Archiv der Kategorie: …Sprachkurs in Sydney

…#traveldiary: Sydney Week 4

In meiner letzten Woche in Sydney habe ich alle Punkte auf meiner Sydney-Bucketlist abgearbeitet, die bis dahin noch offen standen.
An unserem vorletzten Wochenende in Sydney hatten wir das große Glück, die Australian Open of Surfing in Manly zu besuchen. Die Australian Open finden einmal im Jahr statt und alle namenhaften Surfer versammeln sich an diesem Wochenende in Sydney. Unter anderem haben wir die Weltmeisterin von 2016, Tyler Wright, getroffen und konnten ein Foto mit ihr schießen.

Montag starteten wir mit der Opera House Tour, die ich jedem empfehlen kann. Die Tour dauert ca. 40 Minuten und man bekommt einen sehr guten Einblick in das Opera House und seine Geschichte.

Am Dienstag trafen wir uns nach unserem Unterricht mit anderen EF Students zum Fußball in Surry Hills und hatten wahnsinnigen Spaß.

Mittwoch besuchten wir unsere Partnerhochschule in Sydney, die University of Technology Sydney. Die Universität ist ein absoluter Traum. Die Gebäude sind super modern und sind von der Haltestelle Central in einer Minute zu erreichen. Wenn ich mich nicht bereits im sechsten Semester befinden würde, hätte ich mein Auslandssemester definitiv in Sydney absolviert. Ich kann die Uni wirklich jedem empfehlen (von dem, was ich gesehen habe).

Donnerstag ging es endlich zum Surfen am berühmten Bondi Beach. Bereits vor meiner Abreise stand fest, dass ich auf alle Fälle einen Surfkurs in Australien besuchen werde. Und in meiner letzten Woche war es endlich soweit. Das Gefühl die Wellen zu „reiten“ ist wirklich unbeschreiblich und es hat wahnsinnig viel Spaß gemacht. Ich habe den Surfkurs über EF gebucht, da ich noch einige freie Credits hatte (in dem Sprachkurs-Package sind 180 freie Credits enthalten, die ihr nach euren eigenen Interessen einlösen könnt).

Freitag war unser letzter Tag an der EF School und wir haben unsere Zeugnisse und Zertifikate erhalten. Am Abend besuchte ich mit meiner Freundin „Seadeck“, ein Partyboot, welches allerdings kein gewöhnliches Partyboot ist. Das Boot setzte in Darling Harbour ab und schipperte unter der Harbour Bridge entlang bis zu Manly und hielt in der bekannten Bucht vor dem Opera House und der Harbour Bridge. Ich kann „Seadeck“ wirklich jedem wärmstens ans Herz legen, der auf eine entspannte Party mit Live-Musik am Tag oder Abend steht. Es war einer der besten Abende in Sydney.

 

An unserem letzten Tag in Sydney, Samstag, sind wir nach Kirribilli gefahren, um im gehypten Celsius Coffee zu frühstücken – und der Hype ist wirklich enorm. Gegen 11 Uhr, als wir das kleine Wassercafé verließen, stand eine extrem lange Schlange vor dem Eingang. Es lohnt sich also früh dort zu sein. Das Essen ist genauso gut, wie es aussieht, wenn nicht noch besser. Mein absoluter Favorite: Die Waffeln! Nach dem wir uns gestärkt haben, sind wir noch zu „The Grounds of Alexandria“ gefahren, die DIE Weddinglocation in Sydney sind. Warum? Seht selbst! 🙂

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…#traveldiary: Sydney Week 3 + Sprachschule

Nicht nur der Stil der Stadt in Sydney erinnert an London, sondern auch das Wetter in #week3. Da es in unser dritten Woche in Sydney wirklich nur geregnet hat, haben wir kaum etwas unternehmen können. Deswegen berichte ich heute über die Sprachschule, die im zentralgelegenen Redfern liegt.

Die Schule

Die Sprachschule ist ein wahrer Fotospot. Die Räume sind hell und alles ist extrem modern eingerichtet.
Die Schule besitzt drei Etagen: Auf der ersten Etage befindet sich die Service Lounge in der wir uns am ersten Tag angemeldet haben und uns unsere Studentenausweise abgeholt haben. Neben Klassenräumen befindet sich auf der ersten Etage außerdem das Accommodation Office, an das sich die Studenten bei Problemen oder Fragen rund um das Thema Gastfamilie oder Studentenwohnheim wenden können.
Auf der zweiten Etage befinden sich weitere Klassenräume, sowie eine PS4 Ecke, der Teacher-Room und das Office von Lisa und Denise, die dafür sorgen, dass jeder Student im richtigen Kurslevel untergebracht ist. Außerdem kann man sich an die beiden bei Kurswechseln oder sonstigen Themen rund um das Thema Kurse und Stundenpläne wenden.
Im dritten und letzten Stock befindet sich der Computerraum, weitere Klassenräume und der Activitybereich mit Tischtennisplatte, Billardtisch und einer Küche. Außerdem ist im obersten Stockwerk das Activity-Center, wo ihr euch für verschiedene Activities anmelden könnt. Jeden Monat wird ein neuer Activity-Plan von EF erstellt, der wie folgt aussehen könnte.

