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…Erlebt.

New York bietet so unglaublich viel. Es ist schwierig sich zu entscheiden, Prioritäten zu setzen, und oftmals bekommt man auch die tollen Sachen erst mit, wenn andere davon berichten. Ich habe dennoch in den drei Monaten viel mitgenommen und erleben dürfen. Hier sind einige meiner Lieblingserlebnisse:

NYC Ballet

Vom Berkeley College wurden vergünstigt Ballettkarten angeboten. First come, first serve. Das ließen wir uns natürlich nicht entgehen. Und so ging es für uns am Freitagabend ins David Koch Theatre. Eine Wahnsinnssaal, tolle Plätze und ein außergewöhnliches Stück. Lesen der E-Mails vom Berkeley College lohnt sich als! Dann verpasst ihr auch solche Events nicht. 😉

Tidal X

Ein Konzert, auf das wir durch Zufallen gestoßen sind. Verschiedene Artists wie Beyoncé, Alicia Keys, Nicki Minaj, Robin Thicke und viele weitere traten bei dem Benefizkonzert von Jay Z auf, das helfen soll, die Armut in New York zu bekämpfen und in Bildungsprogramme in New Yorks ärmsten Gebieten finanziert. Ein Erlebnis, an das wir uns noch lange erinnern werden. Ein Erlebnis, das ohne Pausen ca. 4 Stunden lang ging. Ein Erlebnis für wenig Geld, für den guten Zweck und dafür wurde uns so viel geboten!

Basketball

Die Brooklyn Nets gegen die Boston Celtics. Ein Pre-Season Spiel, für das wir günstig Karten erworben haben. Wenn man allerdings diese so oft im TV gesehene Stimmung erleben und spüren möchte, sollte man sich schon mal während der Saison ein Spiel ansehen – damit steigen allerdings natürlich auch die Ticketpreise…

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Comedy Cellar

Ein spaßiger Abend mit Freunden! Ein Besuch des Comedy Cellars ist auf jeden Fall empfehlenswert – beinahe ein Muss. Dort darf man während der „Vorstellung“ weder Fotos noch Videos machen. Da dies auch strikt eingehalten und vom Personal verfolgt wird, kommt es auch häufig zu einem Besuch von einem Comedy-Promi – wenn man Glück hat. Wenn nicht, nicht traurig sein: Die Hobby-Komödianten haben auch einiges zu bieten! 🙂 Lachen garantiert!
http://www.comedycellar.com/

Musical Kinky Boots

Hier nun noch einmal der Tipp: Schaut in eure Berkeley E-Mails! Schon wieder gab es vergünstigt Karten – diesmal für ein Musical: Kinky Boots, welches jetzt zu meinen Lieblingsmusicals zählt. Das Theater war klein, sodass man von überall einen guten Blick hatte. Die Musik war eingängig, die Story mitreißend. Großes Dankeschön ans Berkeley College, weil ich sonst wahrscheinlich dieses Musical nie gesehen hätte.
http://kinkybootsthemusical.com/

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Schlittschuhlaufen im Central Park

Auch wenn die Temperaturen immer noch nicht wirklich winterlich waren hier in New York und erst so langsam die Weihnachtsdekoration ausgepackt wurde, haben wir den Geburtstag einer Kommilitonin zum Anlass genommen, eine Runde im Central Park Schlittschuh laufen zu gehen. Also ab in die unbequemen Schuhe und ab aufs Glatteis. Nachdem man die ersten paar Schritte noch vorsichtig an der Bande entlang hangelnd wagte, drehte man dann aber auch schon schnell mit den mutigen, kleinen, umher flitzenden Kindern seine Runden. Und wenn man dann einmal fällt – nein, das ist mir nicht passiert 😉 – ist sofort einer der Mitarbeiter zur Stelle und hilft einem auf. Ein bisschen auf dem Eis umher geglitten, bei Sonnenschein, unter den bunt gefärbten Blättern und ringsherum ragten die New Yorker Hochhäuser empor. Ein Traum!

Halloween Parade

Die NYC Halloween Parade: die erste Parade, die ich fast komplett gesehen habe.
Die Macy’s Parade haben wir uns auf Empfehlung unseres Professors wie viele Amerikaner im Pyjama vor dem Fernseher angeschaut, was eine sehr weise Entscheidung war. Somit haben wir alle Gesangs- und Tanzeinlagen gesehen. Wir waren quasi überall gleichzeitig.
Die Halloween Parade sollte man allerdings live gesehen haben. Die leuchtenden, gruseligen Kostüme und beeindruckenden Wagen. Die fliegenden, selbst gebastelten Gespenster und andere Wesen. Einfach der Wahnsinn und des Frierens wert!

