Archiv der Kategorie: …Integriertes Auslandssemester Sydney

UTS-TBL and Berry Landcare

G’day mates! Ich war ein Wochenende im ländlichen Australien unterwegs und habe wunderschöne Landschaften gesehen. Gemeinsam mit dem UTS-Club The BigLift (TBL) und 20 Studenten sind wir in den Süden Sydneys gefahren, um Bäume zu pflanzen im Rahmen eines Freiwilligen Projektes.

Berry ist ein süßer kleiner Ort, mit gefühlt mehr Coffeeshops als anderen Geschäften. Der Ort ist außerdem bekannt für seine Gärten, Bäume, Kunst, Antiquitäten und Märkte. Wenn man durch die Hauptstraße schlendert, fühlt man sich wie ins letzte Jahrhundert versetzt, denn die Gebäude haben einen ganz anderen Charakter als in den Städten. Jeder scheint jeden zu kennen, man kann spüren, dass die Bewohner Berrys einen starken Zusammenhalt haben.

TBL fährt mehrmals pro Jahr mit Studenten zu ruralen Orten in Australien, um lokale Communities zu unterstützen. Grundsätzlich wird in Australien viel Wert auf soziale Arbeit neben dem Studium gelegt. Australische Arbeitgeber schätzen das wohl sehr und um einen guten Job zu bekommen, ist soziales Engagement fast Vorraussetzung.

Das Wochenende war mehr als nur landwirtschaftliches Arbeiten. TBL legt viel Wert auf Gruppenbildung und Social skill Training. Deshalb hatten wir kaum eine Minute ohne sogenannte activities. Wir haben Spiele gespielt, um einander kennenzulernen, oder über Werte im Leben und Ziele nachzudenken. Das war ganz schön anstrengend, hat aber die Gruppe so zu einander gebracht, dass keiner ausgegrenzt war.

Tag 1

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Auf dem Weg nach Berry haben wir in Kiama gehalten, einem Ort and der NSW South coast. Der Ort ist sehr idyllisch, ein Highlight ist der Leuchtturm und die Kiama Blowhole. Das Meer hat Felsen ausgewaschen, sodass bei ‚richtigen Wellen‘ das Wasser aus der Erde steigt. Außerdem kann man mit Glück und zur richtigen Zeit Wale und Delphine im Meer sehen.

Tag 2

Berry Landcare ist eine Organisation, die sich um mehrere landwirtschaftliche Angelegenheiten in NSW kümmert. Eine davon ist, einen Corridor vom Seven-Miles-Beach zu den nahegelegenden Wäldern zu pflanzen. In den letzten Jahrhunderten wurden Wälder gerohdet, um Weideflächen zu schaffen. Dadurch wurden viele Tiere und Pflanzen vertrieben bzw. ausgelöscht. Im Rahmen des Projektes sollen Teile der offenen Flächen geschlossen werden, damit die Tiere einen größeren Lebensraum haben. Einige Vogelarten wagen sich nämlich nicht über offene Flächen hinweg, weil dort Feinde auf sie lauern können. Die Nachbarn in dieser Region haben sich zusammengeschlossen, um über die Grundstücke hinweg dieses Projekt umzusetzen. Dabei haben wir sie in den zwei Tage unterstützt.

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Die Landschaft ist einfach atemberaubend. So weitläufig und schön. Man kann nur erahnen, welche Artenvielfalt in den Wäldern herrscht. Es war so leise dort oben, man konnte nur Vogelgezwitscher, gelegentliches Muhen und unsere Gespräche hören. Ich schätze wir haben um die 500 Bäume gepflanzt.

Nach der warmen Dusche wurden wir Abends zu einem Nachbarn eingeladen. Das Haus war im canadischem Stil gebaut, mit sehr viel Holz, offener Küche und sehr vielen Dekorationen und Einflüssen aus der ganzen Welt (Masken aus Papua Neuguinea, buddistischen Statuen oder Töpfen aus Nepal). Die Besitzer haben job-bedingt gefühlt schon überall gelebt. Auch das Essen war international geprägt, es gab Curry und lokale Kuchenspezialitäten.

Tag 3

Am letzten Tag ging es für den Vormittag auf ein weiteres Feld. Wir haben die restlichen Bäume eingepflanzt und sind danach in den Wald gegangen. Ranger David hat uns Arbeiten aus den vergangenden Jahren gezeigt und erklärt wie die Anwohner für die Projekte arbeiten. Sie sind alle sehr leidenschaftlich und froh, wenn sie ihr Wissen mit so vielen wie möglich teilen können.

Zum Mitagessen gab es ein typisches Aussie-barbie mit Burger, Salat und Früchten nahe beim Seven-Miles Beach.  

Es war toll, aus der Stadt rauszukommen und das Land mit Locals zu erleben. Es war sehr inspirend für mich, wie sehr die Menschen in Berry für das Land leben und ihr gesamten Leben danach ausrichten. Wir wurden sehr freundlich und mit sehr viel Dankbarkeit behandelt. Außerdem war es mal schön, die einzige Europäerin zu sein ;-).

