… Sydney – studying at UTS

„UTS – die Universität der vielen Möglichkeiten“ wäre definitiv ein Slogan, der perfekt zur UTS passen würde. Wieso? Lest selbst:

Heute gebe ich euch einen Einblick in eine der besten Universitäten überhaupt. Die neue Partneruniversität der Fresenius ist nicht irgendeine Uni, sondern der Platz 1 der jungen Universitäten Australiens (unter 50 Jahre). Wie ich finde, zurecht!

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Wie schon gesagt, belege ich hier den Schwerpunkt „Organisationspsychologie“. Dazu gehören die Fächer „Management Consulting“, „Understanding Organisations“, „Managing people and organisations“ und „Intercultural Communications“. Diese sind jeweils aufgeteilt in Vorlesung und Tutorium.

Die Vorlesung findet meist in ziemlich großen Vorlesungssälen statt und ist im Vergleich zum Tutorium sehr unpersönlich, da hier auch circa 50-100 Studenten in einer Vorlesung sind. Das Tutorium ist deutlich persönlicher und individueller (und mit Anwesenheitspflicht), denn es findet in kleineren Gruppen statt (meistens so zwischen 15-40 Studenten).

Zu jeder Session gibt es Aufgaben und zusätzliche Readings zu erledigen, die dann im Tutorium diskutiert und besprochen werden. Außerdem gibt es in jedem meiner Fächer Gruppenarbeiten zu erledigen. Die Tutorien sind sehr anwendungsorientiert, was ich persönlich als Vorteil empfinde. Als Projekte müssen wir beispielsweise häufig „real-life-problems“ von Unternehmen lösen.

Das System erinnert mich ziemlich oft an die Schule, da die wöchentlichen Aufgaben mit  Hausaufgaben zu vergleichen sind. Ob man das mag oder nicht, bleibt Jedem selbst überlassen.

Die Struktur der Prüfungen ist hier übrigens auch ganz anders als in Deutschland. In jedem Fach gibt es 2-3 Essays oder Reports zu schreiben und zusätzlich ein Exam am Ende des Semesters. Die Essays müssen schon während des Semesters abgegeben werden – byebye Bulimielernen! Es sind zwar deutlich mehr, dafür sind sie auch kürzer als in Deutschland, nämlich meist rund um 1000-3000 Wörter.

Während ich diesen Post schreibe, habe ich mein erstes Essay schon abgegeben 🙂

Das Unigelände der UTS ist sehr weitläufig und zentral gelegen. Zur Sydney Central Station sind es (wenn überhaupt) 3 Minuten. Wie weitläufig das Gelände wirklich ist, seht ihr auf der Karte. Mein Wohnheim Yura ist übrigens Gebäude 6, also super zentral gelegen!

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Fast alle Gebäude sind sehr modern und top ausgestattet. Ausgenommen ist das Tower Buildung der UTS (Building 1), denn dieses wurde schon mehrfach zum hässlichsten Gebäude der Stadt gewählt. Alle anderen sind aber wirklich schön und modern. Jedes ist auf eine ganz andere Weise sehr speziell und architektonisch besonders.

In jedem Gebäude findet man viele Lernecken, Cafés oder Restaurants, was ich persönlich sehr schön finde.

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Die UTS bietet sehr viele zusätzliche Programme und Fördermöglichkeiten für Studenten an. Ich bin beispielsweise dem BUiLD Programm (Beyond UTS International Leadership Development) beigetreten, ein Programm, welches die Führungskompetenzen der Studenten fördert.

Weiterhin gibt es viele HELPS Kurse zu Themen wie essay writing, giving a presentation und zum wissenschaftlichen Arbeiten. Studenten können sogar eine 40-minütige, kostenlose Beratung in Anspruch nehmen, wenn man Schwierigkeiten mit einem Assignment hat. Zusätzlich gibt es U:PASS Kurse für alle Fächer, die in der Vergangenheit eine hohe Durchfallquote hatten (Managing people and organisations gehört leider dazu). Hier werden die Inhalte der Vorlesung dann noch einmal aufgearbeitet und Hilfestellungen bei den Assignments gegeben. Oder beispielsweise das Programm „UTS: The Hatchery“ für Entrepreneuere oder alle, die es werden wollen.

Ich persönlich finde diese Vielfalt an Angeboten und Möglichkeiten sehr beeindruckend! Ich wusste zunächst gar nicht, wo ich mich zuerst anmelden soll. Hier können sich die deutschen Unis wirklich noch eine Scheibe abschneiden.

Insgesamt gibt es über 100 Sport-, Social- oder kulturelle Clubs. Hier wird vom Fotografie-Club bis zum Chinesische Medizin-Club wirklich alles(!) angeboten.

Außerdem gibt es in der UTS auch eine psychologische Beratung und einen eigenen Arzt im Health Service Center im Tower Building.

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So! Ich hoffe, ich konnte euch mit diesem Post und vor allem durch die Fotos einen Einblick in das Uni-Leben in Sydney vermitteln. Im nächsten Post erzähle ich euch von einigen Ausflügen, den besten Frühstück-Locations und meiner Begegnung mit den Kängurus.

See you, Judith!

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…THE END

Nach knapp 5 Monaten New York wird es nun auch für mich Zeit zu gehen. Viele meiner Kommilitonen des Berkeleys sind bereits seit vielen Wochen zu Hause, während ich mich dazu entschließ ich Praktikum in der Stadt, die niemals schläft, zu absolvieren.

