Schlagwort-Archive: New York

…what to do in NYC!

New York bietet so viele Möglichkeiten und es gibt immer neue Dinge zu erleben. Deshalb ein paar Tipps für NYC.

One-to-World ist eine Organisation, die Ausflüge und Aktivitäten für internationale Studenten anbietet. Mit der Organisation fuhren wir für einen Tag zur Yale University. Dieses Mal ging es vergünstigt zu einem Basketballspiel der Brooklyn Nets vs. Utah Jazz (118-107). Wann immer ihr die Möglichkeit habt zu einem Sportevent in der USA zu gehen, nutzt diese Gelegenheit. Sportevents in der USA sind einmalig mit einer gigantischen Stimmung und man verlässt diese oft emotional stark beeindruckt.

IMG_2865

Frozen Yogurt ist der perfekte Snack für zwischendurch oder eignet sich auch super als schneller Nachtisch mit Freunden. Tolle, sehr empfehlenswerte Läden sind „Pinkberry“ und „16 Handles“, da man sich dort seinen eigenen Frozen Yogurt Becher zusammenstellen kann und mit unbegrenzten Toppingmöglichkeiten. Hier ein paar Bilder zum dahinschmelzen ….

Bubble Tea ist zur Zeit sehr angesagt in New York und man sieht sehr viele neue Bubble Tea Läden. Wir hatten in Deutschland ja auch schon einmal diesen Boom, hier gibt es ein Revival.

Für die Museumsfans unter euch lohnt es sich auf jeden Fall ins MOMA (Museum of Modern Art) zu gehen. Aber auch das Guggenheim und das Met Museum (Metropolitan Museum) sind sehr zu empfehlen. Im MOMA ist Freitagnachmittag der Eintritt frei und im Met Museum gilt immer: pay what you want.

Das American Museum of National History erinnert einen an den Film „Nachts im Museum“ und ist riesig. Dort könnte man wirklich Tage verbringen, wenn man sich alles angucken möchte. Es gibt auch immer verschiedene Sonderausstellungen, zur Zeit eine Butterflyausstellung und eine Space Show.

„The Counter“ ist ein sehr beliebter Burgerladen am Times Square, dort kann man sich seinen eigenen Burger zusammenstellen. Es gibt verschiedene Fleischoptionen aber auch ein Impossible Burger der nicht aus Fleisch besteht – für die Vegetarier oder Veganer. Es gibt eine Auswahl an verschiedenen Toppings, Soßen und Brötchen. Jeder kann seinen Traum-Burger nach seinem eigenen Geschmack kreieren.

„Johnny Utah’s“ ist eine Bar im Keller eines Hauses und ist im Country-Western Style eingerichtet. Dort gibt es Getränke die in einem Cowboy Stiefel serviert werden. Es besteht auch die Möglichkeit auf einem Bullen zu reiten. Nur etwas für echt Hartgesottene und besser vorher nicht so viel trinken!

IMG_2351.JPG

Es gibt so viel zu entdecken in New York, je nach Geschmack. Einfach immer die Augen offen halten, rumschlendern und mit Neugier die Stadt erkunden.

Bis zum nächsten Mal – aus der Stadt die niemals schläft…

Advertisements

..thanksgiving in sunny California

Ein echtes Thanksgiving mit Turkey, mashed potatoes and gravy?! Wer möchte dies nicht einmal miterleben 🙂

Die Zeit verfliegt hier sehr schnell. Am Anfang meines Auslandssemesters hatte ich meinen Flug nach Los Angeles gebucht, um Freunde der Familie über Thanksgiving zu besuchen. Unbedingt wollte ich ein typisches amerikanisches Thanksgiving miterleben und plötzlich war es so weit. Vorher musste ich aber noch viel lernen, Prüfungen schreiben und eine Hausarbeit fertig stellen, puuh.

Bei 5° C in New York flog ich nach Los Angeles und landete bei 35° C. Alle Sommersachen kamen voll zum Einsatz und los ging das Abenteuer!