Ich kann mich noch immer nicht an das tolle Land gewöhnen. Kangoroos neben Kühen sind einfach ein zu tolles Bild. Aber dennoch muss ich jetzt wieder ins ‚echte Leben‘, denn der Mai ist vollgepackt mit Assignments und Gruppenabgaben.

See ya later

Thea

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Melbourne – ein ganz anderer Charme

Hallo zusammen, momentan ist StudyVac an der UTS, das heißt eine Woche frei nach der ersten Hälfte des Semesters. Wer nicht arbeiten muss oder Vorlesungen aufgezwungen bekommen hat, nutzt diese Woche zum Reisen. So auch ich: Melbourne steht an!

Die letzte Woche war sehr anstrengend. Unser erstes Assignment war fällig und es gab eine erste Gruppenpräsentation. Und zwar im Modul Management Consulting. Wir arbeiten für ein externes Unternehmen im Bildungssektor. Das Ganze soll einem realen Consulting-Prozess gleichen. Die erste Präsentation war das Proposal, bei dem wir vorstellten, was wir in den nächsten Wochen machen wollen. Eine Herausforderung war es, die Präsentationen zwischen 5 und 10 min zu halten. Das heißt, bei 5 Gruppenmitgliedern: jeder spricht zwischen einer und zwei Minuten. Ungewohnt!

Und jetzt zum spaßigeren Teil: Ich bin nach Melbourne geflogen. Der Flug dauerte nur knapp 1 ½ Stunden und ging ganz easy, ohne große Kontrollen und langes Anstehen. Angekommen in Melbourne-Avalon kann man gemütlich in einen Shuttle-Bus steigen, der einen in knapp 50 min in die Innenstadt bringt. Da ich im Dunkeln ankam, war die Fahrt in die Stadt atemberaubend. Städte bei Nacht sind einfach toll. Auch das Zurechtfinden geht gut, v.a. weil Melbourne in Blöcken aufgebaut ist. Auch toll: in der Innenstadt kann man kostenlos mit der Tram fahren.

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Melbourne ist so lebendig! Man kommt an und ist mitten im Geschehen; es gibt sehr viel zu erleben wie z.B. Straßenkünstler, Kunst/StreetArt, beeindruckende Gebäude, Konzerte oder Festivals.

Phillip Island

Am nächsten Tag hatte ich eine Tour nach Phillip Island gebucht. Die Insel befindet sich ca. 85 km südlich von Melbourne (Luftlinie), man Fährt aber ca 130 km mit dem Auto dorthin. Auf dem Weg haben wir bei einem Tierpark gehalten, um Kängurus zu füttern und Koalas zu streicheln. Das ganze Klischee. Der Park war nicht allzu groß dafür aber sehr artenvielfältig. (Tasmanian Devil, Dingo, Emu, Pfau, Lama, Papagei, Kookaburra, Albino Känguru.) Die Erlöse des Parks fließen in Wildlife-Rescue Aktionen und dienen dem Artenerhalt der freilebenden Tiere hier.

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Danach ging es auf die eigentliche Insel. Schon auf dem Weg dorthin gab es wieder eine große Vielfalt an Vögeln. Wunderschön, so farbenfroh, elegant und klangvoll. Auf der Insel sind vor zum westlichsten Punkt gefahren (auf der Karte oben), den Nobbies, ein Aussichtspunkt zur Bass-Straße (Meerenge, die den indischen Ozean zu Tasmansee verbindet). An den Felsen leben auch Seerobben, die aber leider nicht zu sehen waren.

Wenn es abends dämmert, kommen auch die Kängurus bzw. Wallabies (verwandte Art) auf die weiten Grasflächen. Ein toller Anblick.

Auf Philipp Island gibt es die kleinsten Pinguine der Welt (ca. 30cm). Man kann sie nach Sonnenuntergang dabei beobachten, wie sie aus dem Wasser an Land in ihre Nester watscheln. Aus Rücksicht auf die Pinguine darf man keine Fotos während der Pinguin-Parade machen(, man kann aber Bilder kaufen oder sich eine kostenlose App herunterladen). Das macht das Erlebnis sogar noch einzigartiger.

Nachdem die Sonne weg ist, hört man zuerst aufgeregtes Schnattern und sieht dann kleine weiße Flecken, die von den Wellen angespült werden. Für sie ist das der gefährlichste Teil ihres Tages, denn auf dem kurzen Weg über den Strand können Greifvögel sie schnappen. Deshalb sieht man die Gruppen immer wieder zurück ins Wasser springen, bevor sich mutige Pinguine vortrauen. Der Weg zurück vom Strand ist etwas erhöht, eine Art Brücke, denn die Pinguine laufen untendrunter weiter. Sie haben teilweise weite Strecken bis zu ihren Nestern. Man kann sie dabei beobachten wie sie hoch-watscheln oder auf ihre Partner warten.

