Die Zeit rennt… Halbzeit in NYC

Mittlerweile ist es Mitte Mai und schon etwas über die Hälfte der Zeit meines Auslandssemesters ist bereits vorbei. Gefühlt vergeht die Zeit hier von Woche zu Woche schneller. Das liegt mit Sicherheit zum einen an den vielen Erlebnissen und Aktivitäten welche einem diese Stadt bietet als auch an dem „Alltag“ der sich natürlich in gewisser Weise auch hier nach einiger Zeit einstellt.

Ich möchte heute zum einen ein wenig über das Studium hier in New York erzählen und zum anderen über das Thema Unterkunft, was denke ich viele interessiert.

Das Studium ist, wie im letzten Eintrag erwähnt, komplett anders als in Deutschland. Vorlesungen haben wir an zwei verschiedenen Hochschulen. Unsere Schwerpunktfächer finden am Berkeley College statt und ein weiterer Kurs an der Pace University. Dieser hängt von dem jeweiligen Semester in welchem man sich gerade befindet ab. Ich habe als Schwerpunkt „Personalpsychologie“ gewählt (Human Resources). Hierfür habe ich drei Kurse am Berkeley College (Training & Development, Staffing und Human Resources Management). An der Pace University belege ich den Kurs „Intercultural Communication“. In den einzelnen Kursen sind wir mit höchstens 15 Leuten zusammen, was das Lernklima aus meiner Sicht sehr positiv beeinflusst.

Eingang zum Pace Standort 45th St.

Bezüglich des Lernklimas während der Vorlesungen sieht man den ersten großen Unterschied zu Vorlesungen in Deutschland. So haben wir eine Anwesenheitspflicht. Ein Fehlen sollte vermieden werden, da dieses bei zu vielen Abwesenheiten zum nicht bestehen des Kurses führen würde. Auch fliesst die Anwesenheit mit in die Benotung für den jeweiligen Kurs ein. Ein weiterer Faktor, der Anfangs etwas ungewohnt war, ist die Beteiligung an den Vorlesungen. Auch diese hat einen Einfluß auf die Note. So ist es gewollt, wie früher in der Schule, sich aktiv zu beteiligen durch Fragen stellen etc. Ungewohnt ist es hier, sich nicht erst durch Handzeichen melden zu müssen, sondern einfach, sobald die Gelegenheit da ist, los zu sprechen. Was in Deutschland als unhöflich empfunden werden würde, ist hier vollkommen normal. Sich mit Handzeichen zu melden würde eher seltsam auffallen.

Vorlesungsraum im Berkeley

Die weiteren Faktoren, welche die Note beeinflussen, sind von Kurs zu Kurs unterschiedlich. In manchen Kursen werden Test (Quizzes) und Klausuren (Midterm and Finals) geschrieben. In anderen Kursen müssen Hausarbeiten (Papers) und/oder Präsentationen erarbeitet werden. Zusätzlich gibt es in fast jedem Kurs Hausaufgaben (Assignments) welche ebenfalls benotet werden.

Das alles klingt nach recht viel Aufwand ist jedoch wirklich zu schaffen. Der Vorteil an diesem System ist, dass es einen zum kontinuierlichen Lernen und Auseinandersetzten mit dem Kursinhalt bewegt. So muss nicht am Ende, wie zur Klausurenphase in Deutschland, der gesamte Stoff eines Semesters gelernt werden. Wir haben uns alle recht schnell an dieses System gewöhnt. Und es bleibt auch noch genügend Zeit um New York kennen zu lernen und etwas zu unternehmen.

Berkeley College 41st St.
Bryant Park (direkt beim Berkeley College)

Was ich als sehr angenehm empfinde ist die Lage der Gebäude wo wir unsere Vorlesungen haben. Das Berkeley College liegt in der 41 Straße und die Vorlesungen an der Pace finden in der 45 Straße statt. Es bleibt somit genügend Zeit, um den Standort in der Pause zu Wechseln und auch noch mit Kommilitonen zum Beispiel im Bryant Park etwas zu essen und die Sonne zu genießen. Abgesehen davon sind die Standorte in Midtown Manhattan natürlich nicht zu überbieten. Man tritt aus dem Gebäude und steht in wenigen Schritten mitten auf der bekannten 5th Avenue.

Das nächste Thema ist die Unterkunft in New York. Ein zugegebenermaßen nicht ganz einfaches. Was man sich von Anfang an klar machen muss, ist dass man gewisse Abstriche zu dem aus Deutschland gewohnten Standard machen muss. Unterkünfte (Zimmer) in New York, besonders in Manhattan sind zumeist nicht sehr gross (eigentlich eher winzig) und es ist vollkommen normal (nicht nur für Studenten), sich eine Wohnung mit anderen Leuten zu teilen. Eine komplett eigene Wohnung in Manhattan werden sich wohl die wenigsten Leute leisten können. Es gibt mehrere Wege, sich eine Unterkunft hier in New York zu organisieren. Einige gute Möglichkeiten findet ihr auf der internationalen Seite der Hochschule Fresenius.

