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…studying in the USA

Die Frage die einem hier jeder stellt: „Welches Universitätssystem bevorzugst du? Das amerikanische oder das deutsche System?“ Diese Frage ist so aber nicht leicht zu beantworten, da beide Systeme einfach zu unterschiedlich sind.

Hier in der USA haben wir am Berkeley College und an der Pace University Vorlesungen.

Am Berkeley College, welches sich in Midtown Manhattan befindet, haben wir die meisten Vorlesungen. Es kommt auf den Studiengang an, ob dort 3 oder 4 Kurse belegt werden müssen. Dieses Semester sind die Vorlesung jeweils so gelegt, dass wir von 12:30 bis 15:50 Vorlesung haben. Dies ist besonders für diejenigen gut, die eine Wohnung in Brooklyn, New Jersey oder in der Bronx haben. Da das College so zentral liegt, gibt es viele Möglichkeiten danach noch etwas essen zu gehen oder sich in die große „New York Public Library“ am Bryant Park zu setzen. Auch das Berkeley College besitzt eine Bücherei, wo sich die Studenten gut hinsetzen und lernen oder für Projekte und Hausarbeiten recherchieren können. Es gibt weiterhin noch kleine Räume die für zwei Stunden gemietet werden können, um Gruppenarbeiten ungestört bearbeiten zu können. Dies ist wirklich zu empfehlen. Am Berkeley College sind alle Mitarbeiter unglaublich hilfsbereit. Wenn jemand Fragen bezüglich Studienangeboten, Praktika oder Hilfe bei Projekten braucht, sind alle Mitarbeiter wirklich sehr engagiert und versuchen einen bestmöglich zu beraten.

An der Pace University haben wir jeweils nur eine Vorlesung dafür 2-Mal wöchentlich. Die Pace University hat zwei Standorte: in Midtown Manhattan oder Downtown Manhattan im Financial District. Es kommt auf die Raumbelegung an, wo die Vorlesungen für das Semester stattfinden. Fächer an der Pace Universität können zum Beispiel sein: Intercultural Communication in the Global Workplace, Business Negotiation, usw..

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Nun zu den großen Unterschieden zwischen einem Studium in der USA oder in Deutschland. In der USA gibt es am Ende zwar auch ein Final-Exam, dieses macht aber nicht die komplette Note für das Fach aus – so wie in Deutschland. Das Final-Exam zählt maximal 20-30%. Die restlichen Noten setzen sich aus Präsentationen, Gruppenarbeiten, mündliche Mitarbeit, Midterm-Exam, Anwesenheit und Papern zusammen. Ja, hier in der USA herrscht Anwesenheitspflicht. Es ist maximal erlaubt, dass man 3mal fehlt, sonst zählt der Kurs als nicht bestanden. Auch wenn man über eine halbe Stunde zu spät kommt, kann das zu einem Punktabzug in der Gesamtnote führen. Da wir Deutschen aber mit Pünktlichkeit aufgewachsen sind, ist dies kein Problem. An die Anwesenheitspflicht gewöhnt man sich aber sehr schnell und nach oder vor den Vorlesungen besteht noch genug Zeit, um die Stadt zu erkunden und seine Freizeit zu genießen. Viele Professoren freuen sich ganz besonders, deutsche Studenten zu unterrichten, weil wir alle durch den hohen Leistungsanspruch in Deutschland oft engagierter und motivierter sind.

Aber welches System ist nun besser? Dies Frage muss jeder für sich persönlich beantworten. Manche Studenten kommen mit den Klausuren am Ende des Semesters in Deutschland besser klar, weil sich jeder seine eigene Lehrzeit selbstständig einteilen kann. Durch wöchentlichen Aufgaben in der USA müssen die Studenten am Ball bleiben und sich wöchentlich mit den Assignments auseinandersetzten. Was auch seine positiven Seiten hat, da am Ende nicht alles von einer Note in einer Klausur abhängt.

