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… Sydney – the end

In meinem letzten Blogpost erzähle ich von den letzten Wochen meines Studiums hier in Sydney, von den Exams und Prüfungen und einigen Trips, die ich unternommen habe. Seid gespannt 🙂

Vom 26.10.-11.11.2017 hat an der UTS die Prüfungswoche stattgefunden. Ich musste in dieser Zeit nur zwei Final Exams schreiben – ein Vorteil des Systems hier. Dadurch, dass ich während des Semesters schon sehr viele Essays und somit Prüfungsleistungen geleistet habe, schreibt man in nicht allen Fächern noch zusätzlich ein Final Exam.

Beide Exams haben wir in dem Wentworth Park geschrieben, der etwa 10 Minuten vom Campus entfernt liegt. Hier stehen einfach ganz viele Tische und Stühle in Reihen, sodass circa 700-1000 Studenten gleichzeitig schreiben können. Das Exam in Understanding Organizations war übrigens ein Open-Book Exam, was auch eine ganz neue Erfahrung für mich war. Hier durften nämlich alle möglichen Bücher, Notizen und Mitschriften mit in das Exam genommen werden, weil es nicht um die pure Abfrage des Wissens ging, sondern um die Anwendung dessen. Mein anderes Exam war ein Multiple-choice Exam.

Generell sind die Anforderungen hier sehr hoch und somit sind Noten über 90%, also High Distinction, nur sehr schwer zu erreichen, besonders für internationale Studenten. Auch dessen muss man sich bewusst sein, um nicht enttäuscht zu sein, wenn man eine sehr gute Note erwartet.

Tipp: Internationale Studenten können übrigens 10 Min extra Zeit für das Exam bekommen. Dies muss man allerdings sehr früh anmelden – also informiert Euch früh genug.

Insgesamt muss wahrscheinlich jeder Student für sich persönlich entscheiden, ob das System hier einem liegt oder nicht. Oftmals erinnert es mit den „Hausaufgaben“ und ständigen Abgaben schon sehr an die Schule. Für mich war es zwar eine ziemliche Umstellung, sobald ich mich aber an das System hier gewöhnt hatte, hat es mir auch recht gut gefallen. Ein weiteres Semester hier wäre jetzt wahrscheinlich nur halb so schwer 🙂

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Wentworth Park

 

Morisset Park

Ein weiterer Punkt auf meiner Sydney-Bucketlist war, dass ich unbedingt Kängurus sehen und am liebsten auch streicheln wollte. Mit Möhren und Banane bewaffnet haben wir uns also in den Morisset Park aufgemacht. Der Morisset Park ist ein Park-/Waldgebiet circa 2 Stunden entfernt von Sydney Central, indem Kängurus leben. Sie sind sehr zahm und für eine Banane im Gegenzug lassen sie sich auch streicheln. Und in Realität sind sie einfach noch viiiiiel süßer, als ich sie mir vorgestellt habe ❤

Tipp: Banane wird von den meisten Kängurus bevorzugt. Und fahrt nach Möglichkeit unter  der Woche und nicht am Wochenende, da dann sehr viele Menschen da sind und sich die Kängurus im Wald verstecken.

Manly to Spit Walk

Ein 10 Kilometer langer Walk von Manly nach Spit, den ich sehr empfehlen kann. Der Walk führt zuerst an der Küste von Manly entlang und später auch durch einen wunderschönen Nationalpark. Allerdings empfehle ich Sportschuhe, da der Walk durch die Entfernung und die ganzen Stufen doch recht anstrengend ist. Es ist schwierig zu beschreiben, schaut euch einfach die Fotos an.

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Trip to Melbourne

Auch Melbourne war eine Stadt Australiens, die ich mir unbedingt noch anschauen wollte. Melbourne ist eine wunderschöne und facettenreiche Stadt, die durch die Entfernung auch perfekt für einen Weekend-Trip ist. Mit dem Flugzeug sind es von Sydney nämlich nur circa 1,5 Stunden. Wir haben uns verschiedene Stadtteile angeschaut und die City mit den typischen Sehenswüridgkeiten erkundet, waren am Brighton Beach bei den berühmten Bathing Boxes und am St. Kilda Pier, haben den Sunset in den Docklands geschaut und haben jeden Tag ein neues Café ausprobiert – die Frühstückskultur ist nicht nur in Sydney, sondern auch in Melbourne einmalig. Ich kann jedem nur empfehlen, einmal einen Abstecher nach Melbourne zu machen!

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Mittlerweile sind schon viele Studenten aus dem Housing wieder nach Hause geflogen oder verreist, sodass das Wohnheim schon sehr ruhig geworden ist. Da realisiert man nochmal, dass das Semester wirklich vorbei ist.

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Da mein 6. Semester in Hamburg erst im März wieder beginnt, werde ich noch bis Januar hierbleiben und die Zeit zum Reisen nutzen. Das Auslandssemster hier in Sydney zu absolvieren, war definitiv einer der besten Entscheidungen, die ich getroffen habe. Ich habe viele neue Menschen kennengelernt, darf Sydney eine „2. Heimat“ nennen und bin an dieser Erfahrung persönlich gewachsen. Ich bin mehr als glücklich, dass ich diese Chance hatte, in Sydney zu studieren. Ein großer Dank geht an meine Eltern, die mir diese einzigartige Erfahrung ermöglicht haben.

See you,
Judith

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… Sydney – like an Australian

3 Monate – 14 Wochen – 99 Tage sind seit der Ankunft hier in Sydney vergangen. Es ist wirklich unglaublich, wie schnell die Zeit vergeht!

 Momentan haben wir eine Woche Study Vacation, die ist vergleichbar mit der Vorbereitungswoche vor den Klausuren bei uns. Endlich sind alle Essays, Reports und Präsentationen geschafft, sodass jetzt nur noch zwei Final Exams offenbleiben. Diese schreibe ich Anfang November. Die Study Vacation wird also genutzt, um für die Exams zu lernen… Letzte Woche hatten wir die letzte richtige Vorlesung. Somit ist mein 5. Semester (bis auf die zwei Exams) schon vorbei. Ich kann es kaum glauben!

Zur Stressreduktion während der Prüfungsphase gab es bei uns im Housing einen Streichelzoo. Für mehrere Stunden konnten wir Meerschweinchen, Baby-Kaninchen, Küken und Baby-Ziegen knuddeln und streicheln. Super süße Idee, wie ich finde.

 

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Events und Unternehmungen wie diesen Streichelzoo finden immer noch fast täglich statt. So gab es letzte Woche auch ein Oktoberfest auf dem Campus – typisch Deutsch! Natürlich inklusive deutschem Bier und original deutscher Volksmusik. Zwar verstehen die (meisten) Australier kein Deutsch, das hindert sie jedoch nicht am mitsingen – zumindest versuchen sie es 😀 Generell feiern die Australier das Oktoberfest in vollen Zügen. Wenn man sich hier als Deutsche bekennt, wird einem sogar manchmal zum Oktoberfest gratuliert.

Oktoberfest

Australiens and Horseraces

Pferderennen sind hier in Australien ein großes Thema. Australier sind wirklich crazy about Horseraces. Vor zwei Wochen habe ich dann endlich mein erstes Pferderennen besucht… wie eine richtige Australierin. Paula und ich waren beim Moët & Chandon Spring Champion Stakes Day auf dem Royal Randwick Racecource in Sydney.

Das Event hat definitiv alle meine Erwartungen übertroffen!

Es war so eine einzigartige Stimmung – von jung bis alt – jede Gesellschaftsschicht – beeindruckende Outfits – jede Menge an Champagner. Auch wenn man nicht so am Pferdesport selbst interessiert ist, kann ich es jedem empfehlen, hier einmal ein Pferderennen zu besuchen. Es geht hier nämlich um weit mehr als um den Pferdesport, es ist vielmehr ein großes social event. Paula und ich haben uns auch im Wetten probiert, leider waren wir dabei nicht so erfolgreich. Aber ein Versuch war es definitv wert!

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Shopping Time

Als kleine Auszeit vom Lernen sind Paula und ich letztens ins Birkenhead Outlet Center gefahren. Mit dem Bus fährt man nur circa 30 Minuten und es gibt sehr viele verschiedene Stores mit guten Outlet Preisen. Wir haben die Gelegenheit definitiv genutzt und einiges abgestaubt.

 

Wer hier übrigens nach einem Nebenjob für zwischendurch sucht, sollte man einen Blick auf die App Airtasker werfen. Hier werden ganz viele verschiedene Jobs angeboten. Oft sind das kleine Jobs von Privatpersonen, die nur wenige Stunden andauern. Ich habe über die App schon einen Promotion Job bekommen und durfte mich einen Nachmittag im Flyer verteilen versuchen 🙂 Der Stundenlohn liegt oft so bei +-20$ (mit etwas Glück 30$), es lohnt sich also mal einen Blick drauf zu werfen.

So, ich werde mich nun wieder an in die Library setzen und für die Exams lernen, denn viel Zeit bleibt ja nicht mehr. Im nächsten Blogpost werde ich euch etwas mehr Details über die Exams geben, euch auf den Ausflug in den Morisset Park mitnehmen und von meinen Erlebnissen in Melbourne berichten.

See ya, Judith 🙂

… Sydney – finally Spring!

Endlich (!) wird es so richtig warm hier in Sydney. Nach einigen Wochen Ruhe hier auf dem Blog, komme ich endlich wieder dazu, einen neuen Blogpost für Euch zu schreiben. Momentan gibt es in der Uni sehr viel zu tun, da wir gefühlt alle Essays gleichzeitig abgeben müssen. Dennoch erzähle ich Euch heute von einigen Ausflügen und verrate euch die besten Spots für ein typisches Sydney-Breakfast.

Bondi to Coogee walk

Endlich haben wir den Bondi to Coogee Walk gemacht. Das ist ein circa 6 km langer Walk entlang der Küste von Strand zu Strand. Wir sind am Bondi Beach gestartet und zuerst bis zum Bronte Beach, dann weiter bis nach Coogee spaziert. Ich persönlich fande den Abschnitt von Bondi bis Bronte etwas schöner, aber das ist wahrscheinlich einfach Geschmackssache. Der Walk ist auf jeden Fall ein MUSS für jeden, der in Sydney ist und für jeden Hobby-Instagram-Fotografen 🙂

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Paula und ich

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Ausflug nach Barangaroo

Letzte Woche haben wir eine kleine Exkursion mit unserem Kurs von „Intercultural Communication“ nach Barangaroo gemacht. Das 6 Hektar große Reservat von Barangaroo ist direkt am Ufer gelegen und erzählt mit seiner landestypischen Flora und Fauna die Kultur Australiens. Unser Guide hat uns viel über die Kultur der Ureinwohner erzählt und über die Natur und Pflanzen, was echt beeindruckend war. Und ganz nebenbei hat man einen tollen Blick auf den Hafen und die Harbour Bridge.

 

Bondi Beach

Ein Must-Do ist definitiv einmal am Bondi Beach zu liegen und sich zu sonnen. Genau das haben wir gemacht. Bei 30 Grad und Sonnencreme 50+ haben wir unseren ersten Strandtag am Bondi Beach verbracht. Es war zwar schon ziemlich voll, aber trotzdem ein Erlebnis.

 

Partys

Der Donnerstag wurde von uns zur Ivy Night erkoren. Das Ivy ist ein großer Komplex mit Club, Hotel, Restaurant und Pool-Area. Donnerstags gibt es immer Discount für Studenten (an den anderen Tagen kostet der Eintritt nämlich 40$). Es gibt 3 verschiedene Floors und eine Poolarea mit diversen Bars. Es kommt also jeder auf seine Kosten.

Festival Vibes

Durch die vielen Assignments musste der Ausflug in den Känguru Park leider verschoben werden, aber dafür ging es am 30.09. zum Listen Out Festival. Eines meiner Sydney – Bucketlist Punkte war definitiv der Besuch eines Konzerts oder Festivals. Und diesen Punkt konnte ich gestern abhaken.

Das Listen Out hatte ein super Lineup mit Künstlern wie Duke Dumont, Mac Miller & Co. Es war ein tolles Erlebnis, denn die Australier wissen, wie man feiert!

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Cafétipps

Hier in Sydney gibt es so unglaublich viele süße Cafés und tolle Frühstückslocations. Ich habe schon so einige getestet und verrate Euch heute meine Top Spots:

The Grounds of Alexandria

Im Stadtteil Alexandria gelegen, gibt es auf dieser „Anlage“ Cafés und mehrere Restaurants sowie viele kleine Stände, wo man z.B. Blumen oder Limonade kaufen kann. Es ist sehr schön angelegt, mit sehr viel Grün und vielen Sitzmöglichkeiten. Sehr schwer so beschreiben, muss man einfach selbst gesehen haben. Große Empfehlung! 

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Celsius Coffee

Ein super süßes Café auf Stelzen über dem Wasser, direkt am Bootsanleger von Kirribilli. Man muss definitiv sehr früh da sein, da die Leute ab spätestens 10 Uhr Schlange stehen, um einen Platz zu ergattern. Aber es lohnt sich wirklich sehr! Die Blumenwaffeln sind fast zu schön, um sie zu essen.

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Cuppa Flower

Blumenladen und Café in Einem.  Besondere Spezialität: lila Taro-Cake.

Speedo´s Cafe

Ein kleines Cafe direkt am Bondi Beach. Perfekt für den Einstieg in einen Strandtag. Auch hier lohnt es sich, früh zu kommen, da es nur relativ wenige Sitzplätze gibt.

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Upside Cafe

Eignet sich super für ein Frühstück z.B. vor der Vorlesung. Es ist nämlich direkt neben Building 11 der UTS gelegen. Avo-Toast, Banana Bread und guter Kaffee – alles, was man für den Uni-Alltag braucht.

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Die anderen Fresenius Studenten und ich haben für Euch noch ein Video über unsere Eindrücke und unser Leben hier gedreht. Folgendes ist dabei rausgekommen, seht selbst:

https://www.youtube.com/watch?v=q1n3Ck1In-w

Ich werde mich jetzt erstmal wieder an meine Essays setzen, denn die letzten Wochen werden noch ziemlich anstrengend. So unglaublich, dass wir nur noch 4 Wochen Vorlesungen haben. Anfang November schreiben wir dann nur noch zwei Exams und dann ist mein 5. Semester hier in Sydney einfach schon vorbei.

Ich halte Euch bis dahin auf jeden Fall weiterhin auf dem Laufenden 🙂

See ya, Judith!

… Sydney – studying at UTS

„UTS – die Universität der vielen Möglichkeiten“ wäre definitiv ein Slogan, der perfekt zur UTS passen würde. Wieso? Lest selbst:

Heute gebe ich euch einen Einblick in eine der besten Universitäten überhaupt. Die neue Partneruniversität der Fresenius ist nicht irgendeine Uni, sondern der Platz 1 der jungen Universitäten Australiens (unter 50 Jahre). Wie ich finde, zurecht!

Nr 1 young Uni

Wie schon gesagt, belege ich hier den Schwerpunkt „Organisationspsychologie“. Dazu gehören die Fächer „Management Consulting“, „Understanding Organisations“, „Managing people and organisations“ und „Intercultural Communications“. Diese sind jeweils aufgeteilt in Vorlesung und Tutorium.

Die Vorlesung findet meist in ziemlich großen Vorlesungssälen statt und ist im Vergleich zum Tutorium sehr unpersönlich, da hier auch circa 50-100 Studenten in einer Vorlesung sind. Das Tutorium ist deutlich persönlicher und individueller (und mit Anwesenheitspflicht), denn es findet in kleineren Gruppen statt (meistens so zwischen 15-40 Studenten).

Zu jeder Session gibt es Aufgaben und zusätzliche Readings zu erledigen, die dann im Tutorium diskutiert und besprochen werden. Außerdem gibt es in jedem meiner Fächer Gruppenarbeiten zu erledigen. Die Tutorien sind sehr anwendungsorientiert, was ich persönlich als Vorteil empfinde. Als Projekte müssen wir beispielsweise häufig „real-life-problems“ von Unternehmen lösen.

Das System erinnert mich ziemlich oft an die Schule, da die wöchentlichen Aufgaben mit  Hausaufgaben zu vergleichen sind. Ob man das mag oder nicht, bleibt Jedem selbst überlassen.

Die Struktur der Prüfungen ist hier übrigens auch ganz anders als in Deutschland. In jedem Fach gibt es 2-3 Essays oder Reports zu schreiben und zusätzlich ein Exam am Ende des Semesters. Die Essays müssen schon während des Semesters abgegeben werden – byebye Bulimielernen! Es sind zwar deutlich mehr, dafür sind sie auch kürzer als in Deutschland, nämlich meist rund um 1000-3000 Wörter.

Während ich diesen Post schreibe, habe ich mein erstes Essay schon abgegeben 🙂

Das Unigelände der UTS ist sehr weitläufig und zentral gelegen. Zur Sydney Central Station sind es (wenn überhaupt) 3 Minuten. Wie weitläufig das Gelände wirklich ist, seht ihr auf der Karte. Mein Wohnheim Yura ist übrigens Gebäude 6, also super zentral gelegen!

map UTS

Fast alle Gebäude sind sehr modern und top ausgestattet. Ausgenommen ist das Tower Buildung der UTS (Building 1), denn dieses wurde schon mehrfach zum hässlichsten Gebäude der Stadt gewählt. Alle anderen sind aber wirklich schön und modern. Jedes ist auf eine ganz andere Weise sehr speziell und architektonisch besonders.

In jedem Gebäude findet man viele Lernecken, Cafés oder Restaurants, was ich persönlich sehr schön finde.

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Business bd

BD 11

Die UTS bietet sehr viele zusätzliche Programme und Fördermöglichkeiten für Studenten an. Ich bin beispielsweise dem BUiLD Programm (Beyond UTS International Leadership Development) beigetreten, ein Programm, welches die Führungskompetenzen der Studenten fördert.

Weiterhin gibt es viele HELPS Kurse zu Themen wie essay writing, giving a presentation und zum wissenschaftlichen Arbeiten. Studenten können sogar eine 40-minütige, kostenlose Beratung in Anspruch nehmen, wenn man Schwierigkeiten mit einem Assignment hat. Zusätzlich gibt es U:PASS Kurse für alle Fächer, die in der Vergangenheit eine hohe Durchfallquote hatten (Managing people and organisations gehört leider dazu). Hier werden die Inhalte der Vorlesung dann noch einmal aufgearbeitet und Hilfestellungen bei den Assignments gegeben. Oder beispielsweise das Programm „UTS: The Hatchery“ für Entrepreneuere oder alle, die es werden wollen.

Ich persönlich finde diese Vielfalt an Angeboten und Möglichkeiten sehr beeindruckend! Ich wusste zunächst gar nicht, wo ich mich zuerst anmelden soll. Hier können sich die deutschen Unis wirklich noch eine Scheibe abschneiden.

Insgesamt gibt es über 100 Sport-, Social- oder kulturelle Clubs. Hier wird vom Fotografie-Club bis zum Chinesische Medizin-Club wirklich alles(!) angeboten.

Außerdem gibt es in der UTS auch eine psychologische Beratung und einen eigenen Arzt im Health Service Center im Tower Building.

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So! Ich hoffe, ich konnte euch mit diesem Post und vor allem durch die Fotos einen Einblick in das Uni-Leben in Sydney vermitteln. Im nächsten Post erzähle ich euch von einigen Ausflügen, den besten Frühstück-Locations und meiner Begegnung mit den Kängurus.

See you, Judith!

… Sydney – rooftop feelings

Ihr fragt euch, wie ein Student in einer Weltstadt wie Sydney wohnt?  Ich nehme euch heute mit in meine WG in dem Studentenwohnheim der UTS und gebe ein kleines Update über meine letzten Wochen.

In einem der Wohnheime der UTS zu wohnen, ist für Studenten eine gute und (für Sydneys Innenstadt relativ) günstige Wohnmöglichkeit. Insgesamt gibt es 5 Studentenwohnheime. Von 9-ner WG bis Einzelzimmer (sogenannte studio appartments) ist alles vorhanden. Vor der Anreise bewirbt man sich um ein Zimmer und kann Prioritäten angeben zum gewünschten Haus und Zimmerart.

Ich selbst wohne in dem Wohnheim Yura Mudang (Aboriginal für: students live) in einer 2er-WG. Yura Mudang ist das größte und modernste Wohnheim der UTS. Auf 21 Stockwerken verteilt wohnen insgesamt 750 Studenten – es wird also nie langweilig.

In einer 2er-WG hat jeder sein eigenes Schlafzimmer mit Bett, Kleiderschrank + Schreibtisch. Bad und Küche + Wohnbereich wird mit dem Mitbewohner geteilt. Einmal wöchentlich wird der öffentliche Bereich des Zimmers gereinigt und für sein Schlafzimmer ist man selbst verantwortlich. Natürlich darf man keinen puren Luxus erwarten, aber wenn man sich das Zimmer etwas persönlich einrichtet, ist das total in Ordnung.

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Meine Mitbewohnerin ist Australierin und super nett. Wir haben schon zusammen Dinner gekocht und sie hat mir einige Tipps zur Stadt und zu Sehenswürdigkeiten gegeben.

Ich bin sehr froh, dass ich mich für das Wohnheim entschieden habe, da man hier viele andere Studenten aus aller Welt (!) kennenlernt – auch wenn in diesem Semester auch ziemlich viele Studenten aus Deutschland, der Schweiz & Österreich hier sind.

Auf Level 8 und 21 in Yura Mudang gibt es große Gemeinschaftsbereiche, wo es beispielsweise auch die Möglichkeit zum gemeinsamen Kochen & Feiern gibt. Vor allem die Terrassen sind wunderschön! Sowohl unter der Woche als auch am Wochenende treffen wir uns oft oben auf der Dachterrasse. An Wochenenden geht es danach dann weiter in Clubs.

Level 21:

 

Level 8:

Da das Zimmer bei Ankunft “leer” ist, müssen alle essentiellen Sachen wie Bettdecke & Kissen, Topf, Pfanne & Geschirr, Handtücher usw. hier vor Ort gekauft werden (es sei denn man hat so viel Platz im Koffer, was bei mir aber eher nicht der Fall war). Das Broadway Shoppingcenter hat aber viele gute Geschäfte, wo all diese Sachen direkt am ersten Tag zu finden sind. Und es ist nur circa 10 Gehminuten entfernt.

Tipp: K´mart und Target haben von Bettdecken bis zu Geschirr alles zu sehr günstigen Preisen.

Ein weiterer Vorteil des Housings der UTS sind auch die vielen (kostenlosen) Aktivitäten und Ausflüge, die über die gesamte Zeit angeboten werden. Es gibt einen Sportkalender, einen für Ausflüge und soziale Aktivitäten und einen akademischen Kalender. Vom Boxing Kurs bis hin zum Fotografie Workshop – hier findet wirklich jeder etwas nach seinem Geschmack.

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Lebensmittel sind hier übrigens deutlich teurer als in Deutschland – zum Teil zahlt man das 2-3fache im Gegensatz zu deutschen Supermärkten. Direkt bei der Bibliothek gibt es einen Woolworth, der vergleichbar mit einem Edeka oder Rewe ist. Im Broadway Shoppingcenter gibt es allerdings auch einen Aldi, der zum Teil deutlich günstiger ist.

Und zuletzt ein super Geheimtipp: Paddys Market!

Paddys Market ist ein Markt direkt gegenüber der Bibliothek der UTS (also nur 5 Minuten zu Fuß). Es gibt hier sehr günstiges Obst, Gemüse, Gewürze und vieles mehr, zum Teil sogar günstiger als in Deutschland. Ich weiß zwar nicht, wie das alles so günstig sein kann, aber es ist alles sehr frisch und hat eine gute Qualität – also definitiv zu empfehlen!

Paddys market

Am Wochenende haben wir noch eine „Whale watching-Tour“ mit einem Boot ab Darling Harbour gemacht. Darling Harbour ist ein total schöner Hafen, der nur circa 5-10 Gehminuten von dem Wohnheim entfernt ist. Hier ist auch ein super schöner Park und eine Promenade zum Joggen, Spazieren gehen und Sonne genießen oder zum Essen, denn dort sind sehr viele Lokale und Restaurants.

Mit den Walen hatten wir nicht ganz so viel Glück und haben sie leider nur aus einiger Entfernung gesehen. Aber dafür haben wir ganz viele süße Delfine zu Gesicht bekommen (die sind allerdings viel zu schnell, als dass man sie fotografieren könnte).

Aber allein für die Aussicht auf den Circular Quay (Opernhaus + Harbour Bridge) hat es sich gelohnt. Seht selbst:

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Harbour bridge

Operahouse

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Die Stadt ist einfach so wunderschön! Ich genieße jeden Tag das Flair der Stadt, die Freundlichkeit der Australier, die Sonne und den (fast immer) wolkenlosen Himmel. Das bin ich ja von Hamburg nicht so gewohnt 😀

Heute waren wir noch auf dem Smooth Festival of Chocolate in the Rocks. Auf den Straßen des Stadtteils the Rocks waren überall Stände mit jeglicher Art von Dessert und Schokolade – von Nutella-Macadamia-Oreo-Waffle bis hin zu Unicorn-Shake. Wir wussten gar nicht, wo wir anfangen sollten.

Eis

Ich fühle mich so wohl hier und freue mich auf die bevorstehenden Monate, auch wenn es in der Uni hier schon drei Wochen nach Semesterstart ziemlich viel zu tun gibt.

Über die Vorlesungen berichte ich euch dann erst im nächsten Post, da ich mir selbst noch einen Eindruck über das ganze System und die vielen Möglichkeiten verschaffen muss.

See you, Judith!

 

P.S. Das Café mit dem leckeren Avo-Toast aus dem letzten Post heißt übrigens Coffee Trails und ist direkt an der Central Station.

… Sydney – Welcome to the friendliest city on the fifth continent

Ich bin Judith Wilke und studiere Wirtschaftspsychologie am Standort Hamburg. Mich erwartet ab Juli 2017 ein neues Abenteuer: ich werde mein 5. Semester in Sydney an der University of Technology (UTS) absolvieren. In diesem Blog nehme ich euch mit auf meine Reise und gebe Einblicke in das Studentenleben in „Down Under“. Mit mir starten in diesem Semester circa 600 internationale Studenten aus 40 Ländern ihr Studium an der UTS. Wie ihr vielleicht merkt, sind das ganz andere Dimensionen als zuvor in Hamburg und eine ganz neue Welt, die ich entdecken darf.

In dem heutigen Blogpost teile ich mit euch einige Impressionen von meiner ersten Woche in Australien – die Orientation Week. 

Orientation Week:

Die Orientation Week ist sowas wie bei uns die Ersti-Woche. Vor einigen Wochen gab es dazu eine E-Mail mit zahlreichen Workshops und Kursen, zu denen man sich anmelden konnte. Da die Orientation Week für alle neuen Studenten verpflichtend ist, knüpft man schnell neue Kontakte und lernt viele Studenten aus den unterschiedlichsten Ländern der Welt kennen. Es gibt einige „Spaß-Workshops“ wie Partys, Ausflüge und Spiele. Den ersten Ausflug habe ich direkt am Sonntag nach meiner Ankunft gemacht, dazu aber gleich mehr.

Zusätzlich gibt es auch viele nützliche Workshops wie „Writing an essay“, „Giving a presentation“ sowie Bibliotheksführungen und Campus Touren.

Freitag (21.07.2017)

Nach über 25 Stunden Flug und Anreise bin ich am Freitagmorgen endlich in Sydney angekommen. Am Airport wurde ich freundlich von einigen Studenten der UTS begrüßt und wurde nach kurzer Wartezeit mit dem (kostenlosen) Shuttle zur Uni und meinem Wohnhaus gefahren. Nach einem Check-in gab es ein erstes Barbecue und wir konnten unsere Zimmer beziehen. Ich wohne in einem der Studentenwohnheime der UTS – Yura Mudang. Nach einem ersten Großeinkauf im Broadway Shopping Center und einem ersten Meet up auf dem Rooftop unseres Wohnheims bin ich ziemlich müde ins Bett gefallen.

Auf dem Foto seht ihr den Blick vom Rooftop.

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Samstag (22.07.2017)

An meinem zweiten Tag in Sydney machte ich mich mit ein paar Freundinnen zunächst auf die Suche nach einem Café zum Frühstücken. Da unser Wohnhaus von vielen kleinen Cafés und Restaurants umgeben ist, hat unsere Suche nicht lange gedauert (leider weiß ich den Namen nicht mehr, werde ich in einem späteren Post nachreichen).

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Anschließend machten wir uns auf eigener Faust auf den Weg zum berühmten Circular Quay, um die Harbour Bridge und das Opernhaus zu bestaunen. Da hier gerade Winter ist, wird es abends sehr schnell dunkel und so konnten wir die Skyline und die Harbour Bridge im Dunkeln bewundern.

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Tipp: Uber ist hier sehr verbreitet und eine gute & günstige Alternative zum Taxi!

Sonntag (23.07.2017)

Wie bereits angekündigt habe ich heute direkt den ersten Ausflug gemacht: es ging in die Blue Mountains, einer der meist besuchten Nationalparks Australiens.

Für mich jetzt schon eines der Highlights!

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Von den verschiedenen Aussichtsplattformen hatten wir bei strahlend blauem Himmel eine wunderschöne Aussicht über den gesamten Nationalpark. Die Natur Australiens ist wirklich sehr beeindruckend.

Tipp: unbedingt bequeme Schuhe oder Laufschuhe anziehen!

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Es gibt sehr viele Wanderwege (& vor allem Treppen) zum Erkunden des Parks. Besonders auf dem Rückweg war es durch die steilen Treppen ziemlich anstrengend, aber die Aussicht war es definitiv wert.

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Tipp: jeden Sonntag zahlt man in Sydney für die öffentlichen Verkehrsmittel nur einmal 2,50$ und kann dann beliebig viel fahren. Demnach ist der Sonntag super für größere Ausflüge und Touren geeignet!

Montag (24.07.2017)

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Endlich! Die Orientation Week startet mit einer offiziellen Begrüßungsveranstaltung in der Great Hall (ähnlich eines Theaters). Hier wurden wir von verschiedenen Professoren herzlich willkommen geheißen. Auch die Tribal warriors (eine Organisation der Aboriginies) begrüßten uns mit traditionellem Tanz und Gesang, begleitet von einer richtigen Didgerido.

Ich realisiere gerade ganz bewusst, dass ich nun wirklich in Australien angekommen bin!

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Abends hatte ich schon meine ersten Vorlesungen in den Fächern „Management Consulting“ und „Unterstanding Organizations: Theory and Practise“. Diese dauern genau wie in Deutschland jeweils 90 Minuten, nur dass es zusätzlich dazu immer noch ein Tutorium mit Anwesenheitspflicht gibt. Ich muss schon jetzt feststellen, dass ich mich von dem Bullemielern-Modus verabschieden kann. So gibt es schon in der Orientation Week (das richtige Semester hat noch gar nicht begonnen) einige Aufgaben, die wir zur Vorbereitung der Vorlesungen erledigen müssen. 

Dienstag (25.07.2017)

Mein Dienstag startete mit einem interessanten Workshop zum Thema Career Networking. Hier lernten wir einige Do´s and Don´ts, die es beim Networken zu beachten gibt. Bei einem gemeinsamen Lunch durften wir die gelernten Dinge gleich in die Praxis umsetzen.

Nachmittags gab es für alle internationalen Studenten noch einen „Essential International Advice“ mit Informationen zu dem Verlauf des Semesters, die Examen etc.

Da wir während des Semesters einige Präsentationen halten müssen, habe ich abends noch eine Vorlesung zu „HELPS Giving a Presentation“ besucht. HELPS (Higher Education Language and Presentation Support), eine Einrichtung der UTS, bietet unzählige Kurse und Beratungen an, die die Studenten bei Essays und Präsentationen unterstützen. Alles natürlich kostenlos.

Mittwoch (26.07.2017)

Heute Morgen gab es wieder eine offizielle Housing Veranstaltung für alle Studenten, die in einem der insgesamt fünf Studentenwohnheimen wohnen. Hier wurden wir vor allem mit allgemeinen Regeln und Bestimmungen wie beispielsweise Brandschutzbestimmungen vertraut gemacht.

Endlich haben wir heute auch unsere Student ID Karte bekommen. Diese wird einfach mit Geld aufgeladen und zum Waschen, Kopieren usw. verwendet. Jetzt bin ich eine offizielle australische Studentin J

Anschließend habe ich eine Veranstaltung zur Einführung in das Bibliothekssystem besucht (sehr empfehlenswert). Die Bibliothek ist wie fast alle Gebäude der UTS sehr groß und modern, mit vielen Plätzen und Ecken zum Lernen. Zusätzlich gibt es auch Bereiche mit Sitzkissen zum Schlafen.

Um 18 Uhr hatte ich dann noch meine erste Vorlesung im Fach „Understanding People and Organisations“.

Donnerstag (27.07.2017)

Auch heute habe ich verschiedene Einführungsveranstaltungen besucht. Einige sind total interessant, andere wiederum lohnen sich nicht so sehr. Da das Angebot aber riesig ist, konnte ich bei weitem nicht alle Workshops besuchen.

Freitag (28.07.2017)

Mein Freitag startete mit einer „Study Success“ Session, in der uns einige Lernmethoden rund ums erfolgreiche Überleben des Uni-Alltags nahegebracht wurden. Anschließend sind wir Mädels in das Broadway Shopping Center, um uns ganz nach dem Motto „ich habe nichts zum Anziehen“ für die bevorstehende Welcome Party auszustatten.

Um 18 Uhr startete dann die RN Welcome Party unter dem Motto “007”. Hierfür wurde das Level 8 in unserem Wohnheim in eine Partylocation umgestaltet – DJ, Fotobox & Barbecue (as always).

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Um 22 Uhr ging es dann weiter in einen Club am Darling Harbour. Klingt für deutsche Verhältnisse früh, jedoch ist es hier ganz normal, um 22 Uhr in den Club zu gehen, da es ab ca. 1 Uhr eine Einlasssperre gibt und man nicht mehr in die Clubs kommt.

Achtung: Die Australier sind auch relativ streng was den Konsum von Alkohol betrifft. Etwas angetrunken/betrunken kommt man in viele Clubs gar nicht rein und auch öffentliches Trinken ist nicht erlaubt.

Also: die Bierflasche nicht erst direkt vor dem Eingang leertrinken, dann wird das nichts mit dem Einlass!

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Sonntag (30.07.2017)

Beach Time!

Da für heute sonnige 26 Grad vorausgesagt wurde und im Rahmen der Orientation Week ein Trip an den Manly Beach angeboten wurde, entschied ich mich mit vielen anderen Studenten an den Strand zu fahren. Nach Manly sind es circa 40 Minuten Fahrt (10 Min. zum Circular Quay und 30 Min. mit der Fähre, von der man übrigens eine tolle Sicht auf die Harbour Bridge hat).

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Leider war das Wetter dann doch nicht so warm und sonnig wie vorhergesagt und so blieben wir nicht ganz so lange am Strand wie zunächst angedacht. In Manly gibt es aber zum Glück auch ganz nette Cafés  🙂

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Nun bin ich schon mehr als eine Woche hier und die Zeit ist wie im Flug vergangen. Der Jetlag ist mittlerweile auch (endlich!) überstanden.

Ich freue mich so sehr auf die bevorstehenden Monate! Morgen beginnt offiziell das Semester und die Vorlesungen. Dazu werde ich euch dann im nächsten Blogpost mehr berichten.

See you, Judith!