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… Sydney – rooftop feelings

Ihr fragt euch, wie ein Student in einer Weltstadt wie Sydney wohnt?  Ich nehme euch heute mit in meine WG in dem Studentenwohnheim der UTS und gebe ein kleines Update über meine letzten Wochen.

In einem der Wohnheime der UTS zu wohnen, ist für Studenten eine gute und (für Sydneys Innenstadt relativ) günstige Wohnmöglichkeit. Insgesamt gibt es 5 Studentenwohnheime. Von 9-ner WG bis Einzelzimmer (sogenannte studio appartments) ist alles vorhanden. Vor der Anreise bewirbt man sich um ein Zimmer und kann Prioritäten angeben zum gewünschten Haus und Zimmerart.

Ich selbst wohne in dem Wohnheim Yura Mudang (Aboriginal für: students live) in einer 2er-WG. Yura Mudang ist das größte und modernste Wohnheim der UTS. Auf 21 Stockwerken verteilt wohnen insgesamt 750 Studenten – es wird also nie langweilig.

In einer 2er-WG hat jeder sein eigenes Schlafzimmer mit Bett, Kleiderschrank + Schreibtisch. Bad und Küche + Wohnbereich wird mit dem Mitbewohner geteilt. Einmal wöchentlich wird der öffentliche Bereich des Zimmers gereinigt und für sein Schlafzimmer ist man selbst verantwortlich. Natürlich darf man keinen puren Luxus erwarten, aber wenn man sich das Zimmer etwas persönlich einrichtet, ist das total in Ordnung.

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Meine Mitbewohnerin ist Australierin und super nett. Wir haben schon zusammen Dinner gekocht und sie hat mir einige Tipps zur Stadt und zu Sehenswürdigkeiten gegeben.

Ich bin sehr froh, dass ich mich für das Wohnheim entschieden habe, da man hier viele andere Studenten aus aller Welt (!) kennenlernt – auch wenn in diesem Semester auch ziemlich viele Studenten aus Deutschland, der Schweiz & Österreich hier sind.

Auf Level 8 und 21 in Yura Mudang gibt es große Gemeinschaftsbereiche, wo es beispielsweise auch die Möglichkeit zum gemeinsamen Kochen & Feiern gibt. Vor allem die Terrassen sind wunderschön! Sowohl unter der Woche als auch am Wochenende treffen wir uns oft oben auf der Dachterrasse. An Wochenenden geht es danach dann weiter in Clubs.

Level 21:

 

Level 8:

Da das Zimmer bei Ankunft “leer” ist, müssen alle essentiellen Sachen wie Bettdecke & Kissen, Topf, Pfanne & Geschirr, Handtücher usw. hier vor Ort gekauft werden (es sei denn man hat so viel Platz im Koffer, was bei mir aber eher nicht der Fall war). Das Broadway Shoppingcenter hat aber viele gute Geschäfte, wo all diese Sachen direkt am ersten Tag zu finden sind. Und es ist nur circa 10 Gehminuten entfernt.

Tipp: K´mart und Target haben von Bettdecken bis zu Geschirr alles zu sehr günstigen Preisen.

Ein weiterer Vorteil des Housings der UTS sind auch die vielen (kostenlosen) Aktivitäten und Ausflüge, die über die gesamte Zeit angeboten werden. Es gibt einen Sportkalender, einen für Ausflüge und soziale Aktivitäten und einen akademischen Kalender. Vom Boxing Kurs bis hin zum Fotografie Workshop – hier findet wirklich jeder etwas nach seinem Geschmack.

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Lebensmittel sind hier übrigens deutlich teurer als in Deutschland – zum Teil zahlt man das 2-3fache im Gegensatz zu deutschen Supermärkten. Direkt bei der Bibliothek gibt es einen Woolworth, der vergleichbar mit einem Edeka oder Rewe ist. Im Broadway Shoppingcenter gibt es allerdings auch einen Aldi, der zum Teil deutlich günstiger ist.