Du fragst dich welches System du eher bevorzugen würdest? Dann verbringe doch auch ein Auslandssemester in New York und finde es heraus. Es lohnt sich 100%tig:

„LivingTheDream“!

So, nun viele Grüße aus der Stadt die niemals schläft…

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…let the adventure begin!

New York in einem Wort: überwältigend. The Big Apple ist wahrhaft die Stadt der Superlative. Es gibt unglaublich viel zu entdecken und es dauerte ein paar Tage bis wir uns an die Stadt angepasst hatten. Das hektische und aufgeweckte Leben hier wurde aber schnell in unseren Alltag integriert.

Die Orientation Week bietet eine großartige Möglichkeit, Studierende von anderen Standorten kennen zu lernen und schnell neue Kontakt zu knüpfen, um das neue „Zuhause“ für die nächsten 3 Monate gemeinsam zu erkunden. Jeden Tag gab es von der Uni kleine, organisierte Aktionen an denen alle Studenten mit großer Freunde teilgenommen haben. Hier finden Ihr einen Überblick, welche Aktivitäten wir in der Orientation Week unternommen haben.

Sunday – Welcome Brunch:

Zur Begrüßen trafen sich alle Studenten zum gemeinsamen Brunch im Café Freud. Es wurden leckere Avocado Toasts, Burger und Scrambled Eggs serviert. Dies bot die perfekte Möglichkeit, sich in Ruhe mit anderen Studenten auszutauschen und erste Freundschaften zu schließen.

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Monday – Clipper City Sailing Tour

Am Montag unternahmen wir eine Segelboottour und konnten so die Freiheitsstatue aus der Nähe betrachten und umrunden. Auch die Skyline vom Wasser aus zu sehen, war ein faszinierendes Erlebnis. Leider war es an dem Tag leicht bewölkt, trotzdem ließen wir uns die Stimmung nicht verderben und genossen den Ausflug mit der lustigen und amüsanten Crew des Segelbootes.

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Tuesday/Wednesday – Berkeley College & Pace University Orientation

Natürlich durfte während der Orientation Week die Einführungsveranstaltung für das Berkeley College und die Pace University nicht fehlen. Wir bekamen unsere Stundenpläne, die neue Onlineplattform (Blackboard) wurde ausführlich erklärt und uns wurden die freiwilligen Studentenaktivitäten für das kommende Semester vorgestellt. Das Berkeley College bietet hier viele Aktivitäten an z.B. ein Footballspiel der NY Jets vs. Atlanta Falcons, eine Ballettvorführung, Ice Skating im Bryan Park und noch vieles mehr….

Es lohnt sich, täglich auf das Schwarze Brett vor dem Internationalen Office am Berkeley College zu schauen und zu sehen, welche neuen Aktivitäten für die nächsten Monate geplant sind.

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Thursday – Chelsea Piers Bowling

Das Bowlen am Donnerstag war ein voller Erfolg. Die ganze Bowlinghalle war für die Fresenius Hochschule reserviert und so war es möglich, ganz intensiv und mit sportlichem Eifer zu diskutieren. Es gab Pizza, Burger, Pommes und Kekse als kleine Stärkung.

Mit denen, die noch nicht gehen wollten, haben wir dann eine Runde Lasertag im gleichen Gebäude gespielt. Das hat mit der großen Restgruppe unglaublich viel Spaß gemacht.

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Friday – One World Observatory

Wer noch nicht auf dem One World Observatory war, sollte dies Möglichkeit auf keinen Fall verpassen. Allein die Fahrt mit dem Aufzug in den 102 Stock ist ein beeindruckendes Erlebnis. An den Wänden des Aufzuges wird die Entwicklung der Stadt über das letzte Jahrhundert dargestellt.