Feeling in der Stadt

Die Innenstadt von Melbourne hat meine Erwartungen erfüllt. Es dreht sich alles um Parks, Kunst und Essen, habe ich das Gefühl. Man kann viele europäische Einflüsse erkennen, größtenteils britische, oh Wunder =D. Es gibt wunderschöne Grünflächen, die zum Rumsitzen einladen, in denen man herrlich das Geschehen beobachten kann. Die Menschen, die hier wohnen wirken so aktiv. Ob Rudern auf dem Yarra, spazieren gehen oder einfach draußen sein, es ist immer etwas los. Es gibt sehr viele Museen, zum Beispiel die NGV (National Gallery of Victoria) oder ACMI (Australian Centre for the Moving Images), aber auch Denkmäler wie den Shrine of Remembrance im Botanischen Garten. Am 25.4 war ANZAC-Day (Austrialan and New Zealand Army Corps), ein nationaler Feier-/Gedenktag. Alle Geschäfte hatten bis 1pm geschlossen und es gab eine große Parade durch die Stadt.

Die Stadt war nicht so überwältigend für mich vor wie andere Großstädte. Es herrscht ein so liebevoller Charme und Liebe zu kleinen Details; die Menschen sind sehr positiv und hip, lieben Ihren Kaffee und ihre Stadt. Man kann sich einfach nur wohlfühlen.

Tipp: Section 8 Bar, nahe Lonsdale St. Laut Rezensionen „as melbourne as it can get“- Hippe Bar/ Club mit Musik (folgt dem Link, denn deren Website gibt die Atmosphäre gut wieder.)

Die Woche war genau richtig, um Kraft zu tanken für den Mai. Es stehen sechs Assignments an. Zum Glück sind sie nicht alle in der gleichen Woche, sondern gut verteilt. Dennoch freue ich mich wieder auf Sydney und mein Leben dort.

See yaa lataa,

Thea

Uni life at UTS

Hey mates, neben den beeindruckenden Reisen an den Wocheenden und den sozialen Events gibt’s ja auch noch die Vorlesungen. Wir sind jetzt schon fast in der 5. von 14 Uni- Wochen angekommen, how time flies! Heute berichte ich darüber, wie das Uni Leben an der  UTS für uns Internationals so ist.

Das Lernen hier ist schon eine Umstellung. Und das nicht nur, weil wir trotz sommerlichen Temperaturen immer einen Pulli zu den Vorlesungen einpacken müssen. Wir sind die AC/Klimaanlage einfach nicht gewöhnt.

Aber eins nach dem anderen. Wir „Fresianer“ können in unserem 5. Semester den Schwerpunkt Organisationspsycholgie in Sydney wählen. Die Kurse sind denen in Deutschland angepasst. Da es mehrere Kurse und Tutorien gibt, konnten wir je nach Belieben unseren Stundenplan gestalten.

Das Lernsystem unterscheidet sich sehr. Zum Einen, weil es mehrere Assignments gibt, die übers Semester verteilt sind (anstelle nur einer Klausur am Ende); zum Anderen, weil die Kurse aus Frontalunterricht plus verpflichtendem Tutorium bestehen. In manchen Kursen wird sogar die Mitarbeit notiert. Engagement und Mitarbeit wird hier sehr geschätzt, deshalb gibt es vieles, um die Studenten zu motivieren. (z.B. Extra Punkte sammeln durch Melden und richtige Antworten, Wettbewerb/Quiz über’s Smartphone)

Der theoretische Teil wird im Frontaluntericht unterrichtet, meisten ca. eine Stunde pro Modul pro Woche. Für die Locals herrscht hier keine Anwesenheitspflicht, für uns schon (als Teil unseres Studentenvisums). In den großen Vorlesungsräumen gibt es nur einen kleinen Tisch, der pro Sitz auszuklappen ist. Deshalb kann man entweder Block oder Laptop nutzen. In den Tutorien hingegen sind weniger Studenten und sie sind daher sehr interaktiv. Die schriftlichen Assignments sind nicht so umfangreich wie in Deutschland, meistens nur ca. 2000 Wörter. Die Herausforderung ist, auf den Punkt zu kommen, nicht zu viel zu schreiben und die Gruppenarbeit gut aufzuteilen.

Nun zu den Kursen. Wir belegen Managing People and Organizations, Management Consulting, Understanding People and Organizations und Intercultural Communication.