Die Kurse

Es gibt verschiedene Level an Kursen von A1/A2 (Anfänger), über B1/B2 (Fortgeschrittene) bis hin zu C1/C2 (Upper Immediate). Wir hatten jeden Tag zwei General English Lessons und eine SPIN-Class bzw. eine Business English Lesson.
Mit unserer General Englisch Class haben wir jede Woche einen Ausflug unternommen. Während meiner Zeit bei EF haben wir zweimal die Art Gallery of New South Wales und das Supreme Court besucht. Die Ausflüge fand ich persönlich extrem interessant und eine gute Abwechslung zum standardisierten Unterricht in der Schule. Zudem hätte ich die Art Gallery oder das Supreme Court nicht ohne EF besucht. An den anderen Tagen haben wir uns während der General English Class auf unsere bevorstehenden Exkursionen vorbereitet oder die Exkursionen aufbereitet.
Neben den General English Lektionen hatten wir außerdem sogenannte SPIN-Classes, die wir nach unserem Interessengebiet selbst ausgewählt haben. Zwischen 15 verschiedenen SPINS konnten wir uns für zwei SPIN-Classes entscheiden (im nachfolgenden Bild seht ihr eine Übersicht über alle SPIN-Classes).

Mittagspause

In unserer Mittagspause sind wir immer zum einminütig entfernt gelegenen Food District geschlendert, welches sich inmitten des Central Parks befindet. Das Food District ist eine Riesen-Mall auf drei Etagen, fast ausschließlich mit Food Spots.
Ich kann euch den kleinen Sushi-Laden auf der untersten Etage sehr empfehlen, da teilweise die Sushi-Rolls günstiger als in Deutschland sind (in Australien ist zu 80% alles dreimal so teuer wie in Deutschland). Außerdem sehr zu empfehlen sind die Sandwiches, das Thai-Curry (Bombay) sowie die Salate bei SumoSalad auf der dritten Etage.

Freizeit

Ihr braucht euch keine Sorgen um eure Freizeit während der Schultage machen. Die Kurse sind so gelegt, dass man entweder drei Stunden am Morgen oder drei Stunden am Nachmittag Unterricht hat. So habt ihr genügend Zeit, vor oder nach der Schule etwas zu unternehmen.

Fazit

Die Sprachschule kann ich persönlich sehr empfehlen und habe mich dort sehr wohlgefühlt. Man schließt viele Kontakte und lernt viel über andere Kulturen und Nationalitäten. Außerdem kann ich jedem die angebotenen Activities von EF selbst empfehlen, da man so schnell Kontakte zu anderen Studenten knüpft.

 

…#traveldiary: Sydney Week 2

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Was wir nach der zweiten Woche Sydney gelernt haben: you should never trust the forecast, never! Ich habe noch nie solch ein wechselhaftes und unvorhersehbares Wetter erlebt, wie hier in Sydney.

Zu Beginn der zweiten Woche waren wir im bekannten Speedo’s Café in Bondi brunchen. Nicht nur optisch sind die Bowls ein Hingucker, sondern auch geschmacklich sind sie kaum zu übertreffen. Nachdem wir uns gestärkt haben, sind wir zum Beach, um uns vor der Schule noch etwas am Strand zu sonnen und haben den bekannten Skater Tony Hawk getroffen.

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Dienstags hatten wir mit EF eine kleine Exkursion zum Supreme Court und haben uns verschiedene Kriminalfälle angeschaut. Der Ausflug war extrem interessant, da wir dadurch einen Einblick in das australische Rechtssystem gewinnen konnten.

Da sich das Wetter am Dienstag von seiner besten Seite zeigte, sind wir mit der Ferry von Sydney zum Tarango Zoo gefahren. Mit der Ferry hat man einen unglaublichen Blick auf das Opera House und die Harbour Bridge. Durch unsere freien Credits von EF haben wir keinen Eintritt zahlen müssen, was uns im Nachhinein um so mehr gefreut hat, da wir den Zoo leider nicht weiterempfehlen würden. Das einzige Highlight: die Sicht auf die Skyline von Sydney.img_3160

 

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Den Rest der Woche hatten wir leider nicht so viel Glück mit dem Wetter. Freitags haben wir uns dazu entschlossen, in die Blue Mountains zu fahren, jedoch haben sich die insgesamt vier Stunden Fahrt nicht ausgezahlt. Das Wetter in den Blue Mountains war extrem schlecht und man konnte keine 10 Meter weit sehen. Also sind wir wieder umgekehrt und haben unser Glück zwei Tage später noch einmal probiert. In Katamboo angekommen, war wieder dichter Nebel und es regnete. Total frustriert wollten wir den nächsten Zug zurück nach Sydney nehmen und mit den Blue Mountains nie wieder etwas zu tun haben. Doch, zu unserem Glück, haben wir uns in der letzten Sekunden gegen eine Abreise entschieden und sind zum Echo Point in den Blue Mountains gefahren. Zwei Stunden später war der Nebel verschwunden und wir hatten einen wunderschönen Tag in den Bergen.