Die Meinungen der Studenten über das Studieren in New York oder generell in den USA gehen sehr stark auseinander. Mir war das amerikanische Studiensystem zu verschult, denn an wöchentliche Hausaufgaben und Tests sowie Anwesenheitspflicht konnte ich mich nur schwer nochmal gewöhnen. Für Studenten, die etwas mehr angetrieben werden müssen, um etwas für die Uni zu tun, ist dieses System allerdings ideal. Es kommt also total auf einen selbst an, ob ein Auslandssemester an einem amerikanischen College etwas für einen ist, oder nicht.
Leider hatten wir am Berkeley auch keinen Kontakt zu amerikanischen oder anderen internationalen Studenten, deswegen sollte man darauf achten außerhalb der Uni viel mit amerikanischen Studenten oder generell mit Amerikanern zu unternehmen, um nicht nur die Sprache zu vertiefen, sondern auch das amerikanische Leben mitzuerleben (Mein Tipp: Wohnen oder Ausgehen mit Internationals).

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Im Anschluss meines Auslandssemesters war es mir wichtig noch etwas von der amerikanischen Arbeitswelt zu erfahren. Daher entschied ich mich für ein Praktikum bei der Organisation „International Federation of Accountants“ (IFAC). An das Praktikum kam ich über meinen Onkel, da dieser selbst für die Organisation arbeitet. Man kann aber durchaus auch ohne Kontakte an ein Praktikum kommen. Das Career Center des Berkeley College bietet jedes Semester Workshops bezüglich Bewerbungsschreiben/Vorstellungsgespräch an und hat immer eine Sammlung von Stellenanzeigen bereit.

Mein sechswöchiges Praktikum bei IFAC war ein absoluter Glücksgriff. Ich hatte viele eigene Projekte, durfte an zahlreichen Meetings teilnehmen und wir hatten eine unheimlich tolle Atmosphäre im Office. Nicht nur im fachlichen Bereich, sondern auch sprachlich lernte ich im Praktikum sehr viel, denn in Meetings musste ich des Öfteren meine Arbeitsergebnisse präsentieren. Anfangs war ich mir sehr unsicher, ob ich ein Praktikum in New York machen sollte – aus Angst vor der Sprache. Davon sollte man sich allerdings niemals abschrecken lassen, denn mit der Zeit wächst man an seinen Aufgaben und es wird von Tag zu Tag einfacher – zumal sich die Sprache durch das Auslandssemester schon etwas mehr gefestigt ist.

Als Fazit kann ich nur sagen, dass die Entscheidung in die USA zu gehen die absolut Richtige war. Ich hatte eine unbeschreiblich schöne Zeit, habe viele tolle Menschen kennengelernt, aber auch mich selbst von einer ganz anderen Seite kennengelernt. Neben Studieren & Arbeiten hatte ich fantastische Partynächte in NYC, großartige Reisen und einfach unvergessliche Zeit.

… Sydney – rooftop feelings

Ihr fragt euch, wie ein Student in einer Weltstadt wie Sydney wohnt?  Ich nehme euch heute mit in meine WG in dem Studentenwohnheim der UTS und gebe ein kleines Update über meine letzten Wochen.

In einem der Wohnheime der UTS zu wohnen, ist für Studenten eine gute und (für Sydneys Innenstadt relativ) günstige Wohnmöglichkeit. Insgesamt gibt es 5 Studentenwohnheime. Von 9-ner WG bis Einzelzimmer (sogenannte studio appartments) ist alles vorhanden. Vor der Anreise bewirbt man sich um ein Zimmer und kann Prioritäten angeben zum gewünschten Haus und Zimmerart.

Ich selbst wohne in dem Wohnheim Yura Mudang (Aboriginal für: students live) in einer 2er-WG. Yura Mudang ist das größte und modernste Wohnheim der UTS. Auf 21 Stockwerken verteilt wohnen insgesamt 750 Studenten – es wird also nie langweilig.

In einer 2er-WG hat jeder sein eigenes Schlafzimmer mit Bett, Kleiderschrank + Schreibtisch. Bad und Küche + Wohnbereich wird mit dem Mitbewohner geteilt. Einmal wöchentlich wird der öffentliche Bereich des Zimmers gereinigt und für sein Schlafzimmer ist man selbst verantwortlich. Natürlich darf man keinen puren Luxus erwarten, aber wenn man sich das Zimmer etwas persönlich einrichtet, ist das total in Ordnung.

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Meine Mitbewohnerin ist Australierin und super nett. Wir haben schon zusammen Dinner gekocht und sie hat mir einige Tipps zur Stadt und zu Sehenswürdigkeiten gegeben.

Ich bin sehr froh, dass ich mich für das Wohnheim entschieden habe, da man hier viele andere Studenten aus aller Welt (!) kennenlernt – auch wenn in diesem Semester auch ziemlich viele Studenten aus Deutschland, der Schweiz & Österreich hier sind.

Auf Level 8 und 21 in Yura Mudang gibt es große Gemeinschaftsbereiche, wo es beispielsweise auch die Möglichkeit zum gemeinsamen Kochen & Feiern gibt. Vor allem die Terrassen sind wunderschön! Sowohl unter der Woche als auch am Wochenende treffen wir uns oft oben auf der Dachterrasse. An Wochenenden geht es danach dann weiter in Clubs.

Level 21:

 

Level 8:

Da das Zimmer bei Ankunft “leer” ist, müssen alle essentiellen Sachen wie Bettdecke & Kissen, Topf, Pfanne & Geschirr, Handtücher usw. hier vor Ort gekauft werden (es sei denn man hat so viel Platz im Koffer, was bei mir aber eher nicht der Fall war). Das Broadway Shoppingcenter hat aber viele gute Geschäfte, wo all diese Sachen direkt am ersten Tag zu finden sind. Und es ist nur circa 10 Gehminuten entfernt.

