es wurden leckere Avocado Toasts, Burger und Scrambled Eggs serviert. Dies bot die perfekte Möglichkeit, sich in Ruhe mit anderen Studenten auszutauschen und erste Freundschaften zu schließen.

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Monday – Clipper City Sailing Tour

Am Montag unternahmen wir eine Segelboottour und konnten so die Freiheitsstatue aus der Nähe betrachten und umrunden. Auch die Skyline vom Wasser aus zu sehen, war ein faszinierendes Erlebnis. Leider war es an dem Tag leicht bewölkt, trotzdem ließen wir uns die Stimmung nicht verderben und genossen den Ausflug mit der lustigen und amüsanten Crew des Segelbootes.

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Tuesday/Wednesday – Berkeley College & Pace University Orientation

Natürlich durfte während der Orientation Week die Einführungsveranstaltung für das Berkeley College und die Pace University nicht fehlen. Wir bekamen unsere Stundenpläne, die neue Onlineplattform (Blackboard) wurde ausführlich erklärt und uns wurden die freiwilligen Studentenaktivitäten für das kommende Semester vorgestellt. Das Berkeley College bietet hier viele Aktivitäten an z.B. ein Footballspiel der NY Jets vs. Atlanta Falcons, eine Ballettvorführung, Ice Skating im Bryan Park und noch vieles mehr….

Es lohnt sich, täglich auf das Schwarze Brett vor dem Internationalen Office am Berkeley College zu schauen und zu sehen, welche neuen Aktivitäten für die nächsten Monate geplant sind.

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Thursday – Chelsea Piers Bowling

Das Bowlen am Donnerstag war ein voller Erfolg. Die ganze Bowlinghalle war für die Fresenius Hochschule reserviert und so war es möglich, ganz intensiv und mit sportlichem Eifer zu diskutieren. Es gab Pizza, Burger, Pommes und Kekse als kleine Stärkung.

Mit denen, die noch nicht gehen wollten, haben wir dann eine Runde Lasertag im gleichen Gebäude gespielt. Das hat mit der großen Restgruppe unglaublich viel Spaß gemacht.

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Friday – One World Observatory

Wer noch nicht auf dem One World Observatory war, sollte dies Möglichkeit auf keinen Fall verpassen. Allein die Fahrt mit dem Aufzug in den 102 Stock ist ein beeindruckendes Erlebnis. An den Wänden des Aufzuges wird die Entwicklung der Stadt über das letzte Jahrhundert dargestellt.

Im 102 Stock hat man einen atemberaubenden Blick über Manhattan und die New Yorker Umgebung. Es ist empfehlenswert, dass man das One World Observatory gegen Nachmittag besichtigt, um Manhattan im Lichte des Sonnenuntergangs und der Nacht mit den tausend Lichtern zu betrachten. Unglaublich beeindruckend, amazing!

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So, nun liebe Grüße aus der Stadt die niemals schläft…

 

…THE END

Nach knapp 5 Monaten New York wird es nun auch für mich Zeit zu gehen. Viele meiner Kommilitonen des Berkeleys sind bereits seit vielen Wochen zu Hause, während ich mich dazu entschließ ich Praktikum in der Stadt, die niemals schläft, zu absolvieren.

Die Meinungen der Studenten über das Studieren in New York oder generell in den USA gehen sehr stark auseinander. Mir war das amerikanische Studiensystem zu verschult, denn an wöchentliche Hausaufgaben und Tests sowie Anwesenheitspflicht konnte ich mich nur schwer nochmal gewöhnen. Für Studenten, die etwas mehr angetrieben werden müssen, um etwas für die Uni zu tun, ist dieses System allerdings ideal. Es kommt also total auf einen selbst an, ob ein Auslandssemester an einem amerikanischen College etwas für einen ist, oder nicht.
Leider hatten wir am Berkeley auch keinen Kontakt zu amerikanischen oder anderen internationalen Studenten, deswegen sollte man darauf achten außerhalb der Uni viel mit amerikanischen Studenten oder generell mit Amerikanern zu unternehmen, um nicht nur die Sprache zu vertiefen, sondern auch das amerikanische Leben mitzuerleben (Mein Tipp: Wohnen oder Ausgehen mit Internationals).