Es werden viele Medien genutzt, die die Informationen beinhalten und die Studenten beim Lernen unterstützen. Hier ein Beispiel aus dem MPO-Kurs:

  • Podblast vor jeder Vorlesung in dem die Dozentin den Inhalt der nächsten Vorlesung in wenigen Minuten bespricht
  • Pre-readings (ca. 10-20 Seiten) aus ausgewählten wissenschaftlichen Artikeln oder Büchern, die über die online Bibliothek verfügbar sind
  • Videos
  • Aufgaben
  • U:Pass (optional) einmal wöchentlich für eine Stunde. Studenten aus höheren Semestern assistieren bei der Assignment– Vorbereitung, dem akademischen Schreiben etc.
  • Wenn eine Vorlesung ausfällt gibt’s die Stunde zum Nachhören und Aufgaben, die dem Tutor zugeschickt werden müssen.
  • E-mails, die an Workshops erinnern oder die nächste Vorlesung erklären

Und dass ist nur ein Modul von vier. Ihr merkt, es ist schon ein ordentlicher Workload, aber gut machbar, wenn man sich die Zeit einteilt :-).

UTS bietet auch ein breites Unterstützungsprogramm an: HELPS (Higher Education Language and Presentation Support) bietet neben Drop-in Sessions (15 min/40min) auch wöchentliche Schreib- oder Conversationskurse an. Die Career Services helfen beim Erstellen des Lebenslaufs, dort kann man auch Bewerbungsbilder machen lassen oder Tipps für Praktika einholen. Die Mitarbeiter sind sehr gut ausgebildet, hilfsbereich uns freundlich. Außerdem bietet der Campus eine tolle Lernatmosphäre, denn es gibt überall gemütliche Ecken, Tische, Sofas oder Computer. In der Bibliothek gibt es Stockwerke, auf denen nicht gesprochen wird und sogar eine Schlafecke zum nappen. Jeder findet hier sein Plätzchen. 

In den ersten Wochen ging es hauptsächlich um das Vorstellen des Tutors (sehr gebildete Akademiker) und der Gruppen sowie grundlegender Definitionen der Fächer. Die Tutorien sind so aufgebaut, dass in den ersten Wochen eine Basis für die Gruppenarbeit gebaut wird. Z.B. werden Gruppennamen besprochen oder Übungen zur Teambildung gemacht.

Hier ein Beispiel aus einem meiner Workshops:

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We’ll catch up later

Thea

Hello again – Studentenleben in Sydney

Das (Ein)Leben und Wohlfühlen hier in Sydney geht so einfach. Ein großen Teil dazu trägt das Leben im Studentenwohnheim, genannt Housing, bei. Im Folgenden könnt ihr lesen, was mich bis jetzt alles erwartet hat, und sehen, wie es hier aussieht.

Ich wohne in Gumal Ngurang am Broadway. Einen kleinen Teil erkennt man auf dem Beitragsbild oben (das weiße Gebäude in der Mitte). Es gehört zu den größten Wohnheimen der UTS. Es gibt außerdem noch Yura, Geegal, Bulga und Wattle Lane. Die Namen sind in der Sprache der Ureinwohner gewählt, auf deren Land die Gebäude erbaut wurden. Ich bin so froh, dass ich mich für das Wohnen im Housing entschlossen habe! Es sind tolle Zimmer, modern ausgestattet mit tollen Gemeinschaftsräumen. Hier könnt ihr euch das mal auf der UTS Website ansehen. Es wurde kürzlich alles renoviert und neu ausgestattet. Außerdem sind meiner Meinung nach die Zimmer hier am schönsten.

Angenommen zu werden für das Housing war gar nicht schwierig: Internationale Studenten werden bevorzugt behandelt, wenn sie sich früh genug anmelden. Das Ankommen jedoch war deutlich anstrengender. Denn ich wurde vom Flughafen direkt zum Broadway gebracht ohne zu wissen, dass man sich an der Rezeption vorher anmelden muss (in Yura, etwa 15min Fußweg, länger, wenn man den Weg nicht kennt…). Denn es wird ein Foto für die Housing-Karte gemacht und offizielle Angelegenheiten geprüft. Deshalb stand ich erstmal verschlafen vor der Gumal-Eingangstür und habe wild dem Bewegungsmelder gewunken. Ohne Erfolg. Generell brauchen wir hier sehr oft zum Reinkommen eine Karte/ID oder sogar QR-Code. Es ist eben alles eine Nummer größer. So brauche ich viermal meine Housing-ID, um in mein Zimmer zu kommen (Eingang, Aufzug, Appartement, Zimmer). Und auch das Rauskommen geht nur mit Drücken der grünen Buttons neben den Türen.

Jedes Stockwerk hat ein Motto. So kann man aus dem Fahrstuhl ganz einfach erkennen, ob man richtig ist. Denn sonst sieht alles gleich aus! Bei den neun Levels in Gumal ist das noch ganz übersichtlich, aber in Yura (21 Level) kann man sich schonmal vertun. Außerdem gibt es ein bis zwei RN‘s (Resident Networkers) auf jedem Stockwerk, die verantwortlich für das harmonische Zusammenleben sind. Beispielsweise organisieren sie exklusive Housing-Partys oder laden zu Flat-Meetings ein, bei denen das Zusammenleben besprochen wird. (z.B. gibt es einen Plan, wer wann den Müll rausbringt, ob das Essen geteilt wird etc.) Wir werden schon sehr „an die Hand genommen“ und geleitet, damit es so wenig Probleme wie möglich gibt. Auch ungewoht aber doch sehr angenehm: einmal die Woche kommt das Housecleaning-Team, das die Common Areas sowie das Bad/die Bäder jeder Flat sauber macht.