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…Shanghai exams

Mittlerweile ist der Großteil des Aufenthalts herum und es beginnt sich eine Art Wehmut unter den Kommilitonen auszubreiten. Nun sind es nur noch vier Wochen, die uns hier in Shanghai bleiben und die sollen wir auch noch in unseren Kämmerchen beim Lernen verbringen.

Über den Unterricht hier gibt es viel zu sagen: Im Großen und Ganzen ist es wahrscheinlich weniger Arbeit als in Deutschland, vor allem, weil in zehn Wochen nicht so viel Stoff durchgenommen werden kann, wie sonst in vier Monaten. Natürlich kommt es einem anders vor, da man in Deutschland die Wochenenden zum Lernen benutzt und nicht permanent auf Reisen ist. Auch unter der Woche kann in Shanghai noch viel erkundet werden und viele neue Restaurants und Bars müssen getestet werden. Die Zeit scheint uns hier nur so zwischen den Fingern zu zerrinnen.

Der Stoff, den wir hier durchnehmen, ist nicht unbedingt schwerer als in Deutschland. Es dauert oft nur länger ihn zu vermitteln, da die chinesischen Dozenten darauf Rücksicht nehmen, dass Englisch von niemandem die Muttersprache ist. Das ist eines der Dinge, die mich am meisten hier wundern. Man lernt wahnsinnig schnell viele Leute kennen, weil alle so offen sind. Wir studieren zusammen mit Franzosen, Spaniern, Finnen, Bulgaren und Costa-Ricanern und reden alle Englisch mit den schlimmsten Akzenten.

Der Unterricht unterscheidet sich vom deutschen noch in zwei Punkten. Erstens werden zehn bis zwanzig Prozent der Note nach Anwesenheit vergeben. Wer nicht immer die Vorlesung besucht, bekommt eine schlechtere Note oder wird erst gar nicht erst zur Prüfung zugelassen. Zweitens ist es mehr permanente Arbeit und es gibt viele kleine Noten anstelle einer großen Abschluss Prüfung. Wir haben fast jede Woche eine Präsentation gehalten oder eine Fallarbeit vorgestellt. Man erkennt schnell welchen Sinn das hat, denn die chinesischen Kommilitonen können überhaupt nicht präsentieren, sind sehr nervös und man merkt ihnen einfach an, dass sie das in der Schule nicht gelernt haben. Ich empfinde es aber als Vorteil, mit den Einheimischen unterrichtet zu werden und nicht einfach genau die Vorlesung zu haben, die man in Deutschland auch hören würde. Denn man erfährt so viel mehr über das Land und die Kultur dort.2

Lange hat es gedauert, doch nun endlich kann ich behaupten, dass ich mich etwas auskenne. Ich habe ein Gefühl für die Straßen und Stadtteile bekommen und weiß ungefähr, wo ich bin. Nun werden noch einmal alle Reiseführer ausgepackt und die Orte und Viertel besichtigt, die nur ein längerer Aufenthalt in Shanghai ermöglicht.

Wir haben Qibao besucht, eine weitere Wasser-3Tempel-Streetfood-Altstadt, die sich im Wesentlichen nur durch den beeindruckenderen Tempel von der Altstadt in Jiading unterscheidet. Die kleinen Gassen und alten Häuser sind aber wunderschön und perfekt, um sich darin zu verlaufen.

Was aber auf jeden Fall sehenswert ist, ist das Chongming Dongtan Nature Reserve. Das ist ein Feuchtgebiet, welches sehr an Watt Land erinnert und wunderschöne Ausblicke auf das Meer ermöglicht. Es ist eigentlich nicht wirklich weit entfernt von Shanghai, aber da wir als Studenten auf öffentliche Verkehrsmittel angewiesen sind, dauert es drei Stunden, um dort hin zu kommen.

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Es lohnt sich aber auf jeden Fall, auch wenn wir anfangs etwas geschockt waren von der chinesischen Vorstellung eines „Naturschutzgebietes“. Es war uns klar, dass der explizit 5für Besucher zugängliche Teil mit aus Holz befestigten Wegen erschlossen ist, aber dass alle chinesischen Besucher des Naturschutzparks außerhalb dieser Wege mit langen Stöcken und Fleischködern auf Krebsjagt gehen, hat uns doch verwundert. Sie graben die Erde um und nahmen die noch lebenden Krebse in Plastiknetzten mit nach Hause. Wer das Netz vergessen hat, nimmt eine 6leere Plastikflasche, auch wenn man den Krebsen seine Scheren abbrechen muss, um sie durch die Öffnung zu bekommen.

Nach nur 15 Minuten kommt man auf verlassenere Wege und Aussichtsplattformen. Hier werden keine Krebse gejagt und man kann das Meer und die Natur bewundern. Trotz des windigen und nassen Wetters, haben wir diesen Tag außerhalb der Stadt wirklich genossen.