1

Am ersten Tag ging es zum Frühstücken an den Strand von Manhattan Beach um das schöne Wetter zu genießen.

Danach sind wir an der Küste spazieren gegangen und haben die wärmende Sonne genossen. Los Angeles mit den Palmen, dem Meer und der kalifornischen guten Laune war eine schöne Abwechslung zum ruhelosen New York.

Und zum Abendessen gab es natürlich ein Burger und ein Milchshake von IN-N-OUT Burger. Wer jemals in Kalifornien ist, sollte unbedingt einmal zu IN-N-OUT Burger gehen! Dort gibt es super frische und super lecker schmeckende Burger (nicht tiefgefroren und Frisch Pommes Frites). Wirklich zu empfehlen!!!

Ein weiter Ausflug ging zum Griffith Planetarium. Ein Drehort von vielen Filmen, z.B. …den sie wissen nicht, was sie tun“ mit James Dean und „La La Land“ mit Emma Stone und Ryan Gosling.

Dann endlich war „Thanksgiving“ und es gab den erhofften Turkey. Schmeckte hervorragend, aber Amerikaner mögen keine Haut, welches ja das Beste bei einer Gans in Deutschland ist. Thanksgiving ist ein wirklich schönes Fest, wo die ganze Familie zusammen kommt, man gemeinsam isst, sich nett unterhält und am Nachmittag wurden dann noch ein paar Brettspiele gespielt. Wir waren zu 15 Personen.

Hier noch ein paar Bilder von Freunden aus New York, die bei der Thanksgiving-Parade waren. Von deren Erzählungen her auch sehr zu empfehlen!

Am letzten Tag haben wir noch einmal den Strand genossen bevor es am Abend wieder zurück nach New York ging.

Aber auch in Kalifornien war langsam alles weihnachtlich geschmückt.

20

Also wenn ihr die Zeit habt, dann würde ich jeden empfehlen, einfach einmal ein Wochenende weg zu fliegen. Ihr werdet ganz schnell merken, wie sehr ihr euch an New York gewöhnt habt und wie schnell ihr es vermissen werdet. Diese Stadt hat besonders zur Weihnachtszeit etwas atemberaubendes, traumhaftes, rotierendes, beschauliches und wirklich bezauberndes zu bieten. Und es sieht dann fast wie in den „kitschigen“ Filmen aus!

21

Bis zum nächsten Mal – aus der Stadt die niemals schläft…

…studying in the USA

Die Frage die einem hier jeder stellt: „Welches Universitätssystem bevorzugst du? Das amerikanische oder das deutsche System?“ Diese Frage ist so aber nicht leicht zu beantworten, da beide Systeme einfach zu unterschiedlich sind.

Hier in der USA haben wir am Berkeley College und an der Pace University Vorlesungen.

Am Berkeley College, welches sich in Midtown Manhattan befindet, haben wir die meisten Vorlesungen. Es kommt auf den Studiengang an, ob dort 3 oder 4 Kurse belegt werden müssen. Dieses Semester sind die Vorlesung jeweils so gelegt, dass wir von 12:30 bis 15:50 Vorlesung haben. Dies ist besonders für diejenigen gut, die eine Wohnung in Brooklyn, New Jersey oder in der Bronx haben. Da das College so zentral liegt, gibt es viele Möglichkeiten danach noch etwas essen zu gehen oder sich in die große „New York Public Library“ am Bryant Park zu setzen. Auch das Berkeley College besitzt eine Bücherei, wo sich die Studenten gut hinsetzen und lernen oder für Projekte und Hausarbeiten recherchieren können. Es gibt weiterhin noch kleine Räume die für zwei Stunden gemietet werden können, um Gruppenarbeiten ungestört bearbeiten zu können. Dies ist wirklich zu empfehlen. Am Berkeley College sind alle Mitarbeiter unglaublich hilfsbereit. Wenn jemand Fragen bezüglich Studienangeboten, Praktika oder Hilfe bei Projekten braucht, sind alle Mitarbeiter wirklich sehr engagiert und versuchen einen bestmöglich zu beraten.