Normalerweise werden die Zimmer beim Einzug blanco übernommen und man muss sich alles kaufen (Bettzeug, Handtücher, Küchen- und Putzutensilien). Aus dem FreeStore in Yura kann man Anfang des Semesters schauen, ob jemand relevante Dinge hinterlassen hat. Ich habe Glück und darf die Sachen meiner Mitbewohnerin mitbenutzen 🙂 und musste mir nur wenig dazukaufen.

Ich wohne in einem two-share. Jeder von uns hat ein eigenes Zimmer, das abzuschließen ist und wir teilen uns ein Bad. In den größeren Appartments teilen sich jeweils zwei Studenten ein Bad. Hier könnt ihr euch die Möglichkeiten des Wohnens in Gumal ansehen.

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Das Zusammenleben ist einfach klasse. Wir treffen uns regelmäßig auf unserem Rooftop, zum Draußensitzen, Filmschauen, Billiard-/Tischtennisspielen oder Wäsche waschen. Denn Waschmaschinen und Trockner befinden sich auch oben. Es macht einfach Spaß, so viele Menschen mit unterschiedlichen Lebenseinstellungen, Gewohnheiten und Erfahrungen kennenzulernen. Es gibt so viel zu erzählen! Man findet immer Gesellschaft, kann sich aber auch ins eigene Zimmer zurückziehen.

Neben dem ganzen Spaß gibt es aber auch einige Regeln. Man darf zwar Gäste mitbringen, muss diese aber früh anmelden, wenn sie über Nacht bleiben wollen. Jeder öffentliche Raum ist mit Videoüberwachung ausgestattet und die Security ist immer präsent. Nach 22:00 Uhr darf kein Alkohol mehr in den öffentlichen Räumen des Housings getrunken werden und die Lautstärke muss minimiert werden. Das kontrolliert die Security scharf. Diese sind immer freundlich aber bestimmt. Wir werden mit Namen gegrüßt, man kennt sich eben. (In Australien wird sich überwiegend mit Vornamen angesprochen, das ist der Teil der Gleichberechtigung.)

Durch das Housing sind wir nicht nur super nah am Campus, sondern erhalten weiter viele Vergünstigungen und Vorteile: gratis Mitgliedschaft im Fitnessstudio, Zugang zu exklusiven Housing Events (z. B. RN Party) und andere Veranstaltungen, Kino beispielsweise. Auf den Bildern sieht man die Veranstaltungsliste vom Housing und einige Mitbringsel von vergangenen Events. Diese Woche gab es den sogennaten Uni-Survival Day; eine Art Messe im Wohnheim, bei der sich alle Services bzw. Institutionen der UTS (Shopfront (Freiwilligenarbeit), Health-/Legal- Support, UTS Sustainibility, Library, ActivateFit etc.) vorgestellt haben. Das Fitnessstudio hat Fahrräder aufgebaut, die beim Treten einen Mixer antreiben. So bekam man nach dem Fahrradfahren einen Smoothie. Solche Veranstaltungen werden oft geboten, um mit Spaß (und oft free Lunch) die Unterstützungsangebote bekanntzumachen. Denn davon gibt es sehr viele: gratis Rechtsberatungen, Beratungen zur Jobsuche oder Arztbesuche zum Beispiel.

So langsam denke ich nur noch in Englisch und Deutsch fällt mir nicht mehr so leicht beim Schreiben. Denn die Uni hat angefangen und ich schreibe nur noch in Englisch. Das Lernen hier ist eine Umstellung für uns, obwohl die ersten Wochen noch vergleichsweise einfach sind (eigenen Namen nennen, vorstellen und Gruppen kennenlernen bzw. Teams bilden). Zum Beispiel gibt es mehr Abgaben über das Semester verteilt anstelle von einer umfangreichen Klausur am Ende. Die Erlebnisse im anderen Lernsystem, aus den Kursen, den internationalen Gruppen sowie das Zurechtfinden am Campus werden das nächste Thema hier sein!

 

We’ll catch up!

Thea

…G’day Mates!

G’day mates! Mein Name ist Thea, ich studiere Medien-und Kommunikationsmanagement in Köln. Momentan bin ich exchange Student an der UTS in Sydney und verbringe hier mein 5. Semester. Auf diesem Blog werde ich euch an meinem aufregenden halben Jahr in Down Under teilhaben lassen. Ich freue mich!

Nach zwei Tagen Flug ist man am anderen Ende der Welt. Unglaublich! Komischerweise fühlt es sich gar nicht so anders an. Vom ersten Schritt aus dem Flughafen fühle ich mich wohl hier.