Tipp: K´mart und Target haben von Bettdecken bis zu Geschirr alles zu sehr günstigen Preisen.

Ein weiterer Vorteil des Housings der UTS sind auch die vielen (kostenlosen) Aktivitäten und Ausflüge, die über die gesamte Zeit angeboten werden. Es gibt einen Sportkalender, einen für Ausflüge und soziale Aktivitäten und einen akademischen Kalender. Vom Boxing Kurs bis hin zum Fotografie Workshop – hier findet wirklich jeder etwas nach seinem Geschmack.

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Lebensmittel sind hier übrigens deutlich teurer als in Deutschland – zum Teil zahlt man das 2-3fache im Gegensatz zu deutschen Supermärkten. Direkt bei der Bibliothek gibt es einen Woolworth, der vergleichbar mit einem Edeka oder Rewe ist. Im Broadway Shoppingcenter gibt es allerdings auch einen Aldi, der zum Teil deutlich günstiger ist.

Und zuletzt ein super Geheimtipp: Paddys Market!

Paddys Market ist ein Markt direkt gegenüber der Bibliothek der UTS (also nur 5 Minuten zu Fuß). Es gibt hier sehr günstiges Obst, Gemüse, Gewürze und vieles mehr, zum Teil sogar günstiger als in Deutschland. Ich weiß zwar nicht, wie das alles so günstig sein kann, aber es ist alles sehr frisch und hat eine gute Qualität – also definitiv zu empfehlen!

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Am Wochenende haben wir noch eine „Whale watching-Tour“ mit einem Boot ab Darling Harbour gemacht. Darling Harbour ist ein total schöner Hafen, der nur circa 5-10 Gehminuten von dem Wohnheim entfernt ist. Hier ist auch ein super schöner Park und eine Promenade zum Joggen, Spazieren gehen und Sonne genießen oder zum Essen, denn dort sind sehr viele Lokale und Restaurants.

Mit den Walen hatten wir nicht ganz so viel Glück und haben sie leider nur aus einiger Entfernung gesehen. Aber dafür haben wir ganz viele süße Delfine zu Gesicht bekommen (die sind allerdings viel zu schnell, als dass man sie fotografieren könnte).

Aber allein für die Aussicht auf den Circular Quay (Opernhaus + Harbour Bridge) hat es sich gelohnt. Seht selbst:

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Harbour bridge

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Die Stadt ist einfach so wunderschön! Ich genieße jeden Tag das Flair der Stadt, die Freundlichkeit der Australier, die Sonne und den (fast immer) wolkenlosen Himmel. Das bin ich ja von Hamburg nicht so gewohnt 😀

Heute waren wir noch auf dem Smooth Festival of Chocolate in the Rocks. Auf den Straßen des Stadtteils the Rocks waren überall Stände mit jeglicher Art von Dessert und Schokolade – von Nutella-Macadamia-Oreo-Waffle bis hin zu Unicorn-Shake. Wir wussten gar nicht, wo wir anfangen sollten.

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Ich fühle mich so wohl hier und freue mich auf die bevorstehenden Monate, auch wenn es in der Uni hier schon drei Wochen nach Semesterstart ziemlich viel zu tun gibt.

Über die Vorlesungen berichte ich euch dann erst im nächsten Post, da ich mir selbst noch einen Eindruck über das ganze System und die vielen Möglichkeiten verschaffen muss.

See you, Judith!

 

P.S. Das Café mit dem leckeren Avo-Toast aus dem letzten Post heißt übrigens Coffee Trails und ist direkt an der Central Station.

… Sydney – Welcome to the friendliest city on the fifth continent

Ich bin Judith Wilke und studiere Wirtschaftspsychologie am Standort Hamburg. Mich erwartet ab Juli 2017 ein neues Abenteuer: ich werde mein 5. Semester in Sydney an der University of Technology (UTS) absolvieren. In diesem Blog nehme ich euch mit auf meine Reise und gebe Einblicke in das Studentenleben in „Down Under“. Mit mir starten in diesem Semester circa 600 internationale Studenten aus 40 Ländern ihr Studium an der UTS. Wie ihr vielleicht merkt, sind das ganz andere Dimensionen als zuvor in Hamburg und eine ganz neue Welt, die ich entdecken darf.

In dem heutigen Blogpost teile ich mit euch einige Impressionen von meiner ersten Woche in Australien – die Orientation Week. 

Orientation Week:

Die Orientation Week ist sowas wie bei uns die Ersti-Woche. Vor einigen Wochen gab es dazu eine E-Mail mit zahlreichen Workshops und Kursen, zu denen man sich anmelden konnte. Da die Orientation Week für alle neuen Studenten verpflichtend ist, knüpft man schnell neue Kontakte und lernt viele Studenten aus den unterschiedlichsten Ländern der Welt kennen. Es gibt einige „Spaß-Workshops“ wie Partys, Ausflüge und Spiele. Den ersten Ausflug habe ich direkt am Sonntag nach meiner Ankunft gemacht, dazu aber gleich mehr.

Zusätzlich gibt es auch viele nützliche Workshops wie „Writing an essay“, „Giving a presentation“ sowie Bibliotheksführungen und Campus Touren.