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…#traveldiary: Sydney Week 1

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Während ich gerade diese Zeilen tippe, sitze ich in meinem Zimmer in Australien mit meinem Roommate Saskia. Erst eine Woche sind wir in Sydney, gefühlt allerdings schon einen Monat und fragen uns bereits jetzt, wieso man sich ein derartig stressiges Leben in einer kalten grauen Stadt in Deutschland antut. Hier in Sydney stehen die Einheimischen bereits um 5 Uhr morgens auf, um gegen 5:30 Uhr an der Küste entlang zu joggen, im berühmten Bondi Iceberg die ersten Bahnen zu schwimmen oder die ersten Wellen im Meer zu reiten. Eine Wunschvorstellung für jeden Deutschen. Für die Australier purer Alltag.

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Aber von vorne:
Freitag, 11am in Düsseldorf. Saskia und ich machen uns gemeinsam auf den Weg über Singapur nach Sydney. In Singapur angekommen, haben wir einen etwas längeren Aufenthalt, weshalb wir die Möglichkeit die Stadt kennenzulernen in Angriff nehmen. Im Vorfeld haben wir uns bereits über Sightseeing-Touren informiert und wurden so auf eine 2,5 stündige kostenlose Sightseeing-Tour aufmerksam. Die Tour wird von dem Changi Airport in Singapur kostenlos angeboten und die Anmeldung erfolgt vor Ort. Die kleine Reise startet am Airport und mit einem Bus geht es ab in die Metropole Singapur. Nach einer 30minütigen Fahrt in das Stadtzentrum, haben wir bereits das Marina Bay und die Formel 1 Rennstrecke sichten können. Kurz darauf wird an einem kleinen Park gestoppt, der zu einer Brücke führt, von wo aus man schöne Erinnerungsfotos vor dem Marina Bay schießen kann. Nach 20 Minuten geht es weiter und der nächste Halt fand in Little India statt. Nach 2,5 Stunden kommen wir pünktlich zum Boarding wieder am Airport an und wir machen uns auf den Weg nach Sydney.

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Sydney begrüßte uns am Sonntag mit dem besten Wetter. Sommerliche Temperaturen, um die 30 Grad und strahlend blauer Himmel. Genau so haben wir uns Australien vorgestellt und wurden nicht enttäuscht. Am Airport haben wir uns ein Taxi geschnappt und sind direkt zu unserer Residenz gefahren. Es gibt vier verschiedene Residenzen für EF Schüler in Sydney. Park Lodge, Oatley Road, Sydney Student Living und Urbanest. Die beiden letzteren sind die modernsten und saubersten Unterkünfte hier in Sydney. Wobei Sydney Student Living (SSL) am weitesten von der Schule und der Stadt entfernt ist. Normalerweise werden die meisten Studenten in die Appartements in der Oatley Road im hippen Paddington untergebracht, doch leider war dort kein Zimmer mehr frei, sodass wir im SSL untergebracht sind. Der Vorteil: Eigenes Gym und einen Pool. Der Nachteil: Wir benötigen ungefähr 30 Minuten bis zur Schule und ungefähr 1 Stunde bis zu den Stränden. Für deutsche Verhältnisse sind es extrem lange Anfahrtswege, aber für Sydney super normal, da die Stadt einfach riesig ist.
Nachdem wir in unser Zimmer eingecheckt haben, sind wir direkt in die Stadt gefahren, um uns einen ersten Eindruck von Sydney zu verschaffen. Dank unserem langen Aufenthalt in Singapur, waren wir insgesamt 30 Stunden wach und haben in unserem Nachtflug nach Sydney durchschlafen können, sodass wir ohne Jetlag direkt im australischen Zeitrhythmus ankamen.

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Montags startete bereits unser Sprachkurs. Als wir die Sprachschule betraten, kamen wir aus dem Staunen nicht mehr heraus. Die EF Mitarbeiter begrüßten uns herzlich in den super modernen Räumen der Sprachschule und wir wurden über unseren Sprachkurs und EF Sydney informiert. Nach einer ca. 3 stündigen Einführung sind wir mit Nico ( zuständig für die Activities ) und den restlichen angereisten Studenten zum Opera House und der Harbour Bridge gefahren. Anschließend gab es für uns HS Fresenius Studenten einen kleinen Welcome-Drink in der bekannten Opera House Bar mit Blick auf die Harbour Bridge. Besser hätte unser erster Tag an der Sprachschule nicht sein können.

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Unser Unterricht findet entweder von 8-13 Uhr oder von 13-17 Uhr statt. An unseren freien Morgen sind wir öfter am Beach und düsen anschließend zu unserem Unterricht. Das Gute: Von Bondi Junction fährt eine Bahn direkt zur Haltestelle ( Central ) unserer Sprachschule.