Am Sydney Airport wird man sofort von Guides angequatscht, die Hilfe anbieten. Es gibt einen Shuttle-Service direkt zur UTS, den ich gerne in Anspruch genommen habe. Denn nach über 20 h im Flugzeug war ich doch etwas angeschlagen. Jedoch verflog die Müdigkeit sofort, als ich in die Stadt hineinfuhr. An jeder Ecke lädt zum Entdecken ein: Wolkenkratzer, Parks, Grünflächen oder auch kleine, verspielte Seitengassen. Und überall wird gebaut! Und das in einer hohen Geschwindigkeit. (z. B. Darling Harbour: Dort wird gerade das neue IMAX Kino gebaut, das 2019 eröffnet werden soll.)

Campus und Studentenwohnheim der UTS befinden sich sehr zentral. Zu Fuß sind es nur circa 30 min bis zum Wasser. Auch von der nahen Central Station erreicht man alles mit öffentlichen Verkehrsmitteln.

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Ich wohne im Studentenwohnheim Gumal Ngurang (friendly Place in aboriginal), am Broadway, in einem two-share. Aus Köln bin ich schon schnelle Wege zu Fuß gewöhnt, aber hier in Sydney kommt mir alles noch näher vor. Auch wenn die Stadt um Einiges größer ist. Es sind höchstens fünf Minuten (je nach Ampel-Situation) zum Campus und Shopping-Center, in dem es sogar einen Aldi gibt.

Nach knapp einer Woche hier fühle ich mich schon wie zuhause. Sydney ist sehr lebens- und liebenswert. Beispielsweise steht am Broadway auch das Central Park Gebäude, das von einem bekannten Architekten erbaut wurde. Es ist nicht nur optisch gigantisch, sondern hat auch einen Zweck: die Bepflanzung am Gebäude soll die Luft reinigen von Abgasen etc.

Wen es interessiert: https://www.centralparksydney.com/live/sold-out/one-central-park/architecture-and-design

 

Überall in der Stadt sind viele Parks und Grünflächen vorhanden, die gemütliche Plätze zum Entspannen oder einfach zum Draußen sein bieten.

In meiner Woche habe ich zwar nur einen kleinen Teil der Stadt erleben können, komme aber aus dem Staunen und Genießen nicht heraus.

 

Ein Stück weiter von der Harbour Bridge ist ein kleiner Park unter Palmen. Mit angenehmen knapp 25° und einer leichten Briese beobachtete ich die Touristen, die wild Selfies schossen und Blickwinkel für imposante Bilder suchten sowie Locals, die an den Wegen joggten.

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Tipp: Angels Place (George Street) zur Erinnerung an die verlorengegangene Artenvielfalt.

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Orientation Week

 

Nicht nur die Stadt erleben macht hier unheimlich viel Spaß, sondern auch das Kennenlernen der Uni. Diese ist super organisiert und vorbereitet auf den großen Ansturm der Studenten. Die Ersti-Wochen heißen hier Orientation, sind verpflichtend und laufen über zwei Wochen. Offizielle Veranstaltungen, z. B. über das Housing oder die Fakultät muss jeder besuchen und Events wie Rooftop-Parties oder Beach Days sind optional. Jedoch versuchen hier die meisten, an so vielen wie möglich teilzunehmen. So war ich schon am Balmoral Beach (s. unten), bei Rooftop-Parties (s. unten), dem Summer Fest sowie der Thai-Night (sehr praktisch, wenn Studenten aus Thailand dabei sind, die Essenstipps geben können). Außerdem beim Library Play Date: die große Bib wurde mit vielen Stationen ausgestattet. Beispielsweise mit einem Papier-Flieger Wettbewerb durch die Gänge, 3D-Stiften oder Origami vom Japanese Club.

 

Es ist sehr einfach, Menschen kennenzulernen, in Kontakt zu kommen und Freunde zu finden. Fast alle, die bei den Events teilnehmen sind Internationals. Außerdem werden die Events von RN’s (Resident Networkers) begleitet. Diese sind Studenten, die ein Full-Degree machen und sich gut hier auskennen. Eins fällt auf: die deutschen Studenten. Denn es gibt seeehr viele. Angeblich jedoch weniger als letztes Semester, kaum zu glauben… Aber wir haben eine Verabredung, sobald mehr als zwei zusammen sind oder ein International dabei ist, wird Englisch gesprochen.

An allen großen Gebäuden der Uni stehen Studenten in bunten Shirts, die Hilfe anbieten. Die offiziellen Veranstaltungen der UTS sind akribisch geplant. Es stehen studentische Hilfskräfte vor jedem Raum, die die Gruppe leiten und sogar Plätze zuweisen. Die Räume sind sehr modern gestaltet, mit großen Licht- und Soundanlagen sowie Monitoren. Trotzdem erscheinen die Events nicht verstaubt oder unpersönlich, sondern sehr persönlich und offen. Beim Housing Event wurden Katzenvideos vor Beginn der Veranstaltung gezeigt; oft werden Spiele übers Smartphone verwendet, um beispielsweise herauszufinden, aus welchen Ländern die Teilnehmer der Workshops kommen oder wie sich die Studenten fühlen. Unten sehr ihr die Great Hall.