 

…Die paar Nerds tun schon keinem was. And now we have the salad!

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Eine Woche Silicon Valley, eine Woche Bay Area, eine Woche Innovation, digitaler Zeitgeist und eine ganz andere Welt. Was bleibt? Viele Vergleiche zu Deutschland, eine neue Arbeitskultur und die Angst vor einem Rennen.

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Pingpong steht bei dem Gedanken mit Amerika in sehr starker Verbindung mit roten Bechern. Wer im Silicon Valley war, entwickelt ein neues Bild. Tischtennisplatte gleich Büroinventur. Kein Office kommt ohne aus. Ob als Ablage, als Schlafplatz, als Deko. Irgendwo steht sie. Abenteuerspielplatz oder Arbeitsplatz? Die Frage stellt sich nicht nur im Headquarter von Soundcloud.

Das Rennen um Überleben im digitalen Zeitalter ist fast gelaufen bevor der Rest der Welt es mitbekommen hat. Reales Leben und permanenter Innovationsfluss fusionieren – im Valley stehen Unternehmen schon vor der Zielgeraden

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„Die erste Hälfte des Rennens haben die Amerikaner gewonnen. In der zweiten Hälfte überholen wir sie“ – wie oft wird dieser Satz auf Konferenzen gesagt, um CEOs und deren Mitarbeiter zu beruhigen. Transformationen seien unumgänglich. Im Vergleich zwischen Deutschland und den USA verdichtet sich dagegen die Vermutung, dass das nur noch Schadensbegrenzung ist.

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In Garagen und Studentenwohnheimen hat ein Rennen mit Eco-Businessmodellen begonnen, das so schnell nicht aufgeholt werden kann. „Be the Nerd“ prangert im Büro der Detecon. „Focus on what matters“ heißt es bei LinkedIn auf dem Weg ins Fitness-Studio. Bei einer Runde auf dem Laufband mit Blick auf San Francisco sammeln sich im Kopf neue Ideen.

Brain-Doping auf dem Laufband, beim Flat White vom Barista, bei der Müsli-Station, beim Yoga-Kurs. Es muss nicht LinkedIn im Herzen San Franciscos als Beispiel für den Traum eines jeden Mitarbeiters sein. Evernote, Paypal, das ewige Vorbild Google. So disruptiv deren Ideen im Business sind, so simpel sind die Maßnahmen, die Mitarbeiter bei Laune zu halten. Zugegeben, neben einem Dino und einer lebensgroßen Android-Figur kommt schon wieder mehr der Abenteuerspielplatz hervor. Was aber bleibt, wenn die ewigen Bedenken ausgeblendet werden, die Welt außerhalb des Büros würde vergessen werden, ist ein Mitarbeiter-Konzept das funktioniert.

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Palo Alto ist nicht groß. Es gibt nicht mal eine Bar. Das Party-Leben ist auf Stanford fokussiert. Wer Spaß ohne Studenten haben will, muss bis nach San Francisco fahren – oder geht zur Arbeit. Ein Mikrokosmos, der dem Rest der Welt zeigt, wo es lang geht. Ideen, Innovationen, Größenwahnsinn. Und obwohl das Leben im Valley recht gediegen scheint, bleibt die Welt gedanklich nie stehen.

Wie eine Art Klub der anonymen Arbeitssüchtigen, von denen nur niemand anonym bleibt. Aber wer will das schon. Big Data bleibt das neue Öl. Und Business-Smalltalk unausweichlich in der Kantine oder beim Sport. Oder beim Food-Truck-Festival. Paypal veranstaltet es jeden Mittwoch vorm Konzerngebäude. Gleich um 12 Uhr nach dem Wochenmarkt.

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Der Blick auf das Silicon Valley ist ambivalent. Zum einen ein Mekka. Zum anderen verhasst. Von dort wurde die Welt verändert und Unternehmen in Krisen getrieben. Aber wie AOL-Gründer Steve Case bei seiner Buchpräsentation zu „The Third Wave“ richtig erklärte: „Netflix würde nicht existieren, wenn MTV oder Nickelodeon einen Schritt vorausgedacht hätten.“ Hinterfragen, statt auf der Strecke bleiben: Dein Markt muss maximale Disruption erleben.

Aufgewacht, Deutschland? Wohl noch lange nicht

Der deutsche Mittelstand hat sich auf zu viel Erfolg ausgeruht. Alles drunter kämpft noch oder hat schon längst verloren. Alles drüber schwebt wie in Trance ideenlos in der eigenen Verzweiflung. Wer das Geschäftsmodell seit 30 Jahren und länger nicht verändert hat, feiert sich, statt skeptisch zu werden.