An der Pace University haben wir jeweils nur eine Vorlesung dafür 2-Mal wöchentlich. Die Pace University hat zwei Standorte: in Midtown Manhattan oder Downtown Manhattan im Financial District. Es kommt auf die Raumbelegung an, wo die Vorlesungen für das Semester stattfinden. Fächer an der Pace Universität können zum Beispiel sein: Intercultural Communication in the Global Workplace, Business Negotiation, usw..

IMG_1918

Nun zu den großen Unterschieden zwischen einem Studium in der USA oder in Deutschland. In der USA gibt es am Ende zwar auch ein Final-Exam, dieses macht aber nicht die komplette Note für das Fach aus – so wie in Deutschland. Das Final-Exam zählt maximal 20-30%. Die restlichen Noten setzen sich aus Präsentationen, Gruppenarbeiten, mündliche Mitarbeit, Midterm-Exam, Anwesenheit und Papern zusammen. Ja, hier in der USA herrscht Anwesenheitspflicht. Es ist maximal erlaubt, dass man 3mal fehlt, sonst zählt der Kurs als nicht bestanden. Auch wenn man über eine halbe Stunde zu spät kommt, kann das zu einem Punktabzug in der Gesamtnote führen. Da wir Deutschen aber mit Pünktlichkeit aufgewachsen sind, ist dies kein Problem. An die Anwesenheitspflicht gewöhnt man sich aber sehr schnell und nach oder vor den Vorlesungen besteht noch genug Zeit, um die Stadt zu erkunden und seine Freizeit zu genießen. Viele Professoren freuen sich ganz besonders, deutsche Studenten zu unterrichten, weil wir alle durch den hohen Leistungsanspruch in Deutschland oft engagierter und motivierter sind.

Aber welches System ist nun besser? Dies Frage muss jeder für sich persönlich beantworten. Manche Studenten kommen mit den Klausuren am Ende des Semesters in Deutschland besser klar, weil sich jeder seine eigene Lehrzeit selbstständig einteilen kann. Durch wöchentlichen Aufgaben in der USA müssen die Studenten am Ball bleiben und sich wöchentlich mit den Assignments auseinandersetzten. Was auch seine positiven Seiten hat, da am Ende nicht alles von einer Note in einer Klausur abhängt.

Du fragst dich welches System du eher bevorzugen würdest? Dann verbringe doch auch ein Auslandssemester in New York und finde es heraus. Es lohnt sich 100%tig:

„LivingTheDream“!

So, nun viele Grüße aus der Stadt die niemals schläft…

…let the adventure begin!

New York in einem Wort: überwältigend. The Big Apple ist wahrhaft die Stadt der Superlative. Es gibt unglaublich viel zu entdecken und es dauerte ein paar Tage bis wir uns an die Stadt angepasst hatten. Das hektische und aufgeweckte Leben hier wurde aber schnell in unseren Alltag integriert.

Die Orientation Week bietet eine großartige Möglichkeit, Studierende von anderen Standorten kennen zu lernen und schnell neue Kontakt zu knüpfen, um das neue „Zuhause“ für die nächsten 3 Monate gemeinsam zu erkunden. Jeden Tag gab es von der Uni kleine, organisierte Aktionen an denen alle Studenten mit großer Freunde teilgenommen haben. Hier finden Ihr einen Überblick, welche Aktivitäten wir in der Orientation Week unternommen haben.

Sunday – Welcome Brunch:

Zur Begrüßen trafen sich alle Studenten zum gemeinsamen Brunch im Café Freud. Es wurden leckere Avocado Toasts, Burger und Scrambled Eggs serviert. Dies bot die perfekte Möglichkeit, sich in Ruhe mit anderen Studenten auszutauschen und erste Freundschaften zu schließen.