Und zuletzt ein super Geheimtipp: Paddys Market!

Paddys Market ist ein Markt direkt gegenüber der Bibliothek der UTS (also nur 5 Minuten zu Fuß). Es gibt hier sehr günstiges Obst, Gemüse, Gewürze und vieles mehr, zum Teil sogar günstiger als in Deutschland. Ich weiß zwar nicht, wie das alles so günstig sein kann, aber es ist alles sehr frisch und hat eine gute Qualität – also definitiv zu empfehlen!

Paddys market

Am Wochenende haben wir noch eine „Whale watching-Tour“ mit einem Boot ab Darling Harbour gemacht. Darling Harbour ist ein total schöner Hafen, der nur circa 5-10 Gehminuten von dem Wohnheim entfernt ist. Hier ist auch ein super schöner Park und eine Promenade zum Joggen, Spazieren gehen und Sonne genießen oder zum Essen, denn dort sind sehr viele Lokale und Restaurants.

Mit den Walen hatten wir nicht ganz so viel Glück und haben sie leider nur aus einiger Entfernung gesehen. Aber dafür haben wir ganz viele süße Delfine zu Gesicht bekommen (die sind allerdings viel zu schnell, als dass man sie fotografieren könnte).

Aber allein für die Aussicht auf den Circular Quay (Opernhaus + Harbour Bridge) hat es sich gelohnt. Seht selbst:

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Harbour bridge

Operahouse

view

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Die Stadt ist einfach so wunderschön! Ich genieße jeden Tag das Flair der Stadt, die Freundlichkeit der Australier, die Sonne und den (fast immer) wolkenlosen Himmel. Das bin ich ja von Hamburg nicht so gewohnt 😀

Heute waren wir noch auf dem Smooth Festival of Chocolate in the Rocks. Auf den Straßen des Stadtteils the Rocks waren überall Stände mit jeglicher Art von Dessert und Schokolade – von Nutella-Macadamia-Oreo-Waffle bis hin zu Unicorn-Shake. Wir wussten gar nicht, wo wir anfangen sollten.

Eis

Ich fühle mich so wohl hier und freue mich auf die bevorstehenden Monate, auch wenn es in der Uni hier schon drei Wochen nach Semesterstart ziemlich viel zu tun gibt.

Über die Vorlesungen berichte ich euch dann erst im nächsten Post, da ich mir selbst noch einen Eindruck über das ganze System und die vielen Möglichkeiten verschaffen muss.

See you, Judith!

 

P.S. Das Café mit dem leckeren Avo-Toast aus dem letzten Post heißt übrigens Coffee Trails und ist direkt an der Central Station.

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… Sydney – Welcome to the friendliest city on the fifth continent

Ich bin Judith Wilke und studiere Wirtschaftspsychologie am Standort Hamburg. Mich erwartet ab Juli 2017 ein neues Abenteuer: ich werde mein 5. Semester in Sydney an der University of Technology (UTS) absolvieren. In diesem Blog nehme ich euch mit auf meine Reise und gebe Einblicke in das Studentenleben in „Down Under“. Mit mir starten in diesem Semester circa 600 internationale Studenten aus 40 Ländern ihr Studium an der UTS. Wie ihr vielleicht merkt, sind das ganz andere Dimensionen als zuvor in Hamburg und eine ganz neue Welt, die ich entdecken darf.

In dem heutigen Blogpost teile ich mit euch einige Impressionen von meiner ersten Woche in Australien – die Orientation Week. 

Orientation Week:

Die Orientation Week ist sowas wie bei uns die Ersti-Woche. Vor einigen Wochen gab es dazu eine E-Mail mit zahlreichen Workshops und Kursen, zu denen man sich anmelden konnte. Da die Orientation Week für alle neuen Studenten verpflichtend ist, knüpft man schnell neue Kontakte und lernt viele Studenten aus den unterschiedlichsten Ländern der Welt kennen. Es gibt einige „Spaß-Workshops“ wie Partys, Ausflüge und Spiele. Den ersten Ausflug habe ich direkt am Sonntag nach meiner Ankunft gemacht, dazu aber gleich mehr.