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Im Anschluss meines Auslandssemesters war es mir wichtig noch etwas von der amerikanischen Arbeitswelt zu erfahren. Daher entschied ich mich für ein Praktikum bei der Organisation „International Federation of Accountants“ (IFAC). An das Praktikum kam ich über meinen Onkel, da dieser selbst für die Organisation arbeitet. Man kann aber durchaus auch ohne Kontakte an ein Praktikum kommen. Das Career Center des Berkeley College bietet jedes Semester Workshops bezüglich Bewerbungsschreiben/Vorstellungsgespräch an und hat immer eine Sammlung von Stellenanzeigen bereit.

Mein sechswöchiges Praktikum bei IFAC war ein absoluter Glücksgriff. Ich hatte viele eigene Projekte, durfte an zahlreichen Meetings teilnehmen und wir hatten eine unheimlich tolle Atmosphäre im Office. Nicht nur im fachlichen Bereich, sondern auch sprachlich lernte ich im Praktikum sehr viel, denn in Meetings musste ich des Öfteren meine Arbeitsergebnisse präsentieren. Anfangs war ich mir sehr unsicher, ob ich ein Praktikum in New York machen sollte – aus Angst vor der Sprache. Davon sollte man sich allerdings niemals abschrecken lassen, denn mit der Zeit wächst man an seinen Aufgaben und es wird von Tag zu Tag einfacher – zumal sich die Sprache durch das Auslandssemester schon etwas mehr gefestigt ist.

Als Fazit kann ich nur sagen, dass die Entscheidung in die USA zu gehen die absolut Richtige war. Ich hatte eine unbeschreiblich schöne Zeit, habe viele tolle Menschen kennengelernt, aber auch mich selbst von einer ganz anderen Seite kennengelernt. Neben Studieren & Arbeiten hatte ich fantastische Partynächte in NYC, großartige Reisen und einfach unvergessliche Zeit.

…Live like a New Yorker

Ohne Google Maps zum College in einer Millionen-Metropole wie New York City? Niemals! Auch ich konnte mir das zu Beginn meines Auslandssemesters nicht vorstellen, aber schon nach wenigen Wochen erschien mir die Stadt weniger verwirrend. Man wächst in verschiedenen Hinsichten zu einem richtigen New Yorker ohne es wirklich zu realisieren, sei es das hektische Umsteigen von einer Subway in die andere oder den täglichen Besuch bei Starbucks. In diesem Blog gebe ich Tipps rund um das Leben in New York.


Public Transport:

Die Metrocard ist die einfachste, jedoch nicht die günstigste Variante, um von „A“ nach „B“ zu kommen, denn ein Monatsticket kostet satte 120 Dollar. Die Metrocard gilt sowohl für Subway, als auch für alle Busse. Je nachdem wie oft man Bus & Bahn nutzt, empfiehlt sich auch eine aufladbare Metrocard. Hier werden pro Fahrt $2,50-$3,50 abgebucht.
Alternativ kann ich für das Sommersemester empfehlen, sich ein Fahrrad zu mieten. In ganz New York City gibt es Fahrrad-Stationen von CityBike, sodass man an fast jeder Ecke ein Fahrrad findet bzw. abstellen kann. Ein CityBike kostet monatlich $15, wobei dies mit einer Mindestlaufzeit von 12 Monaten verbunden ist. Trotzdem liegt man insgesamt bei $180 und zahlt immer noch weniger als für zwei Monatstickets. Besonders für Leute, die noch ein Praktikum machen und länger in New York bleiben möchten, lohnt sich ein solcher Vertrag auf jeden Fall. Außerdem kann man im Anschluss versuchen, den Vertrag weiterzuverkaufen.
New York ist bekannt für seine sogenannten Yellow Cabs, welche inzwischen allerdings von Uber, Via, Lift & Co abgelöst werden, da diese deutlich günstiger sind. Einfach die jeweilige App runterladen, Kreditkarte angeben und man wird jederzeit an das gewünschte Ziel gebracht. Der Preis wird einem vor der Fahrt angezeigt, sodass auch keine unerwarteten Wartezeiten in den Preis miteinkalkuliert werden können. Besonders den Mädels empfehle ich nach dem Feiern immer ein Uber zu bestellen, da sich nachts in den Subways teils komische Menschen aufhalten. Mit Uber-Pool zahle ich meist nicht mehr als drei Dollar nach Hause.