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Die erste Woche verging wirklich wahnsinnig schnell und wir haben uns bereits jetzt in die Stadt verliebt. Sydney bietet einfach so viel und man bekommt Panik, wenn man daran denkt, dass man nur noch drei Wochen hat, um die To-Do-Liste abzuarbeiten. Für diese Woche steht auf dem Programm: Beaching, Breakfasten, Volleyball in Manly, Kangaroo Day im Morisset Park und Palm Beach.

see you next week, Annalena 🙂

 

 

…Back in Germany – Heimweh nach Sydney

Den letzten Eintrag schreibe ich bereits wieder hier in Köln, welches uns hell und freundlich mit äußerst viel Sonne in den letzten Tagen willkommen geheißen hat. Vielleicht in der Hoffnung, uns den kalten Westen wieder schmackhaft zu machen, was angesichts einer so tollen und warmen Zeit auf der anderen Seite des Erdballs keine leichte Aufgabe ist.

Ich schreibe den Eintrag erst jetzt, da wir in der letzten Woche bemüht waren, noch möglichst alles aus Sydney mitzunehmen und die letzte Woche voll und ganz zu genießen.

Dafür kann ich jetzt allerdings umso mehr berichten, von einer Zeit, die so unvergesslich schön und besonders war, dass es mir und meiner Mitbewohnerin wirklich sehr – sehr schwer gefallen ist, Sydney zu verlassen. Aber dazu später mehr.

Zunächst einmal haben wir, wie im letzten Eintrag angekündigt, endlich Newtown besucht! Ich hatte es als „Hipster -Viertel“ von Sydney beschrieben und genau das war es tatsächlich auch.

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Es gibt dort eine Shoppingmeile, die von kleinen, unabhängigen Läden gesäumt ist. Diese bieten entweder sehr viel stylischen Denim und modische Sommer-Sachen an oder Kleidung, die eher auf den Vintage- oder Secondhand-Stil setzten. Die Auswahl ist auf jeden Fall gut und man kann zu moderaten Preisen shoppen( im Gegensatz zu einigen Läden auf der Oxford Street). Die Gebäude im Stadtteil sind recht alt, aber belassen wie sie sind, was wunderbar zum „shabby-schick style“ mancher Restaurants oder Bars und des Stadtteils passt. Einige Cafés jedoch sind ganz anders eingerichtet. Wir saßen in einem sehr gemütlichen, konsequent durchgestylten Café mit glutenfreien und veganen Keksen, italienischem Kaffee und einer Auswahl an Milchshakes, von denen meine Mitbewohnerin einfach nur restlos begeistert war und ihren zu einem „der besten Shakes, die ich je getrunken habe“ kürte.

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Newtown wirkt leicht kulissenhaft, da dieser Teil von Sydney ganz anders ist als der Rest und besonders die Graffiti – Kunst, die Martin Luther Kind jr. darstellt, trägt wunderbar zum Ambiente bei. Man erinnert sich sofort an Coldplay´s Song und Video „Sky Full of Stars“, das hier in Newtown gedreht wurde. Man sollte sich diesen Stadtteil, wenn man in Sydney ist, auf jeden Fall einmal anschauen!

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Am Freitag war International Day in der Schule ( jede Nation musste ihr Land bestmöglich vertreten und vorstellen) und Deutschland hat seinen Job sehr ernst genommen und meiner Meinung nach haben wir das Land auch würdig vertreten. Einzig allein vielleicht übertroffen von den Japanern, die mit Samurai Schwertern und Origami Kunst begeistert konnten.

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Wir konnten jedoch mit Deutschland- Farben und Flaggen, Brezeln, Maoam, Haribo, deutschem Bier und nicht zuletzt sogar mit selbstgemachter Currywurst aufwarten und ebenso selbstgemachter Curry Soße zum dippen. Und Sie kam super an! Nach 15 Minuten, etwas Karnevalsmusik, Helene Fischer und besagter Currywurst war unser Raum voll von Besuchern, die geblieben sind, um bei „Atemlos“ fröhlich mitzuwippen. International Day- ein voller Erfolg! Und auch für uns war es schön, bei „ein Hoch auf Uns“ oder „Kölle Alaaf“ etwas mitzugrölen.

Wieder einmal Kontakt mit Vierbeinern aufgenommen haben wir dann Samstag – und diesmal war der Kontakt wirklich eng: ich habe Kängurus im Morisset Park die Ohren gekrault! Ich hätte niemals gedacht, dass man ihnen so nah kommen kann, doch diese leben dort auf Wiesen, Koppeln und angrenzendem Waldstück völlig frei und weitestgehend ungestört. Vor allem sind sie sehr zahm und stören sich überhaupt nicht an menschlicher Gesellschaft. Zumal sie auch einfach jederzeit zurück in den Wald hüpfen könnten, wenn ihnen alles zu viel wird. So haben wir uns mit Möhren und Bananen ausgestattet und waren bald schon umringt von einigen Kängurus, die sich bereitwillig fotografieren und sogar anfassen ließen, ohne mit der Wimper zu zucken. Auch dieses Erlebnis werde ich so schnell nicht  vergessen, denn sie sind wirklich unglaublich süß.

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Am Sonntag ging dann auch direkt weiter in die Blue Mountains, einem Gebirgsteil etwas außerhalb Sydney´s, dessen Besuch meiner Meinung nach für jeden Touristen ein Muss ist!! Man hat einen atemberaubenden Ausblick auf ein Tal voller Bäume und Wälder, Klippen, Berge unter klarem blauen Himmel, während man an Wasserfällen und Schluchten vorbeiwandert.

