Archiv der Kategorie: …Integriertes Auslandssemester New York

…it’s Christmas time!

New York an sich ist eine beeindruckende Stadt – aber zur Weihnachtszeit ist sie magisch.

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Beim Bryant Park in der Nähe des Berkeley Colleges gab es einen Weihnachtsmarkt. Dieser hatte Mitte November schon geöffnet und es gab dort „preiswerte“ Köstlichkeiten. Also für New Yorker „high-price“ Verhältnisse war das Essen dort günstig. Von Belgischen Pommes, französischen Brioche & Basier, russischen Dumplings und amerikanischen Köstlichkeiten gab es alles was das Herz begehrt. Wir sind sehr oft nach den Vorlesungen einfach über den Weihnachtsmarkt geschlendert und haben uns dort was zu essen geholt oder uns die netten Weihnachtsstände angeguckt. Es empfiehlt sich, dies unter der Woche zu machen, da der Markt am Wochenende stets überfüllt ist.

Es ist möglich am Bryant Park oder am Rockefeller Center Schlittschuh zu laufen. Es kostet stolze 25$ mit Eintritt und geliehenen Schlittschuhen. Muss man aber mal gemacht haben!

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In New York hat es während unseres Aufenthalts leider nur 2-mal geschneit. Aber sobald es anfängt zu schneien, sollte man sich warm anziehen (durch den ständigen Wind wirkt es immer kühler) und durch die Stadt schlendern. Der Tannenbaum beim Rockefeller mit Schnee sieht einfach noch viel weihnachtlicher aus und ist einer meiner Highlights zu Christmastime.

Die New York Public Libary sowie die Grand Central Station sind ebenfalls sehr weihnachtlich dekoriert.

Bei dem Kaufhaus Saks Fifth Avenue gibt es ganz besondere, wunderschön dekorierte Fenster und an der Fassade kann man eine kleine Weihnachtshow mit vielen Lichtern bewundern.

Mit der Seilbahn ist es möglich, auf die Roosevelt Island zu fahren und sich die New Yorker Skyline bei Nacht anzugucken. Dafür wird nur eine New Yorker Metro Card und kein extra Ticket benötigt.

Im Winter als wie auch im Sommer über die High Line zu laufen ist wirklich schön. Die High Line ist die alte überirdische U-Bahn-Strecke, die begrünt wurde und jetzt für jeden zugänglich ist.

Die Weihnachtsshow der Rocketts ist ein Muss für jeden Weihnachtsfan!

Egal wo man sich in Manhattan befindet, alles ist zauberhaft beleuchtet und versetzt einen in ein tiefes Weihnachtsgefühl.

Aber die Zeit verging wie im Flug… vor 3 Monaten begann für uns das Auslandssemester und nun ist es leider schon vorbei. Wir haben viel unternommen, viel gelernt und haben uns über die kurze Zeit enorm weiterentwickelt. Ich würde wirklich jedem empfehlen, ein Auslandssemester in Betracht zu ziehen, da dies einen nicht nur beruflich sondern auch persönlich sehr weiter bringt.

Da ich New York noch nicht verlassen möchte, habe ich mich entschieden, noch ein Praktikum anzuhängen. New York ist eine einzigartige Stadt und beeindruckt mich jeden Tag aufs Neue.

Dies war es jetzt mein letzter Blockeintrag. Ich hoffe ihr hattet viel Spaß beim Lesen und plant schon eurer Auslandssemester in New York City.

Viele Grüße aus der Stadt die niemals schläft….

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…what to do in NYC!

New York bietet so viele Möglichkeiten und es gibt immer neue Dinge zu erleben. Deshalb ein paar Tipps für NYC.

One-to-World ist eine Organisation, die Ausflüge und Aktivitäten für internationale Studenten anbietet. Mit der Organisation fuhren wir für einen Tag zur Yale University. Dieses Mal ging es vergünstigt zu einem Basketballspiel der Brooklyn Nets vs. Utah Jazz (118-107). Wann immer ihr die Möglichkeit habt zu einem Sportevent in der USA zu gehen, nutzt diese Gelegenheit. Sportevents in der USA sind einmalig mit einer gigantischen Stimmung und man verlässt diese oft emotional stark beeindruckt.