Freitag (21.07.2017)

Nach über 25 Stunden Flug und Anreise bin ich am Freitagmorgen endlich in Sydney angekommen. Am Airport wurde ich freundlich von einigen Studenten der UTS begrüßt und wurde nach kurzer Wartezeit mit dem (kostenlosen) Shuttle zur Uni und meinem Wohnhaus gefahren. Nach einem Check-in gab es ein erstes Barbecue und wir konnten unsere Zimmer beziehen. Ich wohne in einem der Studentenwohnheime der UTS – Yura Mudang. Nach einem ersten Großeinkauf im Broadway Shopping Center und einem ersten Meet up auf dem Rooftop unseres Wohnheims bin ich ziemlich müde ins Bett gefallen.

Auf dem Foto seht ihr den Blick vom Rooftop.

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Samstag (22.07.2017)

An meinem zweiten Tag in Sydney machte ich mich mit ein paar Freundinnen zunächst auf die Suche nach einem Café zum Frühstücken. Da unser Wohnhaus von vielen kleinen Cafés und Restaurants umgeben ist, hat unsere Suche nicht lange gedauert (leider weiß ich den Namen nicht mehr, werde ich in einem späteren Post nachreichen).

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Anschließend machten wir uns auf eigener Faust auf den Weg zum berühmten Circular Quay, um die Harbour Bridge und das Opernhaus zu bestaunen. Da hier gerade Winter ist, wird es abends sehr schnell dunkel und so konnten wir die Skyline und die Harbour Bridge im Dunkeln bewundern.

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Tipp: Uber ist hier sehr verbreitet und eine gute & günstige Alternative zum Taxi!

Sonntag (23.07.2017)

Wie bereits angekündigt habe ich heute direkt den ersten Ausflug gemacht: es ging in die Blue Mountains, einer der meist besuchten Nationalparks Australiens.

Für mich jetzt schon eines der Highlights!

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Von den verschiedenen Aussichtsplattformen hatten wir bei strahlend blauem Himmel eine wunderschöne Aussicht über den gesamten Nationalpark. Die Natur Australiens ist wirklich sehr beeindruckend.

Tipp: unbedingt bequeme Schuhe oder Laufschuhe anziehen!

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Es gibt sehr viele Wanderwege (& vor allem Treppen) zum Erkunden des Parks. Besonders auf dem Rückweg war es durch die steilen Treppen ziemlich anstrengend, aber die Aussicht war es definitiv wert.

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Tipp: jeden Sonntag zahlt man in Sydney für die öffentlichen Verkehrsmittel nur einmal 2,50$ und kann dann beliebig viel fahren. Demnach ist der Sonntag super für größere Ausflüge und Touren geeignet!

Montag (24.07.2017)

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Endlich! Die Orientation Week startet mit einer offiziellen Begrüßungsveranstaltung in der Great Hall (ähnlich eines Theaters). Hier wurden wir von verschiedenen Professoren herzlich willkommen geheißen. Auch die Tribal warriors (eine Organisation der Aboriginies) begrüßten uns mit traditionellem Tanz und Gesang, begleitet von einer richtigen Didgerido.

Ich realisiere gerade ganz bewusst, dass ich nun wirklich in Australien angekommen bin!

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Abends hatte ich schon meine ersten Vorlesungen in den Fächern „Management Consulting“ und „Unterstanding Organizations: Theory and Practise“. Diese dauern genau wie in Deutschland jeweils 90 Minuten, nur dass es zusätzlich dazu immer noch ein Tutorium mit Anwesenheitspflicht gibt. Ich muss schon jetzt feststellen, dass ich mich von dem Bullemielern-Modus verabschieden kann. So gibt es schon in der Orientation Week (das richtige Semester hat noch gar nicht begonnen) einige Aufgaben, die wir zur Vorbereitung der Vorlesungen erledigen müssen. 

Dienstag (25.07.2017)

Mein Dienstag startete mit einem interessanten Workshop zum Thema Career Networking. Hier lernten wir einige Do´s and Don´ts, die es beim Networken zu beachten gibt. Bei einem gemeinsamen Lunch durften wir die gelernten Dinge gleich in die Praxis umsetzen.

Nachmittags gab es für alle internationalen Studenten noch einen „Essential International Advice“ mit Informationen zu dem Verlauf des Semesters, die Examen etc.

Da wir während des Semesters einige Präsentationen halten müssen, habe ich abends noch eine Vorlesung zu „HELPS Giving a Presentation“ besucht. HELPS (Higher Education Language and Presentation Support), eine Einrichtung der UTS, bietet unzählige Kurse und Beratungen an, die die Studenten bei Essays und Präsentationen unterstützen. Alles natürlich kostenlos.

Mittwoch (26.07.2017)

Heute Morgen gab es wieder eine offizielle Housing Veranstaltung für alle Studenten, die in einem der insgesamt fünf Studentenwohnheimen wohnen. Hier wurden wir vor allem mit allgemeinen Regeln und Bestimmungen wie beispielsweise Brandschutzbestimmungen vertraut gemacht.

Endlich haben wir heute auch unsere Student ID Karte bekommen. Diese wird einfach mit Geld aufgeladen und zum Waschen, Kopieren usw. verwendet. Jetzt bin ich eine offizielle australische Studentin J

Anschließend habe ich eine Veranstaltung zur Einführung in das Bibliothekssystem besucht (sehr empfehlenswert). Die Bibliothek ist wie fast alle Gebäude der UTS sehr groß und modern, mit vielen Plätzen und Ecken zum Lernen. Zusätzlich gibt es auch Bereiche mit Sitzkissen zum Schlafen.

Um 18 Uhr hatte ich dann noch meine erste Vorlesung im Fach „Understanding People and Organisations“.

Donnerstag (27.07.2017)

Auch heute habe ich verschiedene Einführungsveranstaltungen besucht. Einige sind total interessant, andere wiederum lohnen sich nicht so sehr. Da das Angebot aber riesig ist, konnte ich bei weitem nicht alle Workshops besuchen.