Clubs & Bars:

Es ist keine Frage, dass es in New York viele und teils die weltweit besten Rooftops gibt. Gerade im Sommer sollte man keine Gelegenheit verpassen den Abend auf einem Rooftop ausklingen zu lassen. Mein persönlicher Favorit ist das „230 Fifth“ in Midtown Manhattan, mit direktem Blick aufs Empire State Building (siehe Bild). Auch das „Le Bain“ im Meatpacking District oder das „PHD Downtown“ sind absolut empfehlenswert. Es muss auch nicht immer eine Rooftop-Bar mit dem besten Blick auf die Stadt sein, da dort die Preise für Getränke und Essen sehr hoch sind. Viele Wohnhäuser in Manhattan haben ihr eigenes Rooftop und meistens hat irgendein Kommilitone das Glück in einem solchen zu wohnen.
Neben den Rooftop-Bars gibt es auch richtig coole und vor allem günstige Bars im Greenwich Village, nahe des Washington Square Parks. Greenwich Village ist das Studentenviertel New Yorks, da die NYU dort einen großen Campus hat. Hier sollte man auf jeden Fall in die Bars „Off the Wagon“ oder „3 Sheets Saloon“ gehen. Es gibt fast jeden Tag Specials für Studenten, besonders unter der Woche. Um den Abend, nach dem ein oder anderen Bier-Pitcher perfekt zu machen, sollte man niemals nach Hause gehen ohne sich den meines Erachtens besten Mitternachtssnack New Yorks zu gönnen, Artichoke Basille’s Pizza (direkt neben „Off the Wagon“).
In New York geht man mit Promotern feiern. Dies ist besonders für Mädchen von Vorteil, denn hier muss man als Frau weder Eintritt noch Getränke bezahlen. Man hat in einem Club einen Tisch und ist immer mit Getränken versorgt. Die Promoter werden von den Clubs bezahlt, dass sie Mädels mitbringen, was wiederum Wohlhabende in die Clubs locken soll, um möglichst viel zu verzehren und das Image des Clubs zu steigern. Vereinzelt laden Promoter vor der Party zum Dinner oder Brunch ein. Manche Promoter nehmen auch Jungs mit in die Clubs, allerdings müssen diese meist einen Aufpreis ($20-$100) zahlen.

Folgende Clubs gehören zu meinen persönlichen Favoriten:

  • Tao (unbedingt das Dinner probieren! (siehe Bild))
  • PHD Downtown (Rooftop-Club mit Blick auf die Skyline)
  • Marquee
  • Avenue
  • 1OAK
  • Lavo (jeden Samstagnachmittag Party-Brunch sowie auch Nightclub)
  • Bagatelle (sehr gutes Dinner)

Generell kann man sagen, dass sich die Partyszene hauptsächlich im Meatpacking District und Chelsea abspielt, aber auch Brooklyn entwickelt sich langsam.
Die meisten Promoter haben ihr festes Wochenprogramm und demnach auch ihre Stammclubs & Bars. Daher kann ich nur empfehlen mit verschiedenen Promotern feiern zu gehen, um nicht nur in die gleichen Clubs zu gehen.
Ich hatte das Glück und konnte am Anfang des Semesters meinen 21. Geburtstag im Tao feiern und es war wie ein zweites Mal 18 zu werden!  In den USA ist man nämlich erst mit 21 volljährig und kann dementsprechend vorher nicht feiern gehen. Auch mit Fake-IDs ist es inzwischen schwierig.