IMG-20160306-WA0068Aber Achtung! Eins muss man wirklich haben: Kondition. Unser sehr netter EF Activities Coordinator hat uns mit viel guter Laune durch die Wälder gescheucht. So ein anstrengendes Wandern habe ich selten erlebt! Man fühlt sich zwischendurch, als ob man gerade das Fitnessprogramm Crossfit absolviert. Spätestens beim Aufstieg zurück nach oben muss man alles geben, was Kraft und Ausdauer hergeben. Man geht zunächst ganz hinunter, da man dort die tollen Wasserfälle erleben kann und schon das ist durch die permanenten Treppen, die auch schon mal nur Steine im Boden sind, bereits recht fordernd. Dafür wird man aber schon währenddessen durch die gigantische Aussicht auf den Aussichtsplattformen entschädigt. Unten angekommen wird man dann noch mit mehreren Wasserfällen belohnt.

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Der Aufstieg wieder nach oben hat es dann aber in sich: wieder erklimmt man besagte Treppen oder Steine, die unglaublich steil nach oben führen und am Ende muss man wirklich die Zähne zusammenbeißen. Trotzdem lohnt sich dieser Ausflug von Anfang bis Ende, denn man sieht so viel von Australiens Flora und Fauna(ohne übrigens deren zum Teil erschreckende Tierwelt zu erleben, nicht eine Schlange war zu sehen). Nur Ocker-farbene Felsen, grüne Büsche und Bäume, sowie Vögel die am Himmel umherkreisen. Einfach nur fantastisch!!!

Die Surf -Meisterschaften in Manly Beach haben wir so leider nicht mehr geschafft- trotzdem waren wir dort, da meine Mitbewohnerin und ein paar Freunde ihre im Surfcamp erlernten Kenntnisse in Manly weiterhin trainieren wollten. Manly ist ein weiterer, kleiner Badeort mit Promenade, Hafen und Strand auf der anderen Seite von Sydney und mit der Fähre in 30 Minuten zu erreichen. Abends bietet sich einem außerdem einer der tollsten Sonnenuntergänge und Himmel die ich je gesehen habe.

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Was ich unbedingt auch noch machen wollte, solange ich in Sydney bin, war die Oper auch einmal von innen zu sehen. Niemals hätte ich gedacht, dass mich dieses Gebäude so beeindrucken würde, doch sie beeindruckt einen schon jedes Mal wenn man vom Circular Quay auf sie hinüberblickt. Also habe ich es Donnerstag noch geschafft, eine geführte Tour zu machen. Das innere steht dabei dem äußeren in nichts nach! Sie besteht aus vielen einzelnen, riesigen Opern-,Konzert- oder Theatersälen, mit teilweise über 2000 Sitzplätzen. Ist man in einem solchen, kann man sich sehr gut vorstellen, einmal ein Konzert oder eine Oper dort zu besuchen. Nicht umsonst ist es für manche Konzerte und Opern-Vorstellungen schwer, überhaupt an Karten zu kommen. Wäre ich noch länger geblieben, hätte ich es aber ganz sicher versucht. Schon jetzt steht das ganz oben auf meiner Liste für den nächsten Sydney-Besuch.

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So ging unsere Reise dann auch langsam dem Ende zu, nicht ohne am letzen Tag noch einmal wehmütig am Geländer im Circular Quay zu stehen und auf die vergangen vier Wochen und die Oper zu blicken, an der wir am ersten Tag gestartet sind.

Abschließend möchte ich sagen, dass ich sehr, sehr froh bin, dass ich das Angebot der Fresenius angenommen habe und  bin wiederum sehr traurig, dass es nur 4 Wochen waren. Sydney ist meiner Meinung nach eine überdurchschnittlich schöne Stadt, in der man unglaublich viel erleben kann, auch in kurzer Zeit und in der man sich schnell zurecht findet.

Zuletzt möchte ich auch noch denen ein paar kleine Tipps und Empfehlungen geben, die es demnächst oder mit dem nächsten Angebot der Fresenius vielleicht auch nach Paddington verschlägt:

Frühstück : Paddington Grind (!! We are BIG fans!!), direkt auf der Oxford Street, sehr zu empfehlen, ein kleines Cafe, das Frühstück nach jedem Geschmack anbietet, frisch und gesund und mit Möglichkeit gemütlich draußen zu sitzen, außerdem sehr freundliches Personal.

Restaurants: Arthur´s Pizza, sehr leckere Pizza und Nudeln, auch auf der Oxford Street, Ambiente jedoch eher Bistro mäßig, aber dafür geschmacklich super!

Wer hingegen lieber ein schöneres und schickeres italienisches Ambiente möchte, sollte zu Franchi Brothers Italian Bar gehen, ein wunderschönes, sehr modernes und hippes Lokal mit sehr authentischer, italienischer Bedienung.