Die meisten aus meinem Semester haben ihre Unterkunft entweder über New York Next oder Airbnb gebucht. Hier bekommt ihr zumeist ein Zimmer in einer WG, in welcher ihr euch die Küche sowie das Bad mit anderen Mitbewohnern teilt. Solltet ihr planen mit mehreren Kommilitonen von eurem Standort ein Auslandssemester zu verbinden, ist dies natürlich eine gute Möglichkeit eine Wohnung zu teilen. Andernfalls teilt ihr euch die Unterkunft mit anderen Leuten. Hier habe ich von den Kommilitonen jedoch eigentlich nur positive Dinge zu gehört. Ein paar Leute hatten Anfangs etwas Probleme mit ihrer Unterkunft seitens New York Next. Hierbei hat unsere Ansprechpartnerin der Fresenius hier in New York jedoch sehr geholfen und die Probleme konnten schnell bereinigt werden.

Upper West Side 94th St. (Meine Wohnstraße)

Ich selber habe mich für eine Unterkunft in einem Langzeit Hotel auf der Upper West Side entschieden (Hotel Alexander). Hier habe ich ein kleines eigenes Zimmer mit eigenem Bad und einer Gemeinschaftsküche auf dem Flur. Für mich war dies die Beste Entscheidung. Das Hotel ist wirklich gut gelegen und alles ist sauber. Ich gehe nur zwei Blocks bis zur Subway und bin mit einem der Expresszüge innerhalb von 10 Minuten an der 42 Straße und somit beim Berkley College und der Pace University.

Upper West Side (auch bei Nacht eine sichere Gegend)

Wie eingangs gesagt, muss man sich mit eineigen Dingen hier in New York erst einmal zurecht finden. Für mich war es zum Beispiel eine Umstellung, keine eigene Waschmaschine zu haben. Dies ist für New York nichts außergewöhnliches. Eine eigene Waschmaschine ist hier absoluter Luxus. Es ist vollkommen normal mit seiner Wäsche entweder in ein Waschcenter um die Ecke (Laundromat) oder, wenn vorhanden, in eines im eigenen Gebäude zu gehen. Man gewöhnt sich jedoch schnell daran.

Im Waschcenter (Laundromat)

Grundsätzlich kann ich aus eigener Erfahrung als auch durch Berichte von Kommilitonen alle drei genannten Möglichkeiten für Unterkünfte empfehlen. Was einem am meisten zusagt, hängt von den eigenen Präferenzen als natürlich auch vom zur verfügung stehenden Budget ab. Unterkünfte in Manhattan sind natürlich am teuersten, dafür ist man mitten im Geschehen und die Wege zur Uni sind nicht weit. In Brooklyn sind die Wohnungen etwas günstiger und die Verbindung mit der Subway (wenn es mal keine Delays gibt) sind auch vollkommen in Ordnung. Noch günstiger wird es, wenn ihr euch eine Unterkunft außerhalb in New Jersey sucht. Hierbei muss allerdings beachtet werden, dass ihr zwei verschiedene Tickets für die Bahn benötigt.

Ich hoffe euch einen kleinen Einblick über das Studium und die Unterkunft gegeben zu haben. In meinem nächsten Eintrag werde ich euch über das Leben hier in New York, ein paar Ausflugsziele sowie über die New York Subway berichten.

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Vom Heldensein und kulinarischen Experimenten

Wir waren kaum von unseren eigenständigen Ausflügen vom langen Wochenende zurückgekehrt, da ging es schon direkt weiter nach Peking. Dieser Ausflug wurde von der Hochschule für uns organisiert. Auf uns wartete ein dreitägiger Trip in die chinesische Hauptstadt mit Besichtigung der Chinesischen Mauer und der Verbotenen Stadt.

Freitagmittag trafen wir uns alle am Hongqiao-Airport um die gemeinsame Reise anzutreten. Nach einem ca. Zweistündigen Flug sind wir in Peking gelandet und wurden von unseren Reiseleitern Amber und Collin empfangen. Anschließend fuhren wir zum Hotel, wo wir kurz Zeit zum ausruhen hatten, bevor es am Abend zum gemeinsamen Dinner ging. Es gab ganz traditionell: Peking-Ente. Obwohl wir am nächsten morgen sehr früh aufbrechen würden zur Chinesischen Mauer, haben wir es uns nicht nehmen lassen den Abend noch mit dem ein oder anderen Bier ausklingen zu lassen. Dies bot sich an, da nur wenige Gehminuten von unserem Hotel eine belebte Barstraße zu finden war.

Samstagmorgen, 7:30: Abfahrt zur Chinesischen Mauer

Nach einer kurzen Nacht, waren wir mehr als froh das wir noch zwei weitere Stunden im Bus schlafen konnten. Wir fuhren zu einem weiter nördlich gelegenen Abschnitt der Mauer, da dieser naturbelassener und weniger touristisch ist.