Im 102 Stock hat man einen atemberaubenden Blick über Manhattan und die New Yorker Umgebung. Es ist empfehlenswert, dass man das One World Observatory gegen Nachmittag besichtigt, um Manhattan im Lichte des Sonnenuntergangs und der Nacht mit den tausend Lichtern zu betrachten. Unglaublich beeindruckend, amazing!

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So, nun liebe Grüße aus der Stadt die niemals schläft…

 

…THE END

Nach knapp 5 Monaten New York wird es nun auch für mich Zeit zu gehen. Viele meiner Kommilitonen des Berkeleys sind bereits seit vielen Wochen zu Hause, während ich mich dazu entschließ ich Praktikum in der Stadt, die niemals schläft, zu absolvieren.

Die Meinungen der Studenten über das Studieren in New York oder generell in den USA gehen sehr stark auseinander. Mir war das amerikanische Studiensystem zu verschult, denn an wöchentliche Hausaufgaben und Tests sowie Anwesenheitspflicht konnte ich mich nur schwer nochmal gewöhnen. Für Studenten, die etwas mehr angetrieben werden müssen, um etwas für die Uni zu tun, ist dieses System allerdings ideal. Es kommt also total auf einen selbst an, ob ein Auslandssemester an einem amerikanischen College etwas für einen ist, oder nicht.
Leider hatten wir am Berkeley auch keinen Kontakt zu amerikanischen oder anderen internationalen Studenten, deswegen sollte man darauf achten außerhalb der Uni viel mit amerikanischen Studenten oder generell mit Amerikanern zu unternehmen, um nicht nur die Sprache zu vertiefen, sondern auch das amerikanische Leben mitzuerleben (Mein Tipp: Wohnen oder Ausgehen mit Internationals).

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Im Anschluss meines Auslandssemesters war es mir wichtig noch etwas von der amerikanischen Arbeitswelt zu erfahren. Daher entschied ich mich für ein Praktikum bei der Organisation „International Federation of Accountants“ (IFAC). An das Praktikum kam ich über meinen Onkel, da dieser selbst für die Organisation arbeitet. Man kann aber durchaus auch ohne Kontakte an ein Praktikum kommen. Das Career Center des Berkeley College bietet jedes Semester Workshops bezüglich Bewerbungsschreiben/Vorstellungsgespräch an und hat immer eine Sammlung von Stellenanzeigen bereit.

Mein sechswöchiges Praktikum bei IFAC war ein absoluter Glücksgriff. Ich hatte viele eigene Projekte, durfte an zahlreichen Meetings teilnehmen und wir hatten eine unheimlich tolle Atmosphäre im Office. Nicht nur im fachlichen Bereich, sondern auch sprachlich lernte ich im Praktikum sehr viel, denn in Meetings musste ich des Öfteren meine Arbeitsergebnisse präsentieren. Anfangs war ich mir sehr unsicher, ob ich ein Praktikum in New York machen sollte – aus Angst vor der Sprache. Davon sollte man sich allerdings niemals abschrecken lassen, denn mit der Zeit wächst man an seinen Aufgaben und es wird von Tag zu Tag einfacher – zumal sich die Sprache durch das Auslandssemester schon etwas mehr gefestigt ist.

Als Fazit kann ich nur sagen, dass die Entscheidung in die USA zu gehen die absolut Richtige war. Ich hatte eine unbeschreiblich schöne Zeit, habe viele tolle Menschen kennengelernt, aber auch mich selbst von einer ganz anderen Seite kennengelernt. Neben Studieren & Arbeiten hatte ich fantastische Partynächte in NYC, großartige Reisen und einfach unvergessliche Zeit.

…Bulimielernen – Auf Wiedersehen!

 

Zwei Wochen vor Semesterende beginnen für die Klausuren zu lernen? Das kann man hier leider komplett vergessen. Das amerikanische Unisystem unterscheidet sich sehr stark vom Deutschen. Was das Berkeley College und die Pace University sonst noch bieten, werde ich in folgendem Beitrag näher beschreiben.