Die Nerds auf den Laufbändern freuen sich. Sie überrunden freudig weiter. Input sammeln, annehmen, umwandeln, skalieren, kontrollieren, gewinnen.

So wie jedes Zeitalter zeichnet sich auch dieses mit neuen Eigenarten und damit mit neuer Kultur aus. Die einen laufen, die anderen schauen zu und haben Angst vor zu viel Risiko, das leider auch gut vorgelebt wird.

Im German Accelerator wird erklärt: „Die Deutschen präferieren eine peu à peu Finanzierung. Im Silicon Valley bekommst du 20 Millionen auf einen Schlag.“ Warum? No Risk, no Party. Das wissen VC’s und sogar der Staat.

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Keineswegs wurde Deutschland komplett abgeschrieben. Ingenieure bleiben beliebt und sind ein Teil des Ganzen. Programmierer liefert Asien. Für Sales, Marketing und Business Development waren die US-Amerikaner schon immer bekannt. Das Beste aus allem. Nur konkret klauen sollte man nicht und in diesem Zusammenhang nie die Namen Samwer und Rocket erwähnen. Auch wenn die Ingenieure ihren Ruf behalten konnten – alles drum herum in Deutschland verliert an Ansehen.

Dabei könnte tatsächlich noch aufgeholt werden. Es dominieren hauptsächlich die Richtungen Messenger sowie Netzwerk- und Kommunikationsapps. Natürlich werden Bereiche wie healthcare nicht völlig ausgeblendet. Konkurrenz könnte allerdings hier eine Chance haben.

Aber selbst Scheitern wäre kein Problem, würde diese deutsche Tugend endlich vergessen werden. Auch im Silicon Valley scheitert man. Noch lange nicht jedes Unternehmen findet Erfolg – lediglich ein minimaler Kreis startet durch. Der Unterschied: Es wird offen darüber gesprochen und neue Chancen verteilt. Lernen aus dem Fail und anderen damit helfen. Schon in Stanford verlaufen Gespräche oft darauf hinaus und werden auf Events thematisiert. In Deutschland redet man lieber über Rocket als übers persönliche Scheitern.

Und was macht der Mensch im Silicon Valley, wenn er sein Büro verlässt? Er ubert sich auf ein Event, trinkt dort Craft Beer, baut sein Netzwerk auf und wird zu nächsten Events eingeladen. Warum auch nach Hause, wenn überall anders der Abenteuerspielplatz wartet.

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Fahrplan der Silicon-Valley-Tour 2016:

Mo: Evernote, Entrepreneurship-Einführung Stanford

Di: German Accelerator, Marketing-Vorlesung Stanford, Osborne Clarke, Virtual Reality-/Augmented Reality-Veranstaltung

Mi: Paypal, Vortrag über Finance im Hacker Dojo, Google, Apple, Buchvorstellung „The Third Wave“

Do: Stanford: Austausch mit Studenten und Campus-Führung

Fr: Soundcloud, Detecon, LinkedIn

 

Twitter: @theresdickmeis

 

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…Peking

Gleich nach der zweiten Unterrichtswoche in Shanghai wollte ich unbedingt Peking sehen. Nachdem alle neu erworbenen Freunde ihre kreativen Reiseideen in einen Topf geworfen hatten und alle sich einig waren „Da will ich auch hin!“, beschlossen wir zusammen nach Peking zu reisen. Das Leben ist zu kurz, um nur daheim zu sitzen – also in Shanghai.
Um am Ende nichts zu verpassen, sind wir an dem ersten längeren Wochenende nach Peking gereist, da wir am Montag keinen Unterricht hatten. Peking ist eine tolle Stadt. Meiner Reisegefährtin hat sie sogar noch besser gefallen als Shanghai.
Gereist sind wir selbstverständlich mit dem Hochgeschwindigkeitszug, welcher für den Peking 2Weg nur 5 ½ Stunden brauchte. Die Fahrt war überraschend einfach und angenehm.
Da wir schon Freitagnachmittag in Peking ankamen, konnten wir an demselben Tag noch den Bell Tower, den Drump Tower und die Altstadt besuchen. Hutong ist wunderschön mit seinen vielen kleinen Bars und Geschäften und erinnert beim Rundgang um den See an eine Gardasee-Atmosphäre.

Am nächsten Morgen haben wir auf eigene Faust die Mauer besucht, was uns in unserem Fall nicht günstiger kam. Am Busbahnhof hatte man uns betrogen, was hier nicht selten vorkommt und generell die Schattenseite von Peking ist – in Shanghai sind alle sehr freundlich und hilfsbereit.
Kaum waren wir in Peking aus dem Zug gestiegen, versuchten sie wieder, uns hinters Licht zu führen. Freunden von uns wurde dabei Falschgeld unter geschoben, bei uns haben sie es nur versucht. Vor allem beim Taxifahren sollte man vorsichtig sein.
Für eine Freundin von mir hat sich die Eigenerkundung allerdings gelohnt: Anstatt der 200 Yuan, die man für eine Tour zahlt, hat sie nur 20 Yuan für Fahrt und Eintritt gezahlt (Studentenausweis immer herzeigen, es kostet ja nichts zu fragen). Aber auch den hohen Preis war die Mauer auf jeden Fall wert.