Bereits der Aufstieg auf die Mauer über einen Sessellift bot eine beeindruckende Aussicht über die grünen Berge und man konnte erstmals das Ausmaß der Mauer erahnen. Oben angekommen schossen wir schnell ein Gruppenfoto, bevor wir dann selbstständig die Mauer erklimmen konnten. Wir haben uns vorgenommen den steileren Abschnitt der Mauer zu besteigen, da hier weniger los war. Unsere Reiseleiter verabschiedeten uns noch mit den Worten: „Versucht bloß nicht das Ende der Mauer zu finden, dann seid ihr morgen noch unterwegs.“ Trotzdem haben wir es irgendwie geschafft so weit vorzustoßen, bis wir einen zugemauerten Wachturm erreichten. Der Durchgang war hier zu Ende, da die Mauer ab dieser Stelle bereits von der Natur zurück geholt wurde. Getreu den Worten von Mao „Bevor man die Chinesische Mauer erreicht hat, ist man kein Held“ wollten wir unser Heldendasein noch weiter ausbauen und haben uns von dem zugemauerten Durchgang nicht aufhalten lassen. Durch ein Fenster kletterten wir auf den abgelegenen Abschnitt der Mauer, wo wir durch Ruinen und viel Grün noch weiter nach oben aufstiegen. Stolze 99 Stockwerke später kamen wir auf einem zerfallenen Wachturm an, von wo sich uns eine atemberaubende Aussicht bot. Bedauerlicherweise war es an dem Tag sehr nebelig, trotzdem hat sich der Aufstieg sehr gelohnt.

Erschöpft von den vielen Stufen, kam uns der Abstieg mit einer Rodelbahn sehr gelegen. Ein paar unserer Jungs waren etwas übermotiviert, schnellstmöglich unten zu sein, so dass es zu einem Massencrash kam. Glücklicherweise sind alle mit ein paar blauen Flecken und Schürfwunden noch glimpflich davon gekommen.

Nach einem weiteren gemeinsamen Abendessen sind wir noch für ein spezielles „Dessert“ zu einem traditionellen Food Market gefahren. Dort gab es neben vielen traditionellen chinesischen Gerichten, auch ungewöhnliche „Delikatessen“ wie Insekten. Es gibt nichts, was es dort nicht gab: von Tausendfüßler über Seestern bis hin zum Skorpion war alles dabei. Besonders die Jungs waren probierfreudig, aber es gab auch einige tapfere Mädchen. Ich selber habe mich an Schlange probiert und es hat gar nicht so schlimm geschmeckt wie erwartet, sondern nur wie ein sehr knuspriger Kartoffelchip.

Glücklicherweise hat jeder die kulinarischen Experimente vom Vorabend gut überstanden und so konnten wir dann am Sonntag zum letzten großen Programmpunkt starten: Die Verbotene Stadt. Hier konnte man die Historie Chinas sowie klassische chinesische Architektur bewundern. Die Verbotene Stadt erreicht man über den Tian‘anmen-Platz, den größten befestigten Platz der Welt und der Grabstätte Mao Zedongs. Von hier aus gelangt man durch das „Tor des himmlischen Friedens“ in die Kaiserstadt. Die Stadt ist geprägt durch einen rechtwinkligen Aufbau und zahlreiche Paläste. Alles ist in kaiserlichen Gelb-/Goldtönen gehalten. Umgeben ist das Ganze von einer hohen Mauer und einem tiefen Wassergraben. Leider war es an diesem Tag sehr heiß und voll, so dass wir uns ein schattiges Plätzchen im Kaisergarten suchten, wo wir nach einem eigenständigen Rundgang unsere Zeit verbrachten.

Die Rückreise bestritten wir nicht mit dem Flugzeug, sondern mit dem High-Speed-Train. Meiner Meinung nach die bequemere Art innerhalb Chinas zu verreisen. Das chinesische Bahnsystem ist unglaublich gut organisiert und es kommt im Gegensatz zu Deutschland nicht zu Verspätungen, überfüllten Gleisen und Drängeleien im Kampf um einen Sitzplatz. Zudem sind die Züge sehr komfortabel und man hat sogar mehr Beinfreiheit als im Flugzeug. Da der Zug eine Spitzengeschwindigkeit von ca. 300km/h erreicht, waren wir bereits nach 4,5 Stunden wieder zurück in Shanghai.

UTS-TBL and Berry Landcare

G’day mates! Ich war ein Wochenende im ländlichen Australien unterwegs und habe wunderschöne Landschaften gesehen. Gemeinsam mit dem UTS-Club The BigLift (TBL) und 20 Studenten sind wir in den Süden Sydneys gefahren, um Bäume zu pflanzen im Rahmen eines Freiwilligen Projektes.