Eins ist sicher, besser könnte die Location einer Uni nicht sein. Das Berkeley College liegt direkt in Midtown Manhattan im Herzen des Big Apples. Auch die Pace University schlägt sich nicht schlecht mit ihren Standorten an der 5th Avenue in Midtown und am One Pace Plaza, unmittelbar an der Brooklyn Bridge. An welchen Standorten man Vorlesungen hat, hängt vom Schwerpunkt und dem Fachsemester ab.

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Am Berkeley College werden die Schwerpunkt-Vorlesungen gehalten. Dieses Semester werden die Schwerpunkte Marketing-Management, Personalpsychologie und Controlling angeboten. An der Pace University muss man einen Language-Skill Kurs belegen. Welche Art von Kurs belegt werden muss, hängt vom Fachsemester ab. Ich belege den Schwerpunkt Controlling, wobei ich direkt sagen muss, dass es sich bei diesem Schwerpunkt nicht um das Controlling handelt, was man aus REWE II kennt. Es ist eher ein Mix aus Finance & Banking. Ich empfehle sich vorher mit ehemaligen Teilnehmer des Auslandssemesters auszutauschen, um sich wirklich sicher zu sein, welcher Schwerpunkt am besten zu einem passt.

Die Vorlesungen am Berkeley College werden überwiegend nachmittags zwischen 12:30 und 15:50 Uhr gehalten. Meistens beenden die Dozenten die Vorlesungen aber früher. Zu den Dozenten haben wir hier ein richtig gutes Verhältnis. Sie sind immer bemüht, dass wir alles verstehen und bieten auch außerhalb der Vorlesungszeiten Termine an, um Probleme zu besprechen. Man fühlt sich wieder ein bisschen zurückversetzt in die eigene Schulzeit, denn wie in der Schule schreibt man an amerikanischen Universitäten fast jede Woche Tests und bekommt Hausaufgaben auf, die benotet werden. Auch Anwesenheit und Beteiligung am Unterricht sind Bestandteile der Endnote. Es bieten sich hier also mehrere Möglichkeiten an, seine Noten zu verbessern, falls man mal einen schlechten Tag hatte. Mit dieser Möglichkeit ist aber auch ein gewisser Arbeitsaufwand verbunden, denn anders als in Deutschland muss man hier sehr viel in Büchern nachlesen und zusammenfassen, in nur wenigen Vorlesungen bekommt man Skripte.

Am Berkeley College fühlt man sich sehr schnell wie zu Hause. Es gibt für die Fresenius-Studenten seit 2016 eine eigene Etage, die mit Highlights in der typischen Fresenius-Farbe, azurblau, an die Fresenius erinnern. Auf dieser Etage haben wir unsere eigene Ansprechpartnerin, Priya Nayar, welche uns bei allen Fragen rund um das Studium weiterhilft.
Außerdem hilft das International Department des Berkeley Colleges bei vielen Fragen, wie zum Beispiel Visumsbestimmungen oder Arztbesuche weiter. Desweitern informieren sie uns häufig über die Events des Berkeley Colleges, zu welchen auch wir eingeladen werden. Durch solche Events kann der Kontakt zu anderen Berkeley Studenten hergestellt werden, sodass man sich auch mit Internationalen austauschen kann, denn wie schon in meinem ersten Blog erwähnt, haben die Fresenius-Studenten hier nur unter sich Vorlesung.

Die Vorlesungen an der Pace University finden überwiegend am Vormittag statt, für manche an zwei Vormittagen, für andere an nur einem Vormittag. Dies variiert immer nach Art von Language-Class. Obwohl man im Vergleich zum Berkeley College hier nur sehr wenig anwesend ist, kann man trotzdem an Aktivitäten der Pace University teilnehmen, über welche man allerdings nicht informiert wird, sondern selbst aktiv werden muss.