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Ich kann es nicht beschreiben, weder mit Worten noch mit Bildern. Man muss sich einfach selbst auf die Zinnen stellen und den Wind in den Haaren spüren, während man auf wilde chinesische Berge schaut.

Es ist schon anstrengend, die vielen Stufen hinauf und wieder hinunter zu steigen, vor allem, weil viele schief, steil oder gleich beides sind. Man schafft aber immer wieder sehr weite Strecken, ohne es wirklich zu bemerken, da man immer wieder neue Aussichten bewundert und neue Blickwinkel auf das Land erhascht. Meiner Meinung nach ist nichts so beeindruckend, wie dieses alte Bauwerk.

Peking 4Am Sonntag haben wir den Tempel of Heaven besichtigt. Er ist schon schön, aber das ist auch alles. Wer wenig Zeit hat, sollte den auf jeden Fall auslassen, denn er ist eher touristisch und künstlich als spirituell. Der Lama Tempel, den wir am selben Tag noch besuchten, war sehr viel beeindruckender. Man konnte auch in die Gebetsstätten hinein und sich dort Statuen und Bildnisse ansehen. Die Menschen dort sind keine Touristen, wie im Tempel of Heaven, sondern Gläubige. Überall riecht man die geopferten Räucherstäbchen und in jedem neuen Winkel findet man einen Altar mit neuen unbekannten Göttern. Am schönsten und beeindruckensten ist für mich jedes Mal wieder die Darstellung der drei goldenen Sonnen-Buddhas mit blauem Haupt. Diese Darstellung zeigt mir so viel über den Glauben und die Menschen, über ihr ganzes Weltbild. Ich würde sie sogar der riesigen, aus einem Baum geschnitzten Buddha Statue im Hauptgebäude vorziehen. Die Maitreya Buddha Statue ist 18 Meter hoch und war ein Geschenk des siebten Dalai Lama an den damaligen Kaiser von China. Sie ist so groß, dass sie eigentlich nicht auf ein Foto passt^^

Der Montag gehörte zur Hälfte der verbotenen Stadt und zur anderen Hälfte der Heimreise. Die verbotene Stadt ist es auf jeden Fall Wert, sie zu sehen. Man sollte früh da sein, um nicht in Chinesenmengen zu ertrinken und sich auf jeden Fall etwas zu Essen mitnehmen, da man sich dort nichts kaufen kann.

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Die ersten großen Paläste sind sehr beeindruckend und die Menschenmassen schaden dem Ort nicht so, wie sie den Tempeln ihren Spirit nehmen. Alleine an der Architektur sieht man, dass diese Gebäude hauptsächlich zum Bestaunen gebaut wurden.
Dem Yu Garden haben die Menschen seine innere Ruhe genommen, doch die verbotenePeking 6 Stadt scheint wie dafür geschaffen. Ich fand sogar den Palastgarten der verbotenen Stadt schöner als den Yu Garden. Auch hier wieder, weil er wie dafür gemacht schien, viele Menschen zu beherbergen, ohne seine Wirkung zu verlieren. Vielleicht habe ich mich aber auch einfach in der Zwischenzeit daran gewöhnt.
Das Schönste war das Wandern in den kleinen Nebengassen, in denen „unwichtigere“ Adelige und Berater gewohnt haben. Die Museen waren ihren Eintritt allerdings nicht wert, auch wenn der nur 1,30€ betragen hat. In Deutschland sind wir an wunderbare Ausstellungen und tolle interaktive Museen gewöhnt. Außerdem ist in jedem noch so kleinen deutschen Dorf, in dem irgendeine Mühle zur Besichtigung steht, die Erklärung auf Englisch und auf Deutsch geschrieben. Doch in der verbotenen Stadt, dem sichtigsten Wahrzeichen der Hauptstadt Chinas, ist das nicht der Fall. Peking 7
Die Heimreise war anstrengend, aber auch so angenehm wie möglich und angesichts meiner noch auf mich wartenden Englisch Hausaufgaben, erschien mir die Fahrt sogar etwas zu kurz. 😉

 

…Sydney´s Klima und deren Folgen

Auch wenn der Titel viel(!) schlimmer klingt als mein jammerndes Ich zugeben will – mich hat es diese Woche krankheitsbedingt niedergerissen. Die Kombination aus sehr heißem Wetter( am Donnerstag waren es 37 Grad), wenig Schlaf, der in allen Gebäuden sehr stark aufgedrehten Klimaanlage( unser Zimmer mal ausgenommen) und anderen kranken Menschen in meinem Umfeld haben dafür gesorgt, dass ich mir meine erste australische Erkältung eingefangen habe. Sie fühlt sich eigentlich genauso an wie eine deutsche nur ist die australische deutlich fieser, wenn man eigentlich hier ist um keine Sekunde schlapp zu machen! So musste ich mein Erkundungstempo diese Woche leider etwas drosseln, trotzdem hat sich auch diese Woche wieder ordentlich gelohnt!