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Frozen Yogurt ist der perfekte Snack für zwischendurch oder eignet sich auch super als schneller Nachtisch mit Freunden. Tolle, sehr empfehlenswerte Läden sind „Pinkberry“ und „16 Handles“, da man sich dort seinen eigenen Frozen Yogurt Becher zusammenstellen kann und mit unbegrenzten Toppingmöglichkeiten. Hier ein paar Bilder zum dahinschmelzen ….

Bubble Tea ist zur Zeit sehr angesagt in New York und man sieht sehr viele neue Bubble Tea Läden. Wir hatten in Deutschland ja auch schon einmal diesen Boom, hier gibt es ein Revival.

Für die Museumsfans unter euch lohnt es sich auf jeden Fall ins MOMA (Museum of Modern Art) zu gehen. Aber auch das Guggenheim und das Met Museum (Metropolitan Museum) sind sehr zu empfehlen. Im MOMA ist Freitagnachmittag der Eintritt frei und im Met Museum gilt immer: pay what you want.

Das American Museum of National History erinnert einen an den Film „Nachts im Museum“ und ist riesig. Dort könnte man wirklich Tage verbringen, wenn man sich alles angucken möchte. Es gibt auch immer verschiedene Sonderausstellungen, zur Zeit eine Butterflyausstellung und eine Space Show.

„The Counter“ ist ein sehr beliebter Burgerladen am Times Square, dort kann man sich seinen eigenen Burger zusammenstellen. Es gibt verschiedene Fleischoptionen aber auch ein Impossible Burger der nicht aus Fleisch besteht – für die Vegetarier oder Veganer. Es gibt eine Auswahl an verschiedenen Toppings, Soßen und Brötchen. Jeder kann seinen Traum-Burger nach seinem eigenen Geschmack kreieren.

„Johnny Utah’s“ ist eine Bar im Keller eines Hauses und ist im Country-Western Style eingerichtet. Dort gibt es Getränke die in einem Cowboy Stiefel serviert werden. Es besteht auch die Möglichkeit auf einem Bullen zu reiten. Nur etwas für echt Hartgesottene und besser vorher nicht so viel trinken!

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Es gibt so viel zu entdecken in New York, je nach Geschmack. Einfach immer die Augen offen halten, rumschlendern und mit Neugier die Stadt erkunden.

Bis zum nächsten Mal – aus der Stadt die niemals schläft…

..thanksgiving in sunny California

Ein echtes Thanksgiving mit Turkey, mashed potatoes and gravy?! Wer möchte dies nicht einmal miterleben 🙂

Die Zeit verfliegt hier sehr schnell. Am Anfang meines Auslandssemesters hatte ich meinen Flug nach Los Angeles gebucht, um Freunde der Familie über Thanksgiving zu besuchen. Unbedingt wollte ich ein typisches amerikanisches Thanksgiving miterleben und plötzlich war es so weit. Vorher musste ich aber noch viel lernen, Prüfungen schreiben und eine Hausarbeit fertig stellen, puuh.

Bei 5° C in New York flog ich nach Los Angeles und landete bei 35° C. Alle Sommersachen kamen voll zum Einsatz und los ging das Abenteuer!

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Am ersten Tag ging es zum Frühstücken an den Strand von Manhattan Beach um das schöne Wetter zu genießen.

Danach sind wir an der Küste spazieren gegangen und haben die wärmende Sonne genossen. Los Angeles mit den Palmen, dem Meer und der kalifornischen guten Laune war eine schöne Abwechslung zum ruhelosen New York.

Und zum Abendessen gab es natürlich ein Burger und ein Milchshake von IN-N-OUT Burger. Wer jemals in Kalifornien ist, sollte unbedingt einmal zu IN-N-OUT Burger gehen! Dort gibt es super frische und super lecker schmeckende Burger (nicht tiefgefroren und Frisch Pommes Frites). Wirklich zu empfehlen!!!

Ein weiter Ausflug ging zum Griffith Planetarium. Ein Drehort von vielen Filmen, z.B. …den sie wissen nicht, was sie tun“ mit James Dean und „La La Land“ mit Emma Stone und Ryan Gosling.

Dann endlich war „Thanksgiving“ und es gab den erhofften Turkey. Schmeckte hervorragend, aber Amerikaner mögen keine Haut, welches ja das Beste bei einer Gans in Deutschland ist. Thanksgiving ist ein wirklich schönes Fest, wo die ganze Familie zusammen kommt, man gemeinsam isst, sich nett unterhält und am Nachmittag wurden dann noch ein paar Brettspiele gespielt. Wir waren zu 15 Personen.