Berry ist ein süßer kleiner Ort, mit gefühlt mehr Coffeeshops als anderen Geschäften. Der Ort ist außerdem bekannt für seine Gärten, Bäume, Kunst, Antiquitäten und Märkte. Wenn man durch die Hauptstraße schlendert, fühlt man sich wie ins letzte Jahrhundert versetzt, denn die Gebäude haben einen ganz anderen Charakter als in den Städten. Jeder scheint jeden zu kennen, man kann spüren, dass die Bewohner Berrys einen starken Zusammenhalt haben.

TBL fährt mehrmals pro Jahr mit Studenten zu ruralen Orten in Australien, um lokale Communities zu unterstützen. Grundsätzlich wird in Australien viel Wert auf soziale Arbeit neben dem Studium gelegt. Australische Arbeitgeber schätzen das wohl sehr und um einen guten Job zu bekommen, ist soziales Engagement fast Vorraussetzung.

Das Wochenende war mehr als nur landwirtschaftliches Arbeiten. TBL legt viel Wert auf Gruppenbildung und Social skill Training. Deshalb hatten wir kaum eine Minute ohne sogenannte activities. Wir haben Spiele gespielt, um einander kennenzulernen, oder über Werte im Leben und Ziele nachzudenken. Das war ganz schön anstrengend, hat aber die Gruppe so zu einander gebracht, dass keiner ausgegrenzt war.

Tag 1

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Auf dem Weg nach Berry haben wir in Kiama gehalten, einem Ort and der NSW South coast. Der Ort ist sehr idyllisch, ein Highlight ist der Leuchtturm und die Kiama Blowhole. Das Meer hat Felsen ausgewaschen, sodass bei ‚richtigen Wellen‘ das Wasser aus der Erde steigt. Außerdem kann man mit Glück und zur richtigen Zeit Wale und Delphine im Meer sehen.

Tag 2

Berry Landcare ist eine Organisation, die sich um mehrere landwirtschaftliche Angelegenheiten in NSW kümmert. Eine davon ist, einen Corridor vom Seven-Miles-Beach zu den nahegelegenden Wäldern zu pflanzen. In den letzten Jahrhunderten wurden Wälder gerohdet, um Weideflächen zu schaffen. Dadurch wurden viele Tiere und Pflanzen vertrieben bzw. ausgelöscht. Im Rahmen des Projektes sollen Teile der offenen Flächen geschlossen werden, damit die Tiere einen größeren Lebensraum haben. Einige Vogelarten wagen sich nämlich nicht über offene Flächen hinweg, weil dort Feinde auf sie lauern können. Die Nachbarn in dieser Region haben sich zusammengeschlossen, um über die Grundstücke hinweg dieses Projekt umzusetzen. Dabei haben wir sie in den zwei Tage unterstützt.

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Die Landschaft ist einfach atemberaubend. So weitläufig und schön. Man kann nur erahnen, welche Artenvielfalt in den Wäldern herrscht. Es war so leise dort oben, man konnte nur Vogelgezwitscher, gelegentliches Muhen und unsere Gespräche hören. Ich schätze wir haben um die 500 Bäume gepflanzt.

Nach der warmen Dusche wurden wir Abends zu einem Nachbarn eingeladen. Das Haus war im canadischem Stil gebaut, mit sehr viel Holz, offener Küche und sehr vielen Dekorationen und Einflüssen aus der ganzen Welt (Masken aus Papua Neuguinea, buddistischen Statuen oder Töpfen aus Nepal). Die Besitzer haben job-bedingt gefühlt schon überall gelebt. Auch das Essen war international geprägt, es gab Curry und lokale Kuchenspezialitäten.

Tag 3

Am letzten Tag ging es für den Vormittag auf ein weiteres Feld. Wir haben die restlichen Bäume eingepflanzt und sind danach in den Wald gegangen. Ranger David hat uns Arbeiten aus den vergangenden Jahren gezeigt und erklärt wie die Anwohner für die Projekte arbeiten. Sie sind alle sehr leidenschaftlich und froh, wenn sie ihr Wissen mit so vielen wie möglich teilen können.

Zum Mitagessen gab es ein typisches Aussie-barbie mit Burger, Salat und Früchten nahe beim Seven-Miles Beach.  

Es war toll, aus der Stadt rauszukommen und das Land mit Locals zu erleben. Es war sehr inspirend für mich, wie sehr die Menschen in Berry für das Land leben und ihr gesamten Leben danach ausrichten. Wir wurden sehr freundlich und mit sehr viel Dankbarkeit behandelt. Außerdem war es mal schön, die einzige Europäerin zu sein ;-).

Ich kann mich noch immer nicht an das tolle Land gewöhnen. Kangoroos neben Kühen sind einfach ein zu tolles Bild. Aber dennoch muss ich jetzt wieder ins ‚echte Leben‘, denn der Mai ist vollgepackt mit Assignments und Gruppenabgaben.

See ya later

Thea

Melbourne – ein ganz anderer Charme

Hallo zusammen, momentan ist StudyVac an der UTS, das heißt eine Woche frei nach der ersten Hälfte des Semesters. Wer nicht arbeiten muss oder Vorlesungen aufgezwungen bekommen hat, nutzt diese Woche zum Reisen. So auch ich: Melbourne steht an!