Zusätzlich gibt es auch viele nützliche Workshops wie „Writing an essay“, „Giving a presentation“ sowie Bibliotheksführungen und Campus Touren.

Freitag (21.07.2017)

Nach über 25 Stunden Flug und Anreise bin ich am Freitagmorgen endlich in Sydney angekommen. Am Airport wurde ich freundlich von einigen Studenten der UTS begrüßt und wurde nach kurzer Wartezeit mit dem (kostenlosen) Shuttle zur Uni und meinem Wohnhaus gefahren. Nach einem Check-in gab es ein erstes Barbecue und wir konnten unsere Zimmer beziehen. Ich wohne in einem der Studentenwohnheime der UTS – Yura Mudang. Nach einem ersten Großeinkauf im Broadway Shopping Center und einem ersten Meet up auf dem Rooftop unseres Wohnheims bin ich ziemlich müde ins Bett gefallen.

Auf dem Foto seht ihr den Blick vom Rooftop.

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Samstag (22.07.2017)

An meinem zweiten Tag in Sydney machte ich mich mit ein paar Freundinnen zunächst auf die Suche nach einem Café zum Frühstücken. Da unser Wohnhaus von vielen kleinen Cafés und Restaurants umgeben ist, hat unsere Suche nicht lange gedauert (leider weiß ich den Namen nicht mehr, werde ich in einem späteren Post nachreichen).

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Anschließend machten wir uns auf eigener Faust auf den Weg zum berühmten Circular Quay, um die Harbour Bridge und das Opernhaus zu bestaunen. Da hier gerade Winter ist, wird es abends sehr schnell dunkel und so konnten wir die Skyline und die Harbour Bridge im Dunkeln bewundern.

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Tipp: Uber ist hier sehr verbreitet und eine gute & günstige Alternative zum Taxi!

Sonntag (23.07.2017)

Wie bereits angekündigt habe ich heute direkt den ersten Ausflug gemacht: es ging in die Blue Mountains, einer der meist besuchten Nationalparks Australiens.

Für mich jetzt schon eines der Highlights!

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Von den verschiedenen Aussichtsplattformen hatten wir bei strahlend blauem Himmel eine wunderschöne Aussicht über den gesamten Nationalpark. Die Natur Australiens ist wirklich sehr beeindruckend.

Tipp: unbedingt bequeme Schuhe oder Laufschuhe anziehen!

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Es gibt sehr viele Wanderwege (& vor allem Treppen) zum Erkunden des Parks. Besonders auf dem Rückweg war es durch die steilen Treppen ziemlich anstrengend, aber die Aussicht war es definitiv wert.

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Tipp: jeden Sonntag zahlt man in Sydney für die öffentlichen Verkehrsmittel nur einmal 2,50$ und kann dann beliebig viel fahren. Demnach ist der Sonntag super für größere Ausflüge und Touren geeignet!

Montag (24.07.2017)

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Endlich! Die Orientation Week startet mit einer offiziellen Begrüßungsveranstaltung in der Great Hall (ähnlich eines Theaters). Hier wurden wir von verschiedenen Professoren herzlich willkommen geheißen. Auch die Tribal warriors (eine Organisation der Aboriginies) begrüßten uns mit traditionellem Tanz und Gesang, begleitet von einer richtigen Didgerido.

Ich realisiere gerade ganz bewusst, dass ich nun wirklich in Australien angekommen bin!

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Abends hatte ich schon meine ersten Vorlesungen in den Fächern „Management Consulting“ und „Unterstanding Organizations: Theory and Practise“. Diese dauern genau wie in Deutschland jeweils 90 Minuten, nur dass es zusätzlich dazu immer noch ein Tutorium mit Anwesenheitspflicht gibt. Ich muss schon jetzt feststellen, dass ich mich von dem Bullemielern-Modus verabschieden kann. So gibt es schon in der Orientation Week (das richtige Semester hat noch gar nicht begonnen) einige Aufgaben, die wir zur Vorbereitung der Vorlesungen erledigen müssen. 