Hier noch ein paar Bilder von Freunden aus New York, die bei der Thanksgiving-Parade waren. Von deren Erzählungen her auch sehr zu empfehlen!

Am letzten Tag haben wir noch einmal den Strand genossen bevor es am Abend wieder zurück nach New York ging.

Aber auch in Kalifornien war langsam alles weihnachtlich geschmückt.

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Also wenn ihr die Zeit habt, dann würde ich jeden empfehlen, einfach einmal ein Wochenende weg zu fliegen. Ihr werdet ganz schnell merken, wie sehr ihr euch an New York gewöhnt habt und wie schnell ihr es vermissen werdet. Diese Stadt hat besonders zur Weihnachtszeit etwas atemberaubendes, traumhaftes, rotierendes, beschauliches und wirklich bezauberndes zu bieten. Und es sieht dann fast wie in den „kitschigen“ Filmen aus!

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Bis zum nächsten Mal – aus der Stadt die niemals schläft…

…apartment hunting and Football games

Eine schöne Wohnung so früh wie möglich zu buchen, bevor das Auslandssemester beginnt, wer möchte dies nicht? Dabei kann aber auch einiges schief laufen… Aber wer das Abenteuer liebt, der sollte erst hier beginnen, nach einer Wohnung zu suchen.

Warum?

Vor dem Beginn des Auslandssemesters war mein Plan, zu dritt eine Wohnung in Manhattan zu finden. Nach zwei Wochen stellten wir aber fest, dass dies bei den überteuerten Wohnungspreisen in Manhattan nicht so leicht war. Deshalb entschieden wir uns einzeln weiter zu suchen, was etwas einfacher war – aber immer noch eine Herausforderung. Viele Studenten, die ein Auslandssemester schon in den vorherigen Semestern gemacht hatten, empfahlen uns, mit Amerikanern zusammen zu wohnen. Da man so gezwungen ist, Englisch zu sprechen, wofür man ja auch im Ausland ist. Diesen Tipp habe ich mir zu Herzen genommen und machte mich auf die Suche.

Ich hatte dann nach längerem Suchen auch ein schönes, kleines und bezahlbares Zimmer gefunden. Aber als ich in New York ankam, stellt sich dort am Tag der Ankunft heraus, dass ich dort doch nicht einziehen konnte. Die Vormieterin war nicht ausgezogen und mein Vermieter hatte es auch nicht für nötig befunden, mir das mitzuteilen. Surprise! Also ging ich auf Wohnungssuche. Dies klingt schlimmer als es war. Klar, ist es nicht schön, ohne Wohnung in New York dazustehen, aber wenn man eine Unterkunft für 1-2 Wochen hat und dann in der Zeit eine Wohnung suchen kann, ist dies überhaupt kein Problem. Und ein überaus spannendes Abenteuer.  In einer Woche hatte ich 15 verschiedene Wohnungsbesichtigungen und es war wirklich interessant, welche Wohnung für wirklich „horrende“ Preise einem angeboten wurden. Ich ging zu einem SpeedRoommating Event von SpareRoom, wo jeder, der eine Wohnung sucht, einen Zettel bekommt und seinen möglichen Preis und seine bevorzugte Location dort notiert. Jeder, der eine Wohnung anzubieten hat, schreibt Preis und Lage ebenfalls auf einen Zettel. Dies war eine amüsante und interessante Erfahrung! Hierüber habe ich meine vorübergehende WG (für eine Woche) kennengelernt, bevor ich in meine jetzige und endgültige Wohnung einziehen konnte. Die Zwischenvermieterin arbeitet übrigens bei Facebook und ich hatte die Chance, sie einen Tag in Headquarter zu begleiten. A great experience!

Die finale Wohnung fand ich bei meiner letzten Wohnungsbesichtigung – also niemals aufgeben, auch wenn die ersten 10 Wohnungen fürchterlich sind 🙂

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Wer die Möglichkeit hat, eine Universität der Ivy-League zu besuchen, sollte dies auf jeden Fall wahrnehmen! Die Elite-Universitäten der East Coast sind beeindruckend. Wir hatten über OneToWorld die Möglichkeit, für einen Tag nach New Haven zu fahren und uns dort die Yale Universität anzusehen.