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Diese Woche durften wir wieder eine von der Fresenius organisierte Aktion genießen: Eine Besichtigung der University of Sydney – und das ist fast als würde man ein historisch bedeutsames Kulturgut in Sydney besuchen. Die Uni ist einfach etwas besonderes! Man fühlt sich hier tatsächlich an Hogwarts erinnert, während man durch die alten Gemäuer, Torbogen und an gemütlichen Lehnsesseln vorbeiläuft und trotzdem gibt es auf dem riesigen Campus auch sehr viele moderne Bereiche. Hier würde ich sofort studieren!

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Im Moment ist dort „O-week“, kurz für „orientation-week“, das Semester hat also gerade erst begonnen. Zu diesem Zweck wird der ganze Vorplatz und Campus der Uni zu einem kleinen Markt mit Ständen umgewandelt. Diese repräsentieren die Clubs, denen die neuen Studenten neben ihrem Studien-Programm beitreten können. Die Auswahl ist riesig. Man kann aus über 100 Ständen bzw. Clubs seine Favoriten auswählen, darunter auch solch skurile Clubs wie die „Quidditch Society“ oder die „Ghost Hunting Society“. Es gibt aber auch jede erdenkliche Sportart von Karate, über Segeln bis hin zu Horse Riding oder Ballsportarten. Weiterhin künstlerische Clubs wie Theater- oder Musicalclubs.

Ein erneutes Highlight kam dann wieder am Wochenende – das Surfcamp, von dem ich leider nur aus Erzählungen meiner restlos begeisterten Mitbewohnerin berichten kann – da ich am Freitag einfach noch nicht fit genug war, um mitzufahren. Sie schilderte mir aber Folgendes:

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Freitagabend ging es mit dem Bus Richtung Gerrora los, wo sich das Surfcamp befand. Im Camp angekommen, wurde man in 8-Bett-Zimmern in kleinen Barracken untergebracht,innerhalb eines großen Trailerparks. Samstags ging es dann bereits um 7 Uhr früh raus auf die Bretter. Dazu wurde man in Gruppen eingeteilt und in die Grundlagen des Surfens eingewiesen. Meine Mitbewohnerin schwärmte wie viel Spaß das gemacht habe, dass es am Anfang aber auch gar nicht so einfach war, gelerntes auf dem Brett umzusetzen. Am ersten Tag konnte man zwar gelegentlich aufstehen, doch die perfekte (Baby)welle konnte man dann erst am Sonntag stehen. Nach diesen erfolgreichen aber auch anstrengenden Stunden im Wasser erholte man sich dann bei einem typisch australischen Barbecue oder feierte abends in einem Pub seine Fortschritte. Als Souvenir hat meine Mitbewohnerin dann neben einem tollen Wochenende, ganz viel Spaß und neuen Bekanntschaften einen sehr starken Muskelkater am ganzen Körper mitnehmen dürfen, der sie aber zumindest das Surfcamp nicht so schnell vergessen lassen wird. Nicht umsonst schwärmen alle bis jetzt noch davon, auch diejenigen, die ihn schon vor Monaten gemacht haben. Ich gebe also den Tipp: Zieht euch in klimatisierten Räumen eine Jacke über, schlaft gut und werdet nicht krank und macht das Surfcamp, dann entgeht euch diese tolle Aktion nicht!

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Ich habe währenddessen in eher gemäßigtem Tempo Samstags den Markt in den Rocks besucht. Dieser findet jeden Samstag und Sonntag von 10. 00 Uhr morgens bis 5 Uhr nachmittags statt und er ist wirklich ein Besuch wert. Der Markt erstreckt sich über 3 Straßen und ist größer als man erwarten würde. Die Händler bieten Schmuck, Kunst-Fotografien, Kleidung oder andere selbstgemachte Ware an, dessen Qualität wirklich recht hoch ist. Zur Abrundung habe ich mir dann noch eine frisch vom Grill zubereitete Spinat-Feta Pide mit frischem Zitronensaft gegönnt und bin anschließend zum Circular Quay geschlendert. Wenn man dort am Wasser entlanggeht und um die Ecke biegt, bietet sich einem bei blauen Himmel und strahlendem Sonnenschein ein beeindruckender Blick auf die Harbour Bridge, deren Größe und Masse einem die Sprache verschlägt. Außerdem kann man einen erneuten Blick auf das malerische Opernhaus werfen und das hundertste Foto schießen, weil man diesen Anblick einfach nicht leid wird. Wenn das nicht das wahre Leben ist, dann weiß ich auch nicht!