Dienstag (25.07.2017)

Mein Dienstag startete mit einem interessanten Workshop zum Thema Career Networking. Hier lernten wir einige Do´s and Don´ts, die es beim Networken zu beachten gibt. Bei einem gemeinsamen Lunch durften wir die gelernten Dinge gleich in die Praxis umsetzen.

Nachmittags gab es für alle internationalen Studenten noch einen „Essential International Advice“ mit Informationen zu dem Verlauf des Semesters, die Examen etc.

Da wir während des Semesters einige Präsentationen halten müssen, habe ich abends noch eine Vorlesung zu „HELPS Giving a Presentation“ besucht. HELPS (Higher Education Language and Presentation Support), eine Einrichtung der UTS, bietet unzählige Kurse und Beratungen an, die die Studenten bei Essays und Präsentationen unterstützen. Alles natürlich kostenlos.

Mittwoch (26.07.2017)

Heute Morgen gab es wieder eine offizielle Housing Veranstaltung für alle Studenten, die in einem der insgesamt fünf Studentenwohnheimen wohnen. Hier wurden wir vor allem mit allgemeinen Regeln und Bestimmungen wie beispielsweise Brandschutzbestimmungen vertraut gemacht.

Endlich haben wir heute auch unsere Student ID Karte bekommen. Diese wird einfach mit Geld aufgeladen und zum Waschen, Kopieren usw. verwendet. Jetzt bin ich eine offizielle australische Studentin J

Anschließend habe ich eine Veranstaltung zur Einführung in das Bibliothekssystem besucht (sehr empfehlenswert). Die Bibliothek ist wie fast alle Gebäude der UTS sehr groß und modern, mit vielen Plätzen und Ecken zum Lernen. Zusätzlich gibt es auch Bereiche mit Sitzkissen zum Schlafen.

Um 18 Uhr hatte ich dann noch meine erste Vorlesung im Fach „Understanding People and Organisations“.

Donnerstag (27.07.2017)

Auch heute habe ich verschiedene Einführungsveranstaltungen besucht. Einige sind total interessant, andere wiederum lohnen sich nicht so sehr. Da das Angebot aber riesig ist, konnte ich bei weitem nicht alle Workshops besuchen.

Freitag (28.07.2017)

Mein Freitag startete mit einer „Study Success“ Session, in der uns einige Lernmethoden rund ums erfolgreiche Überleben des Uni-Alltags nahegebracht wurden. Anschließend sind wir Mädels in das Broadway Shopping Center, um uns ganz nach dem Motto „ich habe nichts zum Anziehen“ für die bevorstehende Welcome Party auszustatten.

Um 18 Uhr startete dann die RN Welcome Party unter dem Motto “007”. Hierfür wurde das Level 8 in unserem Wohnheim in eine Partylocation umgestaltet – DJ, Fotobox & Barbecue (as always).

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Um 22 Uhr ging es dann weiter in einen Club am Darling Harbour. Klingt für deutsche Verhältnisse früh, jedoch ist es hier ganz normal, um 22 Uhr in den Club zu gehen, da es ab ca. 1 Uhr eine Einlasssperre gibt und man nicht mehr in die Clubs kommt.

Achtung: Die Australier sind auch relativ streng was den Konsum von Alkohol betrifft. Etwas angetrunken/betrunken kommt man in viele Clubs gar nicht rein und auch öffentliches Trinken ist nicht erlaubt.

Also: die Bierflasche nicht erst direkt vor dem Eingang leertrinken, dann wird das nichts mit dem Einlass!

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Sonntag (30.07.2017)

Beach Time!

Da für heute sonnige 26 Grad vorausgesagt wurde und im Rahmen der Orientation Week ein Trip an den Manly Beach angeboten wurde, entschied ich mich mit vielen anderen Studenten an den Strand zu fahren. Nach Manly sind es circa 40 Minuten Fahrt (10 Min. zum Circular Quay und 30 Min. mit der Fähre, von der man übrigens eine tolle Sicht auf die Harbour Bridge hat).