Die letzte Woche war sehr anstrengend. Unser erstes Assignment war fällig und es gab eine erste Gruppenpräsentation. Und zwar im Modul Management Consulting. Wir arbeiten für ein externes Unternehmen im Bildungssektor. Das Ganze soll einem realen Consulting-Prozess gleichen. Die erste Präsentation war das Proposal, bei dem wir vorstellten, was wir in den nächsten Wochen machen wollen. Eine Herausforderung war es, die Präsentationen zwischen 5 und 10 min zu halten. Das heißt, bei 5 Gruppenmitgliedern: jeder spricht zwischen einer und zwei Minuten. Ungewohnt!

Und jetzt zum spaßigeren Teil: Ich bin nach Melbourne geflogen. Der Flug dauerte nur knapp 1 ½ Stunden und ging ganz easy, ohne große Kontrollen und langes Anstehen. Angekommen in Melbourne-Avalon kann man gemütlich in einen Shuttle-Bus steigen, der einen in knapp 50 min in die Innenstadt bringt. Da ich im Dunkeln ankam, war die Fahrt in die Stadt atemberaubend. Städte bei Nacht sind einfach toll. Auch das Zurechtfinden geht gut, v.a. weil Melbourne in Blöcken aufgebaut ist. Auch toll: in der Innenstadt kann man kostenlos mit der Tram fahren.

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Melbourne ist so lebendig! Man kommt an und ist mitten im Geschehen; es gibt sehr viel zu erleben wie z.B. Straßenkünstler, Kunst/StreetArt, beeindruckende Gebäude, Konzerte oder Festivals.

Phillip Island

Am nächsten Tag hatte ich eine Tour nach Phillip Island gebucht. Die Insel befindet sich ca. 85 km südlich von Melbourne (Luftlinie), man Fährt aber ca 130 km mit dem Auto dorthin. Auf dem Weg haben wir bei einem Tierpark gehalten, um Kängurus zu füttern und Koalas zu streicheln. Das ganze Klischee. Der Park war nicht allzu groß dafür aber sehr artenvielfältig. (Tasmanian Devil, Dingo, Emu, Pfau, Lama, Papagei, Kookaburra, Albino Känguru.) Die Erlöse des Parks fließen in Wildlife-Rescue Aktionen und dienen dem Artenerhalt der freilebenden Tiere hier.

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Danach ging es auf die eigentliche Insel. Schon auf dem Weg dorthin gab es wieder eine große Vielfalt an Vögeln. Wunderschön, so farbenfroh, elegant und klangvoll. Auf der Insel sind vor zum westlichsten Punkt gefahren (auf der Karte oben), den Nobbies, ein Aussichtspunkt zur Bass-Straße (Meerenge, die den indischen Ozean zu Tasmansee verbindet). An den Felsen leben auch Seerobben, die aber leider nicht zu sehen waren.

Wenn es abends dämmert, kommen auch die Kängurus bzw. Wallabies (verwandte Art) auf die weiten Grasflächen. Ein toller Anblick.

Auf Philipp Island gibt es die kleinsten Pinguine der Welt (ca. 30cm). Man kann sie nach Sonnenuntergang dabei beobachten, wie sie aus dem Wasser an Land in ihre Nester watscheln. Aus Rücksicht auf die Pinguine darf man keine Fotos während der Pinguin-Parade machen(, man kann aber Bilder kaufen oder sich eine kostenlose App herunterladen). Das macht das Erlebnis sogar noch einzigartiger.

Nachdem die Sonne weg ist, hört man zuerst aufgeregtes Schnattern und sieht dann kleine weiße Flecken, die von den Wellen angespült werden. Für sie ist das der gefährlichste Teil ihres Tages, denn auf dem kurzen Weg über den Strand können Greifvögel sie schnappen. Deshalb sieht man die Gruppen immer wieder zurück ins Wasser springen, bevor sich mutige Pinguine vortrauen. Der Weg zurück vom Strand ist etwas erhöht, eine Art Brücke, denn die Pinguine laufen untendrunter weiter. Sie haben teilweise weite Strecken bis zu ihren Nestern. Man kann sie dabei beobachten wie sie hoch-watscheln oder auf ihre Partner warten.

Feeling in der Stadt

Die Innenstadt von Melbourne hat meine Erwartungen erfüllt. Es dreht sich alles um Parks, Kunst und Essen, habe ich das Gefühl. Man kann viele europäische Einflüsse erkennen, größtenteils britische, oh Wunder =D. Es gibt wunderschöne Grünflächen, die zum Rumsitzen einladen, in denen man herrlich das Geschehen beobachten kann. Die Menschen, die hier wohnen wirken so aktiv. Ob Rudern auf dem Yarra, spazieren gehen oder einfach draußen sein, es ist immer etwas los. Es gibt sehr viele Museen, zum Beispiel die NGV (National Gallery of Victoria) oder ACMI (Australian Centre for the Moving Images), aber auch Denkmäler wie den Shrine of Remembrance im Botanischen Garten. Am 25.4 war ANZAC-Day (Austrialan and New Zealand Army Corps), ein nationaler Feier-/Gedenktag. Alle Geschäfte hatten bis 1pm geschlossen und es gab eine große Parade durch die Stadt.