IMG_8008

Monday – Clipper City Sailing Tour

Am Montag unternahmen wir eine Segelboottour und konnten so die Freiheitsstatue aus der Nähe betrachten und umrunden. Auch die Skyline vom Wasser aus zu sehen, war ein faszinierendes Erlebnis. Leider war es an dem Tag leicht bewölkt, trotzdem ließen wir uns die Stimmung nicht verderben und genossen den Ausflug mit der lustigen und amüsanten Crew des Segelbootes.

IMG_8111.JPG

Tuesday/Wednesday – Berkeley College & Pace University Orientation

Natürlich durfte während der Orientation Week die Einführungsveranstaltung für das Berkeley College und die Pace University nicht fehlen. Wir bekamen unsere Stundenpläne, die neue Onlineplattform (Blackboard) wurde ausführlich erklärt und uns wurden die freiwilligen Studentenaktivitäten für das kommende Semester vorgestellt. Das Berkeley College bietet hier viele Aktivitäten an z.B. ein Footballspiel der NY Jets vs. Atlanta Falcons, eine Ballettvorführung, Ice Skating im Bryan Park und noch vieles mehr….

Es lohnt sich, täglich auf das Schwarze Brett vor dem Internationalen Office am Berkeley College zu schauen und zu sehen, welche neuen Aktivitäten für die nächsten Monate geplant sind.

IMG_8216

Thursday – Chelsea Piers Bowling

Das Bowlen am Donnerstag war ein voller Erfolg. Die ganze Bowlinghalle war für die Fresenius Hochschule reserviert und so war es möglich, ganz intensiv und mit sportlichem Eifer zu diskutieren. Es gab Pizza, Burger, Pommes und Kekse als kleine Stärkung.

Mit denen, die noch nicht gehen wollten, haben wir dann eine Runde Lasertag im gleichen Gebäude gespielt. Das hat mit der großen Restgruppe unglaublich viel Spaß gemacht.

IMG_8270IMG_8312

Friday – One World Observatory

Wer noch nicht auf dem One World Observatory war, sollte dies Möglichkeit auf keinen Fall verpassen. Allein die Fahrt mit dem Aufzug in den 102 Stock ist ein beeindruckendes Erlebnis. An den Wänden des Aufzuges wird die Entwicklung der Stadt über das letzte Jahrhundert dargestellt.

Im 102 Stock hat man einen atemberaubenden Blick über Manhattan und die New Yorker Umgebung. Es ist empfehlenswert, dass man das One World Observatory gegen Nachmittag besichtigt, um Manhattan im Lichte des Sonnenuntergangs und der Nacht mit den tausend Lichtern zu betrachten. Unglaublich beeindruckend, amazing!

IMG_0255

So, nun liebe Grüße aus der Stadt die niemals schläft…

 

…THE END

Nach knapp 5 Monaten New York wird es nun auch für mich Zeit zu gehen. Viele meiner Kommilitonen des Berkeleys sind bereits seit vielen Wochen zu Hause, während ich mich dazu entschließ ich Praktikum in der Stadt, die niemals schläft, zu absolvieren.

Die Meinungen der Studenten über das Studieren in New York oder generell in den USA gehen sehr stark auseinander. Mir war das amerikanische Studiensystem zu verschult, denn an wöchentliche Hausaufgaben und Tests sowie Anwesenheitspflicht konnte ich mich nur schwer nochmal gewöhnen. Für Studenten, die etwas mehr angetrieben werden müssen, um etwas für die Uni zu tun, ist dieses System allerdings ideal. Es kommt also total auf einen selbst an, ob ein Auslandssemester an einem amerikanischen College etwas für einen ist, oder nicht.
Leider hatten wir am Berkeley auch keinen Kontakt zu amerikanischen oder anderen internationalen Studenten, deswegen sollte man darauf achten außerhalb der Uni viel mit amerikanischen Studenten oder generell mit Amerikanern zu unternehmen, um nicht nur die Sprache zu vertiefen, sondern auch das amerikanische Leben mitzuerleben (Mein Tipp: Wohnen oder Ausgehen mit Internationals).