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Leider war das Wetter dann doch nicht so warm und sonnig wie vorhergesagt und so blieben wir nicht ganz so lange am Strand wie zunächst angedacht. In Manly gibt es aber zum Glück auch ganz nette Cafés  🙂

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Nun bin ich schon mehr als eine Woche hier und die Zeit ist wie im Flug vergangen. Der Jetlag ist mittlerweile auch (endlich!) überstanden.

Ich freue mich so sehr auf die bevorstehenden Monate! Morgen beginnt offiziell das Semester und die Vorlesungen. Dazu werde ich euch dann im nächsten Blogpost mehr berichten.

See you, Judith!

 

…#traveldiary: Sydney Week 1

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Während ich gerade diese Zeilen tippe, sitze ich in meinem Zimmer in Australien mit meinem Roommate Saskia. Erst eine Woche sind wir in Sydney, gefühlt allerdings schon einen Monat und fragen uns bereits jetzt, wieso man sich ein derartig stressiges Leben in einer kalten grauen Stadt in Deutschland antut. Hier in Sydney stehen die Einheimischen bereits um 5 Uhr morgens auf, um gegen 5:30 Uhr an der Küste entlang zu joggen, im berühmten Bondi Iceberg die ersten Bahnen zu schwimmen oder die ersten Wellen im Meer zu reiten. Eine Wunschvorstellung für jeden Deutschen. Für die Australier purer Alltag.

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Aber von vorne:
Freitag, 11am in Düsseldorf. Saskia und ich machen uns gemeinsam auf den Weg über Singapur nach Sydney. In Singapur angekommen, haben wir einen etwas längeren Aufenthalt, weshalb wir die Möglichkeit die Stadt kennenzulernen in Angriff nehmen. Im Vorfeld haben wir uns bereits über Sightseeing-Touren informiert und wurden so auf eine 2,5 stündige kostenlose Sightseeing-Tour aufmerksam. Die Tour wird von dem Changi Airport in Singapur kostenlos angeboten und die Anmeldung erfolgt vor Ort. Die kleine Reise startet am Airport und mit einem Bus geht es ab in die Metropole Singapur. Nach einer 30minütigen Fahrt in das Stadtzentrum, haben wir bereits das Marina Bay und die Formel 1 Rennstrecke sichten können. Kurz darauf wird an einem kleinen Park gestoppt, der zu einer Brücke führt, von wo aus man schöne Erinnerungsfotos vor dem Marina Bay schießen kann. Nach 20 Minuten geht es weiter und der nächste Halt fand in Little India statt. Nach 2,5 Stunden kommen wir pünktlich zum Boarding wieder am Airport an und wir machen uns auf den Weg nach Sydney.

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Sydney begrüßte uns am Sonntag mit dem besten Wetter. Sommerliche Temperaturen, um die 30 Grad und strahlend blauer Himmel. Genau so haben wir uns Australien vorgestellt und wurden nicht enttäuscht. Am Airport haben wir uns ein Taxi geschnappt und sind direkt zu unserer Residenz gefahren. Es gibt vier verschiedene Residenzen für EF Schüler in Sydney. Park Lodge, Oatley Road, Sydney Student Living und Urbanest. Die beiden letzteren sind die modernsten und saubersten Unterkünfte hier in Sydney. Wobei Sydney Student Living (SSL) am weitesten von der Schule und der Stadt entfernt ist. Normalerweise werden die meisten Studenten in die Appartements in der Oatley Road im hippen Paddington untergebracht, doch leider war dort kein Zimmer mehr frei, sodass wir im SSL untergebracht sind. Der Vorteil: Eigenes Gym und einen Pool. Der Nachteil: Wir benötigen ungefähr 30 Minuten bis zur Schule und ungefähr 1 Stunde bis zu den Stränden. Für deutsche Verhältnisse sind es extrem lange Anfahrtswege, aber für Sydney super normal, da die Stadt einfach riesig ist.
Nachdem wir in unser Zimmer eingecheckt haben, sind wir direkt in die Stadt gefahren, um uns einen ersten Eindruck von Sydney zu verschaffen. Dank unserem langen Aufenthalt in Singapur, waren wir insgesamt 30 Stunden wach und haben in unserem Nachtflug nach Sydney durchschlafen können, sodass wir ohne Jetlag direkt im australischen Zeitrhythmus ankamen.