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Soderle, das war’s für’s Erste. Das nächste Mal wird es um das Leben im Studentenwohnheim und all die Aktivitäten des UTS Housing gehen.

We’ll catch up later;-)

Thea

… Sydney – the end

In meinem letzten Blogpost erzähle ich von den letzten Wochen meines Studiums hier in Sydney, von den Exams und Prüfungen und einigen Trips, die ich unternommen habe. Seid gespannt 🙂

Vom 26.10.-11.11.2017 hat an der UTS die Prüfungswoche stattgefunden. Ich musste in dieser Zeit nur zwei Final Exams schreiben – ein Vorteil des Systems hier. Dadurch, dass ich während des Semesters schon sehr viele Essays und somit Prüfungsleistungen geleistet habe, schreibt man in nicht allen Fächern noch zusätzlich ein Final Exam.

Beide Exams haben wir in dem Wentworth Park geschrieben, der etwa 10 Minuten vom Campus entfernt liegt. Hier stehen einfach ganz viele Tische und Stühle in Reihen, sodass circa 700-1000 Studenten gleichzeitig schreiben können. Das Exam in Understanding Organizations war übrigens ein Open-Book Exam, was auch eine ganz neue Erfahrung für mich war. Hier durften nämlich alle möglichen Bücher, Notizen und Mitschriften mit in das Exam genommen werden, weil es nicht um die pure Abfrage des Wissens ging, sondern um die Anwendung dessen. Mein anderes Exam war ein Multiple-choice Exam.

Generell sind die Anforderungen hier sehr hoch und somit sind Noten über 90%, also High Distinction, nur sehr schwer zu erreichen, besonders für internationale Studenten. Auch dessen muss man sich bewusst sein, um nicht enttäuscht zu sein, wenn man eine sehr gute Note erwartet.

Tipp: Internationale Studenten können übrigens 10 Min extra Zeit für das Exam bekommen. Dies muss man allerdings sehr früh anmelden – also informiert Euch früh genug.

Insgesamt muss wahrscheinlich jeder Student für sich persönlich entscheiden, ob das System hier einem liegt oder nicht. Oftmals erinnert es mit den „Hausaufgaben“ und ständigen Abgaben schon sehr an die Schule. Für mich war es zwar eine ziemliche Umstellung, sobald ich mich aber an das System hier gewöhnt hatte, hat es mir auch recht gut gefallen. Ein weiteres Semester hier wäre jetzt wahrscheinlich nur halb so schwer 🙂

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Wentworth Park

 

Morisset Park

Ein weiterer Punkt auf meiner Sydney-Bucketlist war, dass ich unbedingt Kängurus sehen und am liebsten auch streicheln wollte. Mit Möhren und Banane bewaffnet haben wir uns also in den Morisset Park aufgemacht. Der Morisset Park ist ein Park-/Waldgebiet circa 2 Stunden entfernt von Sydney Central, indem Kängurus leben. Sie sind sehr zahm und für eine Banane im Gegenzug lassen sie sich auch streicheln. Und in Realität sind sie einfach noch viiiiiel süßer, als ich sie mir vorgestellt habe ❤

Tipp: Banane wird von den meisten Kängurus bevorzugt. Und fahrt nach Möglichkeit unter  der Woche und nicht am Wochenende, da dann sehr viele Menschen da sind und sich die Kängurus im Wald verstecken.

Manly to Spit Walk

Ein 10 Kilometer langer Walk von Manly nach Spit, den ich sehr empfehlen kann. Der Walk führt zuerst an der Küste von Manly entlang und später auch durch einen wunderschönen Nationalpark. Allerdings empfehle ich Sportschuhe, da der Walk durch die Entfernung und die ganzen Stufen doch recht anstrengend ist. Es ist schwierig zu beschreiben, schaut euch einfach die Fotos an.

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Trip to Melbourne

Auch Melbourne war eine Stadt Australiens, die ich mir unbedingt noch anschauen wollte. Melbourne ist eine wunderschöne und facettenreiche Stadt, die durch die Entfernung auch perfekt für einen Weekend-Trip ist. Mit dem Flugzeug sind es von Sydney nämlich nur circa 1,5 Stunden. Wir haben uns verschiedene Stadtteile angeschaut und die City mit den typischen Sehenswüridgkeiten erkundet, waren am Brighton Beach bei den berühmten Bathing Boxes und am St. Kilda Pier, haben den Sunset in den Docklands geschaut und haben jeden Tag ein neues Café ausprobiert – die Frühstückskultur ist nicht nur in Sydney, sondern auch in Melbourne einmalig. Ich kann jedem nur empfehlen, einmal einen Abstecher nach Melbourne zu machen!