IMG_0857

Im Anschluss meines Auslandssemesters war es mir wichtig noch etwas von der amerikanischen Arbeitswelt zu erfahren. Daher entschied ich mich für ein Praktikum bei der Organisation „International Federation of Accountants“ (IFAC). An das Praktikum kam ich über meinen Onkel, da dieser selbst für die Organisation arbeitet. Man kann aber durchaus auch ohne Kontakte an ein Praktikum kommen. Das Career Center des Berkeley College bietet jedes Semester Workshops bezüglich Bewerbungsschreiben/Vorstellungsgespräch an und hat immer eine Sammlung von Stellenanzeigen bereit.

Mein sechswöchiges Praktikum bei IFAC war ein absoluter Glücksgriff. Ich hatte viele eigene Projekte, durfte an zahlreichen Meetings teilnehmen und wir hatten eine unheimlich tolle Atmosphäre im Office. Nicht nur im fachlichen Bereich, sondern auch sprachlich lernte ich im Praktikum sehr viel, denn in Meetings musste ich des Öfteren meine Arbeitsergebnisse präsentieren. Anfangs war ich mir sehr unsicher, ob ich ein Praktikum in New York machen sollte – aus Angst vor der Sprache. Davon sollte man sich allerdings niemals abschrecken lassen, denn mit der Zeit wächst man an seinen Aufgaben und es wird von Tag zu Tag einfacher – zumal sich die Sprache durch das Auslandssemester schon etwas mehr gefestigt ist.

Als Fazit kann ich nur sagen, dass die Entscheidung in die USA zu gehen die absolut Richtige war. Ich hatte eine unbeschreiblich schöne Zeit, habe viele tolle Menschen kennengelernt, aber auch mich selbst von einer ganz anderen Seite kennengelernt. Neben Studieren & Arbeiten hatte ich fantastische Partynächte in NYC, großartige Reisen und einfach unvergessliche Zeit.

…Live like a New Yorker

Ohne Google Maps zum College in einer Millionen-Metropole wie New York City? Niemals! Auch ich konnte mir das zu Beginn meines Auslandssemesters nicht vorstellen, aber schon nach wenigen Wochen erschien mir die Stadt weniger verwirrend. Man wächst in verschiedenen Hinsichten zu einem richtigen New Yorker ohne es wirklich zu realisieren, sei es das hektische Umsteigen von einer Subway in die andere oder den täglichen Besuch bei Starbucks. In diesem Blog gebe ich Tipps rund um das Leben in New York.


Public Transport:

Die Metrocard ist die einfachste, jedoch nicht die günstigste Variante, um von „A“ nach „B“ zu kommen, denn ein Monatsticket kostet satte 120 Dollar. Die Metrocard gilt sowohl für Subway, als auch für alle Busse. Je nachdem wie oft man Bus & Bahn nutzt, empfiehlt sich auch eine aufladbare Metrocard. Hier werden pro Fahrt $2,50-$3,50 abgebucht.
Alternativ kann ich für das Sommersemester empfehlen, sich ein Fahrrad zu mieten. In ganz New York City gibt es Fahrrad-Stationen von CityBike, sodass man an fast jeder Ecke ein Fahrrad findet bzw. abstellen kann. Ein CityBike kostet monatlich $15, wobei dies mit einer Mindestlaufzeit von 12 Monaten verbunden ist. Trotzdem liegt man insgesamt bei $180 und zahlt immer noch weniger als für zwei Monatstickets. Besonders für Leute, die noch ein Praktikum machen und länger in New York bleiben möchten, lohnt sich ein solcher Vertrag auf jeden Fall. Außerdem kann man im Anschluss versuchen, den Vertrag weiterzuverkaufen.
New York ist bekannt für seine sogenannten Yellow Cabs, welche inzwischen allerdings von Uber, Via, Lift & Co abgelöst werden, da diese deutlich günstiger sind. Einfach die jeweilige App runterladen, Kreditkarte angeben und man wird jederzeit an das gewünschte Ziel gebracht. Der Preis wird einem vor der Fahrt angezeigt, sodass auch keine unerwarteten Wartezeiten in den Preis miteinkalkuliert werden können. Besonders den Mädels empfehle ich nach dem Feiern immer ein Uber zu bestellen, da sich nachts in den Subways teils komische Menschen aufhalten. Mit Uber-Pool zahle ich meist nicht mehr als drei Dollar nach Hause.