Lebensmittel: Wer außerdem nicht immer essen gehen möchte, kann im IGA Supermarkt alles nötige besorgen oder sich Paddington Fresh Foods Market an der Theke einen leckeren angemachten Salat, selbstgemachte Quiche, vegetarische Wraps oder Tortillas aussuchen, die fantastisch schmecken und recht günstig sind.

Einkaufen/Shoppen: Die komplette Oxford Street! Unterhalb des Postamts sind die teureren Läden angesiedelt, oberhalb die etwas günstigeren. Weitere Möglichkeit in der Nähe ist Bondi Junction, das mit dem Bus in 15 Minuten erreichbar ist und diverse Malls beherbergt. Auch ein Muss für Shoppingfreaks! Und natürlich Pitt Street in der Innenstadt. Dort kann man sich vor Malls und Shoppingmeilen kaum retten. Niemals kann man hier alle Läden besuchen!

Und mit diesen Tipps( mehr sprengen leider den Rahmen, jedoch kann mir jederzeit gerne geschrieben werden), die hoffentlich hilfreich sind, komme ich zum Ende meiner Blogreihe.

Wir vermissen Sydney schon jetzt.

Natürlich aufgrund der atemberaubenden Stadt und den vielen tollen Sachen, die wir dort erlebt und gemacht haben, vor allem jedoch auch, weil wir sie mit so vielen tollen Menschen gemacht haben.In der Schule und unserer Residence haben wir Freundschaften geschlossen, die sicher auch noch nach Australien fortbestehen werden. Umso trauriger war deswegen der Abschied. Trotzdem können meine Mitbewohnerin und ich nur jedem empfehlen, diese Auslands-Erfahrung einmal zu machen und vor allem diese Erfahrung in Sydney zu machen.  Ich werde auf jeden Fall wiederkommen!

Das „Goodbye“, das ich Sydney und vor allem all meinen Freunden am letzten Tag geben musste, wird deswegen nur vorübergehend sein!

Sydney mate, I´ll be back again soon!

Verena

PS: Bevor ich es vergesse, ein riesiges Dankeschön für die meisten tollen Bilder, die hier im Blog gepostet wurden gilt meiner Mitbewohnerin Stéphanie, die über eine zweite Karriere als Fotografin nachdenken sollte.

…Die erste Woche ist schon vorbei???

Heute ist Sonntag. Heute ist Sonntag?!

Wie diese erste Woche in so einem Affenzahn an uns vorbeirasen konnte, kann ich mir nur so erklären: Wir haben einfach keine Minute still gesessen. Seit Dienstag waren wir keinen Tag vor halb 9 Uhr abends Zuhause. Wir hatten ein riesen Programm jedweder Couleur und nur in dieser einen Woche haben wir schon ein riesiges Stück mehr von Sydney kennengelernt. Und es gibt immer noch so viel mehr zu sehen!

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Aber ich fange mal vorne an. Am Dienstag hat erstmalig die Schule regulär nach dem Stundenplan begonnen. Es gibt dabei verschiedene Arten von Unterrichtsstunden. Ähnlich wie Uni-Vorlesungen sind sogenannte „Lectures“, bei denen der Lehrer zu einem Thema referiert und man sein Hörverständnis übt. Meine Mitbewohnerin und ich sind in ein sehr hohes Englisch-Level eingestuft worden, also besuchen wir außerdem die Level-spezifischen Kurse und den IELTS- Vorbereitungskurs, da dieser Sprachtest häufig für einen Master im Ausland benötigt wird. Die Fresenius-Studenten besuchen darüber hinaus einen Business English Kurs mit einem Fokus auf “Business Presentation“. Er bereitet uns darauf vor, frei und flüssig englische Präsentation zu halten, ob für den späteren Beruf, für einem öffentlichen Auftritt oder auch für ein mögliches Vorstellungsgespräch.

Um die Verpflegung zwischen den Stunden kümmert man sich selbst und zur Mittagspause begibt man sich eigentlich immer nach draußen. Ca. 3 Minuten fußläufig zu erreichen ist eine kleine Mall mit einem Food Court in der obersten Etage. Hier kann man sich Montags bis Freitags durch die verschieden internationalen Angebote futtern und das zu vergleichsweise günstigen Preisen.

Nur wenn man tatsächlich weder Burger, Sushi, asiatische-, indische- oder mediterrane Gerichte, Falafel, Salate und Sandwiches oder mexikanische Burritos nicht mag wird man hier nicht fündig. Hat man sich dann endlich entschieden, kann man sein „Lunch“  in der halben Stunde Pause im Freien in einer angrenzenden Grünfläche genießen. Allerdings muss man sich etwas vor den sogenannten „Heiligen Ibis“ in Acht nehmen. Diese laufen zwar wie Tauben friedlich in den Parks auf der Suche nach Essen umher, sind aber 5- Mal größer sind und durch ihren sehr (!) langen spritzen Schnabel umso furchteinflößender!

Am Mittwoch nach der Schule fiel unsere Wahl dann auf den uns allerseits empfohlenen „Royal Botanic Garden“ direkt neben der Sydney Opera.