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Treffpunkt war um 8am und wir sind mit vielen internationalen Studenten von unterschiedlichen Colleges & Universitäten gemeinsam mit dem Zug nach New Haven (Connecticut) gefahren. Dort angekommen gab es Pizza zum Lunch und eine Einführung in die allgemeinen Football Regeln. Wir hatten nämlich die Möglichkeit, uns danach ein College Football-Spiel der Yale University gegen die Columbia University anzusehen (23-6). Sehr beeindruckend wie groß das Stadion schon bei College-Footballspielen sein kann.

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Für die Football-Begeisterten wurde uns als Tipp mitgegeben, zu einem Footballspiel der Ohio State University zu fahren, da deren Stadion riesig ist und eine atemberaubende Stimmung während der Spiele herrschen soll.

Nach der Halbezeit gab es eine Führung durch die Yale-University. Diese ist in der kompletten Stadt von New Haven verteilt. Es gibt aber viele Shuttle Busse, die kostenlos genutzt werden können. Neue Gebäude der Yale-Universität werden meistens ebenfalls im alten Still gebaut, damit diese zu den restlichen Universitätsgebäuden passen. Einfach über das Gelände zu gehen und sich die Gebäude anzugucken, ist überwältigend. Auch die Stille, die dort herrscht, die es durch den Lärmpegel und das permanente Autohupen in Manhattan nicht gibt, ist zur Abwechslung einmal sehr angenehm.

Ein NFL-Footballgame ist auf jeden Fall sehenswert und etwas komplett anderes als ein College-Footballgame. Die Stimmung ist beindruckend – wie unglaublich laut es werden kann, wenn das gegnerische Team in der Offensive ist, das ist ohrenbetäubend! Leider hat es an dem Tag, wo wir uns das Spiel: NY Jets vs. Atlanta Falcons angeschaut haben, aus Strömen geregnet und ohne Dach wurde dies sehr ungemütlich. Aber die echten amerikanischen Fans kennen da nichts. Dort wird sogar noch ein Regentanz aufgeführt, damit es stärker Regnen soll. Wir haben uns aber auf die heiße Dusche gefreut … Die Atlanta Falcons haben übrigens 25-20 gewonnen.

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Bis zum nächsten Mal – aus der Stadt die niemals schläft…

…studying in the USA

Die Frage die einem hier jeder stellt: „Welches Universitätssystem bevorzugst du? Das amerikanische oder das deutsche System?“ Diese Frage ist so aber nicht leicht zu beantworten, da beide Systeme einfach zu unterschiedlich sind.

Hier in der USA haben wir am Berkeley College und an der Pace University Vorlesungen.

Am Berkeley College, welches sich in Midtown Manhattan befindet, haben wir die meisten Vorlesungen. Es kommt auf den Studiengang an, ob dort 3 oder 4 Kurse belegt werden müssen. Dieses Semester sind die Vorlesung jeweils so gelegt, dass wir von 12:30 bis 15:50 Vorlesung haben. Dies ist besonders für diejenigen gut, die eine Wohnung in Brooklyn, New Jersey oder in der Bronx haben. Da das College so zentral liegt, gibt es viele Möglichkeiten danach noch etwas essen zu gehen oder sich in die große „New York Public Library“ am Bryant Park zu setzen. Auch das Berkeley College besitzt eine Bücherei, wo sich die Studenten gut hinsetzen und lernen oder für Projekte und Hausarbeiten recherchieren können. Es gibt weiterhin noch kleine Räume die für zwei Stunden gemietet werden können, um Gruppenarbeiten ungestört bearbeiten zu können. Dies ist wirklich zu empfehlen. Am Berkeley College sind alle Mitarbeiter unglaublich hilfsbereit. Wenn jemand Fragen bezüglich Studienangeboten, Praktika oder Hilfe bei Projekten braucht, sind alle Mitarbeiter wirklich sehr engagiert und versuchen einen bestmöglich zu beraten.

An der Pace University haben wir jeweils nur eine Vorlesung dafür 2-Mal wöchentlich. Die Pace University hat zwei Standorte: in Midtown Manhattan oder Downtown Manhattan im Financial District. Es kommt auf die Raumbelegung an, wo die Vorlesungen für das Semester stattfinden. Fächer an der Pace Universität können zum Beispiel sein: Intercultural Communication in the Global Workplace, Business Negotiation, usw..