Die Stadt war nicht so überwältigend für mich vor wie andere Großstädte. Es herrscht ein so liebevoller Charme und Liebe zu kleinen Details; die Menschen sind sehr positiv und hip, lieben Ihren Kaffee und ihre Stadt. Man kann sich einfach nur wohlfühlen.

Tipp: Section 8 Bar, nahe Lonsdale St. Laut Rezensionen „as melbourne as it can get“- Hippe Bar/ Club mit Musik (folgt dem Link, denn deren Website gibt die Atmosphäre gut wieder.)

Die Woche war genau richtig, um Kraft zu tanken für den Mai. Es stehen sechs Assignments an. Zum Glück sind sie nicht alle in der gleichen Woche, sondern gut verteilt. Dennoch freue ich mich wieder auf Sydney und mein Leben dort.

See yaa lataa,

Thea

Retter in der Not

In Shanghai bekommt jeder deutsche Student einen Study Buddy zugeteilt. Study Buddies sind chinesische Studenten der Shanghai University und sind unsere Ansprechpartner für das ganze Semester. Da hier auch alltägliche Situationen, wie z.B. der Gang in die Apotheke, zu einer Herausforderung werden können, ist es immer gut jemanden zu haben der einem helfen kann.

Wie wichtig die Study Buddies sind habe ich bei meiner Ankunft in Shanghai direkt hautnah erleben dürfen. Ich bin alleine nach Shanghai geflogen, sollte aber ungefähr zeitgleich mit einer Gruppe aus München ankommen. Dort sollten wir von einigen Buddies in Empfang genommen werden und gemeinsam zum Wohnheim fahren. Als ich aus dem Sicherheitsbereich rausging sah allerdings leider alles anders aus als es mir zuvor beschrieben wurde und ich konnte weit und breit niemanden mit einem Schild, welches uns Fresenius-Studenten begrüßen sollte, sehen. Nach langem Ausschauhalten wurde mir dann klar: „Irgendwas stimmt hier nicht.“ Mit Sack und Pack bin ich also losgelaufen mit nur einem Ziel: WLAN. Zu dem Zeitpunkt hatte ich noch keine chinesische SIM-Karte und daher war mein Handy ziemlich nutzlos, aber ich musste irgendwie in Kontakt mit den Buddies kommen. Zum Glück gab es am Flughafen englischsprachiges Personal, welches mir weiterhelfen konnte.

Leider war mein persönlicher Buddy zu meiner Ankunft nicht in Shanghai, aber hat mir den Kontakt von einem Freund gegeben: Timothy. Timothy (oder auch Timmy) hat sich schnell als „Über-Buddy“ von uns allen herauskristallisiert, da er auch privat noch viel mit uns unternehmen sollte. Im WLAN eingeloggt kontaktierte ich Timmy über WeChat, welcher mir glücklicherweise auch sofort antwortete. Leider war das Problem damit immer noch nicht gegessen, da wir lange gebraucht haben überhaupt erstmal herauszubekommen, wo ich mich befinde und was schief gelaufen ist. Ruckzuck waren dann auch noch zwei andere Buddies involviert mich zu suchen. Im Endeffekt stellte sich dann heraus, dass ich am falschen Terminal gelandet bin. Dort wurde ich dann eingesammelt und zu der anderen Gruppe gebracht.

Wenn man in einem ungewohnten Umfeld ankommt, wo man die Sprache nicht spricht und der zwölf-stündige Flug einem noch in den Knochen sitzt, ist es sehr beruhigend, wenn man jemanden hat an den man sich wenden kann, wenn etwas schief läuft.

Die Buddies verbrachten vor allem an den ersten Tagen viel Zeit mit uns. Sie halfen uns in Shanghai anzukommen und alles zu organisieren. Sie zeigten uns die Gegend, gaben uns Tipps zum Essen gehen, halfen uns vor allem beim essen bestellen, bestellten Taxis, haben Geld für uns bei den Banken umgetauscht und besorgten uns eine chinesische SIM-Karte, damit wir besser erreichbar sind.

Am Anfang dachten wir uns nur „Wie sollen wir jemals ohne die Buddies zurechtkommen?“ Glücklicherweise klappt das aber mittlerweile doch ganz gut. Die Buddies haben sich nach und nach etwas zurückgezogen, so das wir uns gut eingewöhnen konnten und nicht plötzlich alleine da standen. Vor allem mit Beginn der Uni wurde der Kontakt weniger und wir fingen an selbstständiger zu werden, da auch die Buddies nun wieder Vorlesungen hatten und ihr Alltag weiterging. Aber auch jetzt, nach dem wir über einen Monat hier sind, haben wir noch regelmäßig Kontakt. Manchmal sieht man sich auf dem Campus, aber auch sonst kann man sich immer per WeChat an seinen Buddy wenden. Egal ob es dabei um den Gang zur Apotheke, Essensbestellungen oder sogar Reiseplanung geht. Einige Buddies sind mittlerweile sogar fester Bestandteil unserer Gruppe geworden und gehen regelmäßig mit uns feiern, verreisen oder verbringen Zeit mit uns im Wohnheim. Es haben sich dabei richtige Freundschaften entwickelt.