Ich muss schon sagen, dass das Studieren in Amerika eine große Umstellung ist. Aber wie an fast alles hier in New York, gewöhnt man sich mit der Zeit auch daran. Im nächsten Blog werde ich euch mehr darüber erzählen, wie man als „new“ New Yorker/in so lebt und was die Stadt sonst noch bietet.

…FINALLY ARRIVED

„I will study in New York City“. Mit dieser Aussage beim Amerikanischen Konsulat in Frankfurt, drei Wochen vor meinem Flug, wurde mir erst richtig bewusst, dass es bald endlich losgeht. Mein Name ist Helena, ich studiere BWL am Standort Köln und freue mich in den nächsten Wochen von meinem Abenteuer „StudyNYC“ zu berichten.

Bereits zwei Wochen vor Semesterbeginn am Berkeley College zog es mich in das „Land der unbegrenzten Möglichkeiten“. Nicht einmal 24 Stunden in New York verbracht, machten eine Freundin und ich uns auf den Weg die Ostküste der USA zu entdecken. Unsere Route führte uns nach Boston, Washington D.C und Philadelphia. Ich kann wirklich jedem empfehlen die Woche(n) vor der Culture Week zu nutzen, um durch die USA zu reisen. Hier ist man noch völlig frei und muss keine Assignments oder Paper für die Uni vorbereiten. Wie es uns auf unserer Reise ergangen ist, werde ich in einem anderen Blogpost berichten, in dem ich auch andere Ausflugsziele rund um New York empfehle.

Zurück in New York war ich super gespannt endlich in mein Apartment im schönen East Village einzuziehen. Mein Zimmer habe ich über die Organisation „ManhattanNext“ gefunden. ManhattanNext ist spezialisiert auf Studenten und Young Professionals, die für eine gewisse Zeit in New York ein Zimmer suchen. Man kann auf der Seite von ManhattanNext Anreise & Abreise (auch mitten im Monat möglich), Wunschgröße des Apartments, Budget und sonstige Wünsche angeben und erhält relativ zügig eine Antwort mit Wohnungsvorschlägen. Ich persönlich würde mir mehrere Angebote schicken lassen und immer auf das Budget hinweisen, da einem anfangs sehr teure Objekte geschickt werden. ManhattanNext hat den Nachteil, dass man eine Service-Gebühr zahlen muss, wenn man ein Zimmer bucht. Die Service-Gebühr wird aber auch erst fällig, wenn man das Zimmer wirklich bucht, das heißt man kann sich auch vorher unverbindlich Angebote schicken lassen. Trotz der Gebühr kann ich ManhattanNext absolut empfehlen, denn das Team war immer super freundlich und ist auf all meine Wünsche eingegangen. Auch die Option mitten im Monat einziehen zu können oder bei Bedarf auch länger zu bleiben, sofern das Zimmer noch zu haben ist, ist immer gegeben. Gerade für Leute wie mich, die eventuell noch ein Praktikum machen möchten, ist diese Möglichkeit perfekt. Seit 2 Wochen wohne ich nun schon in meinem kleinen aber feinen Zimmer in einer 4er WG. Meine Mitbewohner kommen aus Schweden und Norwegen und sind alle total lieb. Mir war es wichtig, dass ich mit Internationalen zusammen wohne, um nicht nur in der Uni Englisch zu sprechen, sondern auch im Alltag, denn mit Deutschen hat man hier wirklich genug zu tun, da die Vorlesungen nur unter Fresenius-Studenten gehalten werden.