Sport:

In New York wird man täglich von Fast Food angelockt und wird auch nicht selten schwach. Daher ist es umso wichtiger Sport zu treiben. Neben dem traditionellen Joggen im Central Park, bieten sich ebenfalls der Hudson & East River als tolle Alternative an.
Dieses Sommersemester haben alle Fresenius-Studenten kostenlos eine dreimonatige Mitgliedschaft für den New York Sportsclub (NYSC) bekommen. Der NYSC ist vergleichbar mit McFit oder JustFit in Deutschland und hat viele Studios innerhalb sowie außerhalb Manhattans. Es werden täglich viele Kurse, auch bekannte wie „Les Mills“, angeboten und teilweise sind die Fitnessstudios sogar mit Indoor-Pool und Sauna ausgestattet.
Alternativ zum Fitnessstudio gibt es in New York viele Gruppen, die sich wöchentlich zum Sport verabreden. Hierzu würde ich mich einfach mal im Internet schlau machen.

Shoppen:

Shoppen kann man in New York an fast jeder Ecke. Klassisch gehen viele New Yorker an der 5th Avenue einkaufen. Aber auch in Soho (Spring Street & Prince Street) befinden sich kleine, schöne Boutiquen. Außerdem ist die Atmosphäre in Soho durch die vielen Wandmalereien eine ganz besondere.
Um die richtigen Schnäppchen zu ergattern, verlässt man am besten New York und fährt mit einem Shuttle-Bus vom Port Authority Bus-Terminal zum Jersey Garden, ein riesiges Outlet mit etlichen Marken.

Günstig einkaufen:

Die Standard-Supermärkte New Yorks, wie CVS Pharmacy oder 7Eleven, sind total überteuert. Hier sollte man nur einkaufen, wenn man irgendetwas vergessen hat oder etwas dringlich sucht. Manche bieten zwar einen Studentenrabatt an, aber das kommt eher selten vor.
Mein absoluter Tipp zum Lebensmittel-Shopping ist ALDI. Der ALDI in Manhattan befindet sich allerdings in East Harlem (117th Street) und ist nicht besonders gut zu erreichen. Ich mache es im Moment so, dass ich dort einmal im Monat hinfahre, um Nudeln & Reis oder Dinge, die länger haltbar sind, einzukaufen.
Trader’s Joe ist der amerikanische Ableger von ALDI und ist mehrmals in Manhattan zu finden. Es ist nicht ganz so günstig wie ALDI, aber deutlich preiswerter als andere Supermärkte.
Jack’s ist ein kleines Geschäft bei dem man nahezu alles bekommt, von Lebensmitteln bis zu Schreib- und anderen Haushaltswaren. Hier kann man auch das ein oder andere Schnäppchen ergattern, und das Beste: Er befindet sich nur ein Block vom Berkeley College entfernt, also lohnt es sich nach der Uni mal vorbeizuschauen.
Ich kann nur für das Sommersemester sprechen, aber im Frühling & Sommer gibt es viele Obst & Gemüsestände in den Straßen von Manhattan! Das Obst ist total günstig und die Qualität ist auch in Ordnung. Man kann also in New York nicht behaupten, dass es schwer bzw. zu teuer ist sich gesund zu ernähren.

Lunch, rund um das Berkeley College & Pace University Midtown:

Folgende Orte für ein Mittagessen zwischen den Vorlesungen kann ich empfehlen:

  • ESSEN (290 Madison Ave)
  • Food Hall im Grand Central
  • Cafe Zaiya (18E 41st)
  • Chipotle (28W 40th)
  • METRO (14E 42nd)

In meinen nächsten Blog geht es um meine Reisen nach Boston, Washington D.C & Philadelphia sowie zu den Niagara Falls & Toronto mit TakeTours.

…Bulimielernen – Auf Wiedersehen!

 

Zwei Wochen vor Semesterende beginnen für die Klausuren zu lernen? Das kann man hier leider komplett vergessen. Das amerikanische Unisystem unterscheidet sich sehr stark vom Deutschen. Was das Berkeley College und die Pace University sonst noch bieten, werde ich in folgendem Beitrag näher beschreiben.