DSC_0356Nächste Woche werden wir dann das „Hipster Viertel“ von Sydney erkunden: Der Stadtteil „Newtown“ mit seinen Bars, Cafés und Shoppingmöglichkeiten. Am Freitag ist außerdem „International Day“ in der Schule und jede Nation muss etwas landestypisches präsentieren und mitbringen. Wir werden versuchen, Deutschland bestmöglich zu vertreten( auch der Kölner Karneval wird hier eine kleine Rolle spielen). Morgen geht es nach Manly Beach, wo im Moment die „Australian Open“ des Surfens stattfinden und uns ein begeisterter Surfer eindringlich empfohlen hat, dies nicht zu verpassen („You won´t see better surfing than that!!“)

– Alright mate, we´ll check it out!

…Unsere Ausflüge

Mal etwas ganz anderes als meine bisherigen Blogeinträge. Ich erzähle euch heute, was wir alle so an Kurztripps unternommen haben und vielleicht ist ja auch für euch etwas Interessantes dabei, falls ihr eine Zeit in NY plant – denkt an meine Vorschläge.

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Bahamas – The Paradise
Paradise Island auf den Bahamas ist genau das, was der Name verspricht: ein Paradies! Die Strände sind malerisch, das Wasser türkis, die Sonne wunderbar warm, und auch die Außentemperatur ist im Winter noch muckelige 30°C warm. Prunkvolle Villen bedecken einen Teil der Insel, werden jedoch von großen Hotels überschattet. Insgesamt sind die Bahamas jedoch ein wunderschöner Trip zum Entspannen und Sonnen.

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Buffalo – eine Geisterstadt
Buffalo ist eine aktive Stadt! So heißt es zumindest auf dem Plakat. Wie man auf den Bildern unschwer erkennen kann, haben wir das Ganze jedoch anders erlebt. Obwohl die Stadt die zweitgrößte in New York und von Hochhäusern bestückt ist, war keine Menschenseele auf den Straßen zu sehen. Buffalo wirkte wie eine Geisterstadt, weshalb wir sie vergleichsweise schnell wieder verließen…


Boston – Ein Traum wurde wahr
Boston ist völlig contraire zum Big Apple. Auch wenn die Stadt sehr groß ist, besteht sie aus lauter kleinen Häuschen die direkt aneinandergereiht Hügel hinauf und hinab laufen. Nahezu jede Straße ist übersäht von Bäumen, was die Stadt unglaublich grün erscheinen lässt.
Boston bietet viele Sehenswürdigkeiten, aber auch Bars und Restaurants für einen gelungenen Abend. Wundervoll ist auch der Blick am Hafen. Das Wasser glitzerte, die Sonne schien. Perfekter kann eine kurze Flucht aus der lauten Stadt NY gar nicht sein.

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Canada – Niagarafälle
Auf dem Trip durch Kanada waren die Niagarafälle selbstverständlich ein must-see. Bereits in Toronto hatten wir mit einigen Hostelbesuchern über die kanadische Seite der Niagarafälle gesprochen. Diese hatten uns geraten, die Augen vor der Einfahrt in die Stadt zu schließen und erst an den Wasserfällen wieder zu öffnen. Mit diesem Tipp sollten sie recht behalten, denn um die Niagarafälle herum ist ein Las Vegas fürs kleine Portemonnaie entstanden und sieht damit recht hässlich aus. Ist man jedoch erst einmal an den Wasserfällen angekommen, kann man es kaum glauben. Die Naturgewalt ist unbeschreiblich schön und gewaltig! Abertausende Liter Wasser stürzen die Fälle herab und machen das Schauspiel einzigartig. Boote fahren unter den Fällen entlang und baden die Touristen im Nebel des reißenden Stroms.


Canada – Toronto
Toronto war eine wunderbare Erfahrung. Zunächst muss man sagen, dass die Stereotypen über Kanadier zu stimmen scheinen: Sie sind super freundlich und das erste Wort dass wir dort gehört haben war „sorry“ ;-). Die Stadt besteht aus sehr vielen, modernen Wohngebäuden, in denen man sich vorstellen kann, später selber einmal zu leben. Auch wenn es dort etwas kälter als in NYC ist, versprüht die Stadt ihren Charme und besonders die Aussicht überzeugt.