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Montags startete bereits unser Sprachkurs. Als wir die Sprachschule betraten, kamen wir aus dem Staunen nicht mehr heraus. Die EF Mitarbeiter begrüßten uns herzlich in den super modernen Räumen der Sprachschule und wir wurden über unseren Sprachkurs und EF Sydney informiert. Nach einer ca. 3 stündigen Einführung sind wir mit Nico ( zuständig für die Activities ) und den restlichen angereisten Studenten zum Opera House und der Harbour Bridge gefahren. Anschließend gab es für uns HS Fresenius Studenten einen kleinen Welcome-Drink in der bekannten Opera House Bar mit Blick auf die Harbour Bridge. Besser hätte unser erster Tag an der Sprachschule nicht sein können.

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Unser Unterricht findet entweder von 8-13 Uhr oder von 13-17 Uhr statt. An unseren freien Morgen sind wir öfter am Beach und düsen anschließend zu unserem Unterricht. Das Gute: Von Bondi Junction fährt eine Bahn direkt zur Haltestelle ( Central ) unserer Sprachschule.

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Die erste Woche verging wirklich wahnsinnig schnell und wir haben uns bereits jetzt in die Stadt verliebt. Sydney bietet einfach so viel und man bekommt Panik, wenn man daran denkt, dass man nur noch drei Wochen hat, um die To-Do-Liste abzuarbeiten. Für diese Woche steht auf dem Programm: Beaching, Breakfasten, Volleyball in Manly, Kangaroo Day im Morisset Park und Palm Beach.

see you next week, Annalena 🙂

 

 

…Business English in Sydney – viel mehr als nur ein Sprachkurs in Down Under

“ Ich bin auch mit schlechtem Beispiel vorgegangen“

2 Tage unter der prallen Sonne und mit mehr oder weniger vorhandenen Sonnencreme auf der Haut ist meine Mitbewohnerin bereits rot – krebsrot – und wir realisieren, dass wir nicht mehr im kalten Köln sind, sondern am anderen Ende der Welt, in einer Stadt, in der die Sonne stärker scheint als sonst irgendwo: SYDNEY, dessen wunderschöne Strände wie Bondi Beach schnell vergessen lassen, dass man sich an das Wetter, das auch mal gerne von strahlendem Sonnenschein in stürmischen Wind und Wolken umschlägt, erstmal gewöhnen muss.

„Hello mate – welcome to Australia“.

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Vor, während und selbst kurz vorm Ende unseres 20 (!) stündigen Flugs, den man leider einfach nicht schön reden kann, hätten wir fast nicht mehr erwartet, dass wir tatsächlich in unbestritten einer der schönsten Städte der Welt ankommen . Nach unserer vollkommen reibungslosen Abholung  durch unsere Sprachschule EF standen wir auch schon vor unserem Studentenheim im hippen Stadtteil „Paddington“, der mit seinen Bars und ganz eigenen Shoppingmeile begeistern kann und wie das britische Äquivalent auch Oxford Street heißt. Hier laden unabhängige und sehr trendige Modeläden zum Geld ausgeben ein, ebenso wie die kleinen Restaurants die alle sehr „organic“,  sehr lecker und sehr einladend sind. Die Residence wird von einem sympathischen EF Mitarbeiter gemanagt, die Zimmer sind allerdings typisch studentisch einfach eingerichtet und sehr klein.  Da dies aber auch zu einem studentischen Leben in Sydney gehört und man wenig Zeit zuhause verbringt, hat man sich auch schnell daran gewöhnt.