Nun aber zur Culture Week, die meines Erachtens nicht nur Spaß, sondern auch wirklich Sinn macht, da man hier neben vielen Sightseeing-Aktivitäten auch wichtige Dinge, wie Student-IDs an Berkeley & Pace, erledigt. Da in vorherigen Beiträgen schon relativ ausführlich über die Culture Week gesprochen wurde, und wir die gleichen Dinge wie das vorherige Semester gemacht haben, hier nur der Ablauf mit ein paar Kommentaren:

  • Sonntag: Brunch bei Edi & Wolf
    tolle Gelegenheit alle Teilnehmer des Integrierten Auslandssemesters von verschiedenen Standorten kennenzulernen.
  • Montag: Private Sightseeing-Bustour durch Manhattan
    bei Regen nicht zu empfehlen, wir konnten leider nur wenige Sehenswürdigkeiten sehen
  • Dienstag: Begrüßung am Berkeley College
    hier bekommt man den Stundenplan und die Student-ID. Dieses Semester haben alle Fresenius-Studenten eine Membercard für den New Yorks Sports Club erhalten, wo wir nun kostenlos trainieren dürfen.
  • Mittwoch: Begrüßung an der Pace University
    auch hier bekommt man eine Student-ID und macht eine Campus-Führung
  • Donnerstag: One World Observatory
    absolut zu empfehlen, normalerweise kostet der Eintritt 35$
  • Freitag: Walking Food Tour im Greenwich Village
    bei jeder (!!) Wetterlage zu empfehlen, leider hat es bei uns auch hier geregnet, aber wir hatten einen netten Guide und das Essen war super.

Inzwischen hat schon die Uni begonnen und anders als in Deutschland geht es hier von Anfang an richtig los. In der zweiten Woche steht schon mein erster Test an… Wie das System in einer amerikanischen Uni ist und wie es uns Deutschen damit ergeht, berichte ich in meinem nächsten Blogeintrag.

…Meet, Greet & Eat

Liebe Freunde des guten Gaumens,

der heutige Blogeintrag handelt von einer meiner großen Leidenschaften…dem Essen. Auch die fragwürdigen Lebensmittelbestimmungen Amerikas und die Angst davor, mit einer Gewichts-Vervielfachung wiederzukommen, lässt mich nicht davon abhalten, New York’s Angebote an Speis und Trank zu köstigen. Ich muss zwar gestehen, nicht DEN Geheimtipp gefunden zu haben – die Auswahl ist einfach viel zu überwältigend – , aber trotzdem habe ich nun doch einige Geschmackserlebnisse vom kleinen bis zum großen Geldbeutel mitnehmen können und freue mich nun, diese mit euch zu teilen!

Frühstück:

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Was Frauen wollen…

 

  • Starten wir doch mal direkt mit meinem absoluten Lieblingsladen, den manche vielleicht schon kennen und andere wohl eher abschrecken könnte: IHOP, International House of Pancake oder wie ich es auch liebevoll nenne In Heaven of Pancakes. Wer sich je gefragt hat, wo man die Türme an Schweinereien aus amerikanischen Filmen findet, der hat darauf nun die Antwort. Ich muss euch aber warnen, mit Überfressen und Übelkeit ist definitiv zu rechnen. Dafür sind diese wunderbaren 1000000 Kalorien aber auch das einzige, was ma
    n an dem Tag zu sich nehmen braucht.
  • Ellis Stardust Diner (auch zu anderen Tageszeiten möglich): wer keine Karten mehr für eine Broadway Show abstauben konnte, der wird auch so auf seine Musical Kosten kommen. Denn in diesem Diner bedienen euch aufblühende, zukünftige Broadway-Sternchen, die dieses Lokal als Sprungbrett nutzen oder auch ausgebrannte Sternschnuppen, die trotz des harten Business ihre Liebe zur Musik nicht verlieren wollen. Somit erlebt ihr während des Essens einen Musical Klassiker nach dem anderen – alles live versteht sich!
  • Ansonsten kann ich weitere Frühstückslokale/ Cafés wie Butcher’s Daughter, The Grey Dog und By Chloe empfehlen.