Chicago – The Second City
Wir verbrachten wundervolle Tage im beeindruckenden Chicago. Jazz, Wasser, eine grandiose Skyline. Noch dazu deutlich günstigere Preise als in NY. Richtig, einem perfekten Wochenende stand nichts mehr im Wege. Am ersten Tag erkundeten wir die Stadt zu Fuß und waren in erster Linie Downtown, am Hafen, und, und, und. Am nächsten Tag flüchteten wir vor dem nassen Schnee in einen überdachten Hop-on-Hop-off-Bus und sahen so noch viel mehr von Chicago. Sonntags wurden wir für die Strapazen mit strahlendem Sonnenschein belohnt und schauten uns die Stadt von oben an. Der Mills-Tower ist das höchste Gebäude, direkt am Wasser, und belohnt die Wartezeit mit einem atemberaubenden Blick. Anschließend schauten wir uns unter anderem das wohl bekannteste Wahrzeichen – die Bean – an. Eigentlich handelt es sich nur um ein bohnenartiges Stahlobjekt, doch die Spiegelungen der Stadt und des Himmels im Hintergrund sind beeindruckend. Chicago lohnt sich – bucht einen Flug!


Kennepunkport – Charme eines Fischerdorfs
Kennebunkport ist ein kleines Fischerdörfchen in Maine. Glücklicherweise war der „Indian Summer“ gerade auf Hochtouren, sodass jede nur erdenkliche Blattfarbe vertreten war, was ein atemberaubendes Farbenspiel ergab. Aufgrund des üppigen Fischangebots sind die Preise für Meerestiere dort sehr gering. Highlight des Tages war der 4lb Hummer zum Mittagessen für gerade einmal $50.


Washington D.C. – The Capital
Einige zog es auch für einen Tagesausflug in den Regierungssitz der Vereinigten Staaten. Das weiße Haus, das Kapitol, Monument, der Nationalfriedhof Arlington – all diese Sehenswürdigkeiten (und noch viele mehr) wurden bei einer Bustour abgeklappert. Viel Zeit war nicht, aber trotzdem konnte ein guter Eindruck der Besonderheiten dieser Stadt gewonnen werden.

Liebe Grüße aus New York 🙂

…Feiertage – american style

Hallo ihr Lieben,
ich habe mich seit einiger Zeit nicht mehr gemeldet. Erst passierte nicht so viel Nennenswertes und dann war unfassbar viel zu tun und keine Zeit darüber zu schreiben.

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Langsam weihnachtet es schon sehr, und das begann auch schon lange vor Thanksgiving. Bereits Ende Oktober öffneten die Eislaufbahnen im Central Park, am RockefellerCenter und auch am Bryannt Park, also direkt am Berkeley College. Vor allem das uninahe Winter Wonderland lädt zu kurzen Besuchen, Essen an den vielen Ständen, oder Weihnachtshopping ein. Trotz all dem musste ich mich sehr daran gewöhnen bereits so früh im Jahr an jeder Straßenecke Mariah Carey zu hören 

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Thanksgiving war für uns alle ein ganz besonderes Wochenende. Ein typisch amerikanisches Dinner wurde schon in der Woche zuvor von der Uni angeboten und an dem Wochenende selbst fanden wir uns in kleinen Gruppen zusammen und kochten oder gingen in ein Restaurant.

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Einige Frühaufsteher schauten sich am Morgen schon die weltweitbekannte Macy’s-Parade an. Publikumsliebling waren unter anderem ein riesiger Pikachu-Ballon, Spiderman und andere bekannte Phantasiefiguren. Die Stimmung war großartig, obwohl es sehr voll war. Besonderes Highlight war dann der legendäre BlackFfriday. Zu unserem Glück fielen die Besucherzahlen in diesem Jahr vergleichsweise gering aus und einer Shoppingtour stand nichts mehr im Wege. Die meisten zogen auch schon am Abend des Donnerstags los und machten die Läden unsicher. Einige wenige machten die Nacht sogar quasi zum Tag und shoppten bis in den frühen Morgen. Leider reichen spätestens nach diesem Exzess die Kofferkapazitäten nicht mehr aus und nach Alternativen wird gesucht.

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Irgendwie müssen die Schnäppchen ja wieder mit zurück…

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Bald wird nun auch schon Weihnachten sein und unsere Gefühle sind gemischt. Die Weihnachtstage selbst werden die meisten entweder im Urlaub oder schon zurück in der Heimat verbringen. Die Vorfreude ist groß, der Abschiedsschmerz aber auch. Ich bin gespannt was die nächsten 3 Wochen noch an neuen Erfahrungen bringen, drückt uns die Daumen für unsere Abschlusspräsentationen!

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Liebe, vorweihnachtliche Grüße aus dem noch recht warmen NY 