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Nun zu den großen Unterschieden zwischen einem Studium in der USA oder in Deutschland. In der USA gibt es am Ende zwar auch ein Final-Exam, dieses macht aber nicht die komplette Note für das Fach aus – so wie in Deutschland. Das Final-Exam zählt maximal 20-30%. Die restlichen Noten setzen sich aus Präsentationen, Gruppenarbeiten, mündliche Mitarbeit, Midterm-Exam, Anwesenheit und Papern zusammen. Ja, hier in der USA herrscht Anwesenheitspflicht. Es ist maximal erlaubt, dass man 3mal fehlt, sonst zählt der Kurs als nicht bestanden. Auch wenn man über eine halbe Stunde zu spät kommt, kann das zu einem Punktabzug in der Gesamtnote führen. Da wir Deutschen aber mit Pünktlichkeit aufgewachsen sind, ist dies kein Problem. An die Anwesenheitspflicht gewöhnt man sich aber sehr schnell und nach oder vor den Vorlesungen besteht noch genug Zeit, um die Stadt zu erkunden und seine Freizeit zu genießen. Viele Professoren freuen sich ganz besonders, deutsche Studenten zu unterrichten, weil wir alle durch den hohen Leistungsanspruch in Deutschland oft engagierter und motivierter sind.

Aber welches System ist nun besser? Dies Frage muss jeder für sich persönlich beantworten. Manche Studenten kommen mit den Klausuren am Ende des Semesters in Deutschland besser klar, weil sich jeder seine eigene Lehrzeit selbstständig einteilen kann. Durch wöchentlichen Aufgaben in der USA müssen die Studenten am Ball bleiben und sich wöchentlich mit den Assignments auseinandersetzten. Was auch seine positiven Seiten hat, da am Ende nicht alles von einer Note in einer Klausur abhängt.

Du fragst dich welches System du eher bevorzugen würdest? Dann verbringe doch auch ein Auslandssemester in New York und finde es heraus. Es lohnt sich 100%tig:

„LivingTheDream“!

So, nun viele Grüße aus der Stadt die niemals schläft…

…let the adventure begin!

New York in einem Wort: überwältigend. The Big Apple ist wahrhaft die Stadt der Superlative. Es gibt unglaublich viel zu entdecken und es dauerte ein paar Tage bis wir uns an die Stadt angepasst hatten. Das hektische und aufgeweckte Leben hier wurde aber schnell in unseren Alltag integriert.

Die Orientation Week bietet eine großartige Möglichkeit, Studierende von anderen Standorten kennen zu lernen und schnell neue Kontakt zu knüpfen, um das neue „Zuhause“ für die nächsten 3 Monate gemeinsam zu erkunden. Jeden Tag gab es von der Uni kleine, organisierte Aktionen an denen alle Studenten mit großer Freunde teilgenommen haben. Hier finden Ihr einen Überblick, welche Aktivitäten wir in der Orientation Week unternommen haben.

Sunday – Welcome Brunch:

Zur Begrüßen trafen sich alle Studenten zum gemeinsamen Brunch im Café Freud. Es wurden leckere Avocado Toasts, Burger und Scrambled Eggs serviert. Dies bot die perfekte Möglichkeit, sich in Ruhe mit anderen Studenten auszutauschen und erste Freundschaften zu schließen.

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Monday – Clipper City Sailing Tour

Am Montag unternahmen wir eine Segelboottour und konnten so die Freiheitsstatue aus der Nähe betrachten und umrunden. Auch die Skyline vom Wasser aus zu sehen, war ein faszinierendes Erlebnis. Leider war es an dem Tag leicht bewölkt, trotzdem ließen wir uns die Stimmung nicht verderben und genossen den Ausflug mit der lustigen und amüsanten Crew des Segelbootes.

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Tuesday/Wednesday – Berkeley College & Pace University Orientation

Natürlich durfte während der Orientation Week die Einführungsveranstaltung für das Berkeley College und die Pace University nicht fehlen. Wir bekamen unsere Stundenpläne, die neue Onlineplattform (Blackboard) wurde ausführlich erklärt und uns wurden die freiwilligen Studentenaktivitäten für das kommende Semester vorgestellt. Das Berkeley College bietet hier viele Aktivitäten an z.B. ein Footballspiel der NY Jets vs. Atlanta Falcons, eine Ballettvorführung, Ice Skating im Bryan Park und noch vieles mehr….

Es lohnt sich, täglich auf das Schwarze Brett vor dem Internationalen Office am Berkeley College zu schauen und zu sehen, welche neuen Aktivitäten für die nächsten Monate geplant sind.