Clubs & Bars:

Es ist keine Frage, dass es in New York viele und teils die weltweit besten Rooftops gibt. Gerade im Sommer sollte man keine Gelegenheit verpassen den Abend auf einem Rooftop ausklingen zu lassen. Mein persönlicher Favorit ist das „230 Fifth“ in Midtown Manhattan, mit direktem Blick aufs Empire State Building (siehe Bild). Auch das „Le Bain“ im Meatpacking District oder das „PHD Downtown“ sind absolut empfehlenswert. Es muss auch nicht immer eine Rooftop-Bar mit dem besten Blick auf die Stadt sein, da dort die Preise für Getränke und Essen sehr hoch sind. Viele Wohnhäuser in Manhattan haben ihr eigenes Rooftop und meistens hat irgendein Kommilitone das Glück in einem solchen zu wohnen.
Neben den Rooftop-Bars gibt es auch richtig coole und vor allem günstige Bars im Greenwich Village, nahe des Washington Square Parks. Greenwich Village ist das Studentenviertel New Yorks, da die NYU dort einen großen Campus hat. Hier sollte man auf jeden Fall in die Bars „Off the Wagon“ oder „3 Sheets Saloon“ gehen. Es gibt fast jeden Tag Specials für Studenten, besonders unter der Woche. Um den Abend, nach dem ein oder anderen Bier-Pitcher perfekt zu machen, sollte man niemals nach Hause gehen ohne sich den meines Erachtens besten Mitternachtssnack New Yorks zu gönnen, Artichoke Basille’s Pizza (direkt neben „Off the Wagon“).
In New York geht man mit Promotern feiern. Dies ist besonders für Mädchen von Vorteil, denn hier muss man als Frau weder Eintritt noch Getränke bezahlen. Man hat in einem Club einen Tisch und ist immer mit Getränken versorgt. Die Promoter werden von den Clubs bezahlt, dass sie Mädels mitbringen, was wiederum Wohlhabende in die Clubs locken soll, um möglichst viel zu verzehren und das Image des Clubs zu steigern. Vereinzelt laden Promoter vor der Party zum Dinner oder Brunch ein. Manche Promoter nehmen auch Jungs mit in die Clubs, allerdings müssen diese meist einen Aufpreis ($20-$100) zahlen.

Folgende Clubs gehören zu meinen persönlichen Favoriten:

  • Tao (unbedingt das Dinner probieren! (siehe Bild))
  • PHD Downtown (Rooftop-Club mit Blick auf die Skyline)
  • Marquee
  • Avenue
  • 1OAK
  • Lavo (jeden Samstagnachmittag Party-Brunch sowie auch Nightclub)
  • Bagatelle (sehr gutes Dinner)

Generell kann man sagen, dass sich die Partyszene hauptsächlich im Meatpacking District und Chelsea abspielt, aber auch Brooklyn entwickelt sich langsam.
Die meisten Promoter haben ihr festes Wochenprogramm und demnach auch ihre Stammclubs & Bars. Daher kann ich nur empfehlen mit verschiedenen Promotern feiern zu gehen, um nicht nur in die gleichen Clubs zu gehen.
Ich hatte das Glück und konnte am Anfang des Semesters meinen 21. Geburtstag im Tao feiern und es war wie ein zweites Mal 18 zu werden!  In den USA ist man nämlich erst mit 21 volljährig und kann dementsprechend vorher nicht feiern gehen. Auch mit Fake-IDs ist es inzwischen schwierig.