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Am ersten Tag nach unserer Ankunft wollten wir bei dem tollen Wetter (28 Grad ! ) natürlich nur eins: direkt zu Sydneys bekanntestem Stand: Bondi Beach. Der Strand ist umgeben von coolen Strandbars und leckeren Fischrestaurants  und trotz der sonntäglichen Bevölkerungsdichte liegt kein Handtuch direkt am anderen. Von unserer Residence sind es nur 20 Minuten mit dem Bus.

Abends hatten wir dann Gelegenheit, bei dem von unserem Residence Manager organisierten „Wine & Cheese Diner  without Wine“ ( denn Alkohol ist hier strinkt verboten ) unsere Mitbewohner der Residenz kennenzulernen.  Allesamt aus verschiedenen Ländern, von Dänemark, über Schweden und der Schweiz  bis Indonesien. Alle dort sind sehr offen und spontane Zusammenschlüsse für diverse Aktivitäten wie  Essen gehen, in einer Bar Fußball gucken oder Feiern gehen wurden sogar schon am ersten Abend schnell gefunden.

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Heute hat dann  die Sprachschule begonnen. Die Räumlichkeiten von EF sind wunderbar klimatisiert, hell, frisch und vor allem sehr modern eingerichtet. Die dortigen Mitarbeiter geben sich wirklich Mühe den ersten Tag so schön wie möglich zu gestalten. Unser Sprachlevel wurde vorab durch einen Online Test überprüft und heute vorort in einem mündlichen Interview noch einmal verglichen. Alle Fresianer haben als Grundfach Business English, jedoch kann jeder Teilnehmer weiterhin sogenannte „SPIN´s“ ( Special Interest Kurse) wählen. Man kann aus 19 verschiedenen Kursen seine Präferenzen angeben und es werden u.a. Kurse wie „Debate“, „Public Speaking“ oder „Resume Writing“ angeboten. Nach dem Kennenlernen der anderen Studenten durch „Speed Friending“ (Übernommen vom Platzwechsel-System des „Speed Datings“) ging es los zu einem Trip durch Sydney. Ziel: Das Sydney Opera House und die Habrbour Bridge, atemberaubende Wahrzeichen, die nicht einfache Touristenattraktionen, sondern wirklich sehenswert sind.

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Ein besonderes Highlight und eine komplette Überraschung für uns war dann der Besuch einer Bar in „The Rocks“, dem wunderschönen Altstadteil von Sydney, auf dessen Rooftop man einen sagenhaften Blick auf die Opera und die Harbour Bridge werfen kann. Hier haben wir uns nach dem langen Fußmarsch in wunderbar schattiger und entspannter Atmosphäre auf dem Deck mit einer leckeren Bowle und einer frischen Brise abgekühlt – und das nur für uns Fresianer,  denn die Uni hatte diese Aktion speziell für uns gebucht (vielen Dank Fresenius, tolle Idee!)

Der Start in Sydney war also bis jetzt wunderbar und wir freuen uns sehr darauf, was uns diese Woche noch erwartet. Jeden Tag gibt es eine neue, von EF organisierte Aktivität, an der man entweder kostenlos oder durch eine Gebühr teilnehmen kann. Darunter sind solche Sachen wie eine Fähren-Fahrt heraus aus dem Stadtkern um in einiger Entfernung den Sonnenuntergang über Sydney erleben zu können, Skydiving, ein Besuch der Eukalyptus Wälder und Gebirgslandschaft Sydneys  oder ein zweitägiges Surfcamp. Hierbei fährt man aus Sydney heraus, um sich  zwei Tage komplett aufs Surfen zu konzentrieren (australische Barbecues und die dortige Unterkunft in Mehr-Bett Zimmern inklusive).

Wir sind also sehr gespannt. Ich passe mich jetzt erstmal an die entspannte und sonnige Lebenseinstellung der Australier an (“ No worries mate“!) und melde mich am Ende der Woche wieder!

Have a good one!