Freitag (28.07.2017)

Mein Freitag startete mit einer „Study Success“ Session, in der uns einige Lernmethoden rund ums erfolgreiche Überleben des Uni-Alltags nahegebracht wurden. Anschließend sind wir Mädels in das Broadway Shopping Center, um uns ganz nach dem Motto „ich habe nichts zum Anziehen“ für die bevorstehende Welcome Party auszustatten.

Um 18 Uhr startete dann die RN Welcome Party unter dem Motto “007”. Hierfür wurde das Level 8 in unserem Wohnheim in eine Partylocation umgestaltet – DJ, Fotobox & Barbecue (as always).

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Um 22 Uhr ging es dann weiter in einen Club am Darling Harbour. Klingt für deutsche Verhältnisse früh, jedoch ist es hier ganz normal, um 22 Uhr in den Club zu gehen, da es ab ca. 1 Uhr eine Einlasssperre gibt und man nicht mehr in die Clubs kommt.

Achtung: Die Australier sind auch relativ streng was den Konsum von Alkohol betrifft. Etwas angetrunken/betrunken kommt man in viele Clubs gar nicht rein und auch öffentliches Trinken ist nicht erlaubt.

Also: die Bierflasche nicht erst direkt vor dem Eingang leertrinken, dann wird das nichts mit dem Einlass!

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Sonntag (30.07.2017)

Beach Time!

Da für heute sonnige 26 Grad vorausgesagt wurde und im Rahmen der Orientation Week ein Trip an den Manly Beach angeboten wurde, entschied ich mich mit vielen anderen Studenten an den Strand zu fahren. Nach Manly sind es circa 40 Minuten Fahrt (10 Min. zum Circular Quay und 30 Min. mit der Fähre, von der man übrigens eine tolle Sicht auf die Harbour Bridge hat).

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Leider war das Wetter dann doch nicht so warm und sonnig wie vorhergesagt und so blieben wir nicht ganz so lange am Strand wie zunächst angedacht. In Manly gibt es aber zum Glück auch ganz nette Cafés  🙂

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Nun bin ich schon mehr als eine Woche hier und die Zeit ist wie im Flug vergangen. Der Jetlag ist mittlerweile auch (endlich!) überstanden.

Ich freue mich so sehr auf die bevorstehenden Monate! Morgen beginnt offiziell das Semester und die Vorlesungen. Dazu werde ich euch dann im nächsten Blogpost mehr berichten.

See you, Judith!

 

… TRAVEL AROUND II

Über meine Reisen nach Key West / Miami und Kuba…

Mitte Mai ging es für mich und zwei Freundinnen aus der Uni für fünf Tage in den Sunshine-State Florida. Mit dem Flieger erreicht man Miami in gut zwei Stunden. Da unser Flieger erst abends spät ankam und wir am nächsten Tag früh nach Key West wollten, übernachteten wir in der ersten Nacht in einem Hotel in der Nähe des Flughafens. Am Morgen mieteten wir uns für 3 Tage ein Cabrio, um damit flexibel den Süden Floridas erkunden zu können. Man muss dazu sagen, dass es nicht gerade günstig ist, sich unter 25 Jahren ein Auto in den USA zu mieten. Dabei spielt es auch keine Rolle um welche Art von Wagen es sich handelt – es kommt in jedem Fall eine Gebühr für junge Fahrer hinzu.

Alleine die Fahrt nach Key West von etwa vier Stunden ist traumhaft schön. Während der Fahrt mit türkisblauem Wasser rechts und links vom Highway, machten wir verschiedene Stopps, wie zum Beispiel auf der Seven Mile Bridge, von wo aus man mit Glück Haie beobachten kann oder im Bahia Honda State Park mit einem unbeschreiblich schönen Strand.

Angekommen in Key West suchten wir uns zunächst eine Unterkunft, denn an den Keys ist es in der Regel kein Problem erst vor Ort zu buchen. Folgendes sollte man sich in Key West unbedingt ansehen:

  • Southernmost Point (südlichster Punkt der USA)
  • Mile 0 (Ende Highway l)
  • Duval Street (bekannte Straße mit vielen Restaurants, Bars & kleinen Shops)
  • Key Lime (Die Keys sind berühmt für ihre Produkte aus Limetten, es gibt ganz verschiedene Versionen – wir hatten ein Key Lime Pie)
  • Smallest bar in the world (Duval Street)
  • Sonnenuntergang am Mallory Square

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An unserem dritten Tag ging es in den Everglades Park, weswegen wir in der Nacht zuvor in Key Largo schliefen, um so früh wie möglich im Park zu sein. Eine Tour mit dem Airboot durch den Park ist absolut empfehlenswert, denn neben der Bootstour ist auch eine Show mit Aligartoren im Preis enthalten. Außerdem besteht die Möglichkeit selbst einen kleinen Aligartoren auf dem Arm zu halten. Bei unserer Airboot-Tour konnten wir 2 Aligartoren in freier Wildnis beobachten.

In Miami hatten wir ein Hotel am South Beach, nur eine Straße vom berühmten Ocean Drive entfernt. Es gibt nicht besonders viele Sightseeing-Aktivitäten in Miami, weswegen wir dort die Zeit hauptsächlich am Strand und abends in Bars oder Clubs verbrachten. Empfehlenswert sind die Bars direkt am Ocean Drive.