Studieren in Shanghai

Nach einer aufregenden Culture Week beginnt nun auch für uns hier in Shanghai der Ernst des Lebens. Das Studentenleben in Shanghai ist bisher sehr spannend. Auch nach einem Monat entdecke ich immer wieder etwas Neues. Sei es auf dem Campus oder in der Stadt. Dieser Blogpost wird wahrscheinlich den echten Eindrücken, die ich bisher sammeln konnte nicht mal ansatzweise gerecht.

Unseren Stundenplan haben wir bereits ein paar Tage zuvor erhalten, sowie die Buspläne für die Fahrt von den Studentenwohnheimen des Baoshan Campus zum Jiading Campus. Alle unsere Vorlesungen finden auf dem etwas weiter außerhalb liegenden Jiading Campus statt.

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Die Weg zur Universität

Der Uni Tag beginnt normalerweise mit einer Busfahrt vom Baoshan Campus zum Jiading Campus. Die meisten Studenten wohnen in den Wohnheimen auf dem Baoshan Campus. Da ich etwas weiter in der Stadt wohne, muss ich mit der U-Bahn anfahren. Inzwischen hat sich das so eingependelt, dass ich an bestimmten Tagen mit dem Bus der Universität fahre und an anderen Tagen mit der U-Bahn. Es kommt meist drauf an, um wie viel Uhr die Vorlesung losgeht. Die Fahrt mit dem Universität Bus dauert je noch Verkehrslage 30 min. Mit der U-Bahn ist es ähnlich.

Campusleben in Shanghai

Am Jiading Campus angekommen, haben wir meist noch ein paar Minuten Zeit ein Getränk am Hub Café, ein kleines Café auf dem Campus, zu kaufen. Der Jiading Campus ist nicht sehr groß, jedoch gibt es einige Gebäude. Anfangs mussten wir die richtigen Gebäude suchen, da fast alles auf Chinesisch ausgeschrieben wird. Wir hatten jedoch eine Karte des Campus auf Englisch in den Culture Weeks erhalten. Inzwischen finden wir uns schon sehr gut zurecht.

Zwischen den verschiedenen Vorlesungen haben wir immer kleinere Pausen, die wir meistens zusammen verbringen. In größeren Pausen können wir auch den Campus verlassen und in der Innenstadt Jiadings essen gehen. Es gibt viele kleine Läden außerhalb des Campus. Wir probieren immer wieder neue Restaurants aus, auch wenn die Sprache ab und zu eine Barriere darstellt. Doch mit einer Übersetzungs App ist vieles einfacher hier. Außerdem spreche ich ein bisschen chinesisch, sodass mir das bestellen von Essen nicht allzu schwer fällt.

Zudem haben wir auch die Möglichkeit an verschiedenen sportlichen Aktivitäten teilzunehmen. Es gibt beispielsweise Sporthallen für Badminton oder auch Basketballplätze. Die Jungs bringen oftmals ihren eigenen Fußball mit und spielen in den Pausen auf dem Campus. Dabei sind sie oft eine Attraktion für die anderen chinesischen Studenten.

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Vorlesungen der Shanghai University

Wir haben Kurse mit anderen internationalen Studenten und auch Kurse mit nur Fresenius Studenten. Dabei sind alle Kurse auf Englisch.

Ich persönlich freue mich sehr über die Möglichkeit mit Studenten aus verschiedenen Ländern zusammen zu studieren. Beispielsweise haben wir Medien Psychologie mit Studenten aus aller Welt zusammen und gerade bei diesem Thema ist es interessant zu erfahren, wie die Medien anderen Ländern fungieren.

Die Vorlesungen sind oft sehr interaktiv gestaltet, da wir keine großen Gruppen sind. Außerdem ist es hier üblich neben den Vorlesungen und den Klausuren am Ende des Semesters, noch weitere Aufgaben zu meistern. Hier ist also auch viel Eigenarbeit zuhause gefragt. Meist sind es Gruppenprojekte mit anderen Studenten.

Studieren in Shanghai

Abgesehen vom Studenten Leben auf dem Campus ist das Studenten Leben in den Wohnheimen, sowie in der Stadt super spannend. Am Wochenende haben wir immer viel zu unternehmen. Von Stadtbesichtigungen bis hin zur Studentenparty. Ich bin sehr gespannt, wie es in der nächsten Zeit weitergeht. Ich weiß jedoch jetzt schon eins: Das Auslandssemester in Shanghai ist einer der besten Entscheidungen, die ich bisher getroffen habe.