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Thursday – Chelsea Piers Bowling

Das Bowlen am Donnerstag war ein voller Erfolg. Die ganze Bowlinghalle war für die Fresenius Hochschule reserviert und so war es möglich, ganz intensiv und mit sportlichem Eifer zu diskutieren. Es gab Pizza, Burger, Pommes und Kekse als kleine Stärkung.

Mit denen, die noch nicht gehen wollten, haben wir dann eine Runde Lasertag im gleichen Gebäude gespielt. Das hat mit der großen Restgruppe unglaublich viel Spaß gemacht.

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Friday – One World Observatory

Wer noch nicht auf dem One World Observatory war, sollte dies Möglichkeit auf keinen Fall verpassen. Allein die Fahrt mit dem Aufzug in den 102 Stock ist ein beeindruckendes Erlebnis. An den Wänden des Aufzuges wird die Entwicklung der Stadt über das letzte Jahrhundert dargestellt.

Im 102 Stock hat man einen atemberaubenden Blick über Manhattan und die New Yorker Umgebung. Es ist empfehlenswert, dass man das One World Observatory gegen Nachmittag besichtigt, um Manhattan im Lichte des Sonnenuntergangs und der Nacht mit den tausend Lichtern zu betrachten. Unglaublich beeindruckend, amazing!

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So, nun liebe Grüße aus der Stadt die niemals schläft…

 

…THE END

Nach knapp 5 Monaten New York wird es nun auch für mich Zeit zu gehen. Viele meiner Kommilitonen des Berkeleys sind bereits seit vielen Wochen zu Hause, während ich mich dazu entschließ ich Praktikum in der Stadt, die niemals schläft, zu absolvieren.

Die Meinungen der Studenten über das Studieren in New York oder generell in den USA gehen sehr stark auseinander. Mir war das amerikanische Studiensystem zu verschult, denn an wöchentliche Hausaufgaben und Tests sowie Anwesenheitspflicht konnte ich mich nur schwer nochmal gewöhnen. Für Studenten, die etwas mehr angetrieben werden müssen, um etwas für die Uni zu tun, ist dieses System allerdings ideal. Es kommt also total auf einen selbst an, ob ein Auslandssemester an einem amerikanischen College etwas für einen ist, oder nicht.
Leider hatten wir am Berkeley auch keinen Kontakt zu amerikanischen oder anderen internationalen Studenten, deswegen sollte man darauf achten außerhalb der Uni viel mit amerikanischen Studenten oder generell mit Amerikanern zu unternehmen, um nicht nur die Sprache zu vertiefen, sondern auch das amerikanische Leben mitzuerleben (Mein Tipp: Wohnen oder Ausgehen mit Internationals).

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Im Anschluss meines Auslandssemesters war es mir wichtig noch etwas von der amerikanischen Arbeitswelt zu erfahren. Daher entschied ich mich für ein Praktikum bei der Organisation „International Federation of Accountants“ (IFAC). An das Praktikum kam ich über meinen Onkel, da dieser selbst für die Organisation arbeitet. Man kann aber durchaus auch ohne Kontakte an ein Praktikum kommen. Das Career Center des Berkeley College bietet jedes Semester Workshops bezüglich Bewerbungsschreiben/Vorstellungsgespräch an und hat immer eine Sammlung von Stellenanzeigen bereit.

Mein sechswöchiges Praktikum bei IFAC war ein absoluter Glücksgriff. Ich hatte viele eigene Projekte, durfte an zahlreichen Meetings teilnehmen und wir hatten eine unheimlich tolle Atmosphäre im Office. Nicht nur im fachlichen Bereich, sondern auch sprachlich lernte ich im Praktikum sehr viel, denn in Meetings musste ich des Öfteren meine Arbeitsergebnisse präsentieren. Anfangs war ich mir sehr unsicher, ob ich ein Praktikum in New York machen sollte – aus Angst vor der Sprache. Davon sollte man sich allerdings niemals abschrecken lassen, denn mit der Zeit wächst man an seinen Aufgaben und es wird von Tag zu Tag einfacher – zumal sich die Sprache durch das Auslandssemester schon etwas mehr gefestigt ist.

Als Fazit kann ich nur sagen, dass die Entscheidung in die USA zu gehen die absolut Richtige war. Ich hatte eine unbeschreiblich schöne Zeit, habe viele tolle Menschen kennengelernt, aber auch mich selbst von einer ganz anderen Seite kennengelernt. Neben Studieren & Arbeiten hatte ich fantastische Partynächte in NYC, großartige Reisen und einfach unvergessliche Zeit.