 

Dinner: Grundsätzlich ist die Wahrscheinlichkeit, auf super coole Restaurants zu treffen, im West Village, Little Italy und Greenwich Village besonders hoch. Dennoch sind meiner Meinung nach besonders folgende Lokale hervorzuheben:

  • Tao Downtown: Wer sich wie ein richtiger fancy New Yorker fühlen möchte, sollte unbedingt einen Abend in diesem Restaurant verbringen. Interessante asiatische Küche und sehr edles, cooles Design macht das Abendessen zu etwas ganz Besonderem!
  • Ich muss gestehen, ich selbst war (noch) nicht in diesen zwei Restaurants, aber jedes mal, wenn ich daran vorbei gegangen bin, musste ich stehen bleiben und mir die wunderschöne Location ansehen: Park 82nd und Olio e Piu. Wenn ihr meinen Tipps folgt, tut mir bitte einen Gefallen und genießt das Essen für mich mit!

 

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Bars: Überall, wo man in New York ist, befindet man sich eigentlich schon mitten in der Partyszene, denn an jeder Ecke wird irgendetwas zu finden sein, wo man einen netten Abend verbringen kann. Die Klassiker, wo unser Semester ihre unvergesslichen Nächte (ob schick oder weniger schick) verbracht hat, waren folgende:

  • Lorely Pub (super, um Fußball zu schauen!)
  • Joshua Tree
  • 13th Steps
  • Lillie’s
  • Le Bain
  • PHD Downtown
  • 230 fifth

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    Deutsche Küche bei der Fußball EM

 

Sonstiges:

  • Levain Bakery: die BESTEN COOKIES in ganz NYC!!!

 

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Jap, der Keks ist innen genau so, wie er aussieht!

 

  • Smorgasburg: neben einen perfekten kulinarischen Start in den Samstag bietet der Foodmarket in Brooklyn zudem noch eine wunderschöne Aussicht auf Manhattan’s Skyline!
  • Verpflegung in und an der Uni: Auch wenn das Berkeley College keine Cafeteria hat, bietet es freien Tee und Kaffee an. Zusätzlich kann man sich sein Essen in der Mikrowelle auf der 15. Etage warm machen. Wem das noch nicht genug ist, der hat draußen einen Essensstand, bei dem man ganz bedenkenlos zu kleinem Preis leckere und riesige Portionen bekommt!

 

Und da mir beim Schreiben nun zunehmend der Magen knurrt und ich noch die letzten Wochen in New York auskosten muss, verabschiede ich mich erstmal von euch und hoffe, ihr werdet euch bei diesem Beitrag Appetit holen oder zumindest satt lesen können!

…Studieren in New York

Zuallererst ein ganz ganz großes SORRY, dass der zweite Blog-Eintrag so lange auf sich warten lassen hat. Ich selbst hätte nicht gedacht, dass mich der New Yorker Alltag und ganz besonders die Uni so einnehmen wird – und da sind wir auch schon beim heutigen Thema: es dreht sich alles rund um’s Studieren in New York!

In meinem vorherigen Blog-Eintrag habe ich bereits erwähnt, dass wir uns in der Einführungswoche sowohl das Berkeley College, als auch den Campus der Pace University angeschaut haben. Dabei hat es mir der Campus der Pace ziemlich angetan – er liegt direkt an der Brooklyn Bridge, wir haben freien Zugang zur Bibliothek, zum Fitnessstudio (glaubt mir, ist in Amerika nötig!) und zu meinem persönliches Highlight, der „Cafeteria“! Mir fällt spontan nichts ein, was es dort nicht gibt: von frisch zusammengestellten Burritos, Salaten und Nudeln, bis hin zu Sushi kann man alles finden, was das Herz begehrt. Und auch unsere Starbucks-Fans haben ihren eigenen Laden direkt nebenan. So schön wie dies alles klingt, so schade ist es auch, dass wir keinen einzigen Unterricht dort haben, sondern unsere Englisch Kurse an einem anderen Standort der Pace in der Nähe des Berkley Colleges stattfinden. So spart man sich immerhin Fahrtzeit, die ich definitiv benötige, da ich leider einer der Pechvögel bin, die keinen einzigen Tag frei haben…So besteht mein Alltag ziemlich aus Aufstehen – Lernen – Sport – Uni – Kochen – Lernen – (Abendaktivität) -Schlafen. Aber hey, ich beklage mich nicht, es gibt schlimmeres, als in New York zu leben! 🙂