Uni life at UTS

Hey mates, neben den beeindruckenden Reisen an den Wocheenden und den sozialen Events gibt’s ja auch noch die Vorlesungen. Wir sind jetzt schon fast in der 5. von 14 Uni- Wochen angekommen, how time flies! Heute berichte ich darüber, wie das Uni Leben an der  UTS für uns Internationals so ist.

Das Lernen hier ist schon eine Umstellung. Und das nicht nur, weil wir trotz sommerlichen Temperaturen immer einen Pulli zu den Vorlesungen einpacken müssen. Wir sind die AC/Klimaanlage einfach nicht gewöhnt.

Aber eins nach dem anderen. Wir „Fresianer“ können in unserem 5. Semester den Schwerpunkt Organisationspsycholgie in Sydney wählen. Die Kurse sind denen in Deutschland angepasst. Da es mehrere Kurse und Tutorien gibt, konnten wir je nach Belieben unseren Stundenplan gestalten.

Das Lernsystem unterscheidet sich sehr. Zum Einen, weil es mehrere Assignments gibt, die übers Semester verteilt sind (anstelle nur einer Klausur am Ende); zum Anderen, weil die Kurse aus Frontalunterricht plus verpflichtendem Tutorium bestehen. In manchen Kursen wird sogar die Mitarbeit notiert. Engagement und Mitarbeit wird hier sehr geschätzt, deshalb gibt es vieles, um die Studenten zu motivieren. (z.B. Extra Punkte sammeln durch Melden und richtige Antworten, Wettbewerb/Quiz über’s Smartphone)

Der theoretische Teil wird im Frontaluntericht unterrichtet, meisten ca. eine Stunde pro Modul pro Woche. Für die Locals herrscht hier keine Anwesenheitspflicht, für uns schon (als Teil unseres Studentenvisums). In den großen Vorlesungsräumen gibt es nur einen kleinen Tisch, der pro Sitz auszuklappen ist. Deshalb kann man entweder Block oder Laptop nutzen. In den Tutorien hingegen sind weniger Studenten und sie sind daher sehr interaktiv. Die schriftlichen Assignments sind nicht so umfangreich wie in Deutschland, meistens nur ca. 2000 Wörter. Die Herausforderung ist, auf den Punkt zu kommen, nicht zu viel zu schreiben und die Gruppenarbeit gut aufzuteilen.

Nun zu den Kursen. Wir belegen Managing People and Organizations, Management Consulting, Understanding People and Organizations und Intercultural Communication.

Es werden viele Medien genutzt, die die Informationen beinhalten und die Studenten beim Lernen unterstützen. Hier ein Beispiel aus dem MPO-Kurs:

  • Podblast vor jeder Vorlesung in dem die Dozentin den Inhalt der nächsten Vorlesung in wenigen Minuten bespricht
  • Pre-readings (ca. 10-20 Seiten) aus ausgewählten wissenschaftlichen Artikeln oder Büchern, die über die online Bibliothek verfügbar sind
  • Videos
  • Aufgaben
  • U:Pass (optional) einmal wöchentlich für eine Stunde. Studenten aus höheren Semestern assistieren bei der Assignment– Vorbereitung, dem akademischen Schreiben etc.
  • Wenn eine Vorlesung ausfällt gibt’s die Stunde zum Nachhören und Aufgaben, die dem Tutor zugeschickt werden müssen.
  • E-mails, die an Workshops erinnern oder die nächste Vorlesung erklären

Und dass ist nur ein Modul von vier. Ihr merkt, es ist schon ein ordentlicher Workload, aber gut machbar, wenn man sich die Zeit einteilt :-).

UTS bietet auch ein breites Unterstützungsprogramm an: HELPS (Higher Education Language and Presentation Support) bietet neben Drop-in Sessions (15 min/40min) auch wöchentliche Schreib- oder Conversationskurse an. Die Career Services helfen beim Erstellen des Lebenslaufs, dort kann man auch Bewerbungsbilder machen lassen oder Tipps für Praktika einholen. Die Mitarbeiter sind sehr gut ausgebildet, hilfsbereich uns freundlich. Außerdem bietet der Campus eine tolle Lernatmosphäre, denn es gibt überall gemütliche Ecken, Tische, Sofas oder Computer. In der Bibliothek gibt es Stockwerke, auf denen nicht gesprochen wird und sogar eine Schlafecke zum nappen. Jeder findet hier sein Plätzchen. 

In den ersten Wochen ging es hauptsächlich um das Vorstellen des Tutors (sehr gebildete Akademiker) und der Gruppen sowie grundlegender Definitionen der Fächer. Die Tutorien sind so aufgebaut, dass in den ersten Wochen eine Basis für die Gruppenarbeit gebaut wird. Z.B. werden Gruppennamen besprochen oder Übungen zur Teambildung gemacht.

Hier ein Beispiel aus einem meiner Workshops:

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We’ll catch up later

Thea

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