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Mittlerweile sind schon viele Studenten aus dem Housing wieder nach Hause geflogen oder verreist, sodass das Wohnheim schon sehr ruhig geworden ist. Da realisiert man nochmal, dass das Semester wirklich vorbei ist.

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Da mein 6. Semester in Hamburg erst im März wieder beginnt, werde ich noch bis Januar hierbleiben und die Zeit zum Reisen nutzen. Das Auslandssemster hier in Sydney zu absolvieren, war definitiv einer der besten Entscheidungen, die ich getroffen habe. Ich habe viele neue Menschen kennengelernt, darf Sydney eine „2. Heimat“ nennen und bin an dieser Erfahrung persönlich gewachsen. Ich bin mehr als glücklich, dass ich diese Chance hatte, in Sydney zu studieren. Ein großer Dank geht an meine Eltern, die mir diese einzigartige Erfahrung ermöglicht haben.

See you,
Judith

… Sydney – like an Australian

3 Monate – 14 Wochen – 99 Tage sind seit der Ankunft hier in Sydney vergangen. Es ist wirklich unglaublich, wie schnell die Zeit vergeht!

 Momentan haben wir eine Woche Study Vacation, die ist vergleichbar mit der Vorbereitungswoche vor den Klausuren bei uns. Endlich sind alle Essays, Reports und Präsentationen geschafft, sodass jetzt nur noch zwei Final Exams offenbleiben. Diese schreibe ich Anfang November. Die Study Vacation wird also genutzt, um für die Exams zu lernen… Letzte Woche hatten wir die letzte richtige Vorlesung. Somit ist mein 5. Semester (bis auf die zwei Exams) schon vorbei. Ich kann es kaum glauben!

Zur Stressreduktion während der Prüfungsphase gab es bei uns im Housing einen Streichelzoo. Für mehrere Stunden konnten wir Meerschweinchen, Baby-Kaninchen, Küken und Baby-Ziegen knuddeln und streicheln. Super süße Idee, wie ich finde.

 

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Events und Unternehmungen wie diesen Streichelzoo finden immer noch fast täglich statt. So gab es letzte Woche auch ein Oktoberfest auf dem Campus – typisch Deutsch! Natürlich inklusive deutschem Bier und original deutscher Volksmusik. Zwar verstehen die (meisten) Australier kein Deutsch, das hindert sie jedoch nicht am mitsingen – zumindest versuchen sie es 😀 Generell feiern die Australier das Oktoberfest in vollen Zügen. Wenn man sich hier als Deutsche bekennt, wird einem sogar manchmal zum Oktoberfest gratuliert.

Oktoberfest

Australiens and Horseraces

Pferderennen sind hier in Australien ein großes Thema. Australier sind wirklich crazy about Horseraces. Vor zwei Wochen habe ich dann endlich mein erstes Pferderennen besucht… wie eine richtige Australierin. Paula und ich waren beim Moët & Chandon Spring Champion Stakes Day auf dem Royal Randwick Racecource in Sydney.

Das Event hat definitiv alle meine Erwartungen übertroffen!

Es war so eine einzigartige Stimmung – von jung bis alt – jede Gesellschaftsschicht – beeindruckende Outfits – jede Menge an Champagner. Auch wenn man nicht so am Pferdesport selbst interessiert ist, kann ich es jedem empfehlen, hier einmal ein Pferderennen zu besuchen. Es geht hier nämlich um weit mehr als um den Pferdesport, es ist vielmehr ein großes social event. Paula und ich haben uns auch im Wetten probiert, leider waren wir dabei nicht so erfolgreich. Aber ein Versuch war es definitv wert!

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Shopping Time

Als kleine Auszeit vom Lernen sind Paula und ich letztens ins Birkenhead Outlet Center gefahren. Mit dem Bus fährt man nur circa 30 Minuten und es gibt sehr viele verschiedene Stores mit guten Outlet Preisen. Wir haben die Gelegenheit definitiv genutzt und einiges abgestaubt.

 

Wer hier übrigens nach einem Nebenjob für zwischendurch sucht, sollte man einen Blick auf die App Airtasker werfen. Hier werden ganz viele verschiedene Jobs angeboten. Oft sind das kleine Jobs von Privatpersonen, die nur wenige Stunden andauern. Ich habe über die App schon einen Promotion Job bekommen und durfte mich einen Nachmittag im Flyer verteilen versuchen 🙂 Der Stundenlohn liegt oft so bei +-20$ (mit etwas Glück 30$), es lohnt sich also mal einen Blick drauf zu werfen.

So, ich werde mich nun wieder an in die Library setzen und für die Exams lernen, denn viel Zeit bleibt ja nicht mehr. Im nächsten Blogpost werde ich euch etwas mehr Details über die Exams geben, euch auf den Ausflug in den Morisset Park mitnehmen und von meinen Erlebnissen in Melbourne berichten.

See ya, Judith 🙂