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Insgesamt ist der Stundenplan ganz entspannt gehalten, so haben wir immer von 13:30 bis (allerspätestens) 17 Uhr Unterricht. Klingt an sich nicht viel, aber durch Anwesenheitspflicht, mündliche Beteiligungen, massig Klausuren, Zwischenprüfungen und Präsentationen lernt man dann (im besten Falle) doch schnell, sich selbst zu organisieren, um überhaupt noch etwas von New York mitzubekommen. Ich würde aus meiner Sicht nicht behaupten, dass das amerikanische Bildungsniveau schwer ist, hier zählt eher „Quantität als Qualität“ (Zitat unseres Dozenten), denn besonders mit den Hausaufgaben ist nicht zu spaßen. Über unser sehr effizientes Online Portal Blackboard (quasi wie Ilias und Service Portal vereint) müssen wir jede Arbeit pünktlich hochladen – also keine Chance, irgendwie drum herum zu kommen ;-). Diese werden dann recht zügig von unseren Dozenten bewertet, die sehr viel Erfahrungen vorweisen, engagiert sind und regelmäßig Feedback geben. Somit ist es „leicht“, stets am Ball zu bleiben und gute Noten zu erreichen. Auch wenn man mal krankheitsbedingt (o.ä.) nicht anwesend sein kann, lassen sie durchaus mit sich reden und erarbeiten eine gemeinsame Lösung. Aber nicht nur die Dozenten, sondern auch andere Mitarbeiter stehen bei Fragen immer zur Verfügung. Besonders sind hier Stephanie von der internationalen Abteilung und unsere persönliche Fresenius-Ansprechpartnerin Priya hervorzuheben. Die Mädels sind unglaublich hilfsbereit und halten uns stets mit Event-Tipps auf dem Laufenden. Und da haben beide Universitäten einiges zu bieten! So durften wir beispielsweise schon mit vergünstigten Karten an einer Ballettaufführung, einem Baseballspiel und einer super coolen Bootstour (siehe Titelbild) teilnehmen. Ansonsten findet man auch jeden Tag Veranstaltungen in der Uni, wenn mal wieder irgendetwas gefeiert werden muss oder Firmen eingeladen werden und man Kontakte knüpfen kann.

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Der Ausblick von unseren Plätzen im NYC Ballet

Leider haben wir auf Grund der unterschiedlichen Semesterzeiten keine Kurse mit Amerikanern oder anderen internationalen Studenten. Wer also auch gerne mal Nicht-Deutsche kennen lernen möchte, kann dies bei den unzähligen Events tun oder sich nach der Uni in den Bryant Park direkt nebenan setzen und leicht mit den ein oder anderen Personen ins Gespräch kommen. Für mich ist dieser kleine „Park“ mittlerweile zur echten Erholungsoase herangewachsen, in der ich bei gutem Wetter super meine Arbeiten erledigen oder einfach mal nur entspannen kann.

 

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Wie es in New York üblich ist, kann man auch an diesem Ort mit wildfremden Menschen Schach oder andere Brettspiele spielen!

Okay ich muss zugeben, dass dieser Beitrag jetzt nicht unbedingt der spannendste war, aber ich denke, es ist mal wichtig, einen informativen Überblick über das wirkliche Studieren hier zu geben, um falsche Erwartungen aus dem Weg zu räumen – ich meine, wir sind schließlich nicht zum Urlaub hier! 😉 Aber ich kann euch versprechen, dass der nächste Eintrag umso mehr vom bunten Leben in New York preisgeben wird…