Eins ist sicher, besser könnte die Location einer Uni nicht sein. Das Berkeley College liegt direkt in Midtown Manhattan im Herzen des Big Apples. Auch die Pace University schlägt sich nicht schlecht mit ihren Standorten an der 5th Avenue in Midtown und am One Pace Plaza, unmittelbar an der Brooklyn Bridge. An welchen Standorten man Vorlesungen hat, hängt vom Schwerpunkt und dem Fachsemester ab.

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Am Berkeley College werden die Schwerpunkt-Vorlesungen gehalten. Dieses Semester werden die Schwerpunkte Marketing-Management, Personalpsychologie und Controlling angeboten. An der Pace University muss man einen Language-Skill Kurs belegen. Welche Art von Kurs belegt werden muss, hängt vom Fachsemester ab. Ich belege den Schwerpunkt Controlling, wobei ich direkt sagen muss, dass es sich bei diesem Schwerpunkt nicht um das Controlling handelt, was man aus REWE II kennt. Es ist eher ein Mix aus Finance & Banking. Ich empfehle sich vorher mit ehemaligen Teilnehmer des Auslandssemesters auszutauschen, um sich wirklich sicher zu sein, welcher Schwerpunkt am besten zu einem passt.

Die Vorlesungen am Berkeley College werden überwiegend nachmittags zwischen 12:30 und 15:50 Uhr gehalten. Meistens beenden die Dozenten die Vorlesungen aber früher. Zu den Dozenten haben wir hier ein richtig gutes Verhältnis. Sie sind immer bemüht, dass wir alles verstehen und bieten auch außerhalb der Vorlesungszeiten Termine an, um Probleme zu besprechen. Man fühlt sich wieder ein bisschen zurückversetzt in die eigene Schulzeit, denn wie in der Schule schreibt man an amerikanischen Universitäten fast jede Woche Tests und bekommt Hausaufgaben auf, die benotet werden. Auch Anwesenheit und Beteiligung am Unterricht sind Bestandteile der Endnote. Es bieten sich hier also mehrere Möglichkeiten an, seine Noten zu verbessern, falls man mal einen schlechten Tag hatte. Mit dieser Möglichkeit ist aber auch ein gewisser Arbeitsaufwand verbunden, denn anders als in Deutschland muss man hier sehr viel in Büchern nachlesen und zusammenfassen, in nur wenigen Vorlesungen bekommt man Skripte.

Am Berkeley College fühlt man sich sehr schnell wie zu Hause. Es gibt für die Fresenius-Studenten seit 2016 eine eigene Etage, die mit Highlights in der typischen Fresenius-Farbe, azurblau, an die Fresenius erinnern. Auf dieser Etage haben wir unsere eigene Ansprechpartnerin, Priya Nayar, welche uns bei allen Fragen rund um das Studium weiterhilft.
Außerdem hilft das International Department des Berkeley Colleges bei vielen Fragen, wie zum Beispiel Visumsbestimmungen oder Arztbesuche weiter. Desweitern informieren sie uns häufig über die Events des Berkeley Colleges, zu welchen auch wir eingeladen werden. Durch solche Events kann der Kontakt zu anderen Berkeley Studenten hergestellt werden, sodass man sich auch mit Internationalen austauschen kann, denn wie schon in meinem ersten Blog erwähnt, haben die Fresenius-Studenten hier nur unter sich Vorlesung.

Die Vorlesungen an der Pace University finden überwiegend am Vormittag statt, für manche an zwei Vormittagen, für andere an nur einem Vormittag. Dies variiert immer nach Art von Language-Class. Obwohl man im Vergleich zum Berkeley College hier nur sehr wenig anwesend ist, kann man trotzdem an Aktivitäten der Pace University teilnehmen, über welche man allerdings nicht informiert wird, sondern selbst aktiv werden muss.