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Es wäre weit untertrieben zu sagen, dass wir nicht enttäuscht wurden! Der ganze Park erstreckt sich über ein riesiges Areal und man fühlt sich wie in tropischen Gefilden. Es gibt Palmen, exotischen Pflanzen, echte Bambusstöcke und vor allem: frei umherfliegende Kakadus! Die Vögel sitzen entweder in den Bäumen oder laufen über die Wiesen. Wenn man Glück hat, kann man sogar ganz nah an sie herankommen(siehe Bild).

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Natürlich muss in solch einer Metropole wie Sydney auch einmal das Nachtleben ausprobiert werden. Gerade donnerstags ist bei den hiesigen EF-Studenten der Club „Ivy“ beliebt, da der Besuch an diesem Tag frei ist. Der Eintritt in Sydney´s Clubs kann am Wochenende schon mal 30 oder 40 Dollar (25 Euro) kosten, dementsprechend voll sind die Clubs in der Woche. Das Nachtleben unterscheidet sich allerdings etwas vom Europäischen: Die Clubs öffnen hier schon um 10 und schließen um 3 Uhr. Wer feiern gehen möchte, sollte außerdem beachten, dass es eine Einlasssperre ab 1 Uhr gibt. Auch wird der Alkoholkonsum stark überwacht und wer zu betrunken ist oder auch nur betrunken erscheint kann riskieren, herausgeworfen zu werden.

Am Freitag hat man sich dann mental wieder auf die Schule eingestellt und das ging umso leichter mit einem der leckeren „Iced Latte“, den man direkt neben der Schule in einem Café bekommt. Abends wollten wir dann einmal fernab der Mall essen und entschieden uns hierfür für den Stadteil „The Rocks“. Wie in meinem ersten Post erwähnt ist das der Altstadtteil von Sydney, der entsprechend schön und gepflegt ist. Allerdings sind auch die Preise hier nicht ganz günstig. Ein Glücksgriff war deshalb der  kleine Italiener „Zia Pina“, den wir dort zufällig entdeckt haben und einfach ein Geheimtipp sein muss! Für 23 Dollar ( knapp 15 Euro) kann man sich eine riesen Portion Nudeln im klassischen „rot-weiß-karierten“ Tischdecken Ambiente schmecken lassen. Vor, während und auch noch nach unserem Aufenthalt riss die Schlange der im Lokal auf einen Tisch wartenden Besucher nicht ab. Ich kann ihn absolut empfehlen, da auch die Belegschaft und die Räumlichkeiten sehr einladend und freundlich waren und vor allem die Pasta und Pizza sehr lecker war.

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Besonders gefreut habe ich mich aber auf unsere Aktivität, die für Samstag geplant war: Ein Besuch in Sydney´s „Taronga Zoo“ um endlich die Koalas und Kängurus zu sehen!

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Der Zoo ist riesig und es gibt wirklich einmal ganz andere Tiere zu sehen als die, die man aus deutschen Zoos kennt. So gibt es neben den Koalas und Kängurus auch Wombats, tasmanische Teufel, Schnabeltiere und Laughing Kookaburras. Weiterhin ein ganzes Reptilien- und Spinnenhaus und zu unserer besonderen Belustigung bereitwillig für Fotos posierende Pinguine (siehe Bild).

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Was man allerdings in Sydney generell wirklich nicht tun sollte ist Eines:

Dem Wetterbericht folgen.Das Wetter hier ändert sich so schnell, dass man sich nie auf ihn verlassen kann. Heute sollte es zum Beispiel regnen, da es jedoch mittags nichts als strahlendem Sonnenschein und klaren Himmel gab, entschieden wir uns wie letzten Sonntag für den Strand. Diesmal jedoch nicht Bondi, sondern einen der vielen weiteren Strände: Coogee Beach, der sich neben  Bondi Beach befindet und fast noch schöner ist. Er befindet sich nämlich inmitten einer faszinierenden Klippenlandschaft und hat uns am Ende des Tages einen fantastischen Sonnenuntergang geboten, umgeben von einer lauwarmen Brise und der Brandung, die gegen die Klippen schlug( siehe Bild).

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Somit ist auch die zweite Woche mit einem Highlight zu Ende gegangen und ich kann die nächste Woche schon wieder kaum erwarten. Auch in dieser werden wir höchst wahrscheinlich tolle Sachen in Sydney entdecken und wieder viel Neues und Beeindruckendes erleben- ich werde es dann gern mit euch teilen!

 

…Business English in Sydney – viel mehr als nur ein Sprachkurs in Down Under

“ Ich bin auch mit schlechtem Beispiel vorgegangen“

2 Tage unter der prallen Sonne und mit mehr oder weniger vorhandenen Sonnencreme auf der Haut ist meine Mitbewohnerin bereits rot – krebsrot – und wir realisieren, dass wir nicht mehr im kalten Köln sind, sondern am anderen Ende der Welt, in einer Stadt, in der die Sonne stärker scheint als sonst irgendwo: SYDNEY, dessen wunderschöne Strände wie Bondi Beach schnell vergessen lassen, dass man sich an das Wetter, das auch mal gerne von strahlendem Sonnenschein in stürmischen Wind und Wolken umschlägt, erstmal gewöhnen muss.