Sport:

In New York wird man täglich von Fast Food angelockt und wird auch nicht selten schwach. Daher ist es umso wichtiger Sport zu treiben. Neben dem traditionellen Joggen im Central Park, bieten sich ebenfalls der Hudson & East River als tolle Alternative an.
Dieses Sommersemester haben alle Fresenius-Studenten kostenlos eine dreimonatige Mitgliedschaft für den New York Sportsclub (NYSC) bekommen. Der NYSC ist vergleichbar mit McFit oder JustFit in Deutschland und hat viele Studios innerhalb sowie außerhalb Manhattans. Es werden täglich viele Kurse, auch bekannte wie „Les Mills“, angeboten und teilweise sind die Fitnessstudios sogar mit Indoor-Pool und Sauna ausgestattet.
Alternativ zum Fitnessstudio gibt es in New York viele Gruppen, die sich wöchentlich zum Sport verabreden. Hierzu würde ich mich einfach mal im Internet schlau machen.

Shoppen:

Shoppen kann man in New York an fast jeder Ecke. Klassisch gehen viele New Yorker an der 5th Avenue einkaufen. Aber auch in Soho (Spring Street & Prince Street) befinden sich kleine, schöne Boutiquen. Außerdem ist die Atmosphäre in Soho durch die vielen Wandmalereien eine ganz besondere.
Um die richtigen Schnäppchen zu ergattern, verlässt man am besten New York und fährt mit einem Shuttle-Bus vom Port Authority Bus-Terminal zum Jersey Garden, ein riesiges Outlet mit etlichen Marken.

Günstig einkaufen:

Die Standard-Supermärkte New Yorks, wie CVS Pharmacy oder 7Eleven, sind total überteuert. Hier sollte man nur einkaufen, wenn man irgendetwas vergessen hat oder etwas dringlich sucht. Manche bieten zwar einen Studentenrabatt an, aber das kommt eher selten vor.
Mein absoluter Tipp zum Lebensmittel-Shopping ist ALDI. Der ALDI in Manhattan befindet sich allerdings in East Harlem (117th Street) und ist nicht besonders gut zu erreichen. Ich mache es im Moment so, dass ich dort einmal im Monat hinfahre, um Nudeln & Reis oder Dinge, die länger haltbar sind, einzukaufen.
Trader’s Joe ist der amerikanische Ableger von ALDI und ist mehrmals in Manhattan zu finden. Es ist nicht ganz so günstig wie ALDI, aber deutlich preiswerter als andere Supermärkte.
Jack’s ist ein kleines Geschäft bei dem man nahezu alles bekommt, von Lebensmitteln bis zu Schreib- und anderen Haushaltswaren. Hier kann man auch das ein oder andere Schnäppchen ergattern, und das Beste: Er befindet sich nur ein Block vom Berkeley College entfernt, also lohnt es sich nach der Uni mal vorbeizuschauen.
Ich kann nur für das Sommersemester sprechen, aber im Frühling & Sommer gibt es viele Obst & Gemüsestände in den Straßen von Manhattan! Das Obst ist total günstig und die Qualität ist auch in Ordnung. Man kann also in New York nicht behaupten, dass es schwer bzw. zu teuer ist sich gesund zu ernähren.

Lunch, rund um das Berkeley College & Pace University Midtown:

Folgende Orte für ein Mittagessen zwischen den Vorlesungen kann ich empfehlen:

  • ESSEN (290 Madison Ave)
  • Food Hall im Grand Central
  • Cafe Zaiya (18E 41st)
  • Chipotle (28W 40th)
  • METRO (14E 42nd)

In meinen nächsten Blog geht es um meine Reisen nach Boston, Washington D.C & Philadelphia sowie zu den Niagara Falls & Toronto mit TakeTours.

…Bulimielernen – Auf Wiedersehen!

 

Zwei Wochen vor Semesterende beginnen für die Klausuren zu lernen? Das kann man hier leider komplett vergessen. Das amerikanische Unisystem unterscheidet sich sehr stark vom Deutschen. Was das Berkeley College und die Pace University sonst noch bieten, werde ich in folgendem Beitrag näher beschreiben.