Ich muss schon sagen, dass das Studieren in Amerika eine große Umstellung ist. Aber wie an fast alles hier in New York, gewöhnt man sich mit der Zeit auch daran. Im nächsten Blog werde ich euch mehr darüber erzählen, wie man als „new“ New Yorker/in so lebt und was die Stadt sonst noch bietet.

…FINALLY ARRIVED

„I will study in New York City“. Mit dieser Aussage beim Amerikanischen Konsulat in Frankfurt, drei Wochen vor meinem Flug, wurde mir erst richtig bewusst, dass es bald endlich losgeht. Mein Name ist Helena, ich studiere BWL am Standort Köln und freue mich in den nächsten Wochen von meinem Abenteuer „StudyNYC“ zu berichten.

Bereits zwei Wochen vor Semesterbeginn am Berkeley College zog es mich in das „Land der unbegrenzten Möglichkeiten“. Nicht einmal 24 Stunden in New York verbracht, machten eine Freundin und ich uns auf den Weg die Ostküste der USA zu entdecken. Unsere Route führte uns nach Boston, Washington D.C und Philadelphia. Ich kann wirklich jedem empfehlen die Woche(n) vor der Culture Week zu nutzen, um durch die USA zu reisen. Hier ist man noch völlig frei und muss keine Assignments oder Paper für die Uni vorbereiten. Wie es uns auf unserer Reise ergangen ist, werde ich in einem anderen Blogpost berichten, in dem ich auch andere Ausflugsziele rund um New York empfehle.

Zurück in New York war ich super gespannt endlich in mein Apartment im schönen East Village einzuziehen. Mein Zimmer habe ich über die Organisation „ManhattanNext“ gefunden. ManhattanNext ist spezialisiert auf Studenten und Young Professionals, die für eine gewisse Zeit in New York ein Zimmer suchen. Man kann auf der Seite von ManhattanNext Anreise & Abreise (auch mitten im Monat möglich), Wunschgröße des Apartments, Budget und sonstige Wünsche angeben und erhält relativ zügig eine Antwort mit Wohnungsvorschlägen. Ich persönlich würde mir mehrere Angebote schicken lassen und immer auf das Budget hinweisen, da einem anfangs sehr teure Objekte geschickt werden. ManhattanNext hat den Nachteil, dass man eine Service-Gebühr zahlen muss, wenn man ein Zimmer bucht. Die Service-Gebühr wird aber auch erst fällig, wenn man das Zimmer wirklich bucht, das heißt man kann sich auch vorher unverbindlich Angebote schicken lassen. Trotz der Gebühr kann ich ManhattanNext absolut empfehlen, denn das Team war immer super freundlich und ist auf all meine Wünsche eingegangen. Auch die Option mitten im Monat einziehen zu können oder bei Bedarf auch länger zu bleiben, sofern das Zimmer noch zu haben ist, ist immer gegeben. Gerade für Leute wie mich, die eventuell noch ein Praktikum machen möchten, ist diese Möglichkeit perfekt. Seit 2 Wochen wohne ich nun schon in meinem kleinen aber feinen Zimmer in einer 4er WG. Meine Mitbewohner kommen aus Schweden und Norwegen und sind alle total lieb. Mir war es wichtig, dass ich mit Internationalen zusammen wohne, um nicht nur in der Uni Englisch zu sprechen, sondern auch im Alltag, denn mit Deutschen hat man hier wirklich genug zu tun, da die Vorlesungen nur unter Fresenius-Studenten gehalten werden.

Nun aber zur Culture Week, die meines Erachtens nicht nur Spaß, sondern auch wirklich Sinn macht, da man hier neben vielen Sightseeing-Aktivitäten auch wichtige Dinge, wie Student-IDs an Berkeley & Pace, erledigt. Da in vorherigen Beiträgen schon relativ ausführlich über die Culture Week gesprochen wurde, und wir die gleichen Dinge wie das vorherige Semester gemacht haben, hier nur der Ablauf mit ein paar Kommentaren:

  • Sonntag: Brunch bei Edi & Wolf
    tolle Gelegenheit alle Teilnehmer des Integrierten Auslandssemesters von verschiedenen Standorten kennenzulernen.
  • Montag: Private Sightseeing-Bustour durch Manhattan
    bei Regen nicht zu empfehlen, wir konnten leider nur wenige Sehenswürdigkeiten sehen
  • Dienstag: Begrüßung am Berkeley College
    hier bekommt man den Stundenplan und die Student-ID. Dieses Semester haben alle Fresenius-Studenten eine Membercard für den New Yorks Sports Club erhalten, wo wir nun kostenlos trainieren dürfen.
  • Mittwoch: Begrüßung an der Pace University
    auch hier bekommt man eine Student-ID und macht eine Campus-Führung
  • Donnerstag: One World Observatory
    absolut zu empfehlen, normalerweise kostet der Eintritt 35$
  • Freitag: Walking Food Tour im Greenwich Village
    bei jeder (!!) Wetterlage zu empfehlen, leider hat es bei uns auch hier geregnet, aber wir hatten einen netten Guide und das Essen war super.

Inzwischen hat schon die Uni begonnen und anders als in Deutschland geht es hier von Anfang an richtig los. In der zweiten Woche steht schon mein erster Test an… Wie das System in einer amerikanischen Uni ist und wie es uns Deutschen damit ergeht, berichte ich in meinem nächsten Blogeintrag.

…Verliebt.

Hier in Brooklyn schläft sie doch…

Montag, 08.00 am
Der kalte Wind blies mir ins Gesicht und ich vergrub die Nase in meinem Schal. Es ist kälter geworden die Tage. Als ich mich so auf den Weg ins Fitnessstudio machte und die Smith Street entlang lief, dachte ich:

Hier schläft sie doch, diese Stadt.

Es ist ruhiger. Die Läden noch verriegelt und verrammelt. Nur ein paar Eltern mit ihren Kindern auf dem Weg in die Schule. Ein paar Jogger. Ein paar Arbeiter, die wahrscheinlich von einer Nachtschicht kommen oder gerade zur Arbeit gehen. Kein Gedrängel in der U-Bahn. Sogar ein Sitzplatz. Die Reihenhäuser sind süß und aus Backstein. Vielleicht fünf Stockwerke hoch. Nur wenige Autos. Kein Gehupe.

Hier schläft sie doch, diese Stadt.

Während in Manhatten die Sirenen ständig gehen, man um diese Uhrzeit sich dem hektischen, zielstrebigen Gerenne der New Yorker anpasst und die Hochhäuser den Straßen kühlen Schatten spenden, kann man hier aufatmen. Ich liebe diesen Kontrast. Ich liebe beide Seiten von New York – die Schatten- und die Sonnenseite. Alle Seiten. Die Vielfalt von Kulturen und Menschen, mit denen man (manchmal notgedrungen) konfrontiert wird. Die Tatsache, dass man nur eine Straße weiter in eine völlig andere Welt eintaucht (Little Italy und China Town sind da nur die offensichtlichsten Beispiele). Die Underground-Musiker. Die Streetart an Häuserwänden. Die Tatsache, dass wir die einzigen zwei Menschen sind, die sich in der U-Bahn morgens unterhalten. Die Tatsache, dass man bei einem irritierten Blick auf sein Handy und beim verwirrten Umhersehen irgendwo in Manhatten direkt gefragt wird, ob man Hilfe benötigt. Es sind die Schatten- und die Sonnenseiten. Tags und nachts zeigen sich andere Welten, andere Seiten.

Hier schläft sie doch, diese Stadt.

Hier in Brooklyn, kann ich besser schlafen. Hier fühle ich mich wohl, ein kleines bisschen heimisch. Mit dem Supermarkt direkt um die Ecke und der Stammbar zwei Metro-Stationen entfernt.

Ich verlasse das Fitnessstudio zwei Stunden später. Die Sonne ist rausgekommen. Es wird wärmer. Und ich mache mich auf den Weg zurück in meine Brooklyner Wohnung. Mein Zuhause für diese drei Monate.

Like a small town in the middle of the city that never sleeps.