„Hello mate – welcome to Australia“.

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Vor, während und selbst kurz vorm Ende unseres 20 (!) stündigen Flugs, den man leider einfach nicht schön reden kann, hätten wir fast nicht mehr erwartet, dass wir tatsächlich in unbestritten einer der schönsten Städte der Welt ankommen . Nach unserer vollkommen reibungslosen Abholung  durch unsere Sprachschule EF standen wir auch schon vor unserem Studentenheim im hippen Stadtteil „Paddington“, der mit seinen Bars und ganz eigenen Shoppingmeile begeistern kann und wie das britische Äquivalent auch Oxford Street heißt. Hier laden unabhängige und sehr trendige Modeläden zum Geld ausgeben ein, ebenso wie die kleinen Restaurants die alle sehr „organic“,  sehr lecker und sehr einladend sind. Die Residence wird von einem sympathischen EF Mitarbeiter gemanagt, die Zimmer sind allerdings typisch studentisch einfach eingerichtet und sehr klein.  Da dies aber auch zu einem studentischen Leben in Sydney gehört und man wenig Zeit zuhause verbringt, hat man sich auch schnell daran gewöhnt.

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Am ersten Tag nach unserer Ankunft wollten wir bei dem tollen Wetter (28 Grad ! ) natürlich nur eins: direkt zu Sydneys bekanntestem Stand: Bondi Beach. Der Strand ist umgeben von coolen Strandbars und leckeren Fischrestaurants  und trotz der sonntäglichen Bevölkerungsdichte liegt kein Handtuch direkt am anderen. Von unserer Residence sind es nur 20 Minuten mit dem Bus.

Abends hatten wir dann Gelegenheit, bei dem von unserem Residence Manager organisierten „Wine & Cheese Diner  without Wine“ ( denn Alkohol ist hier strinkt verboten ) unsere Mitbewohner der Residenz kennenzulernen.  Allesamt aus verschiedenen Ländern, von Dänemark, über Schweden und der Schweiz  bis Indonesien. Alle dort sind sehr offen und spontane Zusammenschlüsse für diverse Aktivitäten wie  Essen gehen, in einer Bar Fußball gucken oder Feiern gehen wurden sogar schon am ersten Abend schnell gefunden.

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Heute hat dann  die Sprachschule begonnen. Die Räumlichkeiten von EF sind wunderbar klimatisiert, hell, frisch und vor allem sehr modern eingerichtet. Die dortigen Mitarbeiter geben sich wirklich Mühe den ersten Tag so schön wie möglich zu gestalten. Unser Sprachlevel wurde vorab durch einen Online Test überprüft und heute vorort in einem mündlichen Interview noch einmal verglichen. Alle Fresianer haben als Grundfach Business English, jedoch kann jeder Teilnehmer weiterhin sogenannte „SPIN´s“ ( Special Interest Kurse) wählen. Man kann aus 19 verschiedenen Kursen seine Präferenzen angeben und es werden u.a. Kurse wie „Debate“, „Public Speaking“ oder „Resume Writing“ angeboten. Nach dem Kennenlernen der anderen Studenten durch „Speed Friending“ (Übernommen vom Platzwechsel-System des „Speed Datings“) ging es los zu einem Trip durch Sydney. Ziel: Das Sydney Opera House und die Habrbour Bridge, atemberaubende Wahrzeichen, die nicht einfache Touristenattraktionen, sondern wirklich sehenswert sind.

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Ein besonderes Highlight und eine komplette Überraschung für uns war dann der Besuch einer Bar in „The Rocks“, dem wunderschönen Altstadteil von Sydney, auf dessen Rooftop man einen sagenhaften Blick auf die Opera und die Harbour Bridge werfen kann. Hier haben wir uns nach dem langen Fußmarsch in wunderbar schattiger und entspannter Atmosphäre auf dem Deck mit einer leckeren Bowle und einer frischen Brise abgekühlt – und das nur für uns Fresianer,  denn die Uni hatte diese Aktion speziell für uns gebucht (vielen Dank Fresenius, tolle Idee!)

Der Start in Sydney war also bis jetzt wunderbar und wir freuen uns sehr darauf, was uns diese Woche noch erwartet. Jeden Tag gibt es eine neue, von EF organisierte Aktivität, an der man entweder kostenlos oder durch eine Gebühr teilnehmen kann. Darunter sind solche Sachen wie eine Fähren-Fahrt heraus aus dem Stadtkern um in einiger Entfernung den Sonnenuntergang über Sydney erleben zu können, Skydiving, ein Besuch der Eukalyptus Wälder und Gebirgslandschaft Sydneys  oder ein zweitägiges Surfcamp. Hierbei fährt man aus Sydney heraus, um sich  zwei Tage komplett aufs Surfen zu konzentrieren (australische Barbecues und die dortige Unterkunft in Mehr-Bett Zimmern inklusive).

Wir sind also sehr gespannt. Ich passe mich jetzt erstmal an die entspannte und sonnige Lebenseinstellung der Australier an (“ No worries mate“!) und melde mich am Ende der Woche wieder!

Have a good one!