Eins ist sicher, besser könnte die Location einer Uni nicht sein. Das Berkeley College liegt direkt in Midtown Manhattan im Herzen des Big Apples. Auch die Pace University schlägt sich nicht schlecht mit ihren Standorten an der 5th Avenue in Midtown und am One Pace Plaza, unmittelbar an der Brooklyn Bridge. An welchen Standorten man Vorlesungen hat, hängt vom Schwerpunkt und dem Fachsemester ab.

IMG_6249

Am Berkeley College werden die Schwerpunkt-Vorlesungen gehalten. Dieses Semester werden die Schwerpunkte Marketing-Management, Personalpsychologie und Controlling angeboten. An der Pace University muss man einen Language-Skill Kurs belegen. Welche Art von Kurs belegt werden muss, hängt vom Fachsemester ab. Ich belege den Schwerpunkt Controlling, wobei ich direkt sagen muss, dass es sich bei diesem Schwerpunkt nicht um das Controlling handelt, was man aus REWE II kennt. Es ist eher ein Mix aus Finance & Banking. Ich empfehle sich vorher mit ehemaligen Teilnehmer des Auslandssemesters auszutauschen, um sich wirklich sicher zu sein, welcher Schwerpunkt am besten zu einem passt.

Die Vorlesungen am Berkeley College werden überwiegend nachmittags zwischen 12:30 und 15:50 Uhr gehalten. Meistens beenden die Dozenten die Vorlesungen aber früher. Zu den Dozenten haben wir hier ein richtig gutes Verhältnis. Sie sind immer bemüht, dass wir alles verstehen und bieten auch außerhalb der Vorlesungszeiten Termine an, um Probleme zu besprechen. Man fühlt sich wieder ein bisschen zurückversetzt in die eigene Schulzeit, denn wie in der Schule schreibt man an amerikanischen Universitäten fast jede Woche Tests und bekommt Hausaufgaben auf, die benotet werden. Auch Anwesenheit und Beteiligung am Unterricht sind Bestandteile der Endnote. Es bieten sich hier also mehrere Möglichkeiten an, seine Noten zu verbessern, falls man mal einen schlechten Tag hatte. Mit dieser Möglichkeit ist aber auch ein gewisser Arbeitsaufwand verbunden, denn anders als in Deutschland muss man hier sehr viel in Büchern nachlesen und zusammenfassen, in nur wenigen Vorlesungen bekommt man Skripte.

Am Berkeley College fühlt man sich sehr schnell wie zu Hause. Es gibt für die Fresenius-Studenten seit 2016 eine eigene Etage, die mit Highlights in der typischen Fresenius-Farbe, azurblau, an die Fresenius erinnern. Auf dieser Etage haben wir unsere eigene Ansprechpartnerin, Priya Nayar, welche uns bei allen Fragen rund um das Studium weiterhilft.
Außerdem hilft das International Department des Berkeley Colleges bei vielen Fragen, wie zum Beispiel Visumsbestimmungen oder Arztbesuche weiter. Desweitern informieren sie uns häufig über die Events des Berkeley Colleges, zu welchen auch wir eingeladen werden. Durch solche Events kann der Kontakt zu anderen Berkeley Studenten hergestellt werden, sodass man sich auch mit Internationalen austauschen kann, denn wie schon in meinem ersten Blog erwähnt, haben die Fresenius-Studenten hier nur unter sich Vorlesung.

Die Vorlesungen an der Pace University finden überwiegend am Vormittag statt, für manche an zwei Vormittagen, für andere an nur einem Vormittag. Dies variiert immer nach Art von Language-Class. Obwohl man im Vergleich zum Berkeley College hier nur sehr wenig anwesend ist, kann man trotzdem an Aktivitäten der Pace University teilnehmen, über welche man allerdings nicht informiert wird, sondern selbst aktiv werden muss.

Ich muss schon sagen, dass das Studieren in Amerika eine große Umstellung ist. Aber wie an fast alles hier in New York, gewöhnt man sich mit der Zeit auch daran. Im nächsten Blog werde ich euch mehr darüber erzählen, wie man als „new“ New Yorker/in so lebt und was die Stadt sonst noch bietet.