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Nach den Finals ging es für uns eine Woche auf Kuba. Wenn man die Flüge früh genug bucht, bekommt man schon Angebote ab 250 Dollar für Hin- und Rückflug. Auch die Unterkünfte auf Kuba können sehr günstig sein. Für die ersten beiden Tage, die wir in Havanna verbrachten, bezahlten wir nur 25 Dollar pro Nacht in einem Airbnb. Ich kann nur empfehlen auf Kuba ein Zimmer über private Leute zu mieten, da man nur so den richtigen kubanischen Flair miterlebt. Das Haus in dem wir lebten war genauso, wie man sich die Häuser in Havanna vorstellt: total bunt und mit vielen liebevollen Details eingerichtet. Zudem hatten wir eine super nette Vermieterin, die uns sogar ein traditionell kubanisches Frühstück zubereitete. Auch wenn die Kommunikation teilweise recht schwierig war, da keiner von uns Spanisch sprechen konnte, haben wir uns trotzdem mit Händen und Füßen irgendwie verstehen können. In Havanna selbst ist alles fußläufig erreichbar, man sollte aber auf jeden Fall eine Oldtimer-Tour durch Old -Havanna machen.

Am dritten Tag ging es mit einem Taxi-Bus (siehe Foto) nach Viñales im Landesinneren, wo wir einen Ausritt mit Pferden geplant hatten, um uns Kaffee- und Zigarrenplantagen anzusehen. Auch in Viñales übernachteten wir bei einer netten Familie mit einem traumhaften Ausblick auf das Viñales Valley.

Für den Rest der Woche gönnten wir uns ein 5 Sterne All-Inklusive Hotel in Varadero, direkt an der karibischen Küste. Für 4 Tage zahlten wir ca. 260 Dollar. Varadero hat zwar traumhaft schöne Strände, ist aber dafür auch sehr touristisch. Daher würde ich neben Varadero auch immer Orte wie Havanna und Viñales besuchen, um Kuba wirklich zu erleben.

In meinem nächsten und letzten Blogpost werde ich berichten wie mir mein Praktikum bei IFAC in NYC gefällt und ein Fazit über meine Zeit in den USA ziehen.

… taking goodbye from amazing Shanghai!

Nach fast vier Monaten ist auch mein letzter Tag in Shanghai gekommen. Die Klausurenphase ist seit einer Woche vorbei und wir haben bereits die ersten Ergebnisse bekommen! Ich selber bin noch eine Woche nach Semesterende in Shanghai geblieben, um die Stadt nochmal in vollen Zügen genießen zu können. Die Zeit verging unglaublich schnell, da die Uni auch intensiv war und wir neben der Millionenstadt auch noch weitere Ziele in China erkundet haben.
Aufgrund der neuen chinesischen Kultur, haben wir viele neue Eindrücke sammeln können. Durch das gemeinsame Leben im Dorm konnten wir einen neuen Freundeskreis von Frese Studenten von den verschiedenen Standorten aufbauen.
Ich selber habe die hier Zeit sehr genossen und konnte den chinesischen Life-Style erleben.
In meinem letzten Blogeintrag möchte ich euch von unseren Lieblingsplätzen und den Top-Sightseeing-Attraktionen in Shanghai berichten!

Die Top-Attraktionen der Stadt sind natürlich die Skyline vom Bund zu besichtigen, den YuYuan Garden und auf der Nanjing Road zu schlendern. Den Sonnenaufgang am Bund zu erleben ist auch spektakulär! Die Tower von Shanghai sind leider nicht die ganze Nacht beleuchtet, sondern nur bis 22 Uhr, am Wochenende auch bis 23 Uhr. Auf der anderen Seite des Huangpu Rivers befindet sich das World Financial Center (Pudong) mit all den großen Tower. Hier ist ein Spaziergang an der Uferpromenade zu empfehlen, aber auch einen Ausflug auf einen Tower für eine Aussicht zwischen den Wolkenkratzern. Auf dem Shanghai Tower gibt es das weltweit höchste Oberservatory Deck mit Blick auf den Huangpu River und dem Oriental Pearl Tower. Für den ultimativen Adrenalinkick ist der Skywalk auf dem Jin Mao Tower in 340m Höhe zu empfehlen!
Einmal auf dem Huangpu River eine Bootstour gemacht zu haben, ist auch toll! Aber es gibt auch Fähren (nur 2 Yuan!), um den Fluss zu überqueren.
Shanghai ist eine sehr westlich orientierte Stadt. Die Kombination aus chinesischer Kultur und westlichem Feeling empfand ich als sehr interessant. Deswegen ist ein Ausflug in einen der vielen buddhistischen Tempel ein Muss! Zu empfehlen ist der Jade Buddha Temple, Jing’an Temple oder der Confucius Tempel. Mit der Studentenkarte bekommt man meist einen günstigeren Eintrittspreis.
In Shanghai gibt es verschiedene Viertel wie zum Beispiel die French Concession oder Pudong. Zu empfehlen ist neben diesen noch Tianzifang und die Cool Docks. Die Architektur vom China Art Museum, im Süden von Shanghai, hat mich auch sehr beeindruckt!

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In Shanghai gibt es viele westliche und chinesische Restaurants, somit kann man auch mal Schnitzel essen gehen, wenn man das deutsche Essen vermisst!
Traditionelles chinesisches Essen sind üblicherweise Reis- und Nudelgerichte, aber auch Dumplings (gefüllte Teigtaschen mit Fleisch) oder „Hot Pot“ (chinesisches Fondue).
Die besten Dumplings gibt es, meiner Meinung nach, in der Shanghai First Foodhall auf der Nanjing Road. Die Foodhall ist wie ein Kaufhauf mit verschiedenen Restaurants auf mehreren Etagen. Hier gibt es hauptsächlich chinesisches Essen und einen sehr leckeres Sushi Restaurant! Eine beliebte Hot-Pot- Kette unter den Chinesen sind die „HaiDiLao Hot Pot“ Restaurants.

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Wer in Shanghai westlich Essen gehen möchte, muss sich unbedingt die SmartShanghai App downloaden! Hier findet man alle Restaurants, Bars, Clubs und Attraktionen. Zudem gibt es auch tägliche Lunch- oder Dinner-Deals wie „Buy one, get one free“ für Hauptgänge oder Rabatt-Aktionen.
Wir sind gerne Montags Burger essen gegangen, zum Beispiel in die Fat Cow, Blue Frog oder ins TGI Frida’s, weil es hier die Aktion Buy one, get one free für Burgers gibt.
Weitere empfehlenswerte westliche Restaurants sind auch die Bar Centrale, Dr Wine und Vapiano 😉 Wer kein Bundesligaspiel verpassen möchte, sollte in der Big Bamboo Sportsbar vorbeischauen.

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Natürlich kann man in solch einer Metropole auch sehr gut in Bars oder Clubs ausgehen. Top Rooftop Bars zu empfehlen sind die Bar Rouge (direkt am Bund), die Peninsula Rooftop Bar, die Vue Bar (mit einem Whirlpool) und die Cloud 9. Meine absolute Lieblings-Rooftop-Bar ist die Flair Bar gewesen, wegen dem atemberaubenden Blick auf den Pearl Tower. Außergewöhnliche Cocktails gibt es im „The Nest“. In der Windows Bar gibt es sehr günstige Drinks mit Vorlage eines Studentenausweises. Hier kann man auch Dart, Bierpong oder Billiard spielen.

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In die Clubs (und auch Bars) sind wir alle hauptsächlich durch Promoter gekommen. Diese haben uns einen freien Eintritt, freie Drinks mit Tisch organisiert. In manchen Clubs und Bars gibt es DressCodes wie zum Beispiel im „M1nt“, das ist einer der Top Clubs in der Stadt. Weitere empfehlenswerte Clubs sind das M2, Myst, Phebe (mit Trampolin-Tanzfläche), Fusion und das Mook. Die Promoter bringen uns auch auf Special Events, wie zum Beispiel Neueröffnungen von Clubs und Bars oder zu Partys mit Top-DJs. Einmal waren wir auch auf der World’s highest Party auf dem 92. Floor.


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Zum Shopping ist die Nanjing Road (East und West) aber auch zahlreiche Shopping Malls wie Raffles City, die Super Brand Mall und die IFC Mall.
Ein Highlight ist auch der Fake Market, wo es gefakte Schuhen, Taschen, Kleidung, Uhren und Souvenirs gibt.

Wenn man schon einmal in China ist, sollte man auch die Möglichkeit zum Reisen ausnutzen. Von unserer Gruppe wurden die Ziele Hangzough, Yellow Mountains, Guilin, Bejing, Xi’an (Plan Walk, Terrakotta Armee) und die Insel Hainan angeflogen. Innerhalb Chinas ist es einfach per Zug oder per Flugzeug zu verreisen.
Auch nach unserem Auslandssemester reisen viele von unserer Gruppe weiter durch die Welt, wie zum Beispiel nach Hong Kong, Tokyo, Macau, Singapore, Dubai, Thailand und nach Bali.
Für mich geht es heute für ein paar Tage nach Singapur und danach wieder nach Hause.
Die Zeit in Shanghai ist ein unglaubliches Erlebnis gewesen, das ich sehr vermissen werde! Und somit Zàijiàn aus China!

…TRAVEL AROUND I

„So viel wie möglich während meines Auslandaufenthalts erleben“, das war mein Ziel neben einem erfolgreichen Semester in den USA. Mit der Zusage zum Integrierten Auslandsemester begann ich zu sparen, um so viel wie möglich reisen zu können. In diesem Blogpost berichte ich über die Städtereisen nach Boston, Washington D.C und Philadelphia sowie über meinen Weekend-Trip zu den Niagara Falls und nach Toronto.

Bereits vor der Culture Week starteten eine Freundin und ich in Richtung Boston. Von New York nahmen wir den Greyhound-Bus, welcher non-stop innerhalb von 4 Stunden nach Boston fährt. Der Bus kostete nur 25 Dollar und es gab sogar kostenloses WLAN im Bus. Unser Hotel in Boston war etwas außerhalb vom Stadtzentrum entfernt. Dies war allerdings überhaupt kein Problem, da man dort alles sehr einfach mit der Bahn erreicht.
Am ersten Tag gingen wir den bekannten „Freedom-Trail“ entlang, der an allen wichtigen Sehenswürdigkeiten vorbeiführt. Es eignet sich super, um sich einen Überblick zu verschaffen, was man sich in den nächsten Tagen genauer ansehen möchte. Am zweiten Tag kauften wir uns für einen Tag den „Boston Pass“, welchen man im Internet für 56$ erwerben kann. Er beinhaltet viele Aktivitäten, wie zum Beispiel eine Bootstour, das New England Aquarium, Hop-on Hop-off Bustour, Skywalk Observatory,… Ob sich der Boston-Pass lohnt, kommt natürlich ganz auf einen selbst an. Wir haben all die zuvor aufgelisteten Aktivitäten gemacht und es hat sich gelohnt. Vor allen Dingen kann ich das Skywalk Observatory empfehlen, von wo aus man die ganze Stadt sieht oder eine Bootstour bei schönem Wetter. An unserem letzten Tag entdeckten wir Cambridge und schauten uns die berühmte Harvard University an. Am Nachmittag besuchten wir das John F. Kennedy Museum, welches direkt am Meer liegt und die spannende Geschichte von Kennedy erzählt.

Von Boston aus ging es mit dem Flieger nach Washington D.C., da eine Busfahrt von über 9 Stunden zu lange gedauert hätte. Aber auch der Flug war mit 60 Dollar pro Person nicht besonders teuer. Von New York aus könnte man allerdings auch wieder mit dem Bus fahren, da es von dort aus wieder nur ca. 4 Stunden dauert. In Washington angekommen, spazierten wir zunächst einmal über die National Mall, wo die wichtigsten Sehenswürdigkeiten Washingtons auf einem Fleck sind:

  • Lincoln Memorial
  • Weißes Haus
  • Washingtion Monument
  • Kapitol

Am zweiten Tag fuhren wir zum Pentagon, wo wir uns das 9/11 Memorial ansahen. Hinter dem Pentagon befindet sich ein weitflächiges Denkmal, wo 184 Bänke an die verstorben Opfer erinnern. Die Bänke sind nach Jahrgang sortiert, was es für uns zu einem sehr bewegenden Ereignis gemacht hat, da es unter den Opfern auch viele in unserem Alter oder sogar jünger gab. Genau wie das 9/11 Memorial in NYC, lohnt es sich  auch hier vorbei zu schauen.

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An unserem letzten Tag waren wir zu Besuch bei der Deutschen Botschaft in Washington & konnten dort eine Führung machen. Dies war allerdings nur möglich, da wir einen der Mitarbeiter kannten.
Auf dem Weg zurück nach New York planten wir noch einen Tag in Philadelphia ein, da die Stadt genau zwischen New York & Washington liegt. Leider war Philadelphia für uns eine Enttäuschung, weil es nicht wirklich viel zu sehen gab und die Stadt sehr verwahrlost ausschaut. Wenn man sich trotzdem gerne mal die Stadt ansehen möchte, reicht es einen Tagesausflug von New York aus zu planen. Folgende Attraktionen haben wir uns angesehen:

  • Rocky Steps
  • Independence Mall
  • Franklin InstituteIMG_5718

Niagara Falls & Toronto
Als wir nach den Midterms, Anfang Mai, unsere ersten Klausuren hinter uns hatten, entschieden wir uns für ein Wochenende nach Kanada zu reisen. Mit dem Studenten J-1 Visum ist man berechtigt während des Auslandaufenthalts beliebig oft aus- und einzureisen. Um dies tun zu können, muss man sich das DS-2019 Visum vom International Department des Berkeley Colleges unterschreiben lassen.
Mit TakeTours hatten wir ein super günstiges Angebot gefunden, wo wir für nur 150$ inkl. Bus & Hotels zu den Niagara Falls und nach Toronto reisen konnten. TakeTours bietet neben diesem Reisepaket noch viele andere Touren in amerikanische Städte an. Bei TakeTours handelt es sich ausschließlich um geführte Touren, was sowohl Vor- als auch Nachteile hat. Der Nachteil ist, dass man immer an den Bus und seine Anfahrtspunkte gebunden ist und so nur schlecht etwas auf eigene Faust machen kann. Wir hatten allerdings Glück mit unserer Reiseleitung und konnten Toronto alleine  besichtigen und haben uns dann zu einem späteren Zeitpunkt wieder mit der Gruppe verabredet. Auf der anderen Seite bekommt man durch eine geführte Tour natürlich alles super erklärt, muss sich im Prinzip um nichts kümmern und die Attraktionen, die auf der Fahrt geboten wurden, waren auch wirklich sehenswert.
Den Freitagabend und Samstagvormittag haben wir an den Niagara Falls verbracht. Sie sind kaum in Worte zu fassen, man muss einfach selbst dort gewesen sein, da sie wirklich sehr beeindruckend sind, vor allem abends wenn sie beleuchtet werden. Am Morgen haben wir eine Bootfahrt gemacht, wo man direkt an den Wasserfällen vorbei fährt und nicht selten nass wird :D. Ebenfalls kann ich empfehlen sich die Niagara Falls vom Skylon Tower, einer tollen Aussichtsplattform, anzusehen.

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Am Nachmittag ging es mit dem Bus weiter ins 1,5 Stunden entfernte Toronto. Wie vorhin schon erwähnt, haben wir uns dort selbst umgeschaut und nicht die Attraktionen der Tour mitgemacht. Folgendes kann ich in Toronto empfehlen:

  • CN Tower (sehr teuer, es soll sich allerdings wirklich lohnen)
  • Lake Ontario (Habourfront Park)
  • Toronto Sign & altes/neues Rathaus (Nathan Phillips Square)
  • Stream Whistle Brewing (berühmte kanadische Bierbrauerei direkt neben dem CN Tower)
  • Downtown Toronto
  • Chinatown Toronto

Im Gegensatz zu New York ist Toronto eine sehr saubere Stadt, aber auch generell ist Kanada deutlich gepflegter als die USA. Man muss allerdings dazu sagen, dass Toronto eine noch sehr junge und daher moderne Stadt ist.
Bevor es wieder zurück nach New York ging, fuhren wir sonntags schon sehr früh los, um an den 1000 Islands im Norden des Lake Ontario’s eine Bootstour zu machen. Auf dem Boot konnte man frühstücken und dabei die wunderschöne Natur der 1000 Islands bewundern.

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Natürlich sollten dies nicht meine letzten Reisen in meiner Zeit den USA werden. In meinem nächsten Blogpost berichte ich über meinen Roadtrip zu den Keys und Miami, sowie meine Reise